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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Samstag, 14. Februar 2009

HistorikerInnen-Homepages

Hier ein paar HistorikerInnen-Homepages, die mir zuletzt untergekommen sind:

Freitag, 13. Februar 2009

H-German zu "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen"

Wurde Mittwoch über H-German ausgeschickt: Eine von Brian G.H. Ditcham verfasste, ausführliche Rezension der Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen, die er als fascinating monograph bezeichnet. Ditcham hat vor allem zwei Anregungen für die künftige Forschung, zum einen nämlich die Untersuchung der Rolle des Militärs als Verbreiter des "aufgeklärten Absolutismus", zum anderen die Untersuchung der Praxis der regelmäßigen Fortschreibung der Zählungsergebnisse:

Tantner's location of the military as a vector for the transmission of concepts of enlightened absolutism up and down the social hierarchy of Habsburg Austria is nevertheless intriguing and deserves further examination.
und:
From Tantner's account it appears that there was a genuine willingness to keep records up to date, however difficult it might prove in practice. It would be interesting to probe further just why this should have been the case.

Und was die Frage der Praxis der Rekrutierung auf Grundlage der Konskriptionsergebnisse betrifft, so ist selbstredend weiterhin Michael Hochedlingers Arbeit dazu abzuwarten, dessen letzte Publikation gerade rausgekommen ist.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Sarasin zu Darwin und Foucault

WOZ und Telepolis bringen ein von Marcel Hänggi geführtes Interview mit Philipp Sarasin zu dessen neuem Buch Darwin und Foucault.

Sarasin, Philipp: Darwin und Foucault. Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2009. [Verlags-Info]

Mittwoch, 11. Februar 2009

Taste the difference

Es sind die kleinen Dinge, die mich manchmal sehr irritieren können.

Hier z.B. ein Ausschnitt aus der Auflistung des wissenschaftlichen Beirats der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften, Heft 2/2008:
OeZG_2-2008-det

Und hier die entsprechende Passage des gestern in meinem Postkasten gelandeten Exemplars 3/2008:
OeZG_3-2008-det

Woher kommt das, das kleine "f"? Wird diese sich ja nur selten ändernde Namensauflistung für jede Ausgabe neu getippt? Oder ist dies ein Insider-Gag, der auf Verwerfungen zwischen Wien und Graz schließen lässt? Fragen über Fragen...

Dienstag, 10. Februar 2009

Vom Nutzen des Ego-Googlens und der Namen

Hier mal wieder eine Such- und Findgeschichte: Von dem Samstags gebrachten Hausnummernzitat des Ludwig Meyer von Knonau hörte ich erstmals vor bald 10 Jahren. Damals, bei der im September 1999 in Essen abgehaltenen Frühneuzeittagung habe ich Paul Münch angesprochen, der in seinen Lebensformen in der Frühen Neuzeit kurz auch die Einführung der Hausnummerierung erwähnt, allerdings ohne Literaturangaben. Münch sagte mir, dass er in irgendeiner Kulturgeschichte von einem Schweizer Reisenden gelesen hätte, der bei seiner Ankunft in der Habsburgermonarchie ganz entsetzt über die nummerierten Häuser gewesen wäre. Soweit so gut.
Schnödes Ego-Googlen in Google Books brachte mir diesen Hinweis letzten Dezember wieder in Erinnerung, doch auch in Jeroen van Schaicks Einleitung wurde dieser Umstand ohne Literaturangabe erwähnt. Also mal wieder Google Books, ich habe wohl nach irgendwas wie "swiss traveller" austria houses numbered gesucht, und voilà: Daniel Smails mir schon letzten Sommer von Christof Rolker empfohlenes Buch Imaginary Cartographies bringt das Zitat auf Englisch, erwähnt den Namen des Reisenden und die Fundstelle - Ernest N. Williams Ancien Régime in Europe. Letzteres Buch ist allerdings auf Google Books nur in Snippet-View zugänglich, aber mit den nun vorliegenden Eigennamen - was Jahreszahlen anbelangt vgl. übrigens Benjamins Die HISTORISCHEN ZAHLEN sind Namen (GS, Bd.VI, S.90) - lässt sich schon was anfangen: Knonau Bözberg 1789 bringt einen Auschnitt aus dem Originalzitat, und nun lassen sich mit "Schauer bei dem Anblicke der Nummern" schon mal die Erstveröffentlichungen des Knonau'schen Textes finden. Andere Variationen - Knonau Bözberg Hornussen oder "Hornussen das österreichische Gebiet" bringen dann noch weitere Hinweise auf die Karriere des Zitats, das u.a. in GWU (1952, S.81) und der HZ (1952, S.336) Erwähnung fand, dort übrigens jeweils unter Zitierung einer von Richard Feller 1937 in Bern gehaltenen Rektoratsrede.

