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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 24. Juli 2009

Google als Geist Gottes

Dem Google-Buch von Lars Reppesgaard entnehme ich folgendes schönes Zitat von Sergey Brin über die perfekte Suchmaschine: Sie wäre wie der Geist Gottes. Sie wüsste genau, was du willst.. Im Original erschien das Zitat 2002 im Magazin Red Herring, am Schluss eines Berichts über ein Abendessen mit Brin; die Passage lautet wie folgt:
But in the end, the conversation returned to search. What would a perfect search engine look like? we asked. "It would be the mind of God. Larry [Page] says it would know exactly what you want and give you back exactly what you need."

Reppesgaard, Lars: Das Google-Imperium. Hamburg: Murmann, 2008, S. 53.

Pontin, Jason: Dinner with the mind behind the mind of God, in: Red Herring, 16.7.2002

Donnerstag, 23. Juli 2009

Google-Bibliothek zu Topographien u.a.

In den letzten Monaten habe ich eher unsystematisch in Google Books herumgestöbert und eine kleine Google-Bibliothek (derzeit 175 Bücher) angelegt, die überwiegend Topographien, Reiseberichte und Nachschlagewerke aus der Habsburgermonarchie aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert enthält: http://books.google.at/books?uid=6397103059860538240

Mittwoch, 22. Juli 2009

NZZ zur Triangulationspyramide

Nur in der Printversion zugänglich ist heute ein NZZ-Artikel über eine der Ikonen des öffentlichen Raums, nämlich der Triangulationspyramide, die für die Vermessung des Raums verwendet werden. Eine Suche unter den online befindlichen Beiträgen im NZZ-Archiv fördert übrigens zu Tage, dass diesen Mai jene Triangulationspyramide, die den Mittelpunkt der Schweiz markiert, von einer separatistischen jurassischen Jugendgruppe gestohlen wurde; sie tauchte bald wieder auf. (1/2/3)

Dienstag, 21. Juli 2009

David Foster Wallace zum Fremd machen des Vertrauten

Passt zu meinen Recherchen zur Entfamiliarisierung (1/2): Eine Passage aus David Fosters 1990 verfassten Essay E Unibus Pluram:

Dabei ist Image-Fiction im Grunde gar nicht so avantgardistisch, sondern weit eher der gute alte Realismus unter der veränderten Wahrnehmung des Medienzeitalters. Der klassische Realismus wollte uns Lebensbereiche zeigen, die uns neu waren, machte uns also mit dem Fremden bekannt. Heute, wo wir selbst beim Chinesen mexikanisch Essen können, während im Hintergrund Reggae läuft und im Fernsehen eine sowjetische Sendung über den Fall der Berliner Mauer, heute wo uns alles verdammt bekannt vorkommt, hat sich die Aufgabe des Realismus ebenfalls verwandelt. Um einen ähnlichen Erkenntnisschub zu erzielen wie vor hundert Jahren, müsste realistische Literatur eigentlich im Bekannten das Fremde aufdecken, müsste paradoxerweise das, was wir für >real< halten, das heißt die zweidimensionalen Medienbilder, in die dreidimensionale Welt zurückführen, also aus flachen Images des Fernsehens die verloren gegangene Wirklichkeit rekonstruieren.

Wallace, David Foster: E Unibus Pluram. Das Fernsehen und der amerikanische Roman, in: Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, 56.2001, S. 133-157, hier S.145. (Erstdruck: E Unibus Pluram. Television and US Fiction, in: Review of Contemporary Fiction, 13.1993/2, S. 151–94.)

Montag, 20. Juli 2009

Wiederholung der Hausnummernsendung, Ö1 27.7.

Ö1 bringt in einer Woche eine Wiederholung der von Martina Nußbaumer gestalteten Dimensionen-Sendung zum Thema Die Hausnummer. Eine Geschichte von Ordnung und Unordnung (27.7.2009, 19.05-19.30).

