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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 19. September 2008

Foucault Derangement Syndrome

Meinereins schlägt ja für dieses Symptom die Verleihung des Hans Ulrich Wehler-Ordens für besondere Verdienste in der Verbreitung von Schwachsinn über Foucault vor; Foucault's Minions bringt nun den Begriff Foucault Derangement Syndrome ins Spiel.
[via Foucault Blog]

Donnerstag, 18. September 2008

Zur Znaimer Gurke

Dass es solche Publikationen gibt, wie die Library Mistress sie ausgräbt, das stellt doch das vielleicht verlorene Vertrauen zur Welt wieder her, nicht wahr?

J. Zawodny: Die Znaimer Gurke. Eine Studie von J. Zawodny in Znaim. Wien: H.H. Hitschmann 1897 (= Archiv für Landwirthschaft 19). Mit sechs Abbildungen und zwei Titelvignetten [Wienbibliothek, Signatur A 199618]

Hans Zuckriegl: Die Znaimer Gurke. Vom warzigen, hantigen und bunkerten Arme-Leute-Essen zur weltberühmten Volksdelikatesse. Wien: Eigenverlag 1990 [UB Boku, Signatur I-55276]

Mittwoch, 17. September 2008

Hausnummern bei den Janitscharen

Confusion, der zweite Teil von Neal Stephensons furiosem Barock-Zyklus, legt es nahe, dass eine Geschichte der Hausnummerierung sich auch mit den Janitscharen beschäftigen sollte. Moseh de la Cruz, zu diesem Zeitpunkt (1689) noch so wie Romanheld Jack Shaftoe Galeerensklave, hält letzteren nämlich für einen Janitscharen und hat dafür u.a. folgendes Argument parat:

'Viertens: die auf deinem Handrücken eingebrannte arabische Ziffer sieben.'
'Unsinn. Das ist der Buchstabe V, für Vagabund.'
'Von der Seite gesehen könnte man ihn aber für eine Sieben halten.'
'Und wieso macht mich das zu einem Janitscharen?'
'Wenn ein neuer Rekrut den Eid ablegt und Yeni yoldash wird, was der niedrigste Rang ist, wird die Nummer seiner Baracke auf seinen Handrücken tätowiert, so dass man erkennen kann, welcher Seffara er angehört und welcher Bash yoldash für ihn verantwortlich ist.'
'Gut – man nahm also an, ich wäre aus der Baracke Nummer sieben in irgendeiner osmanischen Garnisonsstadt gekommen.'


Stephenson, Neal: Confusion. München: Goldmann 46662, 2008, S. 24.

Dienstag, 16. September 2008

Zum "Elend der Universitäten"

Klingt interessant: Eine Neuerscheinung zum Elend der Universitäten.

Universitäten dienen in ihrer grundlegendsten Funktion der Reproduktion von staatlichen wie wirtschaftlichen Eliten. Hatte man es in diese Elite geschafft, bot das Ideal der Freiheit von Lehre und Forschung einen Möglichkeitsraum zur Entfaltung emanzipatorischer wissenschaftlicher Projekte. Mit der Bildungsreform schien es, als könne sich unter dem Banner der Gruppenuniversität das Projekt der Bildungsreform zur gesellschaftsverändernden Praxis entwickeln. Stattdessen zeigen die versammelten Resümees von SozialwissenschaftlerInnen, die grob der 68-Generation zugerechnet werden können, die negativen Auswirkungen der Ökonomisierung der Universitäten durch den gegenwärtigen neoliberalen Reformkurs und die damit verbundenen Gefahren für die"Freiheit der Wissenschaft" auf. Es schreiben : Astrid Albrecht-Heide, Elmar Altvater, Frank Deppe, Frigga Haug, Jörg Huffschmid, Peter Grottian, Hans-Jürgen Krysmanski, Maria Mies, Wolf-Dieter Narr, Heinz Steinert, Bodo Zeuner.

Sambale, Jens/Eick, Volker/Walk, Heike (Hrsg.): Das Elend der Universitäten. Neoliberalisierung deutscher Hochschulpolitik. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2008. 237 S., 24,90 €, ISBN: 978-3-89691-734-8 [Verlagsinfo]

Montag, 15. September 2008

Homepage von Georg Spitaler

Die zur Verfügung gestellte Information ist zwar nicht sehr üppig, aber immerhin: Der Politikwissenschafter und Sporthistoriker Georg Spitaler betreibt eine eigene Homepage.

