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Kommentare

herzlichen Dank
für die Erwähnung! Ich hoffe, der Witterungen-Blog...
milan (Gast) - 10. Nov, 02:49
Tja, das Bild stammt...
Tja, das Bild stammt von mir; aber ich bin da eher...
adresscomptoir - 8. Nov, 11:53
Wessen Bild
Welches ist das Original? http://www.kauni tz-rietberg.de/haus_kaunit z/wenzel_anton/InschriftBa llhausplatz2.jpg...
Tobias (Gast) - 7. Nov, 17:40
Danke
That made my day :-) Danach hab ich schon lange gesucht.
Richard Heigl (Gast) - 31. Okt, 20:08
habe sicherheitshalber...
habe sicherheitshalber vorher durch den ausguck gespäht...
ThomasJust - 29. Okt, 21:49

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Zuletzt aktualisiert: 19. Nov, 09:27

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Donnerstag, 19. November 2009

identity-cards.net

Eine Forschungsgruppe rund um Colin Bennett und David Lyon hat die Website identity-cards.net eingerichtet, die Informationen über Identitätsausweise sammelt und auch nicht darauf vergisst, auf die österreichische Bürgerkarte zu verweisen.
[via Bagasch]

Samstag, 31. Oktober 2009

Bibliographie zur Geschichte der Gefängnisse

Sehr löblich: Falk Bretschneider stellt online History of Prisons - a Selected Bibliography zur Verfügung.
[via H-SOZ-U-KULT]

Montag, 5. Oktober 2009

Ö1 zu totalen Institutionen

Letzte Woche fand in Wien die Tagung Personal und Insassen von Totalen Institutionen in der Neuzeit - Zwischen Konfrontation und Verflechtung statt, kommenden Montag (12.10.2009, 19:05-19:30) sendet Ö1 darüber einen Beitrag.

Montag, 7. September 2009

Identifying the Person: Past, Present, and Future. Konferenz in Oxford, 26.-27.9.2009

Spannendes Programm: 26.-27.9.2009 findet in Oxford die vom Identinet-Netzwerk veranstaltete Konferenz Identifying the Person: Past, Present, and Future statt; ich werde dort etwas über die Hausnummern vortragen.

Freitag, 14. August 2009

ID Cards as Surveillance

Eine interessant klingende Neuerscheinung ist anzukündigen:

Lyon, David: Identifying Citizens. ID Cards as Surveillance. Cambridge u.a.: Polity, 2009. [Verlagsinfo]

Der Werbetext lautet wie folgt:

New ID card systems are proliferating around the world. These may use digitized fingerprints or photos, may be contactless, using a scanner, and above all, may rely on computerized registries of personal information. In this timely new contribution, David Lyon argues that such IDs represent a fresh phase in the long-term attempts of modern states to find stable ways of identifying citizens.
New ID systems are "new" because they are high-tech. But their newness is also seen crucially in the ways that they contribute to new means of governance. The rise of e-Government and global mobility along with the aftermath of 9/11 and fears of identity theft are propelling the trend towards new ID systems. This is further lubricated by high technology companies seeking lucrative procurements, giving stakes in identification practices to agencies additional to nation-states, particularly technical and commercial ones. While the claims made for new IDs focus on security, efficiency and convenience, each proposal is also controversial. Fears of privacy-loss, limits to liberty, government control, and even of totalitarian tendencies are expressed by critics.
This book takes an historical, comparative and sociological look at citizen-identification, and new ID cards in particular. It concludes that their widespread use is both likely and, without some strong safeguards, troublesome, though not necessarily for the reasons most popularly proposed. Arguing that new IDs demand new approaches to identification practices given their potential for undermining trust and contributing to social exclusion, David Lyon provides the clearest overview of this topical area to date.

Freitag, 10. April 2009

Gefängnis mit Selbstverwaltung - 2

Vor drei Jahren berichtete die NZZ über das in Selbstverwaltung der Häftlinge befindliche Gefängnis San Pedro in La Paz. Diese Woche bringt der Freitag dazu einen ausführlich bebilderten Beitrag.

Freitag, 3. April 2009

Urmeter in Ottakring

Das sind allerdings breaking news: Das Urmeter (bzw. Meter-Normal, seit 1983 als jene Länge der Strecke definiert, die Licht im leeren Raum während einer Dauer von 1/299 792 458 Sekunde durchläuft) siedelt sich laut APA-Aussendung in Wien Ottakring, Arltgasse 35 an: Weltweit wird also die Darstellung des modernen "Meter-Normals" von Wien aus gesteuert.
[via Standard]

Montag, 23. März 2009

Panopticon reloaded

In der aktuellen konkret berichtet Matthias Becker (konkret, Nr.9/2008, S.28f, nur print) über Labours geplante Maßnahmen zur weiteren Pathologisierung der Arbeitslosen. Dabei verweist Becker auf eine von Liam Byrne - Leiter des Cabinet Office - vorgeschlagene schwarze Utopie einer lebenslangen Schul- und Gesundheitsinstitution; im entsprechenden Guardian-Artikel liest sich dies wie folgt:

In a Guardian interview, Liam Byrne, Cabinet Office minister, argues that the findings underline the need for a new wave of locally based reforms, including the use of school buildings to offer "cradle- to-grave" education, health, retraining and parenting skills.
He says these schools, possibly incorporating health centres, backed by billions of pounds of new investment, could become the focus for bringing inward-looking, disengaged communities into contact with the wider world.
He said: "In the medieval days we built communities around the manor house and then in the 19th century we built communities about the factory and in the 21st century we need to build communities around schools.


Macht doch dem Benthamschen Panopticon alle Ehre, nicht wahr? Doch Becker ist skeptisch: Wahrscheinlich wird auch Liam Byrnes Mega-Sozialarbeitszentrum eine technokratische Phantasie bleiben.

Sonntag, 22. März 2009

Rasterung der Unauffälligen

Die Zeit bringt aus aktuellem Anlass ein Interview mit Joseph Vogl über Amokläufe; sein Buch dazu wird ja hoffentlich bald erscheinen. Aus dem Interview:
Es bleibt eine erschreckende Doppelgestalt von Harmlosigkeit und Gefährlichkeit, scheinbar normale Jugendliche, die etwas völlig Irrsinniges tun. Daran zerbricht alle Vernunft, auch die therapeutische.
(...)
Es zeigt (...) an, wie der neueste Stand von Sicherheits- und Sozialtechnologien idealerweise funktionieren soll, nämlich über Prävention. Unsere Gesellschaften sind Präventionsgesellschaften. Sie bestimmen ihr Schicksal durch die Einrichtung von Frühwarnsystemen, Früherkennung, auf allen möglichen Gebieten. Das bedeutet eine Art Daueralarmbereitschaft. Auch in dieser Hinsicht hat die Tat von Winnenden eine fatale Lücke, einen unbequemen Erklärungsbedarf hinterlassen: Der Täter war nicht nur, wie man allseits versicherte, ein freundlicher und unauffälliger Jugendlicher, er hat auch nicht, wie zwischendurch vermutet oder erhofft, seine Tat im Internet angekündigt. Das ist die größte Herausforderung für jede Form von Prävention. Nicht von ungefähr gibt es nun Überlegungen für eine Art pädagogischer oder psychologischer Rasterfahndung, die sich nicht auf die Gewalttätigen bezieht, sondern gerade die Unauffälligen und Zurückgezogenen vorsorglich erfassen soll.

Freitag, 30. Januar 2009

Zombies Ahead

Laut Fox News haben Hacker in Austin/Texas am 19.1. den Text eines Verkehrswarnschild manipuliert. [via Bagasch]