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Kommentare

Das Spiel gibt es im...
Das Spiel gibt es im übrigen auch als Flashversion...
Franz0r - 8. Mai, 15:48
und wenn die Bierdose...
und wenn die Bierdose 100 ist - ich werde Dosenbier...
dr_adi_waberl - 1. Mai, 23:29
Danke!
Danke!
adresscomptoir - 14. Apr, 17:36
Fundstück
Falls noch nicht bekannt: http://www.ub.un i-bielefeld.de/netacgi/nph -brs?s1=Wien&s2=&s5=&s3=&S ect5=AUFK&Sect6=HITOFF&Sec t4=AND&l=20&d=AUFK&p=1&u=% 2Fdiglib%2Faufklaerung%2Fs uchmaske.htm&r=19&f=G
Florian (anonym) - 14. Apr, 15:25
Eine schöne Idee...
Eine schöne Idee sind ja auch die Kinderpasteten...
ladislaus (anonym) - 8. Apr, 16:37

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Zuletzt aktualisiert: 17. Mai, 01:05

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Dienstag, 18. März 2008

Vincent Denis: Une histoire de l'identité

Ist nun erschienen: Vincent Denis' Buch zur Geschichte der Identität; die Verlagsankündigung lautet wie folgt:

Comment établir l’identité d’une personne à une époque où n’existe ni photographie, ni empreinte digitale, ni même état civil fiable? Entre la Régence et la Restauration, la France a été le siège d’une révolution silencieuse d’une ampleur jusqu’à présent insoupçonnée: la naissance de l’identité individuelle, une «identité de papier» fondée sur le registre, le certificat, le passeport: les soldats, les mendiants, les vagabonds, les criminels furent les premiers à être «fichés». Avant que l’ensemble de la société ne soit, à son tour, «identifiée».
Quels sont les instruments de cette identification de la personne? Les techniques et les procédures de signalement? Les acteurs? Comment la société a-t-elle réagi à ce processus de fichage?
Ce livre retrace pour la première fois l’histoire de l’identité individuelle: en s’imposant dans la vie de tous les Français sous l’influence de l’État, par le travail et le savoir des agents de la machine administrative de l’Ancien Régime, de la Révolution et de l’Empire, et par les enquêtes de la police, les «papiers» ont fondamentalement modifié l’histoire de l’individu.
La genèse des techniques et des pratiques de l’identification jette un éclairage nouveau sur l’histoire de notre modernité «démocratique», qui s’enracine dans des pratiques inventées par l’Ancien Régime, au temps des rois absolus.


Denis, Vincent: Une histoire de l'identité. France, 1715-1815. Seyssel: Champ Vallon, 2008. [Verlagsinfo, Amazon.fr]

Freitag, 15. Februar 2008

ORF Fuzo: Interview mit Andrej Holm zur Überwachung

Die ORF Futurezone bringt ein Interview mit Andrej Holm und Anne Roth zu deren Erfahrung mit Terrorismusverdacht und permanenter Überwachung.

Freitag, 11. Januar 2008

Auf nach ...

... Düsseldorf, zur Tagung des Interdisziplinären Forum »Jüdische Geschichte und Kultur in der Frühen Neuzeit und im Übergang zur Moderne«. Thema ist Jüdische Migration und Mobilität in der Frühen Neuzeit, ich werde dort über Erfassung und Vertreibung. Das Beispiel der habsburgischen »Judenkonskriptionen«, 17.-19. Jahrhundert referieren.

Samstag, 20. Oktober 2007

Polizeiliche Verfolgung in Deutschland

Wer sich über den Zustand von Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland informieren möchte, dem und der sei die Lektüre von annalist empfohlen, dem Weblog der Lebensgefährtin des Stadtsoziologen Andrej H. Dieser kam vor kurzem ins Visier deutscher Ermittlungsbehörden und wurde nicht zuletzt deswegen verdächtig, weil er in seinen Arbeiten Begriffe wie Gentrifizierung verwendet und fähig ist, Bibliotheken zu benützen (vgl. hier). Das Weblog dokumentiert einen Alltag permanenter Überwachung und Schikanen.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Arndt Brendecke zu Bernhard Siegerts Passagiere und Papiere

Arndt Brendecke rezensiert für H-SOZ-U-KULT Bernhard Siegerts sehr erfreuliches Buch Passagiere und Papiere (vgl. hier). Brendecke ist ausgewiesener Spezialist für die spanische Informationspolitik in der Frühen Neuzeit, und so verwundert es vielleicht nicht, dass er trotz allen Lobs auch einige Mängel an dem besprochenen Buch zu monieren hat. Brendeckes Fazit: Das Leseerlebnis ist zutiefst ambivalent. Siegert operiert mit einem sicheren Gespür für interessante historische Phänomene und verknüpft sie zu einer Erzählung über bürokratische Obsessionen der Moderne. Er arbeitet an dem Versuch einer transdisziplinären Synthese auf hohem Niveau, leistet aber den Rückbezug zum historischen Gegenstand und dem Forschungsstand der sachlich betroffenen Fachdisziplinen nicht mit ausreichender Verlässlichkeit.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Tagungsbericht zum Policey-Arbeitskreis

Hanna Sonkajärvi hat für H-SOZ-U-KULT einen Bericht über die letzten Juni in Stuttgart stattgefundene 10. Diskussionsrunde des Arbeitskreises Policey/ Polizei im vormodernen Europa verfasst, die sich mit Mobilität, Migration und Policey. Policeyliche Ordnungs- und Politikvorstellungen, Verordnungen und Maßnahmen im Umgang mit ‚Fremden’ beschäftigte und bei der auch ich ein Paper präsentierte.

