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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Donnerstag, 8. Februar 2007

Verhandlungen PCF-Nazis, Juni 1940

Über Geheimverhandlungen der französischen Kommunisten mit der NS-Besatzungsmacht im Juni 1940 berichtet ein ausführlicher Artikel von Bernhard Schmid auf Trend Online, der zuvor in gekürzter Form in der Jungle World erschien.

Briefwechsel Adorno/Horkheimer

Die NZZ über die nunmehr abgeschlossene Edition des Briefwechsels zwischen Adorno und Horkheimer.

Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Briefwechsel. (Hrsg. v. Christoph Gödde/Henri Lonitz). Bd. III: 1945-1949. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005; Bd. IV: 1950-1969. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2006.

Mittwoch, 7. Februar 2007

Zur Zukunft des Merve-Verlags

Edith Siepmann beschreibt in diesem Artikel, wie es mit dem Merve-Verlag weitergeht.

Dienstag, 6. Februar 2007

Jazz im Kalten Krieg

Spiegel Online berichtet über ein Buch der Historikerin Penny von Eschen zur Verwendung von Jazz im Kalten Krieg: Die Idee, dass der Westen den Jazz als Waffe im Kalten Krieg nutzen würde, galt als Wahnvorstellung stalinistischer Dogmatiker. [Absatz] Heute wissen wir, dass der Jazz im Wettkampf der Systeme sehr wohl gezielt eingesetzt worden ist. (...) Denn der Konflikt um die Vorherrschaft auf dem Globus wurde nicht nur mit dem Droharsenal von Düsenjägern und Raketen ausgefochten - es gab auch einen Wettstreit der Kulturen, und in dem haben Künstler wie Louis Armstrong und Benny Goodman entscheidend mitgespielt.

Eschen, Penny M. von: Satchmo Blows Up the World. Jazz Ambassadors Play the Cold War. Cambridge (Mass.): Harvard University Press, 2006. [Amazon]

Montag, 5. Februar 2007

E-Zeitschrift zur Statistikgeschichte

Recht spannend ist das an der Pariser EHESS sowie an den dortigen Unis VI und VII angesiedelte Journ@l Electronique d'Histoire des Probabilités et de la Statistique / Electronic Journ@l for History of Probability and Statistics. Es veröffentlicht zum einen Originalbeiträge zur Geschichte der Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, zum anderen ausgewählte historische Dokumente. Die letzte, im Dezember 2006 erschienene Ausgabe beschäftigt sich mit der Lehre des Zufalls und enthält u.a. einen Beitrag (PDF) von Morgane Labbé zur Geschichte des Statistischen Seminars des preußischen Büros für Statistik.

Sonntag, 4. Februar 2007

Wien-Floridsdorf, 620

wien21_0620_anderschanze25

Wien, 21. Bezirk: An der Schanze 25

Samstag, 3. Februar 2007

Virtuelle Ausstellung zu Postbücheln

Das technische Museum Wien beherbergt u.a. eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Post, darunter eine bereits im 18. Jahrhundert einsetzende Serie an Postbücheln, d.h. jenen Jahresgaben, die zur Jahreswende von den Postboten ihren Kunden zum Geschenk gemacht wurden. Einige davon werden nun in einer virtuellen Ausstellung gezeigt.

Freitag, 2. Februar 2007

Eine Ankündigungs-Anstalt in der Dorotheergasse, Wien 1846

Das 1846 erschienene Curiositäten- und Memorabilien-Lexicon von Wien kennt einen Eintrag Ankündigungs-Anstalt:
In dieser priv. Anstalt (Dorotheergasse 1108) wird die Veröffentlichung jeder Art von Ankündigungen besorgt, entweder mittels eigenen Tafeln an den vorzüglichen Plätzen der Stadt, oder durch Anschlagen in den Vorstädten und Austragen. Für Ankündigungen, welche in der Stadt in den Tafeln längere Zeit erscheinen, wird für einen halben Bogen täglich 10 kr. C.M., für einen Bogen 20 kr. bezahlt. Für einen Monat sind nur 50 Stück erforderlich. - Für Ankündigungen, welche an einzelnen, bestimmten Tagen in den Tafeln erscheinen, wird pr. Tag und Bogen 24 kr. entrichtet. - Für Ankündigungen von Unterhaltungen u.s.w. wird sammt Druck und Anschlagen für einen Bogen nach Verhältniß der Größe des Papiers täglich 45 kr. bis 2 fl.30 kr. berechnet, je nachdem die Ankündigung nur in einer oder in allen Vorstädten geschieht. Endlich wird für Zettel, welche der Anstalt zum Anschlagen in den Vorstädten überbracht werden, für jedes Stück ein halber Kreuzer bezahlt.
- Es handelt sich also um ein Unternehmen zur Vermietung von Plakatflächen; sein Medium ist nicht, wie im Falle des ursprünglichen bureau d’adresse von Renaudot das in den Büro-Räumlichkeiten aufliegende Journal und auch nicht wie in späteren Fällen das regelmäßig erscheinende Intelligenzblatt, sondern das im städtischen Raum aufgehängte Plakat. Im Historischen Lexikon Wien läßt sich noch eine weitere Information dazu finden: Demnach habe es nach dieser in den 1840er Jahren gegründeten Ankündigungs-Anstalt noch mehrere dieser Unternehmungen gegeben, nämlich u.a. Mauczka, Endlicher & Weiner, Stein, sowie Soini & Co.

