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Freitag, 20. März 2009

Eine Warnung: Kritiklosigkeit kann Ihrer Karriere schaden

Im ND zitiert heute Peter Nowak eine Studie, gemäß der Studierende kaum an demokratischer Politik interessiert seien. Nicht unwitzig sein Schluss:
Über die unpolitischen Studierenden gibt es nun sogar Klagen von ungewohnter Seite. Manche Firmenbosse vermissen bei den Hochschulabgängern Konfliktfähigkeit und das Formulieren einer eigenen Meinung. Solche in der Wirtschaftssprache Soft Skills genannten Fähigkeiten besitzen politischen Aktivisten, die gelernt haben, sich argumentativ auseinanderzusetzen, ergebnisorientiert zu diskutieren und mit Widersprüchen umzugehen. Sie haben damit sogar Vorteile gegenüber manchen Mitkonkurrenten ohne politische Vergangenheit, wie vor einigen Monaten die linke Berliner Gruppe Theorie und Praxis (TOP) in einem Artikel in kritischer Absicht konstatierte. So könnten linke politische Aktivitäten sogar karrierefördernd sein. Politisch wirksam aber sind sie nur, wenn man nicht nur die Soft Skills, sondern auch manche Inhalte mit ins Berufsleben nimmt.

Hier die Angaben zur Studie:
Bargel, Tino: Wandel politischer Orientierungen und gesellschaftlicher Werte der Studierenden. Studierendensurvey: Entwicklungen zwischen 1983 und 2007. Bonn/Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2008. [Link zum Volltext (PDF)]

Kein Vergleich

Während von dem einen, kürzlich verstorbenen, schriftstellernden weiblichen NSDAP-Mitglied wohl nicht viel mehr bleiben wird als ihre Beschimpfung des jüdischen Friedhofs in Prag, rezensiert die NZZ heute ein Porträt dreier weniger bekannter Schriftstellerinnen, nämlich von Olga Benario, Maria Gresshöner/Osten und Ruth Rewald, die im Gegensatz zu der erst genannten Widerstand gegen den Nationalsozialismus leisteten und wohl mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Cohen, Robert: Exil der frechen Frauen. Berlin: Rotbuch-Verlag, 2009.