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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 8. Juli 2005

Surveillance Studies 2

surveillance-studies.org ist eine Initiative, die sich der Vernetzung von Forschung zu Überwachung widmet. Hervorgegangen ist diese Initiative aus dem DFG-Forschungsprojekt "Kultur, Kontrolle, Weltbild" an der Universität Hamburg. Ziel ist es einen eigenständigen und interdisziplinären Forschungszweig zu entwickeln und zu etablieren.
Angekündigt wird eine Tagung in Hamburg für den 8./9. September 2005: Die neuen Formen der Überwachung: Gesellschaftliche, politische und kulturelle Folgen. Die ÜberwacherInnen verlangen gar nicht so wenig Tagungsgebühr: 40 Euro. [via BDWI-L]

Nicolaus Gauguets Adress-Hauß, Berlin 1692

Nach dem 30jährigen Krieg sowie insbesondere nach der Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 errichten französische Religionsflüchtlinge Adressbüros in deutschen Städten; ein Beispiel dafür ist das 1692 in Berlin gegründete Adress-Hauß, zu dessen Leiter Nicolaus Gauguet bestimmt wird. In erster Linie handelt es sich dabei um ein Versatzamt: Ausführlich beschreibt das entsprechende Reglement, wie die einlangenden Waren und Effekten in ein Journalbuch verzeichnet werden sollen, in das in deutscher oder französischer Sprache so wol ihre - d.h. der Einbringer - Nahmen, sampt der qualität, Masse und Gewicht, ihrer eingebrachten Wahren, als den Tag, da es geschehen, nebst dem Preiß, den sie darauff setzen, richtig [zu] verzeichnen sind. Am Schluss des Reglements werden noch weitere Aufgaben des Adress-Haußes genannt: Maklerdienste beim Verkauf oder bei Vermietung von Immobilien soll es leisten. In ein besonderes Buch seien die Nahmen, derer, so Häuser, Gärten und andere liegende Gründe zu verkauffen, oder zu vermiehten haben, wie auch die Nahmen derjenigen, so Häuser, oder andere Güter kauffen, oder miethen wollen, [zu] notiren; bei Vertragsabschluss sind dem Adress-Hauß im Falle eines Verkaufs von Käufer und Verkäufer je ein halbes Prozent des Kaufpreises, im Falle einer Vermietung ein halbes bis ein Prozent der Jahresmiete zu bezahlen. Ausserdem soll das Adress-Hauß als Verkaufsagentur dienen: In dasselbe Buch, in das die Immobilien eingetragen werden, können auch Waren und andere Effekten, die Kaufleute in ihren Häusern zum Verkauf bringen wollen, einschreiben lassen. Die Einschreibegebühr beträgt zwei Groschen, bei erfolgreichen Verkauf fällt ein halbes Prozent des Warenwerts an das Adress-Hauß.

No. CLXXXVI Reglement, auf Sr. Churfürstl. Durchl. zu Brandenburg, etc. unsers gnädigsten Herrn Verordnung, folgender Gestalt abgefasset, wornach das hiesige Adress-Hauß eingerichtet, und der Director desselben, Nicolaus Gauguet, auch sonst Männiglich, sich zu richten haben sollen, vom 26. April 1692, in: Corpus Constitutionum Marchicarum, (...) colligiret und ans Licht gegeben von Christian Otto Mylius. Berlin und Halle, Zu finden im Buchladen des Waysenhauses, [1737]-1755, 6. Teil, 1. Abteilung, 1751, Sp. 613-620; in der französischen Version wird das Adress-Hauß als Bureau d’Adresse bezeichnet: Reglement fait par ordre exprés de Sa Serenité Electorale, au sujet du Bureau d’Adresse de cette Ville, pour estre exactement executé par Nicolas Gauguet Directeur du dit Bureau, & par tous ceux qu’il apartiendra de la maniere qui suit. Du 26 Avril 1692, in: Corpus Constitutionum Marchicarum, (...) colligiret und ans Licht gegeben von Christian Otto Mylius. Berlin und Halle, Zu finden im Buchladen des Waysenhauses, [1737]-1755, 6. Teil, Anhang, 1750, Sp. 105-112.