Freitag, 17. Juli 2009

Emmanuel Le Roy Ladurie 80

Schon vor ein paar Tagen brachte die FAZ (13.07.2009, S. 30, kostenpflichtig) aus Anlass seines 80. Geburtstags am 19. Juli ein Porträt von Emmanuel Le Roy Ladurie, heute ist die Welt dran; beide Artikel beschäftigen sich auch mit Le Roy Laduries politischen Wandlungen.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Grassauer online

Eine gute Nachricht, entdeckt und verbreitet von Archivalia: An der Fachhochschule Burgenland werden Bücher und Artikel zur Bibliotheksgeschichte digitalisiert; darunter befindet sich auch das wichtige Nachschlagewerk für Periodika an Bibliotheken zur Zeit der Habsburgermonarchie:

Grassauer, Ferdinand (Hg.): Generalkatalog der laufenden periodischen Druckschriften an den österreichischen Universitäts- und Studienbibliotheken, den Bibliotheken der Technischen Hochschulen, der Hochschule für Bodencultur, des Gymnasiums in Zara, des Gymnasialmuseums in Troppau und der Handels- und Nautischen Akademie in Triest. Wien: Herder, 1898.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ein Compagnon von Joseph Jüttner, 1824

Meine Archivbesuche fördern immer wieder Informationspartikel zu den Adressbüros zu Tage; letzte Woche lernte ich, dass das 1819 in Wien installierte Anfrage- und Auskunftscomptoir der Compagnons Steinau und Jüttner (vgl. hier) primär auf Initiative Karl Freiherr von Steinaus (herzogl. Sachsen Koburgischer Kammerjunker, Regierungsrath und Postdirektor) gegründet wurde. Steinau wurde dann, da Ausländer, abgeschoben und Jüttner übernahm das Comptoir. 1824 stand letzterer unter Verdacht der Wucherei und des Betrugs, weswegen polizeiliche Ermittlungen aufgenommen wurden; im entsprechenden Verhör charakterisiert sich Jüttner folgendermaßen: Ich heiße Joseph Jüttner bin 33 Jahr alt von Schleibitz in Preußisch-Schlesien kath. Verh. Auskünftskomptoir-Innhaber, und wohne Nro 162 in der Stadt; auch sein Compagnon wird verhört: Ich heiße Joseph Bischof bin 32 J alt von Ollmütz in Mähren geb kath verh Compagnon des Auskunftskomptoirs-Innhabers Jüttner und wohne in der Stadt, Glockengasse Nro 318.

Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Bestand Polizeihofstelle, Akt 1819/H92 Karl Frhr von Steinau: Polizeioberdirektion Wien an Polizeihofstelle, 27.2.1819

Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Bestand Polizeihofstelle, Akt 1824/H3 "Betrügereien an Friedr. Egon Landgraf v Fürstenberg": Vernehmungsprotokoll Joseph Jüttner, 10.11.1824; Vernehmungsprotokoll Compagnon Joseph Bischof, 9.11.1824

Dienstag, 14. Juli 2009

Hausnummern in Nepal 3 - Patan

Nepal-Patan_01

Nepal-Patan_02

Nepal-Patan_03

Montag, 13. Juli 2009

Napoleon-Ausstellung auf der Schallaburg

Eigentlich ließ der Titel der Napoleon-Ausstellung auf der Schallaburg Napoleon. Feldherr, Kaiser und Genie schon das Schlimmste befürchten, die Erwartungen wurden dann aber noch unterboten. Die Ausstellungskonzeption entstammt geschätzermaßen den 1950er Jahren, streng chronologisch reihen sich Schlachtendarstellungen und Waffen aneinander, aufgelockert durch eine Prise Code Civil und ein bisschen Empire-Stil. Katastrophaler geht's wohl nimmer, und peinlich für das Kunsthistorische Museum, dass es an diesem Machwerk beteiligt ist.