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Freitag, 10. September 2021

Save the date: Symposion zu 250 Jahre Hausnummerierung, 20.-22.10.2021

Ob Corona diesmal die Abhaltung des schon zweimal verschobenen Symposions zulassen wird? Nun, es bleibt spannend!

Tagung: Hausnummerierung und urbane Moderne. 250 Jahre Hausnummerierung in der Habsburgermonarchie

Bilanz und Perspektiven der Erforschung einer unscheinbaren Kulturtechnik

Wien, 20.-22.10.2021

Programm:

https://www.geschichte-wien.at/veranstaltung/tagung-250-jahre-hausnummerierung-in-der-habsburgermonarchie-bilanz-und-perspektiven-der-erforschung-einer-unscheinbaren-kulturtechnik/

Mittwoch, 1. September 2021

Manfred Mugrauer über das schönste Fest Wiens

Seit 1946 veranstaltet die KPÖ in Wien das Volksstimmefest; für eben diese Volksstimme hat Manfred Mugrauer nun eine kurze Geschichte dieses schönsten Fest Wiens verfasst.

Freitag, 27. August 2021

Lesung beim Linken Wort am Volksstimmefest, 5.9.2021 15h

Dieses Jahr lese ich erstmals beim Linken Wort am Volksstimmefest, und zwar am Sonntag, 5. September 15 Uhr - wer wissen möchte, was denn ein österreichischer Patriot ist und warum es sich bei Kommunismus um eine österreichische Erfindung handelt, sei herzlich eingeladen!

Linkes-Wort-2021-Poster_800

Montag, 16. August 2021

Radio France: Vierteilige Serie über Louise Michel

Radio France sendet ab heute eine vierteilige Serie über Louise Michel, Dauer jeweils eine Stunde. Infos unter https://www.franceculture.fr/emissions/louise-michel-grandes-traversees

Montag, 19. Juli 2021

Die Hausnummer von Rosa Luxemburg in der Ville Communarde

21 Rue Feutrier, Paris

LuxemburgRosa_Paris_12RueFeutrier_1
LuxemburgRosa_Paris_12RueFeutrier_2
LuxemburgRosa_Paris_12RueFeutrier_3

Samstag, 17. Juli 2021

Einladung zu Donaukanal-Flanerie Fr 30.7.2021, 17h und Gemeinschafts-Lesung 1.8. 17h

Gestern stieg bei prächtigem Wetter die wunderbare Lesung mit Clemens Marschall beim Kultursommer am Wallensteinplatz, jene ZuhörerInnen, für die keine Plätze mehr am Veranstaltungsgelände frei waren, konnten immerhin von außerhalb daran teilnehmen. Und nun gleich zwei Einladungen zu Veranstaltungen des Labor Alltagskultur, zum einen zu einer Donaukanalflanerie, zum anderen zu einer Gemeinschaftslesung:

**
Fr, 29.7.2021, 17:00

Vom Lido der Arbeitslosen zum Investorentraum
Der Donaukanal 1700-2021


Flanerie mit Anton Tantner, organisiert vom Labor Alltagskultur
Treffpunkt: vor U6-Station Spittelau
Fr, 30.7.2021, 17:00
Eintritt frei

Infos unter: https://labor-alltagskultur.at/Veranstaltung/vom-lido-der-arbeitslosen-zum-investorentraum/

**

So, 1.8.2021, 17:00

Warden, Raubritter & rote Bergsteiger.
Von der Lobau bis in den Kaukasus.
Lesung von Barbara Eder, Georg Fingerlos und Anton Tantner


Präsentiert von der Freien Akademie Meidling

Open-Air-Lesung im Labor Alltagskultur
Kolonieweg 48, 1120 Wien (U6 Tscherttegasse)
Eintritt frei

Anmeldung unter fuchs@kinoki.at oder 0650 510 92 78 erbeten, weitere Infos unter: https://fb.me/e/4CrmPK11k

Ankündigung:
Barbara Eder, Georg Fingerlos und Anton Tantner unternehmen eine historische Lesereise, die uns an der Seite der aus der Lobau aufbrechenden „Warden“ mal nicht fast bis nach Äthiopien führen wird, sondern zunächst ins Sandland an der March mit seinen Raubrittern und verstoßenen Täufer*innen, um schließlich in der Sowjetunion des Jahres 1932 zu enden, dem ersehnten Ziel der roten Bergsteiger, die auf die 1. Deutsche Arbeiter-Kaukasus-Expedition aufgebrochen waren.