Donnerstag, 7. Juli 2005

Surveillance Studies

Surveillance & Society. the fully peer-reviewed transdisciplinary online surveillance studies journal.

Foucault.com

Foucault resources hat eine neue URL: http://www.michel-foucault.com/ [via Foucault-L]

Wikipedia auf DVD

H-SOZ-U-KULT bringt eine Rezension der Wikipedia-DVD, verfasst von Björn Hoffmann. Der Rezensent ist keineswegs begeistert und bemängelt die von ihm stichprobenweise herausgegriffenen Beiträge zum Historikerstreit, zum Investiturstreit und zum Merkantilismus.
Aus seinem Fazit:
Zu einer brauchbaren Textqualität zumindest im geisteswissenschaftlichen Umfeld scheint allerdings noch ein weiter Weg zu sein, der Einsatz im universitären Umfeld ist nur dann anzuraten, wenn man zugleich die Mühe und Zeit auf sich nehmen möchte und kann, die Fehler und Ungenauigkeiten der Textsubstanz gleich auszubessern, wobei hier das Internet der DVD natürlich vorzuziehen ist, da man die Änderungen nur online anbringen kann.

Wikipedia Deutschland (Hrsg.): Wikipedia Frühjahr 2005 (DVD-ROM). Die freie Enzyklopädie. Berlin: Directmedia Publishing, 2005.

Mittwoch, 6. Juli 2005

NS-Kontinuitäten in der SPÖ

Eva Blimlinger kritisiert im Falter den Bericht zur Entnazifizierung der SPÖ. Bis eine vergleichbare Studie zur ÖVP vorliegt, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen.

Mesner, Maria (Hrsg.): Entnazifizierung zwischen politischem Anspruch, Parteienkonkurrenz und Kaltem Krieg. Das Beispiel der SPÖ. Wien: Oldenbourg, 2005.

Jello Biafra

In der Jungle World: Ein Interview mit dem ehemaligen Dead Kennedys-Sänger Jello Biafra. Der gute Mann macht doch glatt Wahlwerbung für Gerhard Schröder.

Geschichte der Encyclopédie

In der NZZ rezensiert:

Blom, Philipp: Das vernünftige Ungeheuer. Diderot, d'Alembert, de Jaucourt und die Grosse Enzyklopädie. Frankfurt am Main: Eichborn, 2005.

Dienstag, 5. Juli 2005

Historische Kapitalistik

fuelberth_gstrich Georg Fülberth, langjähriger Konkret-Autor und ehemaliger Professor für Politikwissenschaft, hat eine Kleine Geschichte des Kapitalismus veröffentlicht. In seiner Vorbemerkung plädiert er für eine Wissenschaft vom Kapitalismus, die Kapitalistik (vgl. auch hier), der er aber nur als brotlose Kunst Chancen auf rücksichtslosen Erkenntnisgewinn einräumt. Den anschliessenden Theorieteil fand ich - wohl ein typisches Historikerleiden - dann ein bisschen gar abstrakt, wobei das Bemühen um begriffliche Klarheit beeindruckend ist. Überhaupt ist das Buch mit einer bemerkenswerten Gelassenheit und Unaufgeregtheit geschrieben, die das Lesen sehr angenehm machen. Der Hauptteil behandelt dann - jeweils nach demselben Schema - die Geschichte des Feudalismus sowie der einzelnen Phasen des Kapitalismus bis zur neoliberalen Gegenwart, wobei Fülberth auch die Gegenbewegungen (linker und rechter Provenienz) gegen die jeweilige gesellschaftliche Ordnung beschreibt. Am Schluss (Vorabdruck hier) macht sich Fülberth dann gleich noch Gedanken über ein mögliches Ende des Kapitalismus und er schliesst nicht aus, dass dieses noch 500 Jahre auf sich warten lässt. Was tun in dieser Zeit? Auch darauf gibt Fülberth Antwort:

Politik könnte in dieser Zeit darin bestehen,
1. die Gefahren dieses Gesellschaftsystems, die daraus resultieren, daß bereits vorkapitalistisch entstandene Destruktionstendenzen und -absichten (Krieg, Verschleiß von Ressourcen und Senken, Folter, Unterdrückung und Ausbeutung) nunmehr mit völlig neuen materiellen Möglichkeiten ausgestattet sind, zu blockieren und
2. dafür zu sorgen, daß jene anderen Potentiale genutzt werden, die sich im Kapitalismus zur Erleichterung des menschlichen Lebens (vor allem durch Naturwissenschaft, Technik und Medizin) bislang entwickelten.


Fülberth, Georg: G Strich - Kleine Geschichte des Kapitalismus. Köln: Papyrossa, 2005. (Verlags-Info, Amazon, KVK)

Montag, 4. Juli 2005

LA noir

Erschien zwar schon in der Taz, nun aber auch auf Literaturkritik.de: Eine Rezension einer Storysammlung von James Ellroy, die nicht mit biographischen Details geizt:

Ellroy, James: Endstation Leichenschauhaus. Neue Geschichten aus L. A. Berlin: Ullstein, 2005.

Ein Mausklick als Elektroschock?

Im Jahr 2001 hat libertad.de zu einer Online-Demo gegen die Lufthansa aufgerufen, um gegen deren Abschiebepraktiken (deportation.class) zu protestieren. Nun hat eine Frankfurter Richterin den Betreiber der Domain zu einer Geldstrafe verurteilt, wobei sie die Kraftentfaltung des Mausklicks als Zwangswirkung bezeichnete und diesen mit Elektroschockern verglich. Das Verfahren geht jedenfalls in die Revision, und wer auch immer für den Prozessfonds spenden will, kann dies tun.

Kitsch als Kunst: Die Nazarener

Wenn es Kunst gibt, die ich für abgrundtief hässlich halte, dann ist es die der Nazarener: Schreckliche Andachtsbilder, religiöser Kitsch. Man kann das natürlich auch so ausdrücken, wie die NZZ in ihrer heutigen Ausgabe, die die Nazarener-Ausstellung in der Frankfurter Schirn Kunsthalle rezensiert: Es sind Werke, die allerdings tatsächlich das tun, was man von einem Avantgardekunstwerk erwartet: Sie schockieren das kunstsinnige Auge.
Avantgardekunstwerk, na, ich weiss nicht. Wobei ich mir ja durchaus einreden lasse, dass die Organisationsform der betreffenden Künstler, ihr gleichmäßiger, am Mittelalter - oder das was sie dafür hielten - orientierter Kleidungsstil modern waren, aber was heisst das schon. In Reminiszenz an das Projekt Die Spur der Romantik in Wien, an dem ich 1999-2002 beschäftigt war, habe ich mir in Frankfurt Anfang Juni die Ausstellung jedenfalls angeschaut; interessant daran fand ich den Hinweis auf den Maler Johann Konrad Hottinger (1788-1828), der zwar zunächst in den nazarenischen Lukasbund aufgenommen wurde, dann aber zum Dissidenten wurde und den Bund wieder verließ.
Gleichzeitig in der Schirn zu sehen: Die Ausstellung Wunschwelten - Neue Romantik in der Kunst der Gegenwart. Konkret 7/2005 (S.50f) bringt einen Verriss.

Sonntag, 3. Juli 2005

Max Weber digital

Klassiker einer vergangenen Epoche, nämlich der Historischen Sozialwissenschaft der 1970er Jahre; die Wikipedia bringt die Links u.a. zur Potsdamer Internet-Ausgabe, die verschiedene kleinere Schriften, darunter die Protestantische Ethik enthält. Wirtschaft und Gesellschaft gibt's bei Gallica: WuG Band1, WuG Band2. Und wer will, kann ja auch die CD-Rom der Digitalen Bibliothek konsultieren.