Freitag, 27. Juli 2007

Policeyliche Hausbeschreibungen - Working Paper Online

Mein Beitrag zum letzten Treffen des Arbeitskreises Policey/Polizei im
vormodernen Europa (Programm) ist nun als PoliceyWorkingPaper online:

Anton Tantner, Policeyliche Hausbeschreibungen als Maßnahmen gegen fremde Bettler/innen in der Habsburgermonarchie (= PoliceyWorkingPapers. Working Papers des Arbeitskreises Policey/Polizei in der Vormoderne 13), 2007.
[Online: <http://www.univie.ac.at/policey-ak/pwp/pwp_13.pdf>]

Freitag, 20. Juli 2007

Trockenlegung und Begradigung

H-SOZ-U-KULT schickte zuletzt die Sieger des Wettbewerbs Das Historische Buch 2007 aus; besonders dabei interessiert mich die Nummer 1 in der Kategorie Europäische Geschichte: Laut ausgeschickter E-Mail erzählt David Blackbourn in "The Conquest of Nature" die Geschichte, wie die Deutschen während der vergangenen 250 Jahre ihre Landschaft(en) durch Gewinnung von Marschland, Entwässerung von Mooren, Flussbegradigungen und das Bauen von Staudämmen in den Bergen konstant veränderten. - Faszinierendes Thema, das mich sogleich daran erinnert, dass es mal interessant wäre, der Geschichte der diversen Entsumpfungen, Trockenlegungen und vor allem Flussbegradigungen in der Habsburgermonarchie nachzugehen. Vor allem die Donauregulierung bei Wien 1870-1875 war ja ein gigantisches Unterfangen, dass es verdiente, mal in einer umfassenden Monographie dargestellt zu werden. Interessante Überlegungen zum Verständnis der Moderne als einer Geschichte der Begradigung und des Breschelegens gibt es übrigens in Andreas Bernards wunderbarem Buch "Die Geschichte des Fahrstuhls" (S.54-64).

Blackbourn, David: The Conquest of Nature. Water, Landscape, and the Making of Modern Germany. London: Cape, 2006.

Bernard, Andreas: Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne. Frankfurt am Main: Fischer 17348, 2006.

Freitag, 13. Juli 2007

Von der Kontrolle der Bewegung: Das Intelligenzblatt als Gegenmittel zum „Hin- und Herschweiffen“

Die Intelligenzblätter des 18. Jahrhundert enthalten des öfteren auch Verzeichnisse der An- und Abreisenden; dass dies auch zu Kontrolle und Einschränkung von allzu häufigen Ortswechseln der Bevölkerung dienen soll, macht der frühe Theoretiker des Intelligenzblatts, Johann Peter von Ludewig 1729 klar: Nach seiner Darstellung machten sich oft manche Bediente mit oder ohne Erlaubniß auf den Weg und versäumten darüber ihre Amts-Geschäfte. Vor allem im Sommer möchten die Leute ihren freyen Flug und Zug haben, bedächten aber nicht, daß der Herr, so ihnen Brodt giebt, über dergleichen Amts-Versäumniß leide[n] würde, weswegen ihm gar nicht zu verdencken [wäre], wann er auf dergleichen Hin- und Hermarsch seiner Bedienten ein genaues Aug haben wollte. Gewiss, in vielen Städten gäben die Thor-Zettel Anzeige davon, wer aus der Stadt ein- und abreise, doch diese kämen nur wenigen zu Gesicht. Ludewig weiss ein besseres Mittel gegen das ungeliebte Herumstreunen: [D]ahingegen mancher sein vieles Hin- und Herschweiffen einstellet; wann er weiß: daß sein Nahme sogleich deswegen in dem Anzeige-Zettel angehefftet wird. Aus welchem er, über kurtz oder lang, gewärtig seyn muß, seiner öfftern Abwesenheit halben, überführet und übel angesehen zu werden. Die Veröffentlichung des Namen der unsteten GesellInnen kommt demnach fast einer Ausstellung am Pranger gleich; nur wer an Ort und Stelle verharrt, bleibt ohne Nennung im Intelligenzblatt und damit unbehelligt vom obrigkeitlichen Blick.

LUDEWIG, Johann Peter v: Vorläuffiger Unterricht von denen Wöchentlichen Anzeigen, die auf Königl. Majest. in Preussen allergnädigsten Special-Befehl, in Dero Reich, Provintzien und Landen durch die so genannte Intelligenz-Zettel von 1729 angeordnet (...), in: Ders.: Johann Peter Ludewigs Gelehrte Anzeigen, in alle Wissenschaften, so wol geistlicher als weltlicher, alter und neuer Sachen, welche vormals denen Wöchentlichen Hallischen Anzeigen einverleibet worden (...). T.1 1729-1734, Halle: Grunerts Witwe, 1743, S. 1-28, hier S. 8f.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Policeytagung in Stuttgart/Identifizierungstechniken im Ancien Régime

Heute bin ich auf dem Weg nach Stuttgart, wo die 10. Diskussionsrunde des Arbeitskreises Policey/Polizei im vormodernen Europa zum Thema Mobilität, Migration und Policey. Policeyliche Ordnungs- und Politikvorstellungen, Verordnungen und Maßnahmen im Umgang mit „Fremden“ stattfindet (Programm); ich selbst werde dort ein Paper zu den policeylichen Hausbeschreibungen in der Habsburgermonarchie vorstellen. Besonders gespannt bin ich allerdings auf den Beitrag von Vincent Denis, der seine Thèse zur Geschichte der Identifizierung im Frankreich des 18./19. Jahrhunderts demnächst als Buch veröffentlichen wird:

Denis, Vincent: Une histoire de l'identité des Lumières à l'Empire. Seyssel: éditions Champ Vallon, 2008 in Vorbereitung.