User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Kommentare

Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

Archiv

Januar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

Status

Online seit 7510 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2026/01/02 14:03

Credits

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Samstag, 11. Juli 2009

Programm der Todsündentagung

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Gründung des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit findet 14.-16 Oktober 2009 in Wien eine Tagung zum Thema Die sieben Todsünden in der Frühen Neuzeit statt, deren vorläufiges Programm schon im Netz ist.

Freitag, 10. Juli 2009

Hausnummern in Nepal 2 - Kathmandu, Thamel

Nepal-Kathmandu-Thamel_1

Nepal-Kathmandu-Thamel_2

Nepal-Kathmandu-Thamel_3

Nepal-Kathmandu-Thamel_4

Nepal-Kathmandu-Thamel_5

Donnerstag, 9. Juli 2009

Streitgespräch Georges Didi-Huberman - Carlo Ginzburg

In der Berliner Akademie der Künste fand vor zwei Tagen ein Streitgespräch zwischen Georges Didi-Huberman und Carlo Ginzburg unter dem Titel Actors of History statt; die taz war dabei und berichtet darüber.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Förderungspreis der Stadt Wien

Wurde gestern vom Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien öffentlich gemacht: Die TrägerInnen des Förderungspreises der Stadt Wien 2009; freut mich selbstredend sehr.

Claudia Andrea Spring als Standard-Geistesblitz

Für ihre Arbeit über Zwangssterilisationen in Wien 1940-1945 hat sie den Michael-Mitterauerpreis zugesprochen bekommen, heute ist sie Geistesblitz im Standard: Claudia Andrea Spring, deren Homepage unter http://www.claudia-spring.at/ erreichbar ist.

PS: Ein kleiner Lesetipp von Ihrer Homepage: Statt eines Curriculums... ein akademisches Würfelspiel

Dienstag, 7. Juli 2009

Plan von Prag 1856 erschienen

Eine sehr brauchbare Reproduktion eines Plans von Prag aus dem Jahr 1856 ist letztes Jahr in Buchform erschienen; die Abbildungen sind sehr detailreich und in ausreichender Qualität abgedruckt, samt den 1805 zuletzt geänderten (und zum Großteil bis heute gültigen) Konskriptionsnummern.

Laštovkovi, Barbora und Marek (Hg.): Plán Prahy a Vyšehradu na základě mapování stabilního katastru (1856) [Plan von Prag und Vyšehrad auf Grundlage der Mappierung des stabilen Katasters (1856)]. (=Documenta Pragensia Monographia; 23). Prag: Scriptorium, 2008. ISBN 978-80-86197-92-0, 545 CZK

Hier zwei Orte des Prager Fragamts:

Prag_Pruscha_1856
Nr. 449: Hier befand sich bis 1793 die Druckerei und das Fragamt der Familie Pruscha.

Prag_Schoenfeldhaus_1856
Nr. 184: Das Schönfeldhaus

Montag, 6. Juli 2009

Wien, Kohlmarkt 133

Wie notwendig Reproduktionen (nicht nur) von topographischen Ansichten in hoher Auflösung sind, zeigt sich einmal mehr an folgendem Beispiel:
2007 fand in der Hermesvilla eine Ausstellung über Die Wien-Bilder des Verlags Artaria statt; die im Katalog reproduzierte Ansicht des Kohlmarkts läßt nicht erkennen, das der Kupferstecher zumindest im Falle eines Hauses nicht darauf vergaß, dessen Hausnummer zu stechen:
Wien_Kohlmarkt_1786_CarlSchuetz-Artaria_WienmuseumKatS69

Erst im Katalog der gerade im Wienmuseum laufenden und sehr empfehlenswerten Ausstellung über den Kupferstecher und -verleger Hieronymus Löschenkohl ist ein Detail von besagtem Stich abgedruckt, das Hausnummernmäßig nichts zu wünschen übrig läßt:
Wien_Kohlmarkt-Detail-Artaria-Geschaeft_1786_CarlSchuetz-Artaria_WienmuseumKatLoeschenkohlS65

Wien Museum (Hg.): Schöne Aussichten. Die berühmten Wien-Bilder des Verlags Artaria. Wien: Brandstätter, 2007, S.69.

