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adresscomptoir - 2015/06/24 11:36
Herzlichen Glückwunsch!...
Herzlichen Glückwunsch! Auf die nächsten...
goncourt (Gast) - 2015/06/24 11:28

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Zuletzt aktualisiert: 2016/02/13 12:02

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Communication

Montag, 8. Februar 2016

Aufsatz zur "Schwarzen Zeitung" online

Die Ausgabe 2014-2 (PDF) der Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich steht nun online zur Verfügung und damit auch mein darin erschienener Aufsatz Die Schwarze Zeitung, Wien 1787. Neue Mosaiksteine zur Allgemeinen Geschichte des menschlichen Elends. Die Kurzfassung meiner kleinen Enthüllung zu dieser Krawallzeitung des josephinischen Wiens erschien in der Zeitreisen-Beilage der Wiener Zeitung, nun ist also die Langfassung samt Belegen leicht greifbar.

Sonntag, 20. September 2015

Neuerscheinung zur Geschichte der Zensur in den böhmischen Ländern

Michael Wögerbauer und Petr Píša haben mit einem AutorInnenteam ein zweibändiges Werk zur Geschichte der Zensur in den böhmischen Ländern 1749-2014 herausgegeben; ein Interview von Radio Prag liefert erste Einsichten in das auf tschechisch erschienene Werk.

Dienstag, 18. August 2015

Graphic Novel über Ada Lovelace und Charles Babbage

Wird heute in der FAZ (Paywall) sehr gelobt: Eine von Sydney Padua verfasste Graphic Novel über die Computer-PionierInnen Ada Lovelace und Charles Babbage, die demnächst ja vielleicht auch mal auf Deutsch vorliegen wird.

Padua, Sydney: The Thrilling Adventures of Lovelace and Babbage. The (Mostly) True Story of the First Computer. New York: Pantheon, 2015.
Verlags-Info: http://www.penguinrandomhouse.com/books/223672/the-thrilling-adventures-of-lovelace-and-babbage-by-sydney-padua/

Montag, 13. Juli 2015

Radio Derive zu 20 Jahre Augustin

Radio Derive gratuliert dem Augustin, der einzig wahren österreichischen Boulevardzeitung zum 20. Geburtstag und hat eine Stimmcollage aus Wortmeldungen von MitarbeiterInnen des faszinierenden Projekts zusammengestellt, die nun als Podcast nachgehört werden kann.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Christian Fuchs zur politischen Ökonomie sozialer Medien

Der Medienwissenschafter Christian Fuchs ist Professor für Social Media an der University of Westminster und hat in den letzten Jahren einige Publikationen zum Internet auf englisch vorgelegt, darunter Social media: A critical introduction (Sage 2014) sowie OccupyMedia! The Occupy movement and social media in crisis capitalism (Zero Books 2014).
Wer nun auf Deutsch mal kurz reinlesen möchte, was Fuchs zu schreiben hat, ist mit seinem in der Zeitschrift Luxemburg (1/2015, S. 24-29) erschienenen Beitrag Krise, Kommunikation, Kapitalismus. Zur politischen Ökonomie sozialer Medien (auch als PDF verfügbar) gut bedient:
Auf sechs Seiten fasst er konzise seine Überlegungen zusammen: So analysiert er unter anderem unsere Nutzung von Google, Facebook, Twitter & Co. als digitale Arbeit, die an Werbetreibende zu verkaufende NutzerInnendaten (Datenware) produziert und thematisiert den Widerspruch, im dem Protestbewegungen agieren müssen, indem sie zur Herstellung einer politischen Öffentlichkeit soziale Medien nutzen (müssen), während letztere durch die in ihnen waltende Kontrolle von Staat und Kapital ebendiese Öffentlichkeit feudalisieren, limitieren und kolonialisieren. Dabei bleibt Fuchs nicht nur bei Kritik, sondern benennt auch Alternativen, die eines durch gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffenenen alternativen You Tube etwa, das von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern oder öffentlichen Universitäten betrieben werden könnte, weiters die Ausweitung des Rundfunkbeitrags zu einem Medienbeitrag, der auch von Unternehmen zu zahlen wäre, schließlich eine Politik der Gemeingüter. Sein Schluss: Ein demokratischer Kommunismus des 21. Jahrhunderts ist möglich, digitaler Kommunismus muss als ein integraler Bestandteil gedacht werden.

Dienstag, 7. Juli 2015

Ö1-Matrix zur Suche als ewigem Projekt

Kommenden Sonntag (12.7.2015, 22:30-23:00) beschäftigt sich Matrix - Computer & neue Medien mit "Die Suche als ewiges Projekt", neben mir soll auch David Gugerli zu Wort kommen.