Sonntag, 14. September 2008

Weblog zum deutschen Historikertag

Sieh einmal einer an, zum deutschen Historikertag (Dresden, 30.9.-3.10.2008) gibt es ein eigenes Weblog. Zum österreichischen Historikertag, der kommende Woche (St. Pölten, 15.-19.9.2008) stattfindet, gibt es sowas selbstredend nicht, da muss man wohl froh sein, dass überhaupt das Programm im Netz ist.

[via ise]

kreuz-am-rand.de

Faszinierendes Kunstprojekt von Tommy Schmidt, mit dem Johannes Grenzfurthner für FM4 ein Interview geführt hat: kreuz-am-rand.de dokumentiert Unfallkreuze um Straßenrand.

Auftritt des Kleeblatt Theaters, Wien 3./5.10.2008

Hoffnungsvolle Nachwuchstalente sind es, die da Anfang Oktober ihre Theaterkünste zum besten geben:

"G`schichten aus der Vorstadt"
Fünf Szenen nach Qualtinger, Valentin und Loriot.

Première: Freitag, den 3. Oktober um 19:30
Matinée: Sonntag, den 5. Oktober um 11:00

Ort: Rothneusiedlerhof, 1100 Wien, Himberger Str. 53.

Es spielen: Ingrid Chyna, Birthe Hoffmann, Monika Holmann und Bettina Kann unter der Regie von Christine Renhardt.

Tisch- und Kartenreservierungen unter +43/(0)1/688 36 18

Eintritt: 10 € für Erwachsene, 5 € für Kinder zwischen 6 und 15 Jahren.

http://kleeblatttheater.googlepages.com/home

Samstag, 13. September 2008

Online-Alltag einer Geschichte-Diplomandin

Dieser Einblick in die Nutzung von Online-Diensten, den Zwergenblick da liefert, ist fürwahr sehr aufschlußreich.
Meinereins führt z.B. die todo-Listen ganz und gar nicht online, sondern in einem Mix aus reiner txt-Datei (für kurzfristiges) und word-Dateien (für mittel- bzw. langfristige Tasks). Und was für Deutschland SpON ist, ist in Österreich Der Standard bzw. ORF Online. Doodle habe ich auch schon mal verwendet, ansonsten läuft meine Literaturverwaltung ganz konventionell in einer selbstgestrickten Access-Datenbank (Bsp. hier). Ach ja: Mittels Bloglines lese bzw. besser scanne ich zur Zeit 125 Feeds...

25 Jahre Erholungsgebiet Wienerberg

Wenn ich in Wien eine Lieblingsgegend in der sonst von mir ja nicht unbedingt favorisierten Abteilung Natur habe, dann ist dies der Wienerberg: Teils steppige Gegend, Ausblick auf's geschätzte Wiener Becken und zugleich ein paar Hochhäuser im Rücken, was will man mehr. Und das Faszinierende: Diese so "natürlich" wirkende, verwildert anmutende Gegend ist ein Kunstprodukt, das ganz bewusst von Landschaftsplanern in Szene gesetzt wurde. Dieser Tage wird das 25 Jahr-Jubiläum gefeiert, morgen Sonntag, 14.9.2008 findet von 10-18 Uhr das Wienerberg-Fest statt und bereits gestern veranstalteten die Wiener Vorlesungen eine sehr lehrreiche Peripatetische Akademie zum Thema Wandern am Wienerberg: Ziegenweide, Ziegelgrube, Freizeitoase. Von der Nutz- zur Lustlandschaft.
Und löblicherweise gibt es auch eine Veröffentlichung:

Haubenberger, Gottfried/Martischnig, Michael (Hg.): Vom Wienerberg. Ziegenweide - Ziegelgrube - Lustlandschaft. Wien: Österreichischer Kunst- und Kulturverlag, 2008. 232 Seiten, 35 €, ISBN 978-3-85437-300-1

Literaturkritik.de zu Pynchon

Zwei Beiträge zu Pynchons Against the day enthält die September-Ausgabe von literaturkritik.de.

Musik "von unten"

Schön, dass Dietmar Dath dem Publikum der FAZ diesmal die neue CD von Metallica näher bringt.

