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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 29. März 2009

Über die Zugänglichkeit von Dissertationen

Das von der Library Mistress bereits angezeigte Büchlein Abenteuer Bibliothek ist wirklich ein Kleinod; u.a. enthält es folgendes Zitat von Ingeborg Bachmann:

Die Dissertation, mit der ich in Wien im Jahre 1950 promovierte, hat den monströsen Titel: 'Die kritische Aufnahme der Existenzialphilosophie Martin Heideggers'. Die Doktoranden damals haben Glück gehabt; ihre Dissertationen konnten nicht veröffentlicht werden [...] Es ist gut, daß die Wiener Nationalbibliothek mit dem einzigen deponierten Exemplar beim Verleihen geizt wie ein Gruftwächter mit der Kaiserkrone.

Mit dem Hochladen von Qualifizierungsarbeiten auf Dokumentenserver ist ihr Verbergen nun etwas schwieriger geworden, die jeweiligen AbsolventInnen müssen nun explizit den öffentlichen Zugriff auf ihre Arbeit sperren lassen.
Überhaupt ist bemerkenswert, wie viele Dissertationen an der Uni Wien nur in maschinschriftlicher Fassung vorhanden sind, obwohl sie durchaus von Nutzen für den Rest der Welt wären.
Das ÖNB-Exemplar von Bachmanns Diss wurde übrigens 1983 mikroverfilmt; 1985 erschien eine Edition bei Piper.

Ingeborg Bachmann zit. nach Polt-Heinzl, Evelyne (Hg.): Abenteuer Bibliothek. Ein Ort des Wissens und der Fantasie. Wien: Brandstätter, 2009, S. 88.

Samstag, 28. März 2009

Andreas Hofer als Taliban

Im Presse-Spectrum schreibt heute Richard Schuberth über Andreas Hofer, was über diesen Tiroler Anti-Aufklärer zu schreiben ist. Leider fehlt in der Onlineversion (derzeit) der Schluss des Artikels, der circa ein Viertel des gesamten Texts ausmacht. (Update: nun ist der Text vollständig.)
Was an Schuberths Text auffällt: Wie vorsichtig er die Taliban-These vorstellt, so, als ginge er vor erzürnten Hofer-Aficionados schon präventiv in Deckung. Wäre ja gar nicht notwendig; im übrigen gilt Peter Hacks' Lackmustest: Wer um 1800 für die Pockenimpfung war, zählt zur Partei der Aufklärung, wer dagegen war, zur Partei der Romantik, also der Konterrevolution, mal ganz abgesehen von den Kriterien Antisemitismus und katholischer Verblödung.
Überhaupt ist Schuberths Text durchzogen von Selbstreflexion: Der Kleinbürger, der zum Pogrom aufruft, um als ganzer Kerl seinen Ausschluss aus der ländlichen Gemeinschaft abzuwenden, gleicht auch irgenwie deren intellektuellen Kritiker, der diese - weil von ihr ausgeschlossen - unaufhörlich anbellt, in der Hoffnung, aus Respekt vor solch trotzigem Gebaren doch noch durch irgendeine Hundetür Einlass zu bekommen - in die Gemeinschaft mit ihrer heimeligen Stallwärme.

Hacks, Peter: Zur Romantik. Hamburg: Konkret Literatur Verlag, 2001, S.111.

Freitag, 27. März 2009

Ausstellung zu Süßmilch und Lessing

Letzten Dienstag hielt hierzulande Eckart Elsner einen Vortrag über den Statistiker und Theologen Süßmilch (vgl.); Elsner machte darauf aufmerksam, dass zur Zeit eine kleine Wanderausstellung mit dem Titel Mit Ordnung zur Vernunft. Der Theologe Süßmilch und der Dichter Lessing durch deutsche Gefilde tingelt, im Moment ist sie gerade in Berlin zu Gast und zwar in der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf, wo sie noch bis 29.4. zu sehen ist. Auch in Kamenz wird sie (bis Ende März) gezeigt, vormals gastierte sie im Hessischen Statistischen Landesamt. Als Begleiband ist eine von Elsner verfasste Broschüre erschienen:

Elsner, Eckart: Mit Ordnung zur Vernunft. Der Statistiker Süssmilch und der Dichter Lessing - eine Begegnung. [Begleitheft zur Sonderausstellung des Lessing-Museums Kamenz]. Kamenz: Lessing-Museum, 2007. 27S.

