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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 9. September 2008

Typographie und Literatur, FU Berlin 25.-27.9.2008

Spannende Beiträge, die da auf der Tagung Typographie und Literatur (vgl. auch H-SOZ-U-KULT) zum Besten gegeben werden, von den Layout-Strategien des Internationalen Psychoanalytischen Verlages über die deutsche Zweischriftigkeit, die Typographie bei Kleist, Rilke, George und Benjamin hin zur computergestützten Textverarbeitung.

Ici il ne se passa rien

Hehe, da hat Thomas Just ja wirklich einen netten Fund gemacht.

Montag, 8. September 2008

Ambiente. Das Leben & seine Räume - Tagung, Wien 12./13.9.2008

Karin Harrasser und Thomas Brandstetter haben für Paraflows wieder eine feine Tagung zusammengestellt, diesmal zum Thema Ambiente. Das Leben & seine Räume. Das ganze findet diese Woche Freitag/Samstag im Wiener Museumsquartier statt.

Samstag, 23. August 2008

Groll auf Reisen

Sehr schön, demnächst erscheinen die wunderbaren Groll-Geschichten von Erwin Riess auch in Buchform; ein paar davon veröffentlicht heute das Presse-Spectrum. Die in der Volksstimme erschienenen Groll-Geschichten sind ja teils noch online, leider allerdings sehr versteckt; auffindbar sind sie so und so.

Riess, Erwin: Herr Groll auf Reisen. Salzburg: Otto Müller, angekündigt für September 2008. [Verlags-Info]

Freitag, 22. August 2008

Identifizierung, konventionell

Das paßt recht gut zum Identifizierungs-Workshop vor zwei Wochen: Eine Meldung der Dortmunder Polizei über die Feststellung der Personalien eines ohne Ausweise aufgegriffenen Autofahrers:

(...) Mündlich gab er der Polizeistreife einen Namen und eine Anschrift an. Bei der Befragung seines Beifahrers ergaben sich plötzlich gewisse „Widersprüchlichkeiten“ in der Aussage des 24-Jährigen.
Gemeinsam mit dem Dortmunder fuhr man zur weiteren Überprüfung zu dessen genannter Anschrift. Dort angekommen fiel dem Mann auf, dass er sich in der Hausnummer „seiner“ Anschrift geirrt hatte und führte die verdutzten Beamten zu einer völlig anderen Hausnummer. Und tatsächlich fand sich hier auch der angegebene Name auf dem Klingelschild. Gemeinsam begab man sich ins Treppenhaus, um sich die Ausweispapiere des Dortmunders aushändigen zu lassen.
An einer Wohnungstür im 2. Stockwerk angekommen, fiel dem „vergesslichen“ Verkehrsteilnehmer dann auf, dass seine Wohnungsschlüssel in seinem Auto auf dem Parkplatz liegen. In diesem Moment nahte in Person des Hausmeisters eine „Gedächtnisstütze“ für den vergesslichen Autofahrer. Die Frage ob der Mann, der da mit den beiden Polizisten im Hausflur stand, Bewohner des Hauses sei, musste der Hausmeister verneinen.
Als die Streife den 24-Jährigen bat, ihn auf die Wache zur weiteren Identitätsfeststellung zu begleiten, „konnte“ der 24-Jährige sich plötzlich doch an seine richtigen Personalien erinnern und präsentierte sogar einen Ausweis. Kleinlaut gab er zu, dieses Verwirrspiel nur aufgrund einer fehlenden Fahrerlaubnis betrieben zu haben. Diese wurde ihm, laut eigener Aussage, vor geraumer Zeit auf Grund von Drogen im Straßenverkehr entzogen.
Den Dortmunder erwartet nun eine Verkehrsvergehensanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Es bleibt die Hoffnung, dass er diesen Tag und auch seinen Namen so schnell nicht mehr vergisst.

Donnerstag, 21. August 2008

Interview mit David Gugerli zu Datenbanken

Die WOZ bringt ein Interview mit dem Technikhistoriker David Gugerli zur Geschichte von Datenbanken und deren Einsatz in Krimiserien; als Kontrastfolie dient u.a. der Notizblock von Columbo.

