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Samstag, 22. Januar 2022

Ö1-Interview mit Thomas Flierl über Margarete Schütte-Lihotzky

Äußerst (nach)hörenswert: Ö1 Im Gespräch mit Thomas Flierl über den Margarete Schütte-Lihotzky und Wilhelm Schütte; Flierl hat zuletzt deren Gefängnis-Briefwechsel herausgegeben.

Grillparzers Hausnummern-Vergessen

Drüben im Nummerierungsblog: Mein ultrakurzer Beitrag zum 150. Todestag Grillparzers mit der Benennung eines Forschungsdesiderats.

Dienstag, 18. Januar 2022

Doku zum "Schranz-Rummel" auf ORF 3, 22.1.2022, 20:15

Anfang Februar jähren sich zum 50. Mal jene sonderbaren Tage, die als "Schranz-Rummel" in die Geschichte österreichischer Abstrusitäten eingegangen sind, eine Welle chauvinistischer Empörung erfasste damals das Land. Vor bald 30 Jahren habe ich darüber einen Artikel verfasst, der in der Zeitschrift ZeitRaum (NF 2, Nr.1/1995, Heft 3, S.8-33) erschien (Link zu einer lokalen Kopie des PDF, auf Anno scheint der Zugriff derzeit nicht möglich).

Samstags strahlt ORF III die anlässlich des nunmehrigen Jubiläums erstellte Doku Schicksalstage Österreichs - Olympia-Skandal um Karl Schranz aus, für die auch ich interviewt wurde.

Update 21.1.2022: Mein Artikel zum Schranz-Rummel ist nun wieder über die ÖNB-Homepage zugänglich:

Tantner, Anton: Der "Schranz-Rummel" von 1972. Geschichte, Sport, Krieg und Konstruktion von Nation, in: ZeitRaum. Zeitschrift für historische Vielfalt, NF 2, Nr. 1/1995, S. 8–33. (PDF)

Montag, 17. Januar 2022

Online-Flanerie: Das Sandland an der March, 20.1.2022, 19h

Herzliche Einladung zur nächsten Online-Flanerie!

Das Sandland an der March

Donnerstag, 20.1.2022, 19h
Zoom-Link: https://univienna.zoom.us/j/99199487265?pwd=Qm8ybnRlbU1nOW54bXV4VlRzaUV1dz09

Die von Anton Tantner angeleitete Online-Exkursion führt in die Ebene dies- und jenseits der March, ein Land voller verborgener Schönheit, die sich für manche nur auf den zweiten Blick erschließt. Wir starten auf der Trasse des angeblich ersten österreichischen Radfahrwegs, 1899 eröffnet, besuchen Sanddünen und Trockenrasen, lernen Raubritter und verstoßene Täufer_innen kennen, blicken vom nahe Bratislava gelegenen "Sandberg" auf das Marchfeld, bereisen die slowakische Záhorie und treffen auf die Überreste von Grenzanlagen sowie auf eine von Gagarin-Begeisterung Zeugnis ablegende Ministernwarte.

Veranstaltet vom Labor Alltagskultur, powered by: Kunst und Kultur im digitalen Raum, Stadt Wien Kultur in Kooperation mit dem BMKÖS

Teilnahme frei, Spende an das Labor Alltagskultur (ZVR 504142262) erbeten:
IBAN AT80 2011 1838 7066 1500

Mittwoch, 12. Januar 2022

50 Jahre Berufsverbote in der BRD - ein Dossier

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat aus Anlass des 50jährigen Jubiläums des so genannten "Radikalenbeschlusses" - er wurde nie offiziell für ungültig erklärt - ein Dossier zusammengestellt.