Freitag, 12. September 2008

Sozialkritik in italienischen Krimis

Einen brauchbaren Überblick über sozialkritische Kriminalromane aus Italien liefert Le Monde Diplomatique in der Juli-Ausgabe.

Donnerstag, 11. September 2008

Ö1: Wissensarbeit als neue Lebensform

Heute auf Ö1 in der Sendung "Von Tag zu Tag" (11.9.2008, 14:05-14:45, Stream, ab morgen kostenpflichtig downloadbar): Ein Interview mit Klaus Neundlinger zum Thema Wissensarbeit als neue Lebensform.

Die Ankündigung:
Sie werden neuerdings Wissensarbeiter genannt - zumeist jüngere Akademiker, die sich mit zwei oder drei Jobs über Wasser halten und bei denen ein Mehr an beruflicher Freiheit auf ein Weniger an persönlicher Sicherheit trifft. Der Philosoph Klaus Neundlinger, der neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auch als Übersetzer und Sprachlehrer arbeitet, hat unlängst eine Studie über neue Arbeitsformen und die Welt der Wissensarbeiter abgeschlossen, der er selbst angehört. Mit ihm spricht Andreas Obrecht über strukturelle Veränderungen auf den Arbeitsmärkten des Wissens und über die Wissensarbeit als neue Lebensform.

Interview mit Dietmar Dath

Vor einigen Tagen brachte die Welt ein Interview mit Dietmar Dath, in dem der verdatterte Ulf Poschardt nicht wirklich glauben wollte, dass dieser es ernst meint:

WELT ONLINE: In einer im April erschienenen Streitschrift laden Sie dazu ein, Lenin wiederzuentdecken. Ist das als Provokation gedacht?
Dath: Ja, genauso wie der Vorschlag "Trink mal was!" bei schwerem Durst.


Nett auch diese Passage:

WELT ONLINE: Sie schreiben viel, sehr viel. Pro Jahr gern auch mehrere Bücher und unzählige Artikel. Was macht das Schreiben mit Ihnen?
Dath: Leute, die sagen, ich sei verrückt, sollten erst mal erleben, wie verrückt ich bin, wenn ich längere Zeit nicht arbeiten darf.


Ansonsten ist selbstredend schärfstens gegen die Infamie der FAZ zu protestieren, den dezidierten Aufklärer und damit Anti-Romantiker Dath als entschlossene[n] Romantiker zu bezeichnen! Ein schlimmeres Schimpfwort ist ihr da wohl nicht eingefallen.

Mittwoch, 10. September 2008

Lesung: Wartet nur, bis Captain Flint kommt!

Schade, dass ich da nicht hingehen kann: In der Wienbibliothek findet am 23.9.2008 um 19 Uhr eine musikalische Lesung von Richard Schuberths formidablen Stück Wartet nur, bis Captain Flint kommt! statt. Über dieses Stück berichtete u.a. der Augustin, Wieninternational.at brachte ein Interview mit dem Autor.

Schuberth, Richard: Wartet nur, bis Captain Flint kommt! Eine Piratenburleske. St. Pölten: Literaturedition Niederösterreich, 2007.

Nummerierung von Fußballern

Sehr schön, dieser Artikel über die Rückennummern von Fußballern in der Jungle World; Anlass dafür ist, dass die Fifa für manche Spiele neue Regelungen erlassen hat. Und es gibt noch einiges zu erforschen:

Seit wann es die Rückennummern im Fußball überhaupt gibt, ist umstritten. Einigen Quellen zufolge kamen sie erstmals am 25. August 1928 in den Spielen des FC Arsenal gegen Sheffield Wednesday und des FC Chelsea gegen Swansea City zum Einsatz. Nach anderen Quellen wurden sie zuerst im englischen Pokalfinale 1933 zwischen dem FC Everton und Manchester City getragen, wobei die Spieler von Everton mit den Nummern 1 bis 11 und die Spieler aus Manches­ter mit den Nummern 12 bis 22 aufliefen. Gelegentlich heißt es, in Australien sei man sogar noch früher dran gewesen, nämlich 1911 beim »Australian-Football«-Spiel zwischen den Soccer-Teams Leichhardt und HMS Powerful in Sidney. International ist das Tragen von Rückennummern seit 1939 verpflichtend; in Deutschland wurden die Zahlen auf den Trikots mit Beginn der Spielzeit 1948/49 eingeführt.