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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 29. August 2006

Kurrentkurs in der Wikiversity

Interessante Sache: Die Wikiversity bietet einen Paläographiekurs an; wird sich ja zeigen, in wie weit nach den Enzyklopädien nun auch noch Aufgaben der Universität wikifiziert werden können. Geschichte-Online bietet übrigens auch einen Kurrentkurs an, zusammen mit einem Kurrent-Game. [via Archivalia]

Montag, 28. August 2006

Zur Geschichte der Nummerierung

Ein sehr löbliches Buch, das vor kurzem in einer Neuauflage erschienen ist, mitsamt einer CD, die den Volltext sowie noch weitere Aufsätze des Autors enthält: Michael Gieseckes Klassiker über den Buchdruck in der frühen Neuzeit. Vor allem eine Textpassage ist in Zusammenhang mit der Geschichte der Nummerierung interessant:

Die ikonischen Beschreibungen entsprechen zu Beginn des 16. Jahrhunderts ebensowenig den uns heute geläufigen Standards wie die Texte. Vor allem die Beziehungen zwischen diesen beiden Kodierungsformen bleiben noch ganz ungenau. Es brauchte Jahrzehnte, bis sich eine so einfache Technik wie das Bezeichnen der Abbildungen mit Buchstaben, Zahlen oder Worten herausbildete, die dann erst ein elegantes Zusammenspiel von Beschreibungstext und Bildvorlage ermöglichte.[Fn]

-Ist die Hausnummerierung somit erst ab dem Zeitpunkt möglich, zu dem in Buchillustrationen (aber auch Plänen oder Stadtansichten) Zahlen verwendet werden, um einen Zusammenhang zwischen Bild und beschreibenden Text herzustellen? Weitere Recherchen sind notwendig, und vielleicht ist ein von Giesecke zitierter Band dabei hilfreich: Meier, Christel/Ruberg, Uwe (Hg.): Text und Bild - Aspekte des Zusammenwirkens zweier Künste im Mittelalter und früher Neuzeit. Wiesbaden 1980.

Giesecke, Michael: Der Buchdruck in der frühen Neuzeit. Eine historische Fallstudie über die Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 4. Aufl., 2006, S.628-630.

Nachtrag 20.9.2006: Leider ist in Meier/Rubergs Sammelband doch nichts Interessantes zur Nummerierung zu finden.

Sonntag, 27. August 2006

Die Hausbeschreibungen in den Hofquartiersbüchern, Wien 1563-1567

Die Rolle Wiens als kaiserliche Residenzstadt führte bereits in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zur Erstellung von Verzeichnissen, die alle Häuser der Stadt erfassten, ganz gleich ob sich diese im adligen, geistlichen oder bürgerlichen Besitz befanden. Diese so genannten „Hofquartierbücher“ hatten den Zweck, den mit der Unterbringung des Hofgesindes beauftragten Hofquartiermeister bei seiner Arbeit zu unterstützen. Die Räumlichkeiten der Hofburg reichten keineswegs dazu aus, den Hofstaat aufzunehmen, weswegen anderweitige Quartiere gesucht werden mussten. Die adligen Freihäuser sowie die geistlichen Gebäude waren von der Quartierspflicht befreit, und somit waren es die bürgerlichen Häuser, in denen die betreffenden Personen einquartiert wurden. (1)
Das älteste erhaltene dieser Hofquartiersbücher datiert aus dem Jahr 1563; betitelt ist es als Beschreibung der ganczen stat Wienn. Seine Erstellung scheint relativ schnell erfolgt zu sein: Am 20. März 1563 begonnen, war es bereits am 1. April vollendet; verblüffend, handelt es sich dabei doch um eine recht detaillierte Beschreibung der inneren Raumverhältnisse der einzelnen Häuser, z.B. in der Form: Doctor Lacz für sich vnd sein gesindt 3 stuben, 1 stübl, 1 camer, 1 kuchl, 1 keller. | Sein muetter 1 stuben. | Ein leczeltter 1 stuben, 2 camer, (stall auf) 3 phert, 1 kuchl. | Ein vischerin sambt irem sohn, so ein cannczleischreiber, 1 stuben, 1 camer. | 1 formschneider 1 stuben, 2 camer, 1 kuchl. | Zuerkanntnuss: Ettwas für hoffgesindt. (2) - Der Zielsetzung gemäß richtete diese Beschreibung demnach ihr Augenmerk nicht auf die Erfassung der in den Häusern lebenden Personen, sondern auf etwaige zur Einquartierung des Hofgesindes verwendbare Zimmer; auf Grundlage des Verzeichnisses konnte bestimmt werden, wo noch Platz für diesen Zweck vorhanden war.
Die BürgerInnen Wiens zeigten sich allerdings keineswegs einverstanden damit, Angehörige des Hofs bei sich aufzunehmen; wie aus einem drei Jahre nach dieser Beschreibung verfassten Schriftstück hervorgeht, setzten sie sich dagegen zur Wehr. [N]icht ohne befrembdung mußte demnach Kaiser Maximilian II. feststellen, dass sich vnnsere burger der Hofquartierspflicht wo sy nur khönden vnnd mögen, entschlagen vnnd verwidern: Sie verleugneten die Zimmer, versperrten oder vermauerten sie gar und entfernten die Öfen und Fenster. Aus diesem Grund wurde eine neuerliche Beschreibung für nötig gehalten, die von Kommissaren gemeinsam mit Abgeordneten des Stadtrats durchgeführt wurde. (3)
Das nunmehr erstellte Verzeichnis - datiert mit 1567 - war wesentlich detaillierter als das vorangegangene und unterschied sich davon auch durch die Art und Weise, wie es die Häuser identifizierte: Während das Verzeichnis von 1563 die Häuser nur nach der Lage in der jeweiligen Gasse, nach dem Hausschild und dem Besitzer identifizierte, (4) wurden die Häuser nunmehr durchnummeriert: [D]em numero nach wurden sie darin angeführt, bei der Hofburg (Palatium) mit 1 beginnend und beim Haus des Hanns Hartman, prandtweiner mit der Nummer 1205 im Sauwinkel endend. (5) Es handelt sich damit um das früheste bekannte Verzeichnis, in dem den Häusern Wiens eine durchgehende Reihe von Zahlen zugeordnet wurde. Auch die in den folgenden Jahrzehnten angefertigten Hofquartiersbücher (6) enthalten diese „Hausnummern“; an den Häusern selbst wurden sie jedoch nicht angebracht, (7) und sie wurden auch nicht für andere Zwecke der Verwaltung, wie z.B. für die Identifizierung der Häuser in den Grundbüchern, herangezogen. (8)


(1) Birk, Ernst: Materialien zur Topographie der Stadt Wien in den Jahren 1563 bis 1587, in: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Verein zu Wien, 10.1869, S. 79-164, hier 82f.; allgemein zum Hofquartierwesen: Kallbrunner, Josef: Das Wiener Hofquartierwesen und die Maßnahmen gegen die Quartiersnot im 17. und 18. Jahrhundert, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Wien, 5.1925, S. 24-36.

(2) Birk, Materialien, S. 83f.

(3) Ebenda, S. 84f.

(4) Müller, Richard: Wiens räumliche Entwicklung und topographische Benennungen 1522-1740, in: Alterthumsverein zu Wien (Hg.): Geschichte der Stadt Wien. Bd. 4. Wien: Holzhausen, 1911, S. 283-410, hier 360.

(5) Birk, Materialien, S. 86, 98, 162.

(6) Aus dem 17. Jahrhundert sind 5, aus dem 18. Jahrhundert eines von 1740 überliefert. Perger, Richard: Hofquartierwesen, in: Czeike, Felix (Hg.): Historisches Lexikon Wien in fünf Bänden. Bd. 3. Wien: Kremayr & Scheriau, 1994, S. 238.

(7) Birk, Materialien, S. 86.

(8) Fajkmajer, Karl: Verfassung und Verwaltung, in: Alterthumsverein zu Wien (Hg.): Geschichte der Stadt Wien. Bd. 5. Wien: Verlag des Alterthums-Vereines zu Wien, 1914, S. 100-159, hier 155, Anm. 5.

Samstag, 26. August 2006

Mike Davis zu New Orleans

Ein Jahr nach der Katastrophe zieht Mike Davis in der Zeit eine triste Bilanz.

Freitag, 25. August 2006

Neuer Roman von Erwin Riess

Wird heute im Editorial von konkret angekündigt: Ein neuer Roman vom geschätzten Erwin Riess, der im September erscheinen soll. Der Otto Müller Verlag bringt auf seiner Homepage folgende Beschreibung: Wie schnell die Erfüllung einer einfachen Bitte zu einem bedrohlichen Unterfangen werden kann, erkennt Groll erst, als er mittendrin steckt. Der Schifffahrtsexperte, Rollstuhlfahrer und Europa-Korrespondent einer kleinen New Yorker Zeitschrift wird von seinem Verleger Joe Giordano nach Palermo geschickt. Don Pasquale, Oberhaupt eines sizilianischen Clans, ist todkrank und hat einen letzten Wunsch: Einmal noch möchte er seine Enkelin Angelina in den Armen halten. Groll soll die beiden zusammenführen. Doch das autistische Kind lebt in einem Heim in der Nähe von Triest und ihr Vater, ein Polizeioffizier, unterbindet jeden Kontakt. Groll freundet sich mit Angelina an und lernt in der Lagune von Grado ihre Eigenarten kennen. Don Pasquales Krankheit verschlimmert sich, die Zeit wird knapp. Um Grolls Abreise zu beschleunigen, setzt Giordano Grolls Freund, den Dozenten, aus Wien in Bewegung. Mittlerweile ist Groll in höchster Bedrängnis: Angelina ist verschwunden, ein Freund, der als Aufseher in einem ehemaligen KZ arbeitet, wird von zwei Neonazis niedergestochen, die sich auf Angelinas Fersen heften. Ein Wettlauf nach Palermo beginnt. Gekonnt verbindet der Erzähler Riess Spannung mit brisant aktueller Zeitkritik.

Riess, Erwin: Der letzte Wunsch des Don Pasquale. Salzburg: Otto Müller Verlag, 2006. [Amazon, VLB]

Nachtrag: Im morgigen Presse-Spectrum gibt es einen Auszug aus dem Roman zu lesen.

daß das Gehirn heraus sprützete, London 1736

Im Moment schaue ich mir gerade die Ausgaben der Wienerische Post-tägliche Anzeigung / und Nachricht (...) durch, ein eher mühsames Unterfangen, ist der Inhalt dieser Publikation des Wiener Frag- und Kundschaftsamts doch eher von einer gewissen eintönigen Fadesse gekennzeichnet. Doch manchmal, da gibt es unter der Rubrik XIV. Besondere Begebenheiten und seltsame Zufälle. feine Splatterstories wie die folgende zu lesen: Londen den 23. Dec. Aus der Grafschaft Devon hat man: daß eine gewisse Maria Eduards / die einige Zeit her nicht wol bey Sinnen gewesen / am 14ten dieses 3. ihrer eigenen Kinder auf eine abscheuliche Art ermordet hätte: Sie gieng mit denenselben aufs Feld / um Schlacken zu suchen / und wie das älteste / so noch keine 7. Jahr alt / das jüngste mit einer Schlacke bange machte / ward die Mutter so rasend / daß sie das Kind mit dem Kopf auf einem Stein legte und ihm mit einem anderen Steine den Kopf zerquetschte / daß das Gehirn heraus sprützete; und diese erschrökliche That wurde mit solcher Wut verrichtet / daß eine andere Frau / die nicht weit davon war die beyden andern Kinder auf keine Art und Weise retten kunte / sondern es brachte die unsinnige Mutter solche eines nach dem anderen / gleichwie das erste / um das Leben. Es wird hinzugefügt / daß man diese Frau in das Toll-Haus gesetzet; daß sie zwar ofte zuvor verspühren lassen / im Kopfe nicht richtig zu seyn / daß sie aber noch niemals einige Boßheit verübet hätte.

Wienerische Post-tägliche Anzeigung / und Nachricht (...) Und letztlichen die Nachrichtliche Anzeigungen des Kaiserl. Frag- und Kundschaft-Amts in Wien, 22.12.1736, Nr.102
Wienbibliothek im Rathaus, Signatur F 19.111, 1736, Beiband.

#FragamtWien

Donnerstag, 24. August 2006

Nichts

Die Schirn Kunsthalle in Frankfurt zeigt noch bis 1. Oktober die Ausstellung Nichts. Was dort zu sehen ist? So gut wie nichts: Weiße Wände, weiße Kunstwerke. (Berichte in der FAZ; Stuttgarter Nachrichten)

Mittwoch, 23. August 2006

Auch Kommunisten wandern gerne

Hihi, auch der KPÖ-Kandidat Kurt Palm frönt dem Wanderwahnsinn österreichischer PolitikerInnen; Fotoserie vom Jakobsweg auf derStandard.at.

Enzyklopädie der Neuzeit

Heute in der NZZ: Eine Besprechung der ersten drei Bände der bei Metzler erscheinenden Enzyklopädie der Neuzeit. Interessantes Konzept, wenn auch das Lemma Hausnummer fehlt ;-) Was ich an dem ganzen Projekt nur nicht verstehe: Warum es keine Online-Version gibt. Oder kommt die noch?

Enzyklopädie der Neuzeit. Hg. von Friedrich Jäger. Bd. 1-3 (Abendland - Freundschaftslinien). Stuttgart/Weimar: Metzler, 2005/06.

Dienstag, 22. August 2006

Karl Kraus' Hausnummer

KrausKarl_Hausnummer_Lothringerstr_6

Wie angekündigt: Die Hausnummer von Karl Kraus (Wien 4, Lothringerstraße 6). Die Ausführung der Hausnummer stammt allerdings frühestens aus den 1950er Jahren.

Montag, 21. August 2006

Ein Versuch zur Einführung der Hausnummerierung in Wien, 1753/1754

1753 wird von seiten der habsburgischen Zentralbehörden vorgeschlagen, in Wien eine Seelenbeschreibung durchzuführen. Im Zuge dieser Diskussionen wird auch vorgeschlagen, die Hausnummerierung einzuführen: Zur leichteren Besorgung der aufwändigen Beschreibung sollen alle Häuser in und vor der Stadt sichtlich ober den Fenster des ersten Stoks nummeriert werden, damit ohne lange Nachsprach, wo diese oder jene zu wissen nöthig habende Persohn wohne, jedermann durch den auf dem Beschreibungs-Zettul anmerkenden numerum (...) gleich aufgesuchet werden könne. Gewiss, der Argwohn der boshafte[n] Volckmenge gegen die Neuerung wird befürchtet; um diesen zu entkräften, ist Aufklärung vonnöten: Mit guter Art ist den misstrauischen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern begreiflich zu machen, dass die Maßnahme der Hausnummerierung blos allein zu besserer Ausf{in}digmachung derer verdächti{g} liederlich und gefährl[ich] Leu{ten} abgeziellet seye. (1) Ihnen ist kundzutun, daß dieses lediglich zu beybehaltung der ruhe, und Sicherheit beschehe und dass dadurch die Stadt rein gehalten werden solle von sich einschleichende gefahrliche, oder verdächtige Leute. (2) - Die Einführung der Hausnummerierung soll demnach als Mittel zur Verbrechensbekämpfung angepriesen werden, ein Argument, dass die Einführung neuer Kontrolltechniken oft begleitet; der Wiener Versuch von 1753, Hausnummern einzuführen, kann damit in Zusammenhang zur Einführung der Hausnummerierung in München 1770 gesehen werden: Dort wird die Nummerierung als Teil der gegen BettlerInnen und VagantInnen gerichteten Maßnahmen eingeführt. (3)
Die Überlegungen zur praktischen Umsetzung sind schon recht fortgeschritten: Die Hauseigentümer sollen dazu verpflichtet werden, jeweils auf eigene Kosten eine Blechtafel in der Höhe und Breite von je einem halben Schuh anzuschaffen; damit der Glanz bey dem Sonnenschein nicht blende, müsse diese grundiert werden. Auch die Länge der darauf zu schreibenden schwarze[n] Zifer wird angegeben: Vier Zoll soll sie betragen. Präzisiert wird auch der Anbringungsort der Tafeln: Sie wären bei Häusern mit großen Toren mitten ober dem Thor zu befestigen, bei Häusern mit kleinen Türen in der Mitte der Breite unter dem Fenster des Ersten Stocks.
Eigens betont wird, dass die Freihäuser nicht von der Nummerierung auszunehmen sind, Kirchen aber sehr wohl; sollte der päpstliche Nuntius Einwände gegen eine Hausnummer haben, so könnte die Nuntiatur als einziges Haus unnummeriert bleiben. Verschiedenerlei Bedenken gegen die Nummerierung äußert der Wiener Magistrat: Sie würde zur Unzierde der Stadt gereichen, und es würden verschiedene Irrungen entstehen, da jene Häuser, wo mehrere in eines zusammengebauet worden seynd mit mehreren zahlen bezeichnet werden müss[t]en. (4)
Seitens des Directoriums werden die Bedenken wider die Nummerierung zunächst verworfen, dann aber doch ernst genommen: Es sei alles ungleiche Aufsehen in publico zu vermeiden, auch könnten die ausländischen Botschafter Anstand an der Nummerierung nehmen, weswegen die sichtbare Hausnummerierung nicht ratsam sei: Nur in den über die Häuser zu führenden Protokollen könne eine solche Nummer eingefügt werden; (5) das Projekt der Hausnummerierung wird damit im März 1754 ad acta gelegt. (6)


(1) Österreichisches Staatsarchiv/Allgemeines Verwaltungsarchiv (AVA), Bestand Hofkanzlei, III A 4 Niederösterreich, Kt. 375, 56 ex Mai 1753: Instruktion für die niederösterreichische Repräsentation und Kammer, 10.5.1753, geschwungene Klammern zeigen Brandverluste an, der Text darin ist nach Bibl, Viktor: Die Wiener Polizei. Eine kulturhistorische Studie. Leipzig/Wien/NewYork: Stein-Verlag, 1927., S. 205 ergänzt.

(2) AVA, Hofkanzlei, IV M 1 Niederösterreich, Kt. 1326, 23 ex März 1754: Protokoll in Austriacis Publicis et Politicis, 21.11.1753, f. 17r-v.

(3) Schattenhofer, Michael: Bettler, Vaganten und Hausnummern, in: Oberbayerisches Archiv, 109, 1/1984, S. 173-175.

(4) AVA, Hofkanzlei, IV M 1 Niederösterreich, Kt. 1326, 23 ex März 1754: Protokoll in Austriacis Publicis et Politicis, 21.11.1753, f. 15r-17r.

(5) AVA, Hofkanzlei, IV M 1 Niederösterreich, Kt. 1326, 23 ex März 1754: Protocollum Commissionis habitae, 4.2.1754, f. 23r; die dazugehörige ah Resolution (f. 27v): placet.

(6) AVA, Hofkanzlei, IV M 1 Niederösterreich, Kt. 1326, 23 ex März 1754: Hofdekret an niederösterreichische Repräsentation und Kammer, 2.3.1754, f. 30v (Einfügung: ohne jedoch dabey einig weitere numerirung vorzunehmen; Bibl, Polizei, S. 203-205 erwähnt diese Rücknahme der Hausnummerierung nicht.

Sonntag, 20. August 2006

Restlosigkeit

Markus Krajewskis Dissertation ist nun als Fischer-Taschenbuch erschienen und wird dieses Wochenende gemeinsam mit zwei anderen Büchern von der taz rezensiert.

Krajewski, Markus: Restlosigkeit. Weltprojekte um 1900. Frankfurt am Main: Fischer 16779, 2006.