Die Ankündigung:

matrix - computer & neue medien

Die Suche als ewiges Projekt
Gestaltung: Julia Gindl

Mit einem Klick bekommen wir heute in Sekunden Informationen aus dem Internet geliefert. Der Zugang zu Information und Wissen war nicht immer so einfach und schnell, lange Zeit vor dem Internet und vor Bibliothekskatalogen waren es Adressbüros, Fragestuben oder Intelligenzbüros, die es für Suchende zu durchforsten galt. Waren diese Wissensapparate ähnlich organisiert wie heutige Datenbanken? Und gab es auch schon früher den Konflikt um Daten und die Kontrolle darüber? Wie sich die Funktion der Suchmaschine verändert hat, welche Parallelen es zwischen analogen und digitalen Suchapparaten gibt und ob Suchmaschinen im Netz heute vielleicht sogar weniger mit Suchen als mit Finden zu tun haben, man denke nur an Produktvorschläge auf Amazon oder Werbung auf Google, das hat sich Julia Gindl angeschaut.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Zur Geschichte des Augustin-Hauses

Der Augustin - Österreichs erste Boulevardzeitung - bat mich, zur Geschichte des Hauses zu recherchieren, in dem dieser seit ein paar Jahren einquartiert ist; ich habe dies gerne gemacht, die komprimierte Fassung davon ist heute in der Papierausgabe zu lesen, eine Langfassung befindet sich online.

Freitag, 5. Juni 2015

Einsatzstelle Vösendorf

Voesendorf_Brieftaubeneinsatzstelle

Ein Knoten des weltweiten Netzes ist südlich von Wien angesiedelt.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Interview zur Geschichte der Suchmaschinen auf Radio Dispositiv

Herbert Gnauer von Radio Dispositiv hat Astrid Mager und mich interviewt, die Sendung wird kommenden Montag (1.6.2015, 10:00-11:00) auf Radio Orange ausgestrahlt und kann danach auch downgeloadet werden:

Zur Geschichte der Suchmaschinen

Astrid Mager und Anton Tantner im Studiogespräch

Das Geschäft mit Information und ihrer Vermittlung fiel nicht vom Himmel, schon zu Beginn der Neuzeit traten Adressbüros, Fragämter und Intelligenz-Comptoirs auf den Plan. Ihrer Geschichte geht der Historiker Anton Tantner in seiner jüngsten Publikation 'Die ersten Suchmaschinen' nach. Astrid Mager beschäftigt sich als Wissenschafts- und Technikforscherin mit Schwerpunkt Internet und Gesellschaft mit dem Wirken ihrer heutigen Nachkommen Google, Facebook & Co.

Mittwoch, 11. März 2015

Buchpräsentation "Die ersten Suchmaschinen", Wien 25.3.2015

In zwei Wochen findet in Wien die Präsentation meines Buchs "Die ersten Suchmaschinen" statt, wozu ich herzlich einlade!

Anton Tantner: Die ersten Suchmaschinen. Adressbüros, Fragämter, Intelligenz-Comptoirs (Wagenbach 2015)
http://tantner.net/publikationen/DieErstenSuchmaschinen_toc.html

Zeit: Mi 25.3.2015, 18:30
Ort: Fachbereichsbibliothek Geschichte, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Moderation und Einleitung: Karl Vocelka

Zum Buch: Anton Tantner

Astrid Mager: Alternative Suchmaschinen und deren Ideologien

Was heute Suchmaschinen samt Dating-Apps, Tauschbörsen, Finanzmakler, Jobcenter und Auktionsplattformen übernehmen, versprach in der Frühen Neuzeit eine Institution zu leisten: das Adressbüro. Wer etwas kaufen oder verkaufen wollte, Arbeit, Wohnung, eine Dienstbotin oder einen Arzt suchte oder zu vermitteln hatte, konnte dort sein Anliegen gegen Gebühr in ein Register eintragen lassen oder Auszüge aus diesem Register erhalten. Solche Adressbüros gab es in vielen europäischen Städten, etwa in Paris das Bureau d'adresse, in London die registry oder intelligence offices, in der Habsburgermonarchie die Frag- und Kundschaftsämter und in anderen deutschsprachigen Städten Adresscomptoirs und Berichthäuser.
Das Buch - eine überarbeitete Fassung von Anton Tantners Habilitationsschrift - liefert eine Geschichte des Suchen und Findens von Information aus der Perspektive einer Gegenwart, in der wir ohne Google kaum mehr leben zu können glauben und zugleich Privacy und Datenschutz zentrale Anliegen sind.

Im Anschluss wird zu einem Umtrunk geladen.

Büchertisch vom Literaturbuffet Lhotzky

Zu den Personen:
Karl Vocelka ist Historiker mit dem Schwerpunkt österreichische Geschichte und war bis 2012 Vorstand des Instituts für Geschichte.
Astrid Mager ist Wissenschafts- und Technikforscherin am Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Homepage: http://www.oeaw.ac.at/ita/ueber-uns/das-ita-team/astrid-mager/person
Anton Tantner ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Universität Wien.
Homepage: http://tantner.net/