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Kommentare

Ausstellung
Eventuell wird diese Ausstellung zukünftig auch...
Johannes (Gast) - 2013/05/14 16:29
Sehr schön, vielen...
Sehr schön, vielen Dank!
adresscomptoir - 2013/05/11 09:32
Bitteschön, habe...
Bitteschön, habe ich schon lange erledigt...:...
AndreasP (Gast) - 2013/05/10 23:34
Noch ein paar überzogene...
Wie die meisten von uns hab auch ich ein Smartphone,...
Klaus Taschwer (Gast) - 2013/04/29 02:25
ich war schon öfter...
ich war schon öfter im Östa. Es ist eines...
Kelborn (Gast) - 2013/04/29 00:26

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Zuletzt aktualisiert: 2013/05/17 09:17

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Wissenschaft

Mittwoch, 6. Februar 2013

Valentin Groebners Lob der Netzunabhängigkeit

Heute veröffentlicht Valentin Groebner in der FAZ (6.2.2013, S.N5/Paywall) seine Überlegungen zum wissenschaftlichen Publizieren im Internet; selbstverständlich argumentiert er differenziert und weiss, dass viele Klagen über angebliche Nachteile netzspezifischer Wissenschaft so alt sind wie die Wissenschaft selbst, letzten Endes reiht er sich aber doch in die Phalanx der (gemäßigten) NetzskeptikerInnen ein, wenn er die mangelnde Dauerhaftigkeit von Netzinhalten und unzulängliche Filterfunktionen besonders hervorhebt. Verifizierung und Stabilisierung von Informationen - die Groebner als Aufgabe gedruckter Medien betrachtet - sind selbstverständlich auch digital möglich und kein Privileg des Papierbuchs; was Groebner als Kriterium nachhaltiger Wissenschaft bezeichnet, nämlich "Netzunabhängigkeit", worunter er die Produktion kohärenter, gefilterter und verifizierter Informationen im gedruckten Medium versteht, lässt sich für mich auch als Pendelbewegung im digitalen Universum darstellen: Auf der einen Seite das Surfen in der Welt der (wissenschaftlichen) Blogs, Diskussionslisten und der Weiterverbreitung von Informationen in ebendiesen Blogs und sozialen Netzwerken, auf der anderen Seite das konzentrierte Lesen, sei's eines kurzen PDFs am Bildschirm oder eines längeren E-Books in zurückgelehnter Haltung am Reader. Der von Groebner an anderer Stelle stärker akzentuierte Gegensatz "Vernetzen" versus "Isolieren. Konzentrieren. Fokussieren" ist auf jeden Fall diskutierenswert und anregend, wobei ich allerdings im Unterschied zu Groebner Wissenschaft nicht so eindeutig der letzteren Begriffsreihe zuordnen würde, und schon gar nicht annehme, dass für letztere Reihe Papier eine wichtige Rolle spielen muss.

(Mehr zum Papierbuch von mir hier und auf Science ORF.)

Sonntag, 3. Februar 2013

Ö1 zu Pataphysik

Mittwoch, 6.2.2013, 21:00-22:00 im Salzburger Nachtstudio auf Ö1:

"An der Grenze des Lachbaren - Pataphysik und andere fröhliche Wissenschaften"
Gestaltung: Michael Reitz

"Pataphysik" geht zurück auf den französischen Schriftsteller Alfred Jarry, der ihn Anfang des 20. Jahrhunderts einführte. Er meint die Parodierung wissenschaftlicher Theoriebildungen. In bester pataphysischer Gesellschaft befinden sich heute eine Reihe von Forschungsprojekten, die sich selber nicht so ernst nehmen - aber trotzdem betrieben werden. Dabei ist die Grenze zwischen strenger Wissenschaftlichkeit und gewolltem Jux manchmal nicht so genau auszumachen. Fällt der Toast tatsächlich meistens mit der gebutterten Seite nach unten? Warum stehen wir im Stau immer in der falschen Schlange? Wie viel Benzin wird in Entenhausen verbraucht? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Silvio Berlusconi der Antichrist ist?
Die Rückverzauberung der Welt, Kampf gegen die Lustfeindlichkeit der Wissenschaften - Ziele, die die fröhlichen Wissenschafter interessieren. Wichtig ist die dabei: es handelt sich nicht um Scharlatane, sondern in der Regel um Akademiker, die sich über sich und ihre Disziplinen lustig machen - und dabei streng wissenschaftlich argumentieren.