Sonntag, 2. Januar 2022

Erste Hausnummern des neuen Jahrs

Die erste Konskriptionsnummer des Jahrs 2022 kam mir unerwartet gleich am Neujahrstag unter: Leopoldsdorf 397, aka Verlängerte Gartengasse 1a

Leopoldsdorf_397_VerlaengerteGartengasse1a

Die erste bewusst aufgesuchte und fotografierte Hausnummer war heute dran: Vom Mai 1922 bis August 1922 war Jura Soyfer mit seinen Eltern in Baden, Strasserngasse 13 gemeldet, siehe voilà.

Soyfer_Baden_Strasserngasse13_2

Samstag, 25. Dezember 2021

Begeisterter Zwischenfreudesschrei nach 207/833 Seiten "ICH KOMM AUS DER HERZ GEGEND"

Es war nicht einfach, die für dieses Jahr geplante Feiertagslektüre zu besorgen, denn die paar Gelegenheiten in den letzten Monaten, ein Exemplar von Augustin-Mitgründer Robert Sommers mehr-als-800-Seiten-Werk "Ich komm aus der Herz Gegend. Meine Mutter Sprache ist das Herz Klopfen" zu erstehen, habe ich verpasst, ist es doch mit seiner ISBN 1312 nur über wahre Undergroundkanäle erhältlich; umso begeisterter bin ich nun von dieser wilden Mischung in der Nachfolge von Joyce, Sterne, Musil und was weiß ich noch alles, dessen historisch-kritische Ausgabe dermaleinst einen zehnfach längeren Kommentarteil benötigen wird, vorerst aber mal seinem Verfasser den Literaturnobel- und alle sonstigen Preise einbringen soll, ganz zu schweigen davon, dass die Gründung unzähliger Lesekreise zu diesem Buch dringend anzuraten ist!

Wer möchte, kann in eine Online-Edition. gehostet vom nicht minder verdienstvollen gigantischen Archivprojekt Context XXI unter http ://www.contextxxi.at/samtliche-erinnerungen.html (bitte URL selbst zusammensetzen) Einblick nehmen, hier nur ein paar wenige, äußerst subjektiv ausgewählte Sätze:

"Warum schauen manche Habsburgergräber in der Kapuzinergruft wie Panzer aus?" (21)

"Robert Sommers Schnapsidee: Fußballturnier auf der schrägen Wiese;" (38)

"Man kann eine Zeitung nach der Anzahl der Krawatten beurteilen, die man aus ihren Fotos schnipseln kann. Der Augustin ist übrigens völlig krawattenlos." (110)

"Im Namen der Wiener Stadtleitung und aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der BL 20 ersuchen wir dich um Zustimmung, die Funktion des Bezirksobmanns in Wien 20 bereits bei der kommenden Bezirkskonferenz anzunehmen." (184)

"Wie konnten wir nur das 100jährige Jubiläum des Stacheldrahts ignorieren?" (205)

SOMMER, Robert: Ich komm aus der Herz Gegend. Meine Mutter Sprache ist das Herz Klopfen. Wien 2021.
Bestellung unter blendwerk-sommer@gmx.at

Mittwoch, 22. Dezember 2021

In memoriam Klaus Wagenbach

Bei meinem Besuch im Verlag vor acht Jahren konnte ich ein paar Worte mit ihm wechseln, letzten Freitag ist er gestorben; der Nachruf auf der Verlags-Homepage charakterisiert ihn als "Kriegskind, älteste Witwe Kafkas, Anarchist und Cavaliere, Radfahrer, Berliner und Italien-Appassionato, Buchhersteller, Lektor, Autorenentdecker, Verlagsgründer, unabhängiger politischer Kopf, wilder Leser und begeisterter Geschichtenerzähler, Kunst-Liebhaber, Freund und Fürsorgender, Rotweintrinker".

Ich habe meine Sammlung von Wagenbach-Büchern im Blick von meinem Schreibtisch aus.