Peter Greenaway - Anatomie der Melancholie

Eine Vortragsankündigung:

Brigitte Mayr/Michael Omasta: „...und damit schließt sich der Kreis“ - Über die Anatomie der Melancholie in Peter Greenaways Film „Der Bauch des Architekten“

Ort: Pathologisch-Anatomisches Bundesmuseum / „Narrenturm“ - Altes Allgemeines Krankenhaus – Uni-Campus - Spitalgasse 2 / 13. Hof – 1090 Wien
Zeit: 7.7.2005 18:30
[ausführliche Informationen beim VWGÖ]

Das Begehren nach einer eigenen Hausnummer

Originell ist die Art und Weise, wie sich die Boschitzer Bürgerin Barbara Schönhoferin die Hausnummern aneignet; bei ihr handelt es sich um eine Untertanin, die aus eigenem Antrieb das Begehren nach einer Hausnummer anmeldet: Ihrer Bittschrift vom 1. Mai 1784 liegt ein mit 8. Jänner desselben Jahrs datierter Kaufvertrag bei, der beweist, dass sie rechtmäßige Eigentümerin eine[r], an dem Haus ihres Bruders Ludwik Massizek gelegene[n] und mit einem besonderen Eingang versehene[n] Wohnung ist. Das Haus ihres Bruders ist mit der Nummer 50 bezeichnet, der Unterzeichneten ist aber hieran gelegen (...) ein besonderes N[ume]ro militari für sich zuhaben, dahero bittet dieselbe Ein hochlöbliches LandesGubernium geruhe in Gnaden dieser erkauften Wohnung ein besonderes HausN[ume]ro zuertheilen. Das Recht auf eine eigene Hausnummer fordert Schönhoferin also ein; zur Unterstützung ihrer Bitte führt sie an, dass sie mitsamt ihrem Ehemann bereits seit einigen Jahren das Bürgerrecht erworben hat und zum Nutzen des Publikums mit Spezirei durch 8 und mehr Jahre handle. Im mährisch-schlesischen Gubernium sehen die Beamten nichts, was gegen das Ansinnen der Gewürzhändlerin spräche, wollen aber zunächst doch eine Stellungnahme des Militärs; diese trifft Ende Juni ein: Auch nach Ansicht des Werbbezirksregiments [obwaltet] nichts bedenkliches gegen ihr Gesuch, zu beachten sei lediglich, dass dem Hausanteil als einen im Orth neu zuwachsenden Hause das lezte zu Boschütz nach der arithmetischen Ordnung laufende Numero beygegeben werde. Damit sind die letzten Zweifel beseitigt und Schönhoferin kann mitgeteilt werden, dass ihre Bitte um eine eigene Hausnummer erfüllt wird.

Moravský Zemský Archiv, Brünn, B1 Gubernium, R 93/16A, Kt. 1679: Barbara Schönhoferin an mährisch-schlesisches Gubernium, 1.5.1784; Mährisch-Schlesisches Gubernium an Olmützer Kreisamt, 6.5.1784; Obristlieutenant v Rechtenbach an Olmützer Kreisamt, 17.6.1784; Olmützer Kreisamt an mährisch-schlesisches Gubernium, 24.6.1784; Aktennotiz, 1.7.1784.

Samstag, 2. Juli 2005

Wien, Neustift 7

Wien Neustift 7

Wien 19, Rathstraße 50 (Weingut Wolff)

Freitag, 1. Juli 2005

Günther Anders Forum

Das Günther Anders Forum, initiiert u.a. von Raimund Bahr (vormals Kremlicka) ist nun online. Angekündigt werden z.B. die Internationalen Günther Anders Tage III, die am 4. und 5. August 2005 im Wiener Amerlinghaus, jeweils ab 19:30 stattfinden.

Wikipedia-Fame

Finde ich ja nett, dass in der Wikipedia-Diskussion zu den Edelweißpiraten meine vor Urzeiten geschriebene Diplomarbeit über die Schlurfs zitiert wird. Ich trage mich ohnehin mit dem Gedanken, in der Wikipedia einen Eintrag zu letzteren zu verfassen, vielleicht kommt es ja mal dazu.