Sommer, Monika (Hg.): Hieronymus Löschenkohl. Sensationen aus dem alten Wien. Wien: Brandstätter, 2009, S.65.

Sonntag, 5. Juli 2009

Zwei Direktoren für das Prager Fragamt, 1809

Da dachte ich schon, ich würde bei meiner stichprobenweisen Durchsicht der Prager Oberpostamtszeitung nichts mehr Fragamt-Relevantes finden, da gab es 1809 doch einen Treffer:
Anfang dieses Jahrs brachte die Zeitung nämlich eine mit 26.11.1808 datierte Nachricht des Fragamts, die darauf schließen läßt, dass es all die letzten Jahre durchaus in Betrieb war:

Durch das gütige Vertrauen, welches das Inn- und Ausland dem unterzeichneten k.k. priv. Frag- und Kundschaftsamte seit so vielen Jahren her schenkte und aus dessen Veranlassung man sich in den verschiedenen Anliegenheiten und Geschäften, mit Anfragen, Anträgen, Auskünften, Mediationen, und Verhandlungen, an dieses Amt so zahlreich wendet, mehren sich die Geschäfte desselben in der Art, daß man sich veranlaßt sieht, zu Bequemlichkeit des Publikums, dem Geschäftsverhandlungstheil in Hinkunft ein anderes Lokale als das gegenwärtige zu widmen, und es zugleich mit einer ordentlichen, zweckmäßigen Einrichtung zu verknüpfen.

Der Ortswechsel war übrigens keine große Angelegenheit, denn das Fragamt übersiedelte vom Erdgeschoß einfach in den ersten Stock des Schönfeldhauses (vgl. hier); interessant auch die Nachricht, dass zwei Direktoren eingesetzt wurden:
Zween Sachverständige Direktoren sind demselben vorgesetzt; es sind dies Herr Emanuel Graf Michna v. Waizenau und Herr Anton Edler v. Zürchauer k.k. Profeßor der Landwirthschaft an der hiesigen Universität

Kaiserl. Königlich. priv. Prager Oberpostamtszeitung, Nr.1, Beilage, 2.1.1809, S.9
Archiv hlavního města Prahy, ohne Signatur

Samstag, 4. Juli 2009

Datierung des "Wiener Schildregister", Wien 1795

So eine Durchsicht einer Zeitung bringt zumeist auch unerwartete (bzw. eigentlich durchaus kalkulierte) Zufallstreffer; dank eines Fundes in der Prager Oberpostamtszeitung kann ich nun also verkünden, dass die Frage der Datierung des Wiener Schildregisters geklärt ist. Dabei handelt es sich um ein alphabetisch geordnetes Verzeichnis der Wiener Hausschilder, mit den dazugehörigen Konskriptionsnummern, in der Form:
A.B.C., z. gold. Rauhensteingasse n. 972. in d. Stadt
A.B.C., z. gold. Hauptstrasse. n. 57. Altlerchenfeld

Der Katalog der Wienbibliothek verzeichnet dieses Werk mit [vor 1795], weil die darin abgedruckten Konskriptionsnummern in der Periode 1770-1795 gültig waren; Gugitz wiederum datiert es mit 1780. Eine Annonce in der Prager Oberpostamtszeitung verschafft nun Klarheit: Demnach wurde das Werk im März 1795 in der Schönfeldschen Buchhandlung zum Verkauf angeboten, mit der Angabe Wien u. Prag, 8. 795 15 kr. Pech also für den anonymen Verfasser, dass die Nummern im Erscheinungsjahr noch geändert wurden; der unpaginierte Vorbericht ist übrigens durchaus lesenswert:

Vorbericht
Wien, das von Tag zu Tag größer wird, hat izt wirklich schon 80 Adlerschilde, 60 Bäumschilde, 30 Bären- und 100 Bauernschilde. - Wer kann das sogleich wissen, wo die alle stecken, und wie kann es der Briefträger erfahren, wo er den Brief abzugeben hat, wenn man ihm nicht gerade die Gasse oder den Plaz, wo der Schild ist, dazu gesezt hat.
Um also alle Zweifel zu beheben, und Jedermann, der sich oft in der Noth findet, ein Haus sogleich zu finden, einen Dienst zu thun, hat man dieses Schildregister mit vieler Genauigkeit zusammen getragen, und alle Schilder in eine alphabetische Ordnung gebracht, so zwar, daß Jedermann, der da einen Schild suchet, nur unter dem Buchstaben wo der Schild damit anfangt nachschlagen darf, er wird sogleich alle mögliche Befriedigung erhalten, und finden was er sucht.
Selbst Fremden, welche entfernt von Wien wohnen, muß dieses Register willkommen seyn, weil diese ihre Aufschrift auf den Brief desto verläßlicher machen können, wenn Sie den Grund, den Platz, die Strasse und Hausnummer so richtig und verläßig vor sich haben.


Kaiserlich Königlich privilegirte Prager Oberpostamtszeitung, Beilage, 22.Stück, 17.3.1795, S. 192.
Archiv hlavního města Prahy, ohne Signatur

Wiener Schildregister, oder Anweisung, wie man sich auf der Stelle helfen kann, wenn man in Wien den Schild eines Hauses oder eines Kaufmannsgewölbes in und vor der Stadt suchen, und ihn finden will. Wien: Verlag der Expedition des Wienerjournals, o.J., [1795].
Wienbibliothek, Signatur 11498 A

Freitag, 3. Juli 2009

Prag, Malá Strana 175 vormals 158 - 2

PragMalaStrana_175vormals158_Snemovni5_5

PragMalaStrana_175vormals158_Snemovni5_7

PragMalaStrana_175vormals158_Snemovni5_9

Habe ich vor bald vier Jahren schon einmal gepostet, doch diesmal konnte ich die Nummern bei Sonnenschein fotografieren.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Vom Verfertigen eines Adressbuchs – 2 oder: Das Adressbuch, eine Polizeiangelegenheit; Prag 1793

Es ist ein Polizeikommissär, der 1793 folgende Annonce in der Prager Oberpostamtszeitung veröffentlichen läßt:

Nachricht. [Absatz] Aufgemuntert durch mehrere prager Herren Bürger hält sich es Unterzeichneter zur angenehmsten Pflicht, ein dem heurigen Schematismo ähnliches Verzeichniß aller Plätze, Strassen, Häuser, nebst Herren Inhabern, Schildern und Numern zur allgemeinen Bequemlichkeit und Nutzen wieder für den Schematismus des bevorstehenden 794. Jahrs zusammenzutragen; da sich aber zwar wider meinen Willen in jenem des heurigen Jahrs einige Unrichtigkeiten ergaben, denen ich, so gerne ich auch immer gewollt hätte, unmöglich ausweichen konnte, wodurch zu mehreren Unannehmlichkeiten Anlaß gegeben wurde. So glaube ich nicht zu fehlen, wenn ich alle Herren Herren Hausinhabere oder sonstige Besitzere anmit ergebenst bitte, zur künftigen genauern Verläßlichkeit Dero Vor- und Zunamen, Nro. des Hauses und Stadtviertels auf ein kleines Zettelchen aufgezeichnet, binnen 30 Tagen vom heutigen Dato in meine Behausung auf die Altstadt in die Zeltnergasse zum rothen Adler Nro. 58. im 1ten Stock zu jeder Stunde gütigst zu überschicken, und da es denen kleinseitner und hradschiner Herren Besitzern vielleicht zu beschwerlich wäre, bis auf die Altstadt zu schicken, so ersuche ich die Zettelchen nur auf die kleinseitner k. Polizeiwache im Rathause gefälligst zu übergeben, für welche Bemühung ich Denenselben anmit den innigsten Dank sage.
Prag am 16ten Sept. 1793

Phil. Heimbacher, Polizeikom.


Kaiserlich Königlich privilegirte Prager Oberpostamtszeitung, 76.Stück, 21.9.1793, Intelligenznachrichten, S.630
Archiv hlavního města Prahy, ohne Signatur