Münch, Paul: Lebensformen in der Frühen Neuzeit. 1500 bis 1800. Berlin: Ullstein 26520, 1996, S.290.

Schaick, Jeroen van: Introduction, in: Ders./Van Der Spek S.C. (Hg.): Urbanism on Track. Application of Tracking Technologies in Urbanism. (=Research in Urbanism Series; 1) Delft: Delft University Press, 2008, S.7.

Montag, 9. Februar 2009

Totentanz online

Klassiker der makabren Kunst behandelt eine über H-SOZ-U-KULT angekündigte Tagung, die im Mai in Heidelberg stattfinden wird.

Ein Programmpunkt ist:

Einführung in die Ausstellung "Hier ist der Tod der Würger" - Totentanzarbeiten zum Ersten Weltkrieg.
Mit anschließendem Umtrunk.


Passt doch bestens, nicht wahr?

Schön auch der Name der veranstaltenden Organisation, der Europäischen Totentanz-Vereinigung, mit der Homepage: http://www.totentanz-online.de

Sonntag, 8. Februar 2009

Internationaler Solidaritätsaufruf der französischen Unis

Im Rahmen der französischen Uniproteste gibt es nun einen internationalen Solidaritätsaufruf, dessen deutsche Fassung wie folgt lautet:

Die Französische Universitäten befinden sich im unbefristeten Streik.

Frankreich besaß einst ein öffentliches Hochschul- und Forschungssystem von hoher Qualität mit einer relativen Autonomie, Freiheit und internationalem Ansehen. In wenigen Monaten hat die Regierung ohne jegliche Rücksicht auf die Betroffenen entschieden, das gesamte System in einen riesigen von Willkür und Stellenunsicherheit geprägten Wissensmarkt zu verwandeln.
- Die Professoren und Dozenten verlieren ihren Status, die Unterrichtstunden werden nach "Verbraucherbedarf" vergeben.
- Die Anzahl der zu verbeamtenden Stellen schrumpft wie nie zuvor und wird durch befristete Stellen ersetzt.
- Die DoktorandInnen werden innerhalb der ersten sechs Monate ohne Begründung kündbar sein und werden dann für Betriebe arbeiten müssen ohne Anerkennung ihrer vorherigen Verdienste.
- Die theoretische und praktische Berufsausbildung für angehende Lehrer wird verwüstet.
- Die "selbständig" gewordenen Universitäten (eigentlich gegeneinander konkurrierend und unter stärkerer Staatskontrolle im Bereich der Wissenschaft und Forschung), die über keine ausreichenden Mittel verfügen, werden bald hohe Studiengebühren einführen müssen und von den Regionen abhängig werden.
- Der CNRS (Nationales wissenschaftliches Forschungszentrum) wird de facto abgeschafft und in eine technokratisch geführte Agentur für die Vergabe von Mitteln umgewandelt.
- Die Forscher werden anhand "quantitativer" Kriterien bewertet, die von allen zuständigen wissenschaftlichen Gremien/Instituten abgelehnt wurden

Wir, Hochschullehrer und Forscher aller Länder, erkennen in diesen bürokratischen Maßnahmen gefährliche und nur profitorientierte Pläne, von denen auch wir bedroht und betroffen sind. Deshalb sind wir mit den französischen Hochschullehrern solidarisch. Wenn im Land der Enzyklopädie, im Land von Voltaire und Rousseau, der Menschenrechte, die Bildung und die Forschung als Ware misshandelt und der Willkürlichkeit der politischen Mächte unterworfen werden, ist die Freiheit der ganzen Welt gefährdet. Die Mächte, die über diese neue Politik entscheiden, sind sich untereinander einig. Um unsere Werte verteidigen zu können, müssen wir uns ebenfalls einigen und besser zusammenarbeiten. Wir rufen also alle Hochschullehrer, über die politischen, philosophischen oder religiösen Unterschiede hinaus, auf, sich diesen substantiellen Eingriffen in die Freiheit von Forschung und Lehre, die kein Gelehrter zu keiner Zeit akzeptiert hätte, zu widersetzen.

