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Donnerstag, 18. August 2005

Plagiate - ein ewiges Thema

Im Google-Zeitalter werden Plagiate immer mehr zu einem Thema, dass die Wissenschaftsberichtserstattung der Medien beschäftigt. Wobei, der an der Uni Salzburg aufgedeckte Fall - der Standard berichtet heute darüber - scheint mit konventionellen Methoden des Abschreibens zu Stande gekommen zu sein.
An der Uni Wien werden jedenfalls Maßnahmen gesetzt, bzw. es wird, wie es in einem weiteren Artikel im Standard martialisch heisst, auf[ge]rüste[t]: Ab kommenden Semester müssen Diplomarbeiten und Dissertationen auch in digitaler Form abgegeben werden, mittelfristig soll dies auch für Seminararbeiten gelten. Mittels manchmal recht teuren Plagiats-Checkern kann dann überprüft werden, ob der/die zu Beurteilende nicht einfach aus dem Netz abgeschrieben hat. Ob wenigstens daran gedacht wird, die Digitalisate zu archivieren und für die Forschung zur Verfügung zu stellen? Auf dass dann weiter fröhlich ausgeschrieben werden kann, wie das um 1800 hieß...

Heiratsvermittlung per Adressbüro

Lustig: Da ruft mich doch glatt ein Mitarbeiter der WDR-Sendung Zeitzeichen an und will wissen, ob es belegbar ist, dass Henry Robinsons Office of Addresses and Encounters 1650 auch der Heiratsvermittlung diente. Ist es: Miles Ogborn gibt in Spaces of Modernity an, dass Robinsons kurzlebiges Büro ein eigenes Register dafür anlegte. Im übrigen scheint auch bereits Théophraste Renaudots Bureau d'Adresse (circa 1628-1643) diesem Zweck gedient zu haben, zumindest gibt es eine Liste mit angebotenen Dienstleistungen, auf der neben Wegadressen, Reisebegleitung sowie Nachrichten, die man erfahren möchte: & Kommunikation die man mit Personen haben möchte, deren Aufenthalt man nicht kennt auch Heiraten als eine davon angeführt wird.

Ogborn, Miles: Spaces of Modernity. London's Geographies 1680-1780. New York/London: Guilford Press, 1998, S. 217.
Solomon, Howard M.: Public Welfare, Science and Propaganda in seventeenth Century France: The Innovations of Théophraste Renaudot. Princeton: Princeton UP, 1972, S. 231.

CfP zum Chaos Communication Congress

Alljährlich zwischen Weihnachten und Neujahr veranstaltet der Chaos Computer Club in Berlin einen Kongress, mittlerweile zum 22. Mal: The 22nd Chaos Communication Congress (22C3) is a four-day conference on technology, society and utopia. The Congress offers lectures and workshops on a multitude of topics including (but not limited to) information technology, IT-security, internet, cryptography and generally a critical-creative attitude towards technology and the discussion about the effects of technological advances on society.
Der Call for Papers ist nun online, Einsendungen werden bis 1. Oktober entgegengenommen. [via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]