Freitag, 1. Februar 2013

Stimmen der Kulturwissenschaften: Interview mit Nacim Ghanbari

Daniel Meßner hat für die Stimmen der Kulturwissenschaften die Germanistin und Kulturwissenschafterin Nacim Ghanbari interviewt. Es geht um (soziale) Netzwerke und Patronage.

Der Begriff des sozialen Netzwerks taucht lange vor Facebook in soziologischen Studien der 1950er Jahre auf. Es war der Versuch, soziale Beziehungen jenseits von Klassen- oder Gruppendynamiken zu beschreiben. Die Kulturwissenschaftlerin Nacim Ghanbari untersucht Netzwerktheorien und wendet sie an für die Zeit der Aufklärung. In dieser Episode spricht sie über die Anwendung von Netzwerktheorien in den Kulturwissenschaften, über Patronage als (soziales) Netzwerk im 18. Jahrhundert und über den fast vergessenen Sebaldus Nothankar.

Freitag, 25. Januar 2013

Rezensionen der Frühneuzeit-Info 2012 - Kalmár/Varga (Hg.): Einrichtungswerk des Königreichs Hungarn (1688-1690)

Auf recensio.net sind nun die in der letzten Ausgabe der Frühneuzeit-Info erschienenen Rezensionen zugänglich, darunter auch eine von mir verfasste:

Tantner, Anton (Rezension): Kalmár, János/Varga, János J. (Hg.): Einrichtungswerk des Königreichs Hungarn (1688-1690). (=Forschungen zur Geschichte und Kultur des östlichen Mitteleuropas; 39). Stuttgart: Franz Steiner, 2010, in: Frühneuzeit-Info, 23.2012, S. 176f.

Die weiteren Rezensionen:

Helmut Bräuer (Hg.): „...Capitalisten und Wucherer...“, 1772. Eine Schrift aus dem 18. Jahrhundert (rezensiert von Peter Rauscher)

Otto Kainz: Das Kriegsgerichtsprotokoll zum Niederösterreichischen Bauernaufstand von 1596/97. Analyse und Edition (rezensiert von Hans Körbl)

Katrin Keller: Erzherzogin Maria von Innerösterreich (1551–1608). Zwischen Habsburg und Wittelsbach (rezensiert von Renate Schreiber)

Sabine Koloch: Kommunikation, Macht, Bildung. Frauen im Kulturprozess der Frühen Neuzeit (rezensiert von Susanne Hehenberger)

Wolfgang Sellert / Eva Ortlieb (Hg.): Die Akten des Kaiserlichen Reichshofrats. Serie I: Alte Prager Akten, Band 3: K-O (rezensiert von Peter Rauscher)

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Frühneuzeit-Info 2012 erschienen

Die neue Ausgabe der Frühneuzeit-Info ist erschienen und enthält neben dem Schwerpunkt The Use of Court Records and Petitions as Historical Sources auch eine Sonderbeilage zum 65. Geburtstag von Karl Vocelka. Die Rezensionen werden demnächst auf recensio.net verfügbar sein.

Frühneuzeit-Info, 23.2012, Heft 1+2

The Use of Court Records and Petitions as Historical Sources

Jonas Liliequist
Introduction

Jonas Liliequist and Martin Almbjär
Early Modern Court Records and Petitions in Sweden (c. 1400 –1809). Overview and Research Trends

Anu Koskivirta
Medieval and Early Modern Court Records in Finland (c. 1400 – 1809). Overview and Research Trends

Simon Sandall
Pre-Modern Court Records in England (c.1400 –1809). Overview and Research Trends

Elise Dermineur
Seigneurial Justice and Civil Court Records in Early Modern France. An Overview

Bronach Kane
Reading Emotion and Gender in the Late Medieval English Church Courts

