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Kommentare

Klingt ja sehr spannend
Ich habe mir erlaubt, den Hinweis zu übernehmen. http://gebattm er.twoday.net/stories/1022 635931/
gebattmer - 2017/10/17 18:25
Präventive Archäologie...
Präventive Archäologie muss ich mir merken.
goncourt - 2016/12/28 18:36

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Zuletzt aktualisiert: 2017/12/15 11:08

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Widerstaende

Montag, 6. November 2017

100 Jahre Oktoberrevolution - Kaufen Sie das T-Shirt dazu!

Dieser Tage jährt sich Lenins Geschenk an die Menschheit zum hundertsten Mal; gedenken Sie des freudigen Ereignisses, indem Sie ein T-Shirt mit der Zürcher Hausnummer des russischen Revolutionärs bestellen. Als Lenin in der Spiegelgasse 14 wohnte, schrie schräg gegenüber Dada im Cabaret Voltaire sein Nein zum Krieg kreativ in die Welt; setzen Sie ein subtiles Zeichen gegen Imperialismus und die Herrschaft des Kapitals, für die Hoffnung auf eine Gesellschaft der Freien und Gleichen!

Lenin-TShirt
https://shop.spreadshirt.de/adresscomptoir/lenin-A112495394

Samstag, 2. September 2017

Radio France: Histoire des Anarchies

La Fabrique de l'Histoire von Radio France hat diese Woche eine vierteilige Serie zur Geschichte des Anarchismus ausgestrahlt:

1/4: Naissance du mouvement anarchiste (Download)

2/4: « Ce n’est pas rien de tuer un homme » ou le crime politique de Germaine Berton (Download)

3/4: Les anarchistes espagnols (Download)

4/4: Y a-t-il eu une internationale anarchiste ? (Download)

Mittwoch, 30. August 2017

Kommunismus als österreichische Erfindung

Dieser Tage erscheint die neue Ausgabe der Volksstimme, für die ich einen kurzen Text beigesteuert habe, in dem ich der LeserInnenschaft des löblichen Monatmagazins der KPÖ nahelege, dass Kommunismus als österreichische Erfindung betrachtet werden kann, denn merke: Der Begriff des "Kommunismus" wurde weit vor dem 1. Weltkrieg und selbst vor den politischen Bewegungen des Vormärz erstmals Ende des 18. Jahrhunderts in Wien aktenkundig, alles weitere ist in Print bzw. im abonnierbaren PDF nachzulesen!

Sonntag, 16. Juli 2017

Patrick Eiden-Offe im 10 vor 11-Interview zum Echo der Revolutionen in der Literatur

Mal wieder was Spannendes in Alexander Kluges 10 vor 11, ausgestrahlt bei RTL in der Nacht vom 24. auf 25.7.2017, 00:30-00:55: Patrick Eiden-Offe (in der Ankündigung wurde aus dem "d" ein "g"), dessen Texte ich bislang immer mit viel Erkenntnisgewinn gelesen habe, wird interviewt zum Thema Montag: Feuerwerk. Dienstag: Demonstration. Mittwoch: Revolution / Was sagt die Literatur zu den Begriffen „Klasse“, „Revolte“ und „Proletariat“?

Der Ankündigungstext lautet wie folgt (falsches "g" inklusive):

Im 18. JH, weit vor Ausbruch der Großen Französischen Revolution, machte der Fischer-Aufstand von Neapel vom Mai 1647 einen nachhaltigen Eindruck auf die europäische Öffentlichkeit! Der Anführer dieser Revolte, ein Fischer namens Masaniello, beschäftigte die Phantasie. Die revolutionäre Bewegung wurde ausgelöst, als den plebejischen Schichten in Neapel, die von freiwachsendem Obst und gelegentlichen Jagdausflügen lebten, durch eine Obststeuer dieser Zugang „zur dem, was die Natur bietet und die Reichen ihnen verweigern“ versperrt wurde. Masaniello als Anführer hatte eine charismatische Ausstrahlung. Er wurde ermordet. Von dieser Revolte handeln zahllose Dichtungen und mehr als sieben Opern. Die letzte dieser Opern, Auberts „Die Stumme von Portici“, zeigte noch 1832 eine so starke revolutionierende Kraft, dass die Opernbesucher auf die Straße gingen und die Wallonische Revolution in Brüssel auslösten.

Dr. Patrick Eigen-Offe vom Zentrum für Literatur und Kulturforschung Berlin untersucht das Echo der Begriffe „Klasse“, „Revolte“ und „Proletariat“ in Literatur, Musik und den Künsten. Für die herrschenden Schichten waren die immer wiederkehrenden Revolten ein unheimliches Phänomen. Sie verglichen die Revolten mit der Hydra, sich selbst mit Herakles. Die Eigenschaft der Hydra wie auch die der Revolutionen erscheint in ihrer Sichtweise als so gefährlich, weil die Hydra viele Schlangenhäupter besitzt und für jedes, das ihr abgeschlagen wird, zwei neue wachsen. Erst als Herakles die Wunden der Hydra mit Stumpf und Stiel ausbrennt, bricht dieses Wachstum ab. In der literarischen und künstlerischen Spiegelung der Revolution wird die Angst vor ihr und die Grausamkeit der Konterrevolutionen erst richtig sichtbar.

Dienstag, 25. April 2017

BBC Radio 4 über Rosa Luxemburg

Wurde vorletzte Woche von BBC ausgestrahlt und ist online verfügbar: Eine In Our Time-Sendung über Rosa Luxemburg.

Samstag, 4. Februar 2017

Wanderausstellung über Hans Kudlich

Letztes Jahr zeigte das Wiener Schauspielhaus Thomas Köcks Stück Kudlich - eine anachronistische Puppenschlacht, das das Wirken von Hans Kudlich als "Bauernbefreier" während der Revolution von 1848 für die Gegenwart produktiv zu machen versuchte. Nun berichtet Radio Prag über eine Wanderausstellung zu Hans Kudlich, die derzeit in Chomutov zu sehen ist und demnächst auch in Bayern, Linz und Poysdorf gezeigt wird.

Samstag, 26. November 2016

RIP

Zum Gedenken das Foto eines revolutionären Aufschreibesystems, ausgestellt im Museo de la Revolución in Havanna: Mit dieser Schreibmaschine wurde das Original von Fidel Castros Verteidigungsrede La Historia me Absolverá verfasst.

Schreibmaschine_Castro-HIFreisprechen_Havanna-Revolutionsmuseum

Dienstag, 23. August 2016

3-Sat-Doku über Peter Brückner

Nachdem die Doku vereinzelt schon in Kinos präsentiert wurde - auch in Wien -, ist nun endlich das Fernsehen dran: Montag, 29.8.2016 zeigt 3-Sat spätabends (22:25) die Dokumentation Aus dem Abseits über den Sozialpsychologen Peter Brückner, der während des 2. Weltkriegs übrigens auch mal in Wien stationiert war.

Kurzbeschreibung:

In den 1970er Jahren wird Peter Brückner zu einer Symbolfigur der Neuen Linken und bekommt als erster deutscher Hochschullehrer Berufsverbot. Sein Sohn Simon erzählt dessen Lebensgeschichte. Das dokumentarische Porträt stellt die Familiengeschichte Brückners, die von den 1930er Jahren bis in den Deutschen Herbst führt, in den Kontext der Zeitgeschichte und der politischen Prozesse, in die er sich eingemischt hat, geprägt von Erfahrungen im Dritten Reich.

Freitag, 29. Juli 2016

Neue Thomas Müntzer-Biographie

Klingt spannend, diese Neuerscheinung:

Bräuer, Siegfried/Vogler, Günter: Thomas Müntzer. Neu Ordnung machen in der Welt. Eine Biographie. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2016. 542 S., 58 Euro. [Verlags-Info]

Verlagstext:

Die erste wissenschaftliche Müntzer-Biographie auf der Basis der Quellenlage

Thomas Müntzer ist eine der umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Schon während seines kurzen Lebens als Verkörperung des Teufels angefeindet, prägten über Jahrhunderte Ablehnung und Legenden das Bild. War er nur ein hitzköpfiger Sozialrevolutionär, der die Endzeit angebrochen wähnte und darum mit geballter Faust für die Rechte des »kleinen Mannes« kämpfte? Oder lassen sich Züge einer eigenständigen, neuen Theologie erkennen, mit der er auf die Krisenerscheinungen in Kirche und Gesellschaft reagierte?

Mit Siegfried Bräuer und Günter Vogler verfolgen erstmals ein Theologe und ein Historiker gemeinsam Leben und Wirken des Predigers, Seelsorgers und Mitstreiters im deutschen Bauernkrieg. Quellennah zeichnen sie seinen Weg nach und arbeiten die Wurzeln und Schwerpunkte seiner Theologie heraus.

»Neu Ordnung machen in der Welt« – dafür sah Müntzer die Stunde gekommen, und darum vertrat er eine radikale Alternative im reformatorischen Prozess.

Mittwoch, 20. Juli 2016

Online-Modul zum Spanischen Bürgerkrieg

Bei Lernen aus der Geschichte ist nun das Online-Modul Spanischer Bürgerkrieg 1936–1939 verfügbar.

[via Kritische Geschichte]