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Freitag, 27. Februar 2009

Ausstellung zum Ossolineum an der ÖNB

Und wenn ich schon bei den Freaks bin: Für ebensolche hochinteressant ist die gestern Abend in der Österreichischen Nationalbibliothek eröffnete, noch bis 29.3.2009 gezeigte Ausstellung, deren Übertitel Polens historische Schätze ja schnarchlangweilig ist, während der Untertitel Das Nationalinstitut Ossolineum zu Gast in Wien die Sache schon genauer trifft: Das Ossolineum ist eine 1817 vom Präfekten der Wiener Hofbibliothek Joseph Maximilian Graf Ossoliński gegründete, im damaligen Lemberg angesiedelte Stiftung, die Bibliothek, Museum und Verlag umfasste. Die Geschichte dieser Sammlung ist wohl ebenso interessant wie ihre Bestände, von denen ein Teil sich nun in Wrocław befindet, anderes in Lwiw blieb.
Die Ausstellung, nun ja, ist etwas für Leute, die sich an Akten über die Gründung einer solchen Institution und an Ehrenurkunden der böhmischen Ackerbaugesellschaft ergötzen können, also z.B. für mich (für die gezeigten Medaillen schaffe selbst ich es nicht, mich zu begeistern).

An Web-Infos sei hingewiesen auf die Ausstellungs-Homepage der ÖNB, den einschlägigen, etwas knappen Eintrag der deutschsprachigen Wikipedia (ausführlicher erwartungsgemäß das polnische Pendant), die Homepage der heutigen Bibliothek des Ossolinski National Institute und des gleichnamigen Verlags; auch der Vöb-Blog ist fleissig am posten.

Digitalisierung des Langweil-Modells von Prag

Es gibt wohl mehrere Städte, von denen Freaks im 19.Jahrhundert aufwändige Modelle erstellten; ein besonders schönes Exemplar davon ist das im Prager Stadtmuseum aufgestellte, 1826-1837 von Antonín Langweil aus Papier gefertigte Modell, das nicht vergisst, auch die Konskriptionsnummern der Häuser zu zeigen:

Prag_493

Wie nun Radio Prag berichtet, wurde das Modell in zwei Jahre langer Arbeit digitalisiert und ist auf DVD erhältlich. Die dazu gehörige Homepage liefert (auch auf englisch) einen Vorgeschmack darauf: //www.langweil.cz.