Donnerstag, 26. März 2009

Vortrag Daniela Gräf zu Schiffmühlen, Deutsches Technikmuseum, Berlin 26.3.2009

Schiffmühlen sind ja nun wirklich was faszinierendes (vgl. hier). Wie ich der Mailingliste der GTG entnehme, gibt es für Schnellentschlossene heute dazu einen Vortrag:

Vortragende: Daniela Gräf
Titel: Geschichte der Sonderbauwerke: Schiffmühlen in Europa: Vom Mittelalter bis in die Neuzeit
Zeit: 26.3.2009, 18 Uhr
Ort: Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963
Berlin, Vortragssaal

Ankündigungstext:
In dem auf einer 2003 geschriebenen Dissertation basierenden Vortrag werden archäologische Funde, technische und historische Fakten zu den Schiffmühlen für die gesamte Zeit ihres Bestehens zum Ausgangspunkt technikgeschichtlicher Betrachtung der Phänomens Schiffmühle. Die Bild-, Text- und Sachquellen stammen aus ganz Europa. Im regional unterschiedlichen Bau dieser speziell für die Nutzung auf großen Flüssen konstruierten Mühlen spiegeln sich historische Traditionsgrenzen. Zum Bau von Schiffmühlen wurden Schiff- und Mühlenbautechnik auf einzigartige Weise kombiniert.

Ausstellung zur Geschichte der Stoppuhr in Zürich

Der NZZ entnehme ich, dass das Zürcher Uhrenmuseum Beyer eine Ausstellung zur Geschichte der Stoppuhren mit dem Titel Die Zeit festhalten – Chronographen aus der Sammlung Beyer zeigt.

Ein Platz Renaudot für Montpellier

Seit Anfang März hat Montpellier einen Square Théophraste-Renaudot, wie der Gazette de Montpellier zu entnehmen ist.
Ärgerlich am Artikel ist folgende, durch die Forschung schon lange widerlegte Behauptung: En 1631, il [d.h. Renaudot] a créé le premier journal de France. In Wirklichkeit existierten schon vor Renaudots Gazette die von Jean Martin und Louis Vendosme herausgegebenen Nouvelles ordinaires de divers endroicts, gegen die sich Renaudot dann mit Hilfe Richelieus durchsetzen konnte.

DAHL, Folke/PETIBON, Fanny/BOULET, Marguerite: Les débuts de la presse française. Göteborg/Paris 1951.

Mittwoch, 25. März 2009

Ö1-Radiokolleg "Vom Suchen und Finden"

Jetzt aber wirklich, denn angekündigt war das Ö1-Radiokolleg zum Thema Vom Suchen und Finden bereits für Jänner diesen Jahrs; geplante Ausstrahlungstermine sind Mo-Do, 6.4.-9.4., 9.05-9.30.

Nochmals die Beschreibung:
Der Mensch ist ständig auf der Suche: Nach einem Partner, dem nächsten Traumurlaub, einem Buch oder nach dem billigsten Preis. Die Fragen sind vielfältig, aber die Suchmaschine, die dafür genutzt wird, meist nur die eine.

Täglich werden allein vom Suchmaschinenbetreiber Google Hunderttausende Suchanfragen ausgewertet. Und im Gegensatz zu analogen Bibliothekssystemen lässt sich eine Antwort dort schnell finden. Irgendeine Antwort. Um deren Qualität scheint es bei der digitalen Suche nur selten zu gehen, denn warum sonst geben sich die meisten Menschen bereits mit den ersten zehn Suchergebnissen zufrieden? Mit Antworten, die am meisten akzeptiert und damit verlinkt werden und für die am meisten bezahlt wurde, damit sie höher gereiht werden?

Die Suche ist zu einem Geschäft mutiert und aus manchen Anbietern von digitalem Wissen wurden börsennotierte Unternehmen. Zwar wird auch heute ständig daran gearbeitet die Methoden des Suchens zu verbessern, ein wenig mehr Ordnung in den digitalen Datenhaufen zu bringen, aber dieses Unterfangen ist mühsamer als gemeinhin angenommen wird.

Allen Unkenrufen zum Trotz gehen - wie früher in den Bibliotheken - auch im Netz Informationen verloren. Obwohl die Kunst des Versteckens dort noch wenig ausgeprägt ist.

Dienstag, 24. März 2009

Bogdan Bogdanović - Der verdammte Baumeister

Das Architekturzentrum Wien zeigt noch bis Anfang Juni die Ausstellung Bogdan Bogdanović - Der verdammte Baumeister; der Beitrag in der heutigen NZZ dazu macht Lust darauf, sie zu besuchen. Und am Samstag, 11.4.2009 (17.05-19.00) läuft auf Ö1-Diagonal eine Sendung über den Architekten.

