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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 30. Mai 2006

Critical Art Ensemble auf deutsch

Angekündigt war dieses Buch schon länger, nun soll es tatsächlich erscheinen; der Passagen-Verlag verspricht in seinem Herbstprogramm jedenfalls nicht wenig: Wie wird „moderne“ Macht ausgeübt? Und wie kann sie bekämpft werden? Neun luzide Essays, die nicht nur zum Verständnis der Mechanismen der Macht beitragen werden, sondern auch Strategien zur Unterminierung politischer und kultureller Autoritarismen vorschlagen.

Critical Art Ensemble: Elektronischer Widerstand. Wien: Passagen, angekündigt für Herbst 2006.

Nochmals zum Fall C.H.Beck

Ein weiterer umfangreicher Artikel von Otto Köhler im Zensurversuch C.H.Beck gegen Luciano Canfora; Becks Cheflektor, Detlef Felken, hat nun zwei weitere Historiker geoutet, die ihm Gutachten gegen Canfora lieferten: Lothar Burchardt und Manfred Hildermeier.

Montag, 29. Mai 2006

Flusser Studies

Flusser Studies is an international e-journal for academic research dedicated to the thought of Vilém Flusser (1920-1991). In addition to publishing articles about Flusser’s work, the journal seeks to promote scholarship on different aspects of specifically interdisciplinary and multilingual approaches Flusser himself developed in the course of his career as a writer and philosopher. (...) Flusser Studies is an open access journal. [via Bloogle]

Sonntag, 28. Mai 2006

Lucien Febvre zur Ringstrassenarchitektur

Anfang April 1935 hielt Lucien Febvre an der Österreichischen Akademie der Wissenschaft in Wien zwei Vorträge. Seine bis heute treffenden Eindrücke von der Ringstrassenarchitektur teilte er in einem Brief an Marc Bloch mit:
Am Ring eine unglaubliche Ansammlung von Kolossalbauten, als Hinterlassenschaft des glorreichen Franz Joseph an die heutige Generation: eine Renaissance-Universität, ein gothisches Ballhaus, ein Parlament [...] usw. Nichts wurde ausgelassen. Ein schreckliches Übermaß an pathologischer Bebauung.

Brief Lucien Febvres an Marc Bloch, April 1935, zit. nach Schöttler, Peter: Lucie Varga - eine österreichische Historikerin im Umkreis der "Annales" (1904-1941), in: Varga, Lucie: Zeitenwende. Mentalitätshistorische Studien 1936-1939. Frankfurt am Main: Suhrkamp stw 892, 1991, S. 13-110, hier 35.

Samstag, 27. Mai 2006

Canforas Antwort an seine deutschen Kritiker

Für den Juni angekündigt: Des italienischen Historikers Luciano Canfora Antwort an diejenigen teils schludrigen, teils Unwahrheiten verbreitenden Historiker, Lektoren und Journalisten, die das Erscheinen seines Buchs Eine kurze Geschichte der Demokratie in Deutschland verhindern wollten. Die aktuelle Ausgabe von Konkret bringt einen Auszug aus dem Vorwort von Georg Fülberth zu diesem Buch, in dem er meiner Ansicht nach mit Hans-Ulrich Wehler viel zu milde umgeht.

Canfora, Luciano: Das Auge des Zeus. Deutsche Geschichtsschreibung zwischen Dummheit und Demagogie. Antwort an meine Kritiker. (=konkret texte; 43) Hamburg: KVV konkret, 2006. 96 S., 10 Euro, ISBN 3-930-786-50-8 [Verlags-Info]

Henne oder Ei?

Was davon war zuerst da - eine Frage, die die Menschheit allerdings schon jahrhundertelang beschäftigt. So lautete die bei der Conference des Bureau d'Adresse am 3.2.1642 gestellte Frage doch tatsächlich: Qui a esté le premier fait de L'Oeuf ou de la Poule?. Nun meinen britische Wissenschafter die Frage beantwortet zu haben, wie der Standard berichtet.

[Renaudot, Eusèbe (Hg.)]: Cinquiesme et dernier tome du Recueil général des questions traittées ès conférences du Bureau d'addresse (...). Paris: Vve G. Loyson, 1655, S.91-94.

Freitag, 26. Mai 2006

Keine Hausnummern in Seoul

Über das komplizierte Adressierungssystem in Seoul, einer Stadt ohne Hausnummern, berichtet Andreas Becker in der Frankfurter Rundschau; bis 2010 soll dort allerdings ein westliches System (...) komplett mit Straßennamen und Hausnummern eingeführt werden.

Donnerstag, 25. Mai 2006

Husserls Rechenmaschine

Martin J. Jandl hat 1999 seine Diplomarbeit unter dem Titel Kritische Psychologie und Postmoderne bei Campus publiziert (Annotation bei Literaturkritik.de). Nun hat er im e-Journal Philosophie der Psychologie folgenden Text veröffentlicht: Husserls Rechenmaschine. Eine Lektüre von Husserl und Adorno (PDF).

Ein negatives Vorbild

Österreich als Schreckensbild für die Schweizer Zukunft: Die WOZ berichtet folgendermassen: Die Regierung in Wien verfolgt einen strikt ausländerfeindlichen Kurs. Bald ein Vorbild für Bern?

Interview mit Friedrich Kittler

Kittler-Festspiele auf Telepolis: Erst das Interview über Kittler, nun ein Interview mit Kittler himself, über seine Distanz zur Medientheorie und -kunst, die Griechen, die kulturelle Katastrophe des Christentums und Musik und Mathematik.

Mittwoch, 24. Mai 2006

Remapping Mozart / Konfiguration II

Höchste Empfehlung, und nur noch bis 11. Juni zu sehen: Die Konfiguration II der Ausstellungsreihe Remapping Mozart mit dem Titel Frisch zum Kampfe! Frisch zum Streite!, die sich mit Normierung und Revolution beschäftigt und dabei das 18. Jahrhundert mit der Gegenwart parallel schaltet. Kuratiert von Ljubomir Bratic und Nora Sternfeld werden Themen wie die Bilderwelten der französischen Revolution, Antiglobalisierungsproteste, illegalisierte Migration, Grenze und Passwesen behandelt. Mit dabei: Jede Menge Hausnummernfotos!

Ort: Molkereistraße 2/Ecke Max Winter Platz 17, 1020 Wien
Öffnungszeiten: Di 11- 17 h, Mi-So 13-19 h
Begleitprogramm

Elise und Helene Richter-Weblog

Ist schon länger online, wenn auch die Content-Dichte nicht überwältigend ist: Ein Weblog zu den Wissenschafterinnen Elise und Helene Richter; die Romanistin Elise Richter war die erste Universitätsprofessorin Österreichs.

Dienstag, 23. Mai 2006

Paradoxien der Romantik

Nun ist er tatsächlich erschienen, der Sammelband, der die Ergebnisse eines bereits 2002 beendeten FWF-Projekts enthält, in dem ich gemeinsam mit meinem Kollegen Christian Aspalter beschäftigt war (mehr hier). Wer nun also näheres zum Umgang mit dem gesprochenen und gedruckten Wort um 1800, zum österreichischen Patriotismus oder zum romantischen Deutschnationalismus lesen möchte, möge dieses Buch zur Hand nehmen. Einzig mit dem darin abgedruckten Beitrag von Jochen Hörisch bin ich nicht gerade glücklich, da er es sich nicht nehmen lässt, Peter Hacks feine Polemik "Zur Romantik" als faschistische Hetzschrift (S.39) und widerwärtige[s] Buch (S.40) zu denunzieren. Hörisch geriert sich da wie ein kleines Kind, dem sein Lieblingsspielzeug madig gemacht wird; naja, soll er sich ruhig an Hacks abarbeiten, vielleicht wird er dadurch klüger.

Inhaltsverzeichnis:

I. Dialektik und Paradoxien der Romantik

Dialektik der Romantik (25-46)
Jochen Hörisch

Ironieverlust und verleugnete Rezeption: Kontroversen um Romantik in Wiener Zeitschriften (47-120)
Christian M. Aspalter, Anton Tantner

II. Politik

„Die Freiheit ruft uns allen“. (Selbst-)Entwürfe von Patriotismus und Männlichkeit „politischer Romantiker“ zur Zeit der Antinapoleonischen Kriege Österreichs, 1809 und 1813–15 (123-147)
Karen Hagemann

Adam Müllers Berliner Kämpfe (148-185)
Heinz Dieter Kittsteiner

Deutsche Romantik und österreichische Außenpolitik 1806 bis 1829 (186-201)
Günther Kronenbitter

Im Schatten der Revolution. Friedrich Schlegels Konzept einer konservativen Wende (1820–1823) (202-226)
Wolfgang Müller-Funk

III. Gesellschaft und Kultur

Romantische KonvertitInnen. Religion und Identität in der Wiener Romantik (229-255)
Edith Saurer

„Krasse Sinnlichkeit und frömmelnde Tendenzen“. Wiener Salonszenen und Ansichten der Romantik (256-272)
Johann Sonnleitner

Zweimal Libussa (273-292)
Wolfgang Müller-Funk

IV. Bildende Kunst und Musik

Zwischen Naturwahrem und Kunstschönem. Einfluss und Entwicklung im frühromantisch-österreichischen Landschaftsbild (295-319)
Sylvia Kislinger

Der „blaue Ton“ auf Winterreise. Schubert und die Klangformen des Romantischen (320-331)
Rüdiger Görner

Paganini und das musikalische Theater der Bilder (332-350)
Hans Georg Nicklaus

Beethoven im romantischen Wien. Aspekte einer verweigerten Zeitgenossenschaft (351-358)
Peter Gülke

V. Literatur

„Über alle Vergleichung erhaben“: Euripides, Racine und Schlegel, gebrochen durch Heinrich Joseph von Collin (361-379)
Wendelin Schmidt-Dengler

Romantische und Wiener Komödie. Affinitäten und Divergenzen (380-400)
Johann Sonnleitner

Die „Eigenen“ und die „Fremden“ in den historischen Romanen der Caroline Pichler (401-420)
Wynfrid Kriegleder

Nikolaus Lenau. Zwischen Romantik und Moderne (421-430)
Hansgeorg Schmidt-Bergmann

VI. Naturwissenschaft

„Ausflüge in die Blumengefilde des Lebens“. Leopold Trattinnicks „Flora des österreichischen Kaiserthumes“ (433-449)
Marianne Klemun

Der Kristall. Tod und Perfektion in der romantischen Kultur (450-463)
Paola Giacomoni

Aspalter, Christian/Müller-Funk, Wolfgang/Saurer, Edith/Schmidt-Dengler, Wendelin/Tantner, Anton (Hg.): Paradoxien der Romantik. Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in Wien im frühen 19. Jahrhundert. Wien: Wiener Universitätsverlag, 2006. 475 S. 39 Euro, ISBN 13: 978-3-85114-817-6, ISBN 10: 3-85114-817-7 [Homepage zum Buch]

Köhler zu Canfora

Otto Köhler rekapituliert den ganzen Schwachsinn, den deutsches und schweizer Feuilleton über die nun bei PapyRossa erschienene kurze Geschichte der Demokratie von Luciano Canfora verbreitet haben.

Montag, 22. Mai 2006

Gefängnis mit Selbstverwaltung

Ein Bericht über ein Gefängnis in La Paz - dem größten Gefängnis Boliviens -, in dem sich die Insassen selbst organisieren und u.a. jedes Jahr einen Präsidenten zur Vertretung ihrer Interessen wählen.

Update 10.4.2009: Ein Beitrag im Freitag dazu.

Österreichs Bauern im 20. Jahrhundert

Ernst Langthaler ist Agrarhistoriker am Institut für die Geschichte des ländlichen Raumes in St. Pölten und derzeit APART-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; in der NZZ veröffentlicht er heute einen Beitrag zur Situation der österreichischen Bauern im 20. Jahrhundert.

Sonntag, 21. Mai 2006

Interview mit Geoffrey Winthrop-Young über Friedrich Kittler und die deutsche Medienwissenschaft

Telepolis bringt ein sehr ausführliches Interview mit Geoffrey Winthrop-Young, der Texte Friedrich Kittlers in Englische übersetzt sowie bei Junius eine Einführung in Kittlers Werk veröffentlicht hat. Spannend und aufschlussreich.

Jesuitenausstellung im Prager Clementinum

Die Jesuiten-Herrschaft in Böhmen und Mähren differenziert zu betrachten, wie dieser kurze Artikel in der NZZ nahelegt, halte ich für ebenso geschmacklos wie das vor kurzem in Frankreich diskutierte Gesetz, auch die positiven Seiten des Kolonialismus in den Lehrplänen zu behandeln. Trotzdem könnte die Ausstellung Jesuisten und Clementimum (selbe Info auf tschechisch) im düsteren Klotz des Clementinums, seinerzeit das größte Gebäude in der Prager Altstadt, interessant sein. Vergleiche auch den Bericht von Radio Prag darüber.