Andrea Griesebner
Sin, Misdemeanor, Capital Crime? Adultery and Bigamy in the Holy Roman Empire

Stephan Steiner
Flicker of Hope or Importunity of Authorities? How Supplicants Tried to Change their Fate in the Habsburg Empire

Stina Karlgren
Informal Petitions in the Early Modern Era. Problems and Possibilities in Dealing with Letters of Petition Directed to Swedish High Noble Women

Susanne Hehenberger
Religion, Sin, and Criminal Law in Early Modern Austria

Miia Kuha
A Parody of the Church Service in Seventeenth-Century Finland. Reconstructing Early Modern Popular Religion on the Basis of Court Records

Riikka Miettinen and Evelyne Luef
Fear and Loathing? Suicide and the Treatment of the Corpse in Early Modern Austria and Sweden

Jari Eilola
Negotiated Truth. The Discursive Interplay between the Town Courts and the Townsfolk in the Early Modern Age

Georg Tschannett
Couples in Conflict: Form and Content in Marital Separations from Bed and Board in Eighteenth-Century Vienna

AnnaSara Hammar
Strategic Silence and Rhetoric Lies: Common Seamen and their Explanations in the Swedish Admiralty Court

Aufsätze

Jacob Nuhn
Körper vor Gericht. Die Konstruktion des biologischen Geschlechts in der gerichtsmedizinischen Praxis des 18. Jahrhunderts. Eine Einzelfallstudie anhand zweier Quellen aus Hanau (1742/43)

Alicja Borys
„Deo, Reipublicae et Amicis“. Das Stammbuch von Johann Reimann (1544–1597)

Maximilian Hartmuth
The Panorama of Istanbul ca. 1740 by Gudenus: A Reconsideration of its Date and Authorship

Buchrezensionen

Die Akten des Kaiserlichen Reichshofrats, Serie I: Alte Prager Akten, Band 3: K–O (Peter Rauscher)

Otto Kainz: Das Kriegsgerichtsprotokoll zum Niederösterreichischen Bauernaufstand von 1596/97. Analyse und Edition (Hans Körbl)

Katrin Keller: Erzherzogin Maria von Innerösterreich (1551–1608). Zwischen Habsburg und Wittelsbach (Renate Schreiber)

Sabine Koloch: Kommunikation, Macht, Bildung. Frauen im Kulturprozess der Frühen Neuzeit (Susanne Hehenberger)

„...Capitalisten und Wucherer...“, 1772. Eine Schrift aus dem 18. Jahrhundert (Peter
Rauscher)

Einrichtungswerk des Königreichs Hungarn (1688–1690) (Anton Tantner)

Veranstaltungen

David Bares
Zur Ausstellung „Die Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500“ in Dresden

Sabine Frommel und Juliette Dumas
Kongress in Istanbul: Als die Bauherrinnen auf der öffentlichen Szene erschienen... Die Rolle der Familie und des Mannes bei Auftraggeberinnen von Architektur im Osten und im Westen

Bálint Ugry
Humanisten und Ritter. Erneuerung der Tradition in der maximilianischen Kunst
Zur Ausstellung „Maximilian I. und die Kunst der Dürerzeit“ in der Albertina in Wien

Sonderbeilage zum 65. Geburtstag von Karl Vocelka

Karl Vocelka 65 Jahre jung und bald im Unruhezustand (Friedrich Polleroß und Susanne Claudine Pils)

Nonchalance und Effizienz. Zwei Seiten einer Medaille. Eine numismatische Betrachtung (Stephan Steiner)

Karl Vocelka und Tschechien (Zdenek Hojda)

Feste, Feiern und Zeremonien (Andrea Sommer-Mathis)

Ausstellungen und Kataloge. Wissenschaftliche Konzeptionen, interdisziplinäre Darstellungen, massentaugliche Inszenierungen (Daniela Erlach)

Zu Karl Vocelkas Schriften über die osmanische Expansion, die Reaktion der christlichen Eliten und ihre Repräsentationen des Osmanischen in der Frühen Neuzeit (Wladimir Fischer)

