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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Donnerstag, 19. März 2009

Ö1-Interview mit Philipp Sarasin zu Charles Darwin

Heute auf Ö1 in der Sendung Im Gespräch (21.01-22.00), ab morgen kostenpflichtig downloadbar; Stream) zu Gast: Philipp Sarasin anlässlich seines neuen Buchs; die Ankündigung lautet wie folgt:

Was haben der französische Philosoph und Historiker Michel Foucault - Vordenker der Postmoderne - und der britische Naturforscher Charles Darwin - Begründer der Evolutionstheorie - gemeinsam?

Für beide ist nichts wesentlich, alles ist ständig in Veränderung. Und für beide gibt es hinter der Geschichte der Menschheit keinen großen Masterplan, keine alles bestimmende Logik, sondern nur Zufälle, Diskontinuitäten und Brüche. Sagt der Schweizer Historiker Philipp Sarasin, Professor für Neuere Allgemeine Geschichte am Historischen Seminar der Universität Zürich, und legt auch gleich ein Buch vor, das die Parallelen in Darwins und Foucaults Denken aufzeigt: "Darwin und Foucault - Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie".

Darwin, sagt Sarasin, wollte menschliche Herkunft rekonstruieren und fand dabei heraus, dass es nichts "Ursprüngliches" gibt, sondern nur Zerstreuung und unendliche Vielfalt. Und auch das verbinde ihn mit Foucault, der auch menschliche Herkunftsgeschichte rekonstruiert und dabei alles auflöst, was "wesenhaft" erscheint.

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem Schweizer Historiker Philipp Sarasin.

Schwan 75J

Ob da BirdLife Österreich dran beteiligt ist? Leider habe ich es unterlassen, den Stromkilometer der Donau zu notieren, es war jedenfalls zwischen Nordbrücke und Reichsbrücke:

Schwan_75J_1

Schwan_75J_2

Donnerstag, 5. März 2009

A prisoner of own device

Jaja, Facebook hält Einzug in meine Kreise und ich habe mich nun davon auch einfangen lassen, wobei es wohl kein Zufall ist, dass ich in meiner Umgebung auch mit dem Phänomen des Entsetzens vor soviel "Sozialin" (Dietmar Dath, Für immer in Honig, 2008, S.69, wobei ich die in diesem Fall auf Foucault gemünzte Kritik nicht für stichhaltig befinde) und mit hartnäckiger Vernetzungsresistenz konfrontiert werde; Soziopathie und ein Hang zum Monologismus gehören in Zukunft zu äußerst schützenswerten Ressourcen.
Und überhaupt: Gibt es zwischen dem Fantum zu einer Person und dem Mitmach-Zwang einer der Lektüre gewidmeten Gruppe nicht noch Möglichkeiten des Dazwischens? Sich z.B. schlicht als "Leser" outen zu können, ohne gleich dazu aufgefordert zu werden, zu rezensieren/raten/kommentieren?
Aber grundsätzlich sagte Goncourt ohnehin zuletzt vieles, was dazu zu sagen ist, und auch Mercedes Bunz' Beobachtungen sind bedenkenswert, [Update] und dito Camp Catatonia.

Zu Köln: Was ArchivbenützerInnen tun können

Während Archivalia in der Bündelung der Berichterstattung über die Kölner Archivkatastrophe auch die Meldungen über jene Bestände bringt, die zum Glück gerettet werden konnten, stellt sich selbstredend die Frage, wie eine Unterstützung mal jenseits vom Einsammeln von Geld aussehen kann, wobei auch letzteres angesichts folgender NZZ-Meldung von Nöten sein könnte: Ob nun wirklich, wie einen Tag nach dem Unglück mehrfach in der deutschen Presse zu lesen war, «das Gedächtnis Kölns ausgelöscht» ist, wird von den Bergungsarbeiten abhängen. Archive äusserten am Mittwoch vorsichtige Hoffnungen. Restaurieren lässt sich vieles, allerdings müssen dafür Geld und politischer Wille vorhanden sein. Im Umgang mit Kölns kulturellem Erbe haben die Stadtväter jedoch wiederholt eine schlechte Figur abgegeben.
Ehemalige ArchivbenützerInnen können wohl in erster Linie eines beitragen: Nach dem Vorliegen einer Liste der Verluste ihre allfälligen Notizen bzw. Kopien zur Verfügung stellen.

Kleines Update: Ein reichlich verkürztes Verständnis von der Bedeutung von Archiven findet sich im Freitag.

Mittwoch, 4. März 2009

Werkbibliographie Günther Anders erschienen

Raimund Bahr hat eine Werkbibliographie zu Günther Anders zusammengestellt:

Anders, Günther: Werkbibliographie. St. Wolfgang: Edition Art Science, 2009. ISBN: 978-3-902157-42-3 (Bestell-Info)

Dienstag, 3. März 2009

Website: Frauen in Bewegung: 1918-1938

Aus der Aussendung:

Website: Frauen in Bewegung: 1918-1938. Biographien, Vereinsprofile, Dokumente

Seit Februar 2009 ist die neue Webpräsentation von Ariadne, der frauenspezifischen Informations- und Dokumentationsstelle an der Österreichischen Nationalbibliothek, online. "Frauen in Bewegung: 1918-1938" ist ein Informationssystem zu frauenbewegten und frauenpolitischen Aktivitäten während der Ersten Republik und des ständestaatlichen Regimes. Österreichweit wurden historische AkteurInnen und Frauenorganisationen erfasst und werden nun anhand ihrer Dokumente sowie weiterer Informationen präsentiert. Die Seite bietet Zugang zu historischen Daten, Bibliographien und Nachweisen von Dokumenten (Bücher, Periodika, Bilder, Archivalien) sowie zu Volltext-Dokumenten. An digitalen Dokumenten sind hauptsächlich zeitgenössische Frauenzeitschriften und Vereinsschriften sowie einige wenige AutorInnen- und Sammelwerke online zugänglich.


http://www.fraueninbewegung.onb.ac.at/

Montag, 2. März 2009

NZZ zu den Simpsons

Gestern in der NZZ am Sonntag: Eine Hommage an die Simpsons.

Sonntag, 1. März 2009

Von Fuchs und Has zur Abwesenheit der Nummern

Früher, da hieß es Wo Fuchs und Has' sich Gute Nacht sagen (zB); in Nachfolge u.a. von Joseph Roth läßt sich Abgelegenheit auch folgendermaßen darstellen:

Mariami muss ungefähr sechs gewesen sein, Mitte der 80er-Jahre in Usurgeti, einem kleinen 500-Einwohner-Dorf im Nordwesten Georgiens, wo sie aufgewachsen ist und wo die Straßen noch keine Namen, die Häuser keine Nummern hatten, aber alle Einwohner einander kannten - und die Postzustellung trotzdem funktionierte.
(Mia Eidlhuber im Standard-Album, 28.2.2009, S.1 Text)

Samstag, 28. Februar 2009

Webcast von Reuben S. Rose Redwoods Hausnummernvortrag an der LOC, 3.12.2008

Endlich bin ich dazugekommen, mir den Webcast von Reuben S. Rose-Redwoods am 3.12.2008 an der Library of Congress gehaltenen Vortrag Spaces of Calculation: Street Addressing and the Making of a Geo-coded World anzusehen. Sehr spannend; der Schwerpunkt liegt auf der Einführung neuer Nummerierungssysteme in der ländlichen USA im Zusammenhang mit der postalischen Zustellung samt dem Widerstand dagegen, und schließlich konnte ich dadurch auch lernen, dass nach StudentInnenprotesten an der Penn State University 1999 auf polizeiliche Initiative die Balkone der Studentenheime nummmiert wurden, als explizite Anti-Riot-Maßnahme (vgl. hier). Wow.

Freitag, 27. Februar 2009

Ausstellung zum Ossolineum an der ÖNB

Und wenn ich schon bei den Freaks bin: Für ebensolche hochinteressant ist die gestern Abend in der Österreichischen Nationalbibliothek eröffnete, noch bis 29.3.2009 gezeigte Ausstellung, deren Übertitel Polens historische Schätze ja schnarchlangweilig ist, während der Untertitel Das Nationalinstitut Ossolineum zu Gast in Wien die Sache schon genauer trifft: Das Ossolineum ist eine 1817 vom Präfekten der Wiener Hofbibliothek Joseph Maximilian Graf Ossoliński gegründete, im damaligen Lemberg angesiedelte Stiftung, die Bibliothek, Museum und Verlag umfasste. Die Geschichte dieser Sammlung ist wohl ebenso interessant wie ihre Bestände, von denen ein Teil sich nun in Wrocław befindet, anderes in Lwiw blieb.
Die Ausstellung, nun ja, ist etwas für Leute, die sich an Akten über die Gründung einer solchen Institution und an Ehrenurkunden der böhmischen Ackerbaugesellschaft ergötzen können, also z.B. für mich (für die gezeigten Medaillen schaffe selbst ich es nicht, mich zu begeistern).

An Web-Infos sei hingewiesen auf die Ausstellungs-Homepage der ÖNB, den einschlägigen, etwas knappen Eintrag der deutschsprachigen Wikipedia (ausführlicher erwartungsgemäß das polnische Pendant), die Homepage der heutigen Bibliothek des Ossolinski National Institute und des gleichnamigen Verlags; auch der Vöb-Blog ist fleissig am posten.

Digitalisierung des Langweil-Modells von Prag

Es gibt wohl mehrere Städte, von denen Freaks im 19.Jahrhundert aufwändige Modelle erstellten; ein besonders schönes Exemplar davon ist das im Prager Stadtmuseum aufgestellte, 1826-1837 von Antonín Langweil aus Papier gefertigte Modell, das nicht vergisst, auch die Konskriptionsnummern der Häuser zu zeigen:

Prag_493

Wie nun Radio Prag berichtet, wurde das Modell in zwei Jahre langer Arbeit digitalisiert und ist auf DVD erhältlich. Die dazu gehörige Homepage liefert (auch auf englisch) einen Vorgeschmack darauf: http://www.langweil.cz.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Lovetune for Vacuum

Tja, da bleibt ja nichts anderes mehr übrig als gleich mal vorzubestellen: Nachdem sie schon mehrfach Im Sumpf zu hören war, wird Soap & Skin nun im aktuellen Falter porträtiert.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Wien, Neubau 46

Wien07_0046_Laudong5

Wien 7, Laudongasse 5