Mittwoch, 14. Juli 2021

Augustin-Rezension von: Dusini, Hotel Paradiso

Für die aktuelle Ausgabe des Augustin (Nr. 532, 30.6.2021, S. 25) habe ich Matthias Dusinis "Hotel Paradiso" rezensiert, gemäß meiner Einschätzung ein Buch des Dark Tourism für die kunstaffine Parallelgesellschaft mit Endstation Fiume – wer die komplette Rezension lesen will, erwerbe den Augustin!

EndtstationFiume_Ausschnitt_Augustin

Dienstag, 13. Juli 2021

Wien abseits - Lesung beim Kultursommer Wien, Fr 16.7. 18:30

Diesen Freitag, 16.7.2021, 18:30 lesen Clemens Marschall und ich beim Kultursommer WIen zum Thema:

Wien abseits. Streifzüge durch das räudige Wien

Ort: Bühne Wallensteinplatz, 1200 Wien
Eintritt frei!

Ankündigung:
Der Historiker Anton Tantner und der Journalist Clemens Marschall (Rokko’s Adventures) präsentieren abseitige Wien-Blicke ihrer jahrelangen Forschungsarbeiten: Sie führen in die Welt der Verbrechen und der Gefängnisse, des Alkohols und wilden Badens.Ein Schwerpunkt ist der Wiener Kanalisation gewidmet, die nicht nur als Durchzugsort für diverse Ausscheidungen, sondern auch als Arbeitsplatz dient – und früher sogar als Wohnort. Die Wiener Unterwelt wird ebenso oberirdisch betrachtet, und zwar in Gestalt der legendären Wiener Zuhälterin Wilde Wanda.
Schließlich führt die Flanerie zu den bis heute umkämpften Freiflächen an Donau und Donaukanal: Der famose Donauprallhang in Wien-Erdberg mit seinen geheimnisvollen Kellern wird ebenso vorgestellt wie die Schiffmühlen, die ob ihrer Wendigkeit den habsburgischen Behörden gehöriges Kopfzerbrechen bereiteten.

Sonntag, 11. Juli 2021

No numbers. No anything - Wer kennt große Flohliteratur?

Für die Erforschung der Kulturtechnik der Nummerierung mag Herman Melvilles 1851 erschienener monströser Moby-Dick nicht allzu ertragreich nutzbar sein, aber immerhin, dank des Kommentars zur von Matthias Jendis besorgten Übersetzung weiß ich nun, dass Melville während einer Reise nach Konstantinopel am 11. Dezember 1856 über dessen Gassenwirrwarr folgenden Eintrag verfertigte: Just like getting lost in a wood. No plan to streets. Pocket-compass. Perfect labryth. Narrow. Close, shut in. If you could get up into tree. Soar out of the maze. But no. No names to the streets no more than to natural allies among the groves. No numbers. No anything. (Numbers wurde allerdings mit Zahlen übersetzt: Als wenn man sich im Wald verirrt. Straßen völlig planlos angelegt. Taschenkompaß. Ein volkommenes Labyrinth. Schmal. Eng, eingeschlossen. Wenn man nur irgendwo aufentern könnte, (...) Straßen ebenso ohne Namen wie die Wege zwischen den Wäldchen. Keine Zahlen. Kein nichts. (Kommentar S.973)

Mein besonderes Interesse weckte allerdings folgende Passage in Kapitel 104 Der Wal als Fossil, S.702:
Wollt ihr ein großes Buch schreiben, müßt ihr ein großes Thema wählen. Nie wird jemand etwas Großes und Dauerhaftes über den Floh schreiben, wiewohl es viele geben mag, die das versucht haben. (Im englischen Original: To produce a mighty book, you must choose a mighty theme. No great and enduring volume can ever be written on the flea, though many there be who have tried it. - Leider verschweigt der Kommentar, ob Melville sich hier auf konkrete Flohliteratur bezog bzw. ob in Nachfolge zu dieser Passage solche dann tatsächlich versucht wurde zu verfassen - ob hier Peter Plener weiter weiß?

Melville, Herman: Moby-Dick. Roman. Übersetzung von Matthias Jendis. München: dtv 14613, 3. Aufl., 2020.

Samstag, 3. Juli 2021

17 Rue Beautreillis

Heute vor 50 Jahren starb Jim Morrison in Paris, 17 Rue Beautreillis.

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