Karl Vocelka: Bibliographie 1970 – 2011 (Daniela Erlach, Anton Tantner und Vlasta Valeš)

Montag, 5. November 2012

IG.EL - Verein für LektorInnen an österreichischen Fachhochschulen

Die Zustände, unter denen LektorInnen an den österreichischen Fachhochschulen unterrichten müssen, sind noch absurder als diejenigen an den Universitäten, man glaubt es kaum; nachdem es schon seit 1996 eine an den österreichischen Unis aktive Interessengemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen gibt, hat sich nun eine Schwesterorganisation für die Fachhochschulen als Verein gegründet, nämlich IG.EL - Interessensgemeinschaft externer LektorInnen und WissensarbeiterInnen; eine Webpräsenz gibt es auch schon, und zwar unter: http://www.igel.or.at/blog

Dienstag, 25. September 2012

Frühere Ausgaben des Argument online

Das Institut für kritische Theorie stellt auf den Archiv-Seiten von Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften eine Reihe von früheren Ausgaben dieser Zeitschrift in Form von PDFs zur Verfügung, darunter auch den 1975 erschienenen Sonderband AS 5 zu Hanns Eisler sowie den Sonderband AS 75 Die „Ästhetik des Widerstands" lesen. Über Peter Weiss.

Sonntag, 9. September 2012

IFK-Fellows WS 2012/13

Sehr schön, das IFK hat nun auf seiner Homepage die Namen der Fellows für das kommende Wintersemester veröffentlicht; ich freue mich jedenfalls schon!

Mittwoch, 5. September 2012

Berlin 21.9.2012: Veranstaltung zum akademischen Prekariat in Italien

*21. September 2012, 19.00 Uhr, Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin (nahe Alex)*

*/Das akademische Prekariat. Widerstandsstrategien gegen die neoliberale Verwertung der Wissenschaft in Italien/*

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen an den Universitäten und Instituten, die Studierenden und Doktorierende zählen längst nicht mehr zu den privilegierten Gruppen in der Gesellschaft. Ihre Arbeitsbedingungen werden im Zuge einer Ökonomisierung der Universitäten immer prekärer und ihre finanzielle Lage ist zum Teil dramatisch schlecht geworden. Während sich in Deutschland nach einem "heißen Studentenherbst" seit 2009 kaum Widerstand rührt, haben sich in Italien im Anschluss an die Studierendenproteste von 2010 an über 30 Universitäten Gruppen gegründet, die gegen die schlechten Arbeitsbedingungen kämpfen. Sie wehren sich gegen die finanziellen Kürzungen in ihren Bereichen, gegen die prekären Verträge und gegen die Diskriminierung von Frauen in der Wissenschaft. Zwei Vertreterinnen aus Mailand und Venedig informieren über die Situation in Italien, darüber, wie es zu dem Netzwerk kam und vor welchen Problemen sie aktuell stehen. Mit Zwei Vertreterinnen der in Potsdam gegründeten Bildungsbewegung, 'Intelligenzija Moving' stellen wir die Frage nach den Chancen für Widerstand an deutschen Universitäten.

*Gäste:* Alberta Giorgi (Movimento Contro la Precarietá, Universität Milano); Francesca Coin (Rete 29 Aprile, Universität Ca` Foscari Venedig), Sabine Volk und Evelyn Kauffenstein (IntelligenzijaMoving)

* Moderation*: Renate Hürtgen, AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West

* Vorbereitung und Betreuung:*Giulia Scoz, Valentina Smiraglia, Katja Böhme, Sarah Graber, Melanie Müller

Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West, Stiftung Haus der Demokratie, Die Veranstaltung wird von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt finanziert

Donnerstag, 30. August 2012

Historikerverband wider Uni-Ranking

Dies sei noch nachgetragen: Die FAZ zum Widerstand des Verbands der Historiker Deutschlands gegen das Uni-Ranking, denn:

So wenig, wie es die besten fünf Weltreligionen, die fünf besten Physiklehrer an Gymnasien oder fünf beste Ehefrauen gibt, gibt es die besten fünf Soziologie- oder Geschichtsinstitute oder Geschichtsstudiengänge an deutschen Hochschulen.