Vor 10 Jahren: NATO-Krieg gegen Serbien

Neben den Hartz-Reformen wird dies wohl am meisten die Erinnerung an die erste deutsche rot-grüne Regierung prägen: Die Beteiligung am Krieg gegen Serbien. Eine Bestandsaufnahme 10 Jahre danach liefert Hannes Hofbauer heute im ND; am Ende seines Artikels berichtet er auch über den Selbstverwaltung befindlichen Betrieb Jugoremedija.
Das unerfreuliche Jubiläum kann übrigens auch als Beleg für die Notwendigkeit der Internet-Archivierung herangezogen werden: Viele der Links der österreichischen Antikriegsseite von Kanal sind nicht mehr aktiv.

Montag, 23. März 2009

Panopticon reloaded

In der aktuellen konkret berichtet Matthias Becker (konkret, Nr.9/2008, S.28f, nur print) über Labours geplante Maßnahmen zur weiteren Pathologisierung der Arbeitslosen. Dabei verweist Becker auf eine von Liam Byrne - Leiter des Cabinet Office - vorgeschlagene schwarze Utopie einer lebenslangen Schul- und Gesundheitsinstitution; im entsprechenden Guardian-Artikel liest sich dies wie folgt:

In a Guardian interview, Liam Byrne, Cabinet Office minister, argues that the findings underline the need for a new wave of locally based reforms, including the use of school buildings to offer "cradle- to-grave" education, health, retraining and parenting skills.
He says these schools, possibly incorporating health centres, backed by billions of pounds of new investment, could become the focus for bringing inward-looking, disengaged communities into contact with the wider world.
He said: "In the medieval days we built communities around the manor house and then in the 19th century we built communities about the factory and in the 21st century we need to build communities around schools.


Macht doch dem Benthamschen Panopticon alle Ehre, nicht wahr? Doch Becker ist skeptisch: Wahrscheinlich wird auch Liam Byrnes Mega-Sozialarbeitszentrum eine technokratische Phantasie bleiben.

Sonntag, 22. März 2009

Rasterung der Unauffälligen

Die Zeit bringt aus aktuellem Anlass ein Interview mit Joseph Vogl über Amokläufe; sein Buch dazu wird ja hoffentlich bald erscheinen. Aus dem Interview:
Es bleibt eine erschreckende Doppelgestalt von Harmlosigkeit und Gefährlichkeit, scheinbar normale Jugendliche, die etwas völlig Irrsinniges tun. Daran zerbricht alle Vernunft, auch die therapeutische.
(...)
Es zeigt (...) an, wie der neueste Stand von Sicherheits- und Sozialtechnologien idealerweise funktionieren soll, nämlich über Prävention. Unsere Gesellschaften sind Präventionsgesellschaften. Sie bestimmen ihr Schicksal durch die Einrichtung von Frühwarnsystemen, Früherkennung, auf allen möglichen Gebieten. Das bedeutet eine Art Daueralarmbereitschaft. Auch in dieser Hinsicht hat die Tat von Winnenden eine fatale Lücke, einen unbequemen Erklärungsbedarf hinterlassen: Der Täter war nicht nur, wie man allseits versicherte, ein freundlicher und unauffälliger Jugendlicher, er hat auch nicht, wie zwischendurch vermutet oder erhofft, seine Tat im Internet angekündigt. Das ist die größte Herausforderung für jede Form von Prävention. Nicht von ungefähr gibt es nun Überlegungen für eine Art pädagogischer oder psychologischer Rasterfahndung, die sich nicht auf die Gewalttätigen bezieht, sondern gerade die Unauffälligen und Zurückgezogenen vorsorglich erfassen soll.

Samstag, 21. März 2009

Punk mit Diplomatenpass

Schöne Story, die die Schriftstellerin Julya Rabinowich im Extra der WZ erzählt:

Meine Mutter fährt jedes Jahr nach Russland, ich war, seit der Eiserne Vorhang gefallen ist, zweimal dort. Das erste Mal fuhr ich, als unter Gorbatschow die Grenzen geöffnet wurden. Ich bekam einen psychosomatischen Anfall und hatte furchtbare Beschwerden. Dann stellte sich heraus, dass ich nicht zurückfahren konnte. Mein Ticket, dass ich in Wien gekauft hatte, war nicht gültig, sondern sicherte mir lediglich einen Warteplatz auf ein für Monate ausverkauftes Ticket. Ich saß fest, setzte Himmel und Erde in Bewegung, um doch noch heimzukommen. Am Ende legte ich eine sagenhafte Szene in der Botschaft hin, und sie stellten mir vorübergehend einen Diplomatenpass aus, sonst hätte ich kein Zug-Ticket zurück bekommen.
Ich war damals in meiner Punk-Phase mit blauen Haaren, Armee-Stiefeln, zerfetzten Strumpfhosen – und einem Diplomaten-Pass. Auf dem Weg zurück nach Wien saß ich im Abteil mit einem echten russischen Diplomaten, dem die Augen aus dem Kopf fielen, als er sah, wen die Österreicher als Diplomaten einsetzen.


Ebenfalls lesenswert: Ihre Antwort auf die von Interviewer Ernst Grabovszki gestellte Frage: Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen: Wie schätzen Sie die österreichische Asylpolitik ein?:

Die menschliche Ebene ist unmenschlich. Es müsste nicht so sein. Es ist kein Wunder, dass die meisten NGOs nicht vom Staat finanziert werden. Das hat nicht nur finanzielle Engpässe zur Folge, sondern auch Personalmangel und Überlastung. Für anderes wird hundertfach mehr Geld ausgegeben. Natürlich kriegt man als Flüchtling ein Dach über dem Kopf, muss nicht an Hunger sterben. Toll finde ich, dass man kostenlose medizinische Betreuung bekommt. Selbstverständlich gibt es auch sehr engagierte Ärzte. Die andere Seite: Ich gehe als Dolmetsch mit meinen Klientinnen auch zum Arzt, wenn sie Angst haben, traumatische Erlebnisse hatten und dergleichen. Wir gehen ins Spital und werden meistens anders behandelt als Einheimische. Ich hatte Fälle, die wurden einfach wieder weggeschickt, Kinder mit Lungenentzündung wurden abgewiesen, andere von einem Auto angefahren, ohne dass der Fahrer stehen geblieben wäre. Wenn der Durchschnittsösterreicher diese Schicksale besser kennen würde, hätte er kaum je das Vorurteil: Die kriegen alles und wir nichts. Leider transportieren die Medien nichts anderes.

Der Präsident und das Kapital

Diese Analyse von Tobias Moorstedt entnehme ich dem heutigen Standard (auch in der Printausgabe, 21/22.3.2009):

(...) kein Wunder, dass Karl Marx immer wieder in Talkshows auftaucht. Nicholas Sarkozy ließ sich gar beim Lesen des Buches fotografieren.
Wer Marx aber nur für seine scharfsinnige Analyse lobt und so tut, als handle es sich um einen Wirtschaftswissenschafter, der nur auf die Berufung in den Rat der Wirtschaftsweisen wartet, der negiert dessen revolutionäre Schlussfolgerung, integriert den Widerstand ins System. Sarkozys Foto-Opportunity bei der Marx-Lektüre wäre auch so interpretierbar: Die proletarischen Massen sollen sich nicht mühen, den Umbau der politischen Ökonomie besorgt die Funktionselite selbst.


Kleines Problem: Das besagte Foto (erwähnt auch in der Welt) vom 3.1.2009 lässt sich nicht allzuschnell auftreiben.

Freitag, 20. März 2009

Eine Warnung: Kritiklosigkeit kann Ihrer Karriere schaden

Im ND zitiert heute Peter Nowak eine Studie, gemäß der Studierende kaum an demokratischer Politik interessiert seien. Nicht unwitzig sein Schluss:
Über die unpolitischen Studierenden gibt es nun sogar Klagen von ungewohnter Seite. Manche Firmenbosse vermissen bei den Hochschulabgängern Konfliktfähigkeit und das Formulieren einer eigenen Meinung. Solche in der Wirtschaftssprache Soft Skills genannten Fähigkeiten besitzen politischen Aktivisten, die gelernt haben, sich argumentativ auseinanderzusetzen, ergebnisorientiert zu diskutieren und mit Widersprüchen umzugehen. Sie haben damit sogar Vorteile gegenüber manchen Mitkonkurrenten ohne politische Vergangenheit, wie vor einigen Monaten die linke Berliner Gruppe Theorie und Praxis (TOP) in einem Artikel in kritischer Absicht konstatierte. So könnten linke politische Aktivitäten sogar karrierefördernd sein. Politisch wirksam aber sind sie nur, wenn man nicht nur die Soft Skills, sondern auch manche Inhalte mit ins Berufsleben nimmt.

Hier die Angaben zur Studie:
Bargel, Tino: Wandel politischer Orientierungen und gesellschaftlicher Werte der Studierenden. Studierendensurvey: Entwicklungen zwischen 1983 und 2007. Bonn/Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2008. [Link zum Volltext (PDF)]

Kein Vergleich

Während von dem einen, kürzlich verstorbenen, schriftstellernden weiblichen NSDAP-Mitglied wohl nicht viel mehr bleiben wird als ihre Beschimpfung des jüdischen Friedhofs in Prag, rezensiert die NZZ heute ein Porträt dreier weniger bekannter Schriftstellerinnen, nämlich von Olga Benario, Maria Gresshöner/Osten und Ruth Rewald, die im Gegensatz zu der erst genannten Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten und wohl mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Cohen, Robert: Exil der frechen Frauen. Berlin: Rotbuch-Verlag, 2009.