Realis (=Cöckelberghe-Dützele, Gerhard Robert Walther von): Curiositäten- und Memorabilien-Lexicon von Wien. 2 Bände. Wien: Anton Köhler, 1846. ND Wien: Promedia, 2003, Bd.1, S. 67f.

Czeike, Felix: Historisches Lexikon Wien in fünf Bänden. Wien: Kremayr & Scheriau 1992-1997, Bd.1 (1992), S.112, Lemma Ankündigungsstellen.

Donnerstag, 1. Februar 2007

Matrix zur Langzeitarchivierung digitaler Daten

Erst vor wenigen Tagen hat Marcus Hammerschmitt auf Telepolis einen Artikel zu einem deutschen Langzeitarchivierungsprojekt veröffentlicht und wurde für manche seiner Aussagen auf netbib kritisiert. Nun ist die Radiosendung Matrix (Ö1) an der Reihe: Sonntag 4.2., 22:30-23:00 bringt sie einen Bericht über die Bewahrung digitaler Archive. Unter den InterviewpartnerInnen: Bettina Kann, zuständig für Langzeitarchivierung an der Österreichischen Nationalbibliothek.

Mittwoch, 31. Januar 2007

Neuerscheinung von Rick Kuhn zu Henryk M. Großmann

Auf Henryk M. Großmann (1881-1950) bin ich deswegen gestoßen, weil er 1916 in der Statistischen Monatsschrift (42 NF 21.1916, S. 331-423) einen sehr lesenswerten Aufsatz über Die Anfänge und die geschichtliche Entwicklung der amtlichen Statistik in Österreich geschrieben hat; er verwendet darin u.a. Aktenmaterial, das heute verloren ist. Leider ist der zweite Teil der Untersuchung, der das neue Konskriptionssystem von 1770/71 behandelt hätte, nie erschienen, und nach Rick Kuhn, dessen Biographie von Großmann hier angezeigt wird, hat sich auch kein Manuskript erhalten.
Großmanns faszinierende Biographie beschränkte sich allerdings nicht darauf, ein Statistikhistoriker zu sein; er war auch Organisator der ersten polnischen Volkszählung und 1925 bis 1944 Assistent am (Frankfurter) Institut für Sozialforschung. MarxistInnen ist er vor allem durch sein Hauptwerk bekannt, Das Akkumulations- und Zusammenbruchsgesetz des kapitalistischen Systems (1929).
Nun hat der australische Politikwissenschafter Rick Kuhn seine Biographie von Henryk Großmann veröffentlicht, ein Ergebnis langjähriger Recherchen:

Kuhn, Rick: Henryk Grossman and the Recovery of Marxism. Champaign: University of Illinois Press, 2007.

Dienstag, 30. Januar 2007

The number of the beast is one

Wenn schon nicht A-, dann wenigstens Poly-theismus: Monochrom haben das Internationale Jahr des Polytheismus ausgerufen, und als Auftaktveranstaltung gleich mal 10.000 Wunderkerzen angezündet (Free Bariumnitrate).
Das "internationale Jahr des Polytheismus" (powered by monochrom) will die weltgeschichtliche Epoche des mit sich selbst konkurrierenden Monotheismus (und seiner Derivate wie "der freie Westen" oder "die arabische Welt") überwinden durch die Wiedergewinnung einer polytheistischen Vielfalt, in dem sich die zahllosen Götter und Göttinnen selbst neutralisieren können bzw. den Überblick verlieren. Polytheismus ist Demokratie, Monotheismus bleibt Diktatur, selbst in seiner pseudo-säkularen Form. - Was der christliche Religionsphilosoph René Girard, ein Ideologe des Monotheismus, wohl dazu sagen würde?