Trials von Datenbanken

Die Bibliothek der Stetson University beschreibt hier, wie eine ganze Reihe von sonst kostenpflichtigen Datenbanken zu Testzwecken gratis benützt werden kann.
Besonders aufmerksam möchte ich auf die Datenbanken von Gale (Userid: history Password: buffs) machen, worunter sich auch die Eighteenth Century Collections Online befinden, die Zugriff auf den durchsuchbaren Volltext von 150.000 zumeist englischsprachigen Büchern aus dem 18. Jahrhundert geben.
Ebenfalls hochgradig nützlich für HistorikerInnen ist die World History Collection, die von EBSCO (Zuerst Existing ICUF databases..., dann World History Collection auswählen) aus zugänglich ist. Diese Datenbank enthält die Volltexte (HTML oder PDF) von Artikeln aus mehr als 130 geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften, teils zurückgehend bis ins Jahr 1964.
Und dann gibt es noch die Mega-Datenbank von PCI Full Text, angeboten von Proquest (Password: icuf2005). [via netbib]

Potápki: Swing im NS-besetzten Prag

potapki

Petr Koura, interner Doktorand am Institut für tschechische Geschichte der Prager Karls-Universität, verdanke ich diese Karikatur von Potápki. Dabei handelte es sich um Jugendliche, die während der nationalsozialistischen Besetzung des "Protektorats Böhmen und Mähren" Swing hörten und sich nach angloamerikanischer Mode kleideten, was die verantwortlichen Behörden naheliegenderweise nicht erfreute. In meiner Diplomarbeit (PDF, S.88f.), die sich mit den sogenannten Schlurfs beschäftigte - einer Arbeiterjugendsubkultur, die in Wien während des Nationalsozialismus Jazz hörte und sich zuweilen Auseinandersetzungen mit der Hitlerjugend lieferte (mehr hier) -, habe ich eine kurze Passage über diese Jugendsubkultur.
Es hat mich sehr gefreut, als ich letzte Woche in Prag erfahren habe, dass Petr Koura an einer Dissertation über Jugend während der NS-Okkupation schreibt und damit auch die Potápki behandeln wird, ist dies doch meines Wissens eine der ersten Arbeiten zu diesem Thema.

Gouvernementalität der BRD

Eine Rezension von:
Foucault, Michel: Geschichte der Gouvernementalität I+II. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005

Donnerstag, 30. Juni 2005

Schizophrenie und Gesellschaft

In der heutigen NZZ rezensiert Leopold Federmair:
Deleuze, Gilles: Schizophrenie und Gesellschaft. Texte und Gespräche 1975-1995. Hrsg. von David Lapoujade. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005.

Karneval: Zwischen Anpassung und Rebellion

Kritische-Geschichte.de bringt ein E-Mail Interview mit dem Kultursoziologen und Historiker Rüdiger Haude über Geschichte und Aktualität des Karnevals. [via kg]

Mittwoch, 29. Juni 2005

Von 19. júní bis zur Österreichisch Ungarischen Cantoren-Zeitung

Diese Excel-Datei bietet ein Verzeichnis von mehr als 600 digitalisierten Zeitschriften an, darunter auch einige geschichtswissenschaftliche. Es stellt sich natürlich die Frage, wie sinnvoll es ist, eine solche Liste auf diese Weise anzubieten; eine Datenbank oder ein Wiki wäre wohl die idealere Lösung. [via netbib]

militante Geschichtsschreibung

Das Dossier der Jungle World veröffentlicht die mir bislang völlig unbekannten Acht Thesen zu einer militanten Geschichtsschreibung von Sergio Bologna, erstmals erschienen 1977. In einer Re-Lektüre möchte der Autor diese Thesen als »historisches Dokument« lesen, nicht als methodischen Ansatz.

Stadt und Gouvernementalität

Eine Rezension der Studie:
Michel, Boris: Stadt und Gouvernementalität. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2005.