Wagenbach_1

Wagenbach_2

Acht Bücher daraus seien herausgegriffen;

1/8 Eines der für mich wichtigsten jemals verfassten Werke der Historiographie

Wagenbach-1_Farge

2/8 Einer der ersten Bände, in denen ich über die Nouvelle Histoire gelesen habe

Wagenbach-2_Umschreiben

3/8 Dass die Texte einer der schärfsten und am geschliffensten formulierenden Kritikerinnen nicht nur deutscher Verhältnisse weiter lieferbar sind, rechne ich dem Verlag hoch an.

Wagenbach-3_Meinhof

4/8 Darin habe ich erstmals vom Bureau d'adresse des Théophraste Renaudot gelesen, Anstoß für meine Habil, die in gekürzter Form dann bei Wagenbach erschien.

Wagenbach-4_Burke

5/8 Dass hier bereits früh eine Sozialgeschichte der Datenverarbeitung erschien, hat mich überrascht.

Wagenbach-5_ProgrammierteKopf

6/8 Antiquarisch erstanden - der Beweis dafür, dass auch Belletristik sehr lehrreich sein kann.

Wagenbach-6_Forte

7/8 Ideale Vorbereitung für den Besuch der schönsten Stadt der Welt.

Wagenbach-7_Richter

8/8 Kein Programm eines Verlages, der auf sich hält, kann auf Dada verzichten.

Wagenbach-8_Dada

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension von Helmut Bräuers "Knappentisch"

Leider versuchen sich HistorikerInnen nur selten im Genre der "wissenschaftlich gebundene[n] Fiktion" (Carsten Goehrke), eines der für mich faszinierendsten Beispiele dafür hat vor mehr als 30 Jahren Arlette Farge in ihrem auch sonst rundum lesenswerten Buch "Das brüchige Leben" vorgelegt. Umso wichtiger, dass nun Helmut Bräuer einen buchlangen Beitrag dieser Gattung Text publiziert hat, mit dem TItel "Der Knappentisch. Zwölf Geschichten aus der Krisenzeit"; für die aktuelle Ausgabe der Frühneuzeit-Info (31.2021, S. 271f) habe ich eine Rezension davon verfasst, die nun auch auf recensio.net online gelesen werden kann.

Sonntag, 12. Dezember 2021

Flauberts Hausnummer

Heute vor 200 Jahren wurde Gustave Flaubert geboren, dessen 1880/81 posthum erschienener Roman Bouvard und Pécuchet für mich ein absolutes Lesevergnügen war; in dieser Achterbahnfahrt durch die Wissensbestände des 19. Jahrhunderts fanden sich auch Materialien zur Geschichte der Nummerierung (vgl. 1 / 2).

Hier eine seiner Pariser Hausnummern: 42, Boulevard du Temple

Flaubert_ParisBoulevardduTemple42_1

Flaubert_ParisBoulevardduTemple42_2

Sonntag, 5. Dezember 2021

Online-Flanerie: Historische Streifzüge ins abseitige Wien, 9.12.2021, 19h

Kommenden Donnerstag findet wieder eine vom Labor Alltagskultur organisierte Online-Flanerie statt - herzliche Einladung!


Historische Streifzüge ins abseitige Wien

Virtuelle Führung von Anton Tantner
9. Dezember, 19 Uhr
Online über Zoom:
https://univienna.zoom.us/j/93982112796?pwd=ZVF5d1pHYkllSEVrTFYzTEVvYko2UT09

Die vom Labor Alltagskultur veranstaltete Online-Flanerie beginnt zwar im Zentrum der einstigen „Haupt- und Residenzstadt“, führt aber in eine fremd anmutende Metropole, die sich um meteorologische Maschinen streitet, Ziffern- sowie Lektürekabinette kennt und die von gestrengen Maskenkommissären und windigen Barometermachern bevölkert ist. Wir kommen an den Sterbeorten der Redakteure blutrünstiger Krawallblätter vorbei, besuchen Zuchthäuser sowie die Zeugnisse todbringender Explosionen.

Teilnahme frei, Spende an das Labor Alltagskultur (ZVR 504142262) erbeten:
IBAN AT80 2011 1838 7066 1500

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