Mittwoch, 20. August 2008

"Context stinks"

Nachdem mir bei meinem Berlin-Aufenthalt im Februar sowohl Markus Krajewski als auch Tobias Nanz die Beschäftigung mit der Akteur-Netzwerk-Theorie nahelegten, habe ich nun mit der Lektüre von Bruno Latours Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft begonnen, dessen Untertitel ja Einführung in die Akteur-Netzwerk-Theorie lautet. Und ich muss sagen, ich bin von dem, was ich bislang gelesen habe, sehr angetan; als so selbstverständlich kommt das ganze daher, dass man sich fast wundert, warum dies alles bislang nicht schon common sense war.
Besonders nett ist ja das fiktive Zwiegespräch zwischen Latour und einem Doktoranden, in dem u.a. folgende Passage enthalten ist:

Wie Rem Koolhaas sagt: 'context stinks'. Er ist einfach eine Form, die Beschreibung zu stoppen, wenn man zu faul oder zu müde ist, um weiterzumachen.

Was dazu wohl jene HistorikerInnen sagen, die gebetsmühlenartig nach Kontextualisierung rufen?

Latour, Bruno: Eine neue Soziologie für eine neue Gesellschaft. Einführung in die Akteur-Netzwerk-Theorie. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007, S. 255.

Montag, 18. August 2008

Hausnummern können Leben retten

Ein Klassiker, diesmal von der Polizeidirektion Lübeck, wie HL-Live berichtet:
In vielen Fällen kann die Polizei oder die Feuerwehr bei Einsatzfahrten erst nach langer Suche Hilfe leisten. Und das nur, weil die Hausnummern nicht lesbar oder keine vorhanden waren. Sie waren zu weit weg von der Straße, nicht beleuchtet, verschmutzt oder auch derart künstlerisch gestaltet, dass sie nicht mehr als Hausnummer erkennbar waren.
(...)
Die Tipps der Polizei:
- Bringen Sie Hausnummern so an, dass sie von öffentlichen Verkehrsflächen aus gut lesbar sind.
- Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung der Hausnummer, damit man sie auch bei Dunkelheit rasch als solche erkennen kann.
- Verzichten Sie in eigenem Interesse auf übertrieben künstlerisch gestaltete Schilder und wählen Sie stattdessen große, gut lesbare Ziffern.
- Sorgen Sie dafür, dass Hausnummern nicht von Pflanzen "überwuchert" werden.
- Befindet sich ein Gebäude nicht direkt an einer öffentlichen Verkehrsfläche, so sollte dieses mit einem Hinweisschild an der öffentlichen Verkehrsfläche gekennzeichnet werden.

Sonntag, 17. August 2008

Kaffeemuseum in Prag

Und wieder ein Nahrungsmittelmuseum, diesmal ein ganz frisches, zum Thema Kaffee in Prag. [Radio Prag]

Freitag, 15. August 2008

Eric Hobsbawm: Neuauflage der "Banditen"

Üblicherweise bespricht Thomas Wörtche im Freitag Krimis, diesmal rezensiert er die Neuauflage von Eric Hobsbawms Buch über die Sozialrebellen:

Hobsbawm, Eric: Die Banditen. Räuber als Sozialrebellen. München: Hanser, 2007.

Donnerstag, 14. August 2008

Hausnummerierung in der Türkei, 1927

Ein paar Informationen zur Hausnummerierung in der Türkei liefert ein Artikel von Fuat Dundar: Demnach war der belgische Statistiker Camille Jacquart 1926 in die Türkei eingeladen worden, um bei den Vorbereitungen zu einer Volkszählung mitzuarbeiten; auf seinen Vorschlag hin wurde ein Gesetz erlassen, gemäß dem Straßennamen und Hausnummern anzubringen waren (Dundar, S.195). In dem von Dundar zitierten, 1928 erschienenen Artikel von Jacquart erwähnt letzterer, dass es in Istanbul damals bereits Hausnummern gab, kaum aber in anderen Ortschaften. Jacquart wollte zuerst ein blockweises System der Hausnummerierung einführen, präferierte dann aber doch die straßenweise Nummerierung. Angeordnet wurde das ganze per Gesetz vom 10.4.1927, am 15.4.1927 erfolgten Instruktionen dazu, am 1. August desselben Jahrs sollte die Aktion beendet sein. (Jacquart, S.173).
Grundsätzlich scheint die Hausnummerierung in manchen Gegenden ja schon zu osmanischen Zeiten eingeführt worden zu sein, wie aus dem bei Ivo Andric genannten Versuch in Bosnien um 1850 hervorgeht.

Dundar, Fuat: Compter, classer, contrôler. Les minorités dans les recensements turcs, in: Turcica. Revue d'Études turques, 37.2005, S. 187-220.

Jacquart, Camille: Communication sur le Recensement général de la population en Turquie, in: Bulletin de l'Institut international de Statistique, 23.1928, 2e livraison, S. 171-185.