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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 13. Januar 2009

Anstiftung zum Hausnummern-Widerstand

Je nach Perspektive ist Gene Sharps kürzlich auf deutsch erschienenes Büchlein Von der Diktatur zur Demokratie. Ein Leitfaden für die Befreiung als Anleitung zur Revolution oder zur Konterrevolution verwendbar, werden die von ihm propagierten Methoden in letzter Zeit ja vorwiegend dazu verwendet, prowestliche Regime in Weltgegenden einzurichten, die sich den Segnungen von freedom & democracy zu entziehen versuchen, der gleichförmige Jubel in taz, Welt und Das Parlament (dort auch der Verweis auf entsprechende Umtriebe in Venezuela) verwundert jedenfalls nicht.

Doch dieser Aspekt soll hier weniger interessieren, vielmehr der Umstand, dass unter den von Sharp bereits im Jahr 1973 aufgelisteten 198 Methoden gewaltlosen Vorgehens auch die Hausnummern zu Ehren kommen:
Unter den Methoden politischer Nichtzusammenarbeit - darunter fällt auch 124. Wahlboykott - gibt es folgenden Eintrag: 130. Entfernung eigener Zeichen und Ortsmarkierungen (z.B. Hausnummern, Straßenschilder, Wegweiser). (Sharp 2008, S.106)
Interessant übrigens, dass in der englischen Fassung (PDF) die Hausnummern nicht eigens erwähnt werden; nur in der 1973 erschienenen Ausgabe werden sie angeführt:
The removal, alteration, or replacement of house numbers, street signs, placemarks, railway station signs, highway direction and distance signs, and the like may temporarily misdirect, impede, or delay the movement of foreign troops and police. (Sharp 1973, S.300)

Sharp, Gene: The Politics of Nonviolent Action. Boston: P. Sargent Publisher, 1973, Bd.2.

Sharp, Gene: Von der Diktatur zur Demokratie. Ein Leitfaden für die Befreiung. München: Beck BsR 1837, 2008.

Montag, 12. Januar 2009

Aktion Mutante rocks!

aktionmutante

Fürwahr sehr empfehlenswert: Der schon 1993 von Alex de la Iglesia gedrehte Terror-SF-Trashfilm Aktion Mutante, in dem eine nicht ganz stabile, aus Behinderten bestehende Entführergruppe ihr Unwesen in der Welt der Schönen und Mächtigen treibt; Lust darauf machten u.a. Johann Grenzfurthner auf FM4 und Harald Ladstätