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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Mittwoch, 18. September 2013

Die Nummer des Polizeipräsidentensohns oder: SMU statt KFU!

Der wohl bedeutendste Beitrag der Stadt Graz zur Menschheitsgeschichte ist - neben der Ablieferung zweistelliger KPÖ-Wahlergebnisse - der Umstand, dass dort 1845 Angelika Aurora Rümelin geboren wurde, besser bekannt als verehelichte Wanda Sacher-Masoch. Der Gemahl, Leopold Sacher-Masoch lebte seit 1854 in Graz; sein Vater war dort Polizeipräsident und die Sacher-Masochs wohnten unter der Adresse Wickenburggasse 1330 in einem heute noch existierenden Haus, das ab Einführung der Orientierungsnummern 1870 mit Jahngasse 5, 1899/1901 umnummeriert in Jahngasse 9 zu adressieren ist, alternativ mit Wickenburggasse 1; voilà also die Nummern dieses bedeutenden Grazers, nach dem schon längst die Grazer Uni hätte benannt werden sollen. Immerhin war er dort 1856-1870 Dozent für österreichische Geschichte und ich meine, wer kennt heute noch derlei regiert habendes Gesindel à la Karl II. von Innerösterreich oder Franz I.?

Graz_Jahngasse9

Graz_Wickenburggasse1

Dienstag, 17. September 2013

ak-Interview zur Geschichte der Überwachung

In der aktuellen Ausgabe von Analyse & Kritik ist ein von Ingo Stützle mit mir geführtes Interview zur Geschichte der Überwachung zu finden; das schöne Zitat von Heine, auf das ich mich beziehe, lautet folgendermaßen:

Von dem Augenblick an wo eine Religion bei der Philosophie Hülfe begehrt, ist ihr Untergang unabwendlich. Sie sucht sich zu verteidigen und schwatzt sich immer tiefer ins Verderben hinein. Die Religion, wie jeder Absolutismus, darf sich nicht justifizieren. Prometheus wird an den Felsen gefesselt von der schweigenden Gewalt. Ja, Äschylus läßt die personifizierte Gewalt kein einziges Wort reden. Sie muß stumm sein. Sobald die Religion einen räsonierenden Katechismus drucken läßt, sobald der politische Absolutismus eine offizielle Staatszeitung herausgibt, haben beide ein Ende. Aber das ist eben unser Triumph: wir haben unsere Gegner zum Sprechen gebracht und sie müssen uns Rede stehn.

Heine, Heinrich: Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, in: Ders.: Sämtliche Schriften. (Hg. von Briegleb, Klaus). München: dtv, 2. Aufl., 2005, Bd. 3, S. 505–641, hier 578.

Sonntag, 15. September 2013

Das Archiv: Themenschwerpunkt Kontrolle und Überwachung

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Das Archiv. Post und Telekommunikationsgeschichte (2013/3) hat den Themenschwerpunkt Kontrolle und Überwachung, schade nur, dass die Artikel nicht online zugänglich sind.

Die Ausgabe enthält u.a. folgende Beiträge:
Philipp Aumann: Zwischen staatlicher Überwachung und Selbstkontrolle
Josef Foschepoth: Post- und Fernmeldeüberwachung in der frühen Bundesrepublik
Nona Schulte-Römer: Städtisches Nachtleben und nächtliches Stadtlicht
Bernd Flessner: Legale und illegale Datensammler
Interview mit Hans-Jürgen Schütz-Jaritz: Cyberkriminalität
Dietmar Kammerer: Die Inszenierung der Video-Überwachung
Hanne Detel: Das Ende der Kontrolle. Über die Zukunft der Reputation
Sandra Bieler: Der Überwachungsfall Rolf Gössner
Daniel Meßner: Die Anfänge biometrischer Identifizierungstechniken
Alexander Nouak: Moderne Verfahren der Biometrie

Samstag, 14. September 2013

Adressbüro-Aufsatz in Morgen-Glantz

Um ein wohl nicht allzu bekanntes Periodikum handelt es sich bei Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft, deren diesjährige Ausgabe 23/2013 vor kurzem erschienen ist. Sie enthält folgenden Aufsatz von mir, den ich hoffentlich mal auch als PDF nachreichen werde können:

Tantner, Anton: Zwischen Kommerzium und Gelehrsamkeit: Adressbüros als Stätten der Informations- und Wissensvermittlung im 17. Jahrhundert, in: Morgen-Glantz. Zeitschrift der Christian Knorr von Rosenroth-Gesellschaft, 23.2013, S. 45–57.

Infos sowie Inhaltsverzeichnis der Zeitschrift:
http://www.peterlang.com/index.cfm?event=cmp.ccc.seitenstruktur.detailseiten&seitentyp=produkt&pk=76774&cid=5&concordeid=431305

Freitag, 13. September 2013

Der "tiefe Staat" in Österreich

Erwin Riess lässt für die Versorgerin anlässlich der anstehenden Wahlen Herrn Groll über den "tiefen Staat" in Österreich sinnieren. Durchaus lesenswert!

Donnerstag, 12. September 2013

Historyblogosphere nun Open Access zugänglich

Vorgestern wurde der Band Historyblogosphere freigeschaltet, der demnächst auch auf Papier vorliegen wird und auch als ein Vermächtnis Peter Habers angesehen werden kann:

Haber, Peter / Pfanzelter, Eva unter Mitarbeit von Schreiner, Julia (Hg.): Historyblogosphere. Bloggen in den Geschichtswissenschaften. München: Oldenbourg, 2013.

Damit ist auch mein Beitrag Open Access zugänglich:

Tantner, Anton: Das geschichtswissenschaftliche Weblog als Mittel des Selbstmanagements, in: Haber, Peter / Pfanzelter, Eva unter Mitarbeit von Schreiner, Julia (Hg.): Historyblogosphere. Bloggen in den Geschichtswissenschaften. München: Oldenbourg, 2013, S. 75-87. (PDF)

Mittwoch, 11. September 2013

Happy Birthday, Adorno!

Wolfgang Pohrt charakterisierte in der Festschrift zu Hermann L. Gremlizas 50er (Hamburg: Verlag 20. November, 1990.) den Geburtstag als "[einen Tag], den jeder Mensch mit Verstand und Empfindung besser als nichtexistent aus seiner Wahrnehmung streicht".

Nun, ich begehe Adornos heutigen 110. Geburtstag, indem ich den äußerst empfehlenswerten @neinquarterly für das zukünftige Nichts - zu erwarten unter: http://neinquarterly.com/ - subskribiere und widme ihm Adornos Frankfurter Hausnummer, Kettenhofweg 123:

Frankfurt_Kettenhofweg123_Hausnummer_Adorno

Dienstag, 10. September 2013

BBC über Louise Michel

BBC Great Lives brachte letzte Woche eine halbstündige Radiosendung über die "grande dame of anarchy" Louise Michel, Kämpferin in der Pariser Kommune von 1871.

MP3:
http://downloads.bbc.co.uk/podcasts/radio4/greatlives/greatlives_20130903-1700a.mp3

Montag, 9. September 2013

Radio France-Interview mit Arlette Farge zu ihrem neuen Buch

Für Les Lundis de l'histoire wurde letzte Woche Arlette Farge zu ihrem neuen Buch interviewt:

Farge, Arlette: La déchirure. Souffrance et déliaison sociale (XVIIIe siècle), Ed. Bayard, 2013.

http://media.radiofrance-podcast.net/podcast09/10193-02.09.2013-ITEMA_20516977-0.mp3

Freitag, 30. August 2013

Neues Hausnummernsystem für Südkorea tritt demnächst in Kraft

Die NZZ berichtet heute darüber, dass in Südkorea ab 1.1.2014 endgültig ein neues Adresssierungssystem in Kraft tritt, dessen Einführung ab 1996 vorbereitet wurde und für das 160.000 Straßennamen und mehr als 5 Millionen Hausnummern vergeben wurden. Der Autor Hoo Nam Seelmann beschreibt auch die davor gebräuchlichen Adressierungssysteme:

In Korea galt vom 14. Jahrhundert an bis zur Kolonialisierung durch Japan 1910 ein eigenes Adresssystem. Fünf Häuser fasste man zur kleinsten Einheit zusammen, die «Tong» genannt wurde, und jedes Haus hatte eine Hausnummer. Eine Adresse bestand somit im Falle der Hauptstadt aus dem Namen der Stadt, des Stadtbezirks, des Viertels und der Nummer von Tong und Haus. Am Schluss stand der Name des Empfängers.

Die japanische Kolonialmacht führte dann 1918 ein vorwiegend der Steuereintreibung dienendes System ein, das am Grundeigentum orientiert war und als System der Nummerierung des Bodens bezeichnet wurde. Es enthielt die Namen von Provinzen, Städten und Stadtvierteln, aber eben keine Strassennamen. Seelmanns Darstellung des japanischen Systems lautet wie folgt:

An deren [der Straßennamen, AT] Stelle tritt eine Nummer, die wie folgt zustande kommt: Ein Stadtteil wird in eine bestimmte Anzahl von Parzellen eingeteilt, die je eine Nummer bekommen. Jeder Eigentümer einer Parzelle wiederum erhält je nach der Reihenfolge der Eintragung ins Grundbuch eine Nummer zugeteilt, die zum Bestandteil der Adresse wird. Wenn beispielsweise die Parzelle Nr. 1 eines Viertels 10 verschiedene Eigentümer hat, bekommen diese die Nummern 1 – 1, 1 – 2, 1 – 3, usw. Wird jedoch das Grundstück 1 – 1 in zwei Teile geteilt, werden daraus 1 – 1 und 1 – 11. Ist ein Grundstück gross und fand die Aufteilung wiederholt statt, kann es vorkommen, dass 1 – 1 und 1 – 100 nebeneinander stehen. Das Problem dieses Systems: Mit der Verstädterung wurden die Grenzen der alten Parzelleneinteilung (...) bis zur Unkenntlichkeit verwischt. So entstand ein Labyrinth von Zahlen, in dem sich ausser Briefträgern kaum noch jemand auskannte.