Samstag, 7. Februar 2009

Der Schauer des Adligen beim Anblicke der Hausnummern, Hornussen 1789

Im April 1789 bricht der junge schweizer Adlige Ludwig Meyer von Knonau (1769-1841) mit seinem Freund Salomon Wyß in Richtung der Uni Halle auf. Nach dem Übertreten der schweizer Grenze macht er folgende, in seinen Lebenserinnerungen dokumentierte Entdeckung:

Als wir jenseits des Bötzberges bei Hornussen das österreichische Gebiet betraten, zu welchem damals das Frickthal gehörte, befiel uns eine Art von Schauer bei dem Anblicke der Nummern an den Häusern, die uns ein Symbol der unentweglich über die Besitzung des Privatmannes sich ausdehnenden Hand des Herrschers schienen. Einen ähnlichen Eindruck machten in Rheinfelden die österreichischen Soldaten einiger Compagnien des Regimentes Bender, welche daselbst die Besatzung bildeten. Zu Basel athmeten wir zwar wieder etwas freier; dennoch fühlten wir uns auf dieser zwischen Deutschland und Frankreich liegenden Landzunge bereits von ausländischer Herrschaft umgeben.

Knonau, Ludwig Meyer von: Lebenserinnerungen von Ludwig Meyer von Knonau 1769-1841 (Hg. von Knonau, Gerold Meyer von). Frauenfeld: J. Huber, 1883, S. 47.

Erstveröffentlichung:
Knonau, Ludwig Meyer von: Selbstbiographie Ludwig Meyer's von Knonau In den Jahren 1789-1797, in: Zürcher Taschenbuch, 2.1859, S. 1–71, hier 3f. [Google Books]

Zu Knonau siehe das Historische Lexikon der Schweiz.

Freitag, 6. Februar 2009

Vom unanständigen Trocknen der Wäsche, Rom 1730

Eine heikle Sache, dieses öffentliche Trocknen der Wäsche; immer wieder werden dagegen Verbote ausgesprochen, die wiederum den entsprechenden Widerstand produzieren, wie z.B. in den USA (vgl. hier).

Einer, dem das Aushängen der Wäsche anstößig ist, ist Johann Georg Keyssler. Im Bericht über seine 1730 unternommene Rom-Reise moniert er folgendes:

[Marginalie:] Unanständiges Trocknen der Wäsche.
und weil ich einmal bey dem, was mir in Rom mißfällt, mich aufgehalten, so will ich ferner nicht bergen, daß mir die Art, wie sie ihre Wäsche trocknen, überaus schlecht angestanden. Es geschiehet solches in der Stadt nicht nur vor den Fenstern, sondern auch auf Stricken, welche von einer Seite der Strasse nach der andern queer über gezogen sind, also daß man sie herab lassen und wieder hinauf ziehen kan. Es ist leicht zu erachten, wie schlechte Aussichten dieses einer sonst schönen Stadt gebe tc.


Keyssler, Johann Georg: Neueste Reise durch Teutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweitz, Italien, und Lothringen (...). 2 Bände. Hannover: Förster, 1740-1741, hier Bd.1, S.642. [Online bei Zeno]

Donnerstag, 5. Februar 2009

Uni-Proteste in Frankreich

Die Uniproteste in Frankreich weiten sich aus, Infos dazu u.a. von der Plattform Sauvons l’Université, wo übrigens eine eigene Rubrik Bibliométrie / Évaluation gewidmet ist. Und auf YouTube gibt's ein Video, das ein paar präsidentielle Lügen konterkariert.