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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 9. September 2005

Postmeister Johann von den Birghden, 1582-1645

Wolfgang Behringer hat den Frankfurter Postmeister und Zeitungsverleger Birghden in seiner Habilitationsschrift über die Geschichte der Reichspost (Im Zeichen des Merkur, Göttingen 2003, S. 192) als wahres Kommunikationsgenie bezeichnet, nun gibt es eine umfassende Biographie über ihn. Eine Rezension in den Sehepunkten hat allerdings auch manches zu bemängeln, so soll die Arbeit wenig analytisch sein und der Zusammenhang zwischen Post und frühneuzeitlichem Zeitungswesen zu kurz kommen:

Kremer, Karl Heinz: Johann von den Birghden 1582-1645. Kaiserlicher und königlich-schwedischer Postmeister zu Frankfurt am Main. (= Presse und Geschichte - Neue Beiträge; Bd. 15). Bremen: Edition lumière, 2005.

Plastiksackerl und Tragtasche

Hübsch: Das Bezirksmuseum Meidling (1120 Wien, Längenfeldgasse 13-15; Öffnungszeiten Mi 10-12, 16-18 und So 10-12) zeigt noch bis 18. Dezember eine Ausstellung über Plastiksackerln (auf bundesdeutsch: Plastiktüten). Sie stammen aus der Sammlung Dr. Günther Berger, der dazu auch eine Publikation verfasst hat (Meidling, Blätter des Bezirksmuseums, Nr. 65). Der Standard bringt eine Ansichtssache mit vielen schönen Sackerl-Fotos; man beachte die patriotischen Kommentare.

Donnerstag, 8. September 2005

Aus dem Posteingang

Feine Sache: Kaum ist man mal eine Woche weg, landen gleich zwei Anfragen im Postfach am Institut. In einer geht es um einen kleinen Beitrag zu einer von Michael Hochedlinger und Thomas Winkelbauer herausgegebenen und sehr monumental angelegten Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit (geplanter Erscheinungstermin 2010-2012), die zweite betrifft eine Tagung kommenden Februar in München zu Strategien des Umgangs mit Information in Spätmittelalter und Frühe Neuzeit; interessante Leute, die dorthin eingeladen wurden.

Mittwoch, 7. September 2005

Jazz-Geschichten von Josef Škvorecký

Die NZZ rezensiert heute einen Band mit frühen Erzählungen von Josef Škvorecký, der in der Tschechischen Bibliothek der DVA erschienen ist. Škvorecký wuchs während der NS-Herrschaft im "Protektorat Böhmen und Mähren" auf und war ein Jazzfreak, der mit seiner Musikleidenschaft immer wieder bei den nationalsozialistischen und später stalinistischen Behörden aneckte. Vgl. auch meinen Eintrag über die Prager Potápki.

Škvorecký, Josef: Das Baßsaxophon. Jazz-Geschichten. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2005.

Dienstag, 6. September 2005

franzkafka.de und ein Kafkamuseum in Prag

Der Kafka-Biograph Reiner Stach betreut die nun freigeschaltete Seite franzkafka.de, berichtete der Standard. Dort findet sich unter den Kafka-News auch der Hinweis, dass in Prag eine Ausstellung zu Franz Kafka und Prag eröffnet wurde, zu sehen auf der Kleinseite, Cihelná 2b. Die Institution, die diese Ausstellung beherbergt nennt sich Franz Kafka Museum.

Montag, 5. September 2005

Die Einführung der Hausnummerierung in Salzburg, 1800

Am 15. Dezember 1800 besetzen französische Truppen Salzburg, und bereits am 20. Dezember lässt das Einquartierungsamt auf Grundlage eines schon vorliegenden städtischen Entwurfs vom Oktober desselben Jahres die Häuser fortlaufend nummerieren. Zuerst bringt ein Maurer ein weißes Quadrat beim Hauseingang an, dann schreibt ein Maler darauf die Nummer in arabischen Ziffern. Die Aktion wird zumeist nächtens durchgeführt, wobei manche Häuser übersehen werden, und soll der Einquartierung der Truppen dienen; die Kosten trägt der Stadtmagistrat. Als Salzburg unter österreichische Herrschaft fällt, erfolgt 1808 eine Neunummerierung, die in den meisten Fällen bis 1873 gültig bleibt. 1857, im Zuge der Vorbereitung einer Volkszählung, kommt es zu einer teilweisen Umnummerierung und es werden ovale Hausnummerntafeln aus Blech mit lackiertem braunen Grund und Ziffern mit aufgelegtem Gold montiert. Die straßenweisen Orientierungsnummern - das sogenannte Pariser System - werden am 27. August 1873 eingeführt, die verwendeten Zinkgusstafeln sind weiss grundiert und haben einen roten Rand.

KRAMML, Peter F.: 200 Jahre Hausnummerierung in der Stadt Salzburg, in: Landesgeschichte aktuell, 79/2001, S. 22-24. Dank an Alfred Stefan Weiß für die Übersendung der Kopien.

Sonntag, 4. September 2005

Dubrovnik 580 und 772

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Dubrovnik, Od Rupa 3 (Ethnographisches Museum, innen)

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Dubrovnik, Svetog Dominika 1 (Staatliches Archiv, außen)

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Dubrovnik, Svetog Dominika 1 (Staatliches Archiv, innen)

Samstag, 3. September 2005

Gagarin entschlüsselt

Vor etlichen Wochen habe ich in einem Blogeintrag auf das mysteriöse Juri Gagarin-Straßenschild in der Wiener Rembrandtstraße hingewiesen; dieses Interview mit dem Wespennest-Herausgeber Walter Famler klärt nun das Rätsel auf: Famler ist ein Sammler von Gagarin-Devotionalien und hat das Schild an seinem Haus angebracht.

Freitag, 26. August 2005

Wien, Innere Stadt 1415 vormals 383 und 385/Altes Rathaus

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Wien 1, Wipplingerstraße 8 (Altes Rathaus)

Donnerstag, 25. August 2005

Computer Aided Manufacturing

Sollten Sie jemals in die Verlegenheit kommen, Eheringe zu benötigen: 123gold.at bzw. 123gold.de bieten einen Trauring Configurator an, der keine Wünsche offen lässt: Oberfläche, Profil, Trennfuge, Steinbesatz, alles kann nach eigenen Vorstellungen gestaltet werden.
Die passende Lektüre dazu gab's vor drei Wochen im Freitag: Eine Geschichte des Ehevertrags.

Mittwoch, 24. August 2005

Geschichte Online/Submodul Literaturrecherche

Vor bald einem Jahr wurde die erste Phase des an der Universität Wien angesiedelten E-Learningprojekts Geschichte Online abgeschlossen. Ich selbst habe dabei das Submodul Literaturrecherche erstellt. Vor wenigen Wochen lief die zweite Phase an und nun habe ich das Submodul mal derart erweitert, dass es auch für in Deutschland ansässige Studierende brauchbar ist. Peter Haber von der Uni Basel wird das Ganze demnächst auch noch "helvetisieren", so dass das Angebot für Studierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum von Nutzen ist. Kommentare und Hinweise auf allenfalls noch zu erwähnende Ressourcen und Datenbanken sind selbstredend erwünscht.

Antikommunistische Propaganda mittels T-Shirt

Lustig: Das Tschechische Zentrum Wien (Aufruf nur mit aktivierten Cookies) ist sich nicht zu blöd, sich für eine antikommunistische Propagandaaktion herzugeben:
“Mit T-Shirt gegen Kommunismus“ ist eine Kampagne für die Senkung der Popularität und Wahlpräferenzen des Kommunismus und der Kommunisten in der Tschechischen Republik. Es handelt sich um eine gewaltlose künstlerisch-bildende Aktion, die auf die Gefahr der kommunistischen Ideologie aufmerksam machen möchte. (...) Der Jury-Vorsitzende Ivan Medek sagte über diese Aktion: „Antikommunisten aller Generationen, vereinigt euch! (...) Eine Möglichkeit, wie man für diese Idee Werbung machen kann, sind die T-Shirts gegen Kommunismus, T-Shirts gegen Dummheit. Ich unterstütze diese Aktion, kaufe mir ein T-Shirt und werde es gern tragen“
Die Aktion wird am 29. September in Wien präsentiert und wird die WählerInnen der KSČM (18% bei den Wahlen 2002) sicher massiv beeindrucken ;-)