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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Mittwoch, 4. Februar 2009

Brno město 210

Brno_210_Spilberk1

Brno, Špilberk 1

Hier befand sich der Völkerkerker des Völkerkerkers, das berüchtigte Gefängnis auf der Festung Spielberg (der deutschsprachige Wikipedia-Artikel ist übrigens äußerst dürftig und erwähnt nicht einmal Silvio Pellico).

Ein bisschen Literatur:

D'Elvert, Christian: Der Spielberg: Als Residenz der Landesfürsten, Landesfestung und Strafanstalt. Brünn: Rohrer, 1860. [Google Books]

Costa-Rossetti Edler von Rossanegg, Anton: Der Brünner Spielberg insbesondere die Casematten und seine merkwürdigsten Gefangenen. Nach historischen Quellen verfasst. Brünn: C. Winkler, 4. Aufl., 1892.

Weinzierl, Erika: Amtliche österreichische Reaktionen auf Werke Silvio Pellicos 1832-1834, in: Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs, 31.1978 (=Festschrift Richard Blaas), S. 209-218.

Vaněk, Jiří: Kasematy Špilberk Brno. Die Kasematten auf dem Spielberg. Barocker Festungsbau und Gefängnis. Exposition des Museums der Stadt Brünn. Brünn: Museum der Stadt Brünn, 1992.

Augsburger Journal zur Hausnummerierung

Diesmal berichtet das Augsburger Journal (PDF) über die Augsburger Hausnummern.
[Update: Link korrigiert]

Dienstag, 3. Februar 2009

Tagung "Kulturtechniken des Barock"

Feines Tagungsprogramm haben die Weimaraner da zusammengestellt: Kulturtechniken des Barock, mit Fürstendienern, Numerologien, Staatsstreichen und -schiffen.

Zuckermuseum in Dobrovice geplant

Radio Prag berichtet über die seit 1831 im mittelböhmischen Dobrovice angesiedelte Zuckerraffinerie, die für 2010 die Eröffnung eines Museums zur Geschichte der Zuckerherstellung plant. Was im Artikel leider unterschlagen wird: Dass der Würfelzucker im südmährischen Dačice erfunden wurde, wo es nicht nur ein Würfelzucker-Denkmal zu bewundern gibt (vgl. hier), sondern bereits seit einiger Zeit das Stadtmuseum eine eigene Abteilung diesem nun wirklich weltbewegenden Ereignis widmet.

Sonntag, 1. Februar 2009

Blunz'ntage

Dieses Wochenende im WZ-Extra: Ein von der im Technischen Museum Wien gezeigten Ausstellung Geschmacksache inspiriertes Porträt von Franz Dormayers Wurstküche, in der ein- bis zweimal die Woche Blutwursttag angesagt ist. Nette, recht eigenwillige Homepage, die der Blunznweltmeister da hat, übrigens.

Samstag, 31. Januar 2009

Im Sumpf

Das ist selbstredend eine besonders pikante Affäre, die die FAZ heute aufdeckt: Großmeister Jürgen Kocka - im übrigen einer der Hauptverantwortlichen für die kalte "Abwicklung" der DDR-Geschichtswissenschaft - rezensiert bzw. lobt in der Februar-Ausgabe des Merkur in der Rubrik "Kritik" drei Dissertationen.
Der kleine Schönheitsfehler daran: Kocka erwähnt nicht, dass er die Arbeiten betreut hat. Noch pikanter freilich, dass eine der besprochenen Dissertationen sich mit dem NS-Volkshistoriker und Kocka-Förderer Werne Conze auf eine anscheinend recht milde Art beschäftigt. Und ich dachte immer, alleine Wien wäre für seinen Sumpf (so bekanntlich auch der Name einer der besten Radiosendungen hierzulande) berüchtigt.

Geschichtsweberei

Nur gut, dass Histnet ein neues Geschichte-Weblog anzeigen kann: Voilà die Geschichtsweberei.

Freitag, 30. Januar 2009

Zombies Ahead

Laut Fox News haben Hacker in Austin/Texas am 19.1. den Text eines Verkehrswarnschild manipuliert. [via Bagasch]

Donnerstag, 29. Januar 2009

Ω Έλατο

Über den angezündeten Athener Weihnachtsbaum und das darauf angestimmte O Tannenbaum (übrigens) musste selbstredend auch Bild [1/2] berichten. Ein paar Zusatzinfos sind in der Jänner-Ausgabe von a&k (nur print) zu lesen:

Die anarchistische Strömung richtet sich gegen alle Dimensionen einer kapitalistischen Politik und Kultur, die alle Lebensprozesse dem Prinzip des Warenaustausches und der Profitmaximierung unterwerfen will. Es war deshalb von großer symbolischer Bedeutung, dass der Weihnachtsbaum auf dem Platz der Verfassung zuerst abgebrannt und ein Ersatzbaum von Studierenden der Hochschule der Schönen Künste mit Schlachtereiabfällen und Müll behängt worden ist. Diese Aktionen gegen die 'Tanne des Nikita' (Nikitas Kaklamanis ist der Bürgermeister von Athen) war[en] durchaus populär, traf[en] sie doch einen zentralen Widerspruch der regierenden Politik ins Mark. Die Elevtherotypia zitierte einen Passanten, der in Bezug auf die Waldbrände bemerkte [Fn]: 'Vorletztes Jahr haben sie ganz Griechenland brennen lassen und jetzt schützen sie mit zwei Polizeizügen einen Plastikbaum.' (Elevtherotypia, 22.12.08)

Kritidis, Georg: Revolte in Griechenland. Hintergründe zum Aufstand der Deklassierten, in: analyse & kritik, Nr.535, 16.1.2009, S.13-15, hier 15.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Kurzfilm zum Zauberer Jackl-Prozess

Dem Standard entnehme ich, dass vor kurzem der von der Salzburger Regisseurin Sabine Bauer gedrehte Film Hast du den Zauberer Jackl gekannt? Premiere hatte; es geht darin um einen der letzten großen Hexenprozesse Mitteleuropas, der zwischen 1675 und 1690 in Salzburg stattfand.

Literatur dazu:

Nagl, Heinz: Der Zauberer-Jackl-Prozeß oder Hexenprozesse im Erzstift Salzburg 1675-1690. Innsbruck: Univ. Diss., 1967.

Nagl, Heinz: Der Zauberer-Jackl-Prozeß. Hexenprozesse im Erzstift Salzburg 1675-1690, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, 112/113.1972/73, S.385-539, 114.1974, S.79-241

Mülleder, Gerald: Zwischen Justiz und Teufel. Die Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse (1675 bis 1679) und ihre Opfer. Wien: Univ. Diss., 1999. [Drucklegung als Bd. 3 in der Reihe "Österreichische Hexenforschung" angekündigt bei: Münster, Lit Verlag]

Mülleder, Gerald: Unterschiedliche Deliktvorstellungen bei Ober- und Unterbehörden am Beispiel der Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse (1675-1679), in: Eiden, Herbert/Voltmer, Rita (Hg.): Hexenprozesse und Gerichtspraxis. Trier: Paulinus, 2002, S.349-394.

Mülleder, Gerald: Vom Zauberer Jackl und seinem Anhang - Zur Rezeption und Tradition der Salzburger Zauberer-Jackl-Prozesse (1677-1679), in: Heide Dienst zum 65. Geburtstag. Festschrift. (=Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich; 30). St. Pölten: Verein für Landeskunde von Niederösterreich 2004, S.93-104.

Dienstag, 27. Januar 2009

Philosophien für alles und jedes

Schon faszinierend, was Wiley da nicht alles für Bücher veröffentlicht:
  • Die Philosophie bei U2
  • Die Philosophie bei Metallica
  • Die Philosophie bei Johnny Cash
Auf englisch sind weiters erhältlich:
  • Terminator and Philosophy
  • Batman and Philosophy
  • X-Men and Philosophy
  • Battlestar Galactica and Philosophy
Und:
  • Beer and Philosophy
  • Food and Philosophy
  • Wine and Philosophy
Auch für mich ist was dabei:
  • Badiou, Alain: Number and Numbers

Montag, 26. Januar 2009

OGE18 mit RSS-Feed

Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts hat eine neue Homepage, erfreulicherweise mit RSS-Feed. Einziger Wermutstropfen: Das eingebaute Statistiktool, das bei eingeschalteten Cookies ein Werbepopup erscheinen lässt.

Sonntag, 25. Januar 2009

Habsburgische Offiziere als poètes maudits?

Stephan Steiner hat für Südost-Forschungen. Internationale Zeitschrift für Geschichte, Kultur und Landeskunde Südosteuropas (66/67.2006/2007, S.549-551) die Edition der Politischen Anmerkungen des Hofkriegsrats rezensiert und lobt insbesondere die Einleitung. Anregend ist, wie er ein Diktum Walter Benjamins über Baudelaire heranzieht, um die Entstehung der Politischen Anmerkungen und die Niederschrift der Klagen des Volcks zu erklären:

Doch unerwartet und im Grunde gegen ihren Willen wurden die militärischen Kommissionsmitglieder zu "Geheimagenten der Unzufriedenheit" (Walter Benjamin). (549)

Das Benjamin-Zitat stammt aus einem als Fragment überlieferten Manuskript:

Baudelaire war ein Geheimagent. Ein Agent der geheimen Unzufriedenheit seiner Klasse mit ihrer eigne[n] Herrschaft. Wer ihn mit dieser Klasse konfrontiert, der holt mehr heraus als wer ihn vom prolet[arischen] Standp[unkt] aus als [uninteressant abtut.] (Benjamin, Gesammelte Schriften, Bd.I.3, S.1167)

Die Offiziere von 1770 als poètes maudits, die Politischen Anmerkungen als Fleurs du Mal des 18. Jahrhunderts? Witziger Gedanke, wenn wohl zumindest ein Unterschied der ist, dass die josephinischen Militärs von einem Fortschrittsoptimismus getrieben waren, der eine Menge an zuweilen recht hemdsärmeligen Reformvorschlägen produzierte.

Hochedlinger, Michael/Tantner, Anton (Hrsg.): "... der größte Teil der Untertanen lebt elend und mühselig". Die Berichte des Hofkriegsrates zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Habsburgermonarchie 1770-1771. (=Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs; Sonderband Nr.8). Innsbruck/Wien/Bozen: Studienverlag, 2005. LXXVI+184 S. ISBN 3-7065-4154-8 [Mehr Infos + weitere Rezensionen]