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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 25. März 2007

Kafkas Arbeitsplatz

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Hier arbeitete Franz Kafka: Hausnummer am Gebäude der ehemaligen Arbeiterunfallversicherung (heute Hotel Mercure Prague Old Town), Prag, Nové Město, Na Poříčí 7.

Samstag, 24. März 2007

Hausnummerierung im thüringischen Mühlhausen

Die Thüringische Landeszeitung (TLZ) verweist auf ein Buch zur Straßenbenennung im thüringischen Mühlhausen, wobei auch die Hausnummerierung erwähnt wird: Sie wurde dort bereits während des Siebenjährigen Kriegs 1756-1763 durchgeführt, um den einquartierten französischen Soldaten die Orientierung zu erleichtern; insgesamt wurden ca. 1030 Häuser durchnummeriert.

Hiersemann, Jens: Mühlhäuser Straßennamen damals und heute. Ein Lexikon zur Stadtgeschichte von Mühlhausen. Bad Langensalza: Rockstuhl, 2004.

Archivalia zu Staub

Sehr fein, Archivalia bringt einen Beitrag zum Thema Staub und verweist u.a. auf einen Artikel von Roland Meyer in der ersten Nummer der Zeitschrift für Kulturwissenschaften (Inhaltsverzeichnis). Ergänzend hinzufügen könnte man Joseph Amatos Buch Von Goldstaub und Wollmäusen sowie die Arbeiten von Susanne Breuss, die in ihrer im Entstehen begriffenen Dissertation sich mit Hygiene, Technik und Geschlecht auseinandersetzt. Und dann gibt's noch den Zeichner Tex Rubinowitz, der den in seiner Wohnung anfallenden Staub zumindest vor einiger Zeit jahrgangsweise in Briefkuverts einfüllte.

Amato, Joseph Anthony: Von Goldstaub und Wollmäusen. Hamburg/Wien: Europa, 2001.

Breuss, Susanne: Die Stadt, der Staub und die Hausfrau. Zum Verhältnis von schmutziger Stadt und sauberem Heim, in: Bockhorn, Olaf/Dimt, Gunter/Hörandner, Edith (Hg.): Urbane Welten. Referate der Österreichischen Volkskundetagung 1998 in Linz. Wien: Selbstverlag, 1999, S. 353-376.

Breuss, Susanne: Wunschmaschine Staubsauger, in: Forum Ware. Die Ware und ihre Bedeutung für Mensch, Wirtschaft und Natur, H. 1-4/2002, S. 24-30.

Meyer, Roland: Fast nichts. Lektüren des Staubs, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaften, 1.2007, S. 113-124.

Freitag, 23. März 2007

Das schwarze Quadrat

Dia Hamburger Kunsthalle hat soeben ihre Ausstellung Das schwarze Quadrat. Hommage an Malewitsch eröffnet, die noch bis 10.6.2007 gezeigt wird. Das Begleitprogramm ist unter der Adresse http://www.das-schwarze-quadrat.de/ zu finden, einen Bericht brachte u.a. Spiegel Online.

Donnerstag, 22. März 2007

Forschungsprojekt zu Adressbüros bewilligt

Nun habe ich die gute Nachricht auch auf Papier bestätigt: Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) - das österreichische Pendant zur DFG - hat beschlossen, mein eingereichtes Projekt zu den Europäischen Adressbüros in der Frühen Neuzeit (vgl hier eine Projektbeschreibung) zu fördern. Das heißt, ich habe nun drei Jahre Zeit, daran zu recherchieren und vielleicht schaffe ich es ja auch, das Projekt in diesem Zeitraum abzuschließen. Ich plane jedenfalls, manche meiner Erkenntnisse auch in die Wikipedia einzubauen; wird sich ja zeigen, wie das klappt.

Mittwoch, 21. März 2007

Geschichte des Aufzugs

Die NZZ rezensiert heute durchaus enthusiastisch folgendes Buch:

Bernard, Andreas: Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne. Frankfurt am Main: Fischer 17348, 2006.

Dienstag, 20. März 2007

Tagung für Karl Vocelka zum 60. Geburtstag

Im Mai wird Karl Vocelka 60, und dies ist Anlass für ein Symposium, dessen Programm über H-SOZ-U-KULT ausgeschickt wurde; ich werde dort auch referieren, und zwar über den famosen Wichtelzopf (auch: Weichselzopf oder plica polonica).

Aus dem Programm:

Stephan Steiner: Wien-Temesvar und retour. Der Wasserschub unter Maria Theresia

Susanne Hehenberger: „...die beleidigte Ehre Gottes auf das empfindlichste zu rächen, in allweg gesonnen“. Blasphemie und Sakrileg im 18. Jahrhundert

Anton Tantner: Wahrheitsproduktion durch „Auskampelung“. Zum Kampf gegen den Wichtelzopf

Hans Christian Leitich: Kaiser Joseph II und eine Architektur gewordene Obsession für den Ausblick

Verena Moritz/Hannes Leidinger: Wienerinnen machen Weltrevolution – Biographische Annäherungen zur Geschichte der Kommunistischen Internationale

Ästhetik des Horrors

Eine spannend klingendes Symposium findet am 30./31. März in Wien (Aula des Alten AKH) statt:

Intermediale Ästhetik des Horrors

Zwei der dort angekündigten Vorträge greife ich heraus:

Roland Innerhofer: "Da tauchen Menschen auf und verschwinden wieder". Horrorszenarien in Elfriede Jelineks 'Die Kinder der Toten'.

Stefan Höltgen: "Es hat (nicht) geschmeckt." Der 'Kannibale von Rothenburg' und der verstehende Horrorfilm.

Montag, 19. März 2007

Forschungsprojekt zu Migration in der Habsburgermonarchie

Die Universitätszeitung der Uni Wien stellt das Forschungsprojekt der Historikerin Annemarie Steidl zu den Migrationssystemen in den Ländern der Ungarischen Krone von 1870 bis 1914 vor. Sie untersucht dabei sowohl die Binnenmigration als auch die Auswanderung in die USA.

Sonntag, 18. März 2007

Vampirismus

Nicht extrem tiefschürfend und viel neues bringend, aber ganz nett: Ein Beitrag auf Telepolis zum Vampirmythos als Verkörperung von Ausbeutung.

Samstag, 17. März 2007

Rockmusik und wissenschaftliche Akademien

Gleich zwei interessante Vorträge gibt es in Wien am kommenden Mittwoch:

Friedrich Kittler: Dark Side of the Moon
Zeit: 21.3.2007, 19:15
Ort: Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG), Institut für Philosophie, Universitätsstraße 7, 1010 Wien, 3. Stock, HS 3D

Martin Gierl: Wissenschaftsprojektemacherei, Computer und der Staat: Sprats Royal Society, Swifts Lagadian Academy und Leibniz' Königlich-Preußische Sozietät.
Zeit: 21.3.2007. 18:00
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Institut für Geschichte, Dr. Karl Luegering 1, 1010 Wien, HS 45

Abstract: Um 1700 waren die Wissenschaften auf dem Weg. Es ist die Zeit der „wissenschaftlichen Revolution“ hin zur „experimentellen Philosophie“ und zum empirischen Wissen. Die Wissenschaften sollten praktisch werden, hieß es. Es war die Zeit der Akademien, eine Zeit unglaublicher Projektemacherei – und vieles davon ist Realität geworden und Grundlage unserer Lebenswelt. Der Vortrag skizziert mit Sprat, Swift und Leibniz frühaufklärerische Vorstellungen von Wissensorganisation und ihren praktischen Hintersinn im Utopischen, in den Akademien und für den Staat. Man entblöde sich nicht, die Sonne wieder aus den Gurken ziehen zu wollen, schrieb Swift. Alles beruht auf Null und Ein, antwortete Leibniz darauf.

Freitag, 16. März 2007

Bernhard Siegert - Passagiere und Papiere

Siegert_Passagiere_kl Hingerissen und begeistert bin ich von Bernhard Siegerts Buch Passagiere und Papiere. [E]in Buch über eine fast vergessene Urszene der Moderne möchte es sein, und dies ausgehend von den Passagierregistern der Casa de la Contración in Sevilla, die diejenigen infamen Menschen verzeichneten, die über Sevilla in die spanischen Kolonien in Amerika auswandern wollten. Reichhaltig sind die Themen, die in dem doch kurzen Buch behandelt werden: Die Frühgeschichte des Rassismus - von Juden oder Mauren abstammende Spanier durften nicht ausreisen -, Migrationsregime, literarische Beschreibungsweisen, Stadtplanung, Wahrheitsrituale, Identifizierungs- und Adressierungstechniken samt der Widerstände dagegen, der Kampf gegen die falschen Bettler, Seuchen- und im besonderen Pestbekämpfung, alles drin, und dies durchaus konzise und kohärent. - Höchste Empfehlung!
Weitere Informationen zu Siegerts Buch gibt es auf seiner Uni-Homepage; der Thomasius Club in Weimar Leipzig wiederum veranstaltete eine Buchpräsentation in Form eines einstündigen Interviews mit Bernhard Siegert, dessen Mitschnitt online ist.

Siegert, Bernhard: Passagiere und Papiere. Schreibakte auf der Schwelle zwischen Spanien und Amerika. München: Fink, 2006. [Amazon]