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Montag, 28. August 2006

Zur Geschichte der Nummerierung

Ein sehr löbliches Buch, das vor kurzem in einer Neuauflage erschienen ist, mitsamt einer CD, die den Volltext sowie noch weitere Aufsätze des Autors enthält: Michael Gieseckes Klassiker über den Buchdruck in der frühen Neuzeit. Vor allem eine Textpassage ist in Zusammenhang mit der Geschichte der Nummerierung interessant:

Die ikonischen Beschreibungen entsprechen zu Beginn des 16. Jahrhunderts ebensowenig den uns heute geläufigen Standards wie die Texte. Vor allem die Beziehungen zwischen diesen beiden Kodierungsformen bleiben noch ganz ungenau. Es brauchte Jahrzehnte, bis sich eine so einfache Technik wie das Bezeichnen der Abbildungen mit Buchstaben, Zahlen oder Worten herausbildete, die dann erst ein elegantes Zusammenspiel von Beschreibungstext und Bildvorlage ermöglichte.[Fn]

-Ist die Hausnummerierung somit erst ab dem Zeitpunkt möglich, zu dem in Buchillustrationen (aber auch Plänen oder Stadtansichten) Zahlen verwendet werden, um einen Zusammenhang zwischen Bild und beschreibenden Text herzustellen? Weitere Recherchen sind notwendig, und vielleicht ist ein von Giesecke zitierter Band dabei hilfreich: Meier, Christel/Ruberg, Uwe (Hg.): Text und Bild - Aspekte des Zusammenwirkens zweier Künste im Mittelalter und früher Neuzeit. Wiesbaden 1980.

Giesecke, Michael: Der Buchdruck in der frühen Neuzeit. Eine historische Fallstudie über die Durchsetzung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 4. Aufl., 2006, S.628-630.

Nachtrag 20.9.2006: Leider ist in Meier/Rubergs Sammelband doch nichts Interessantes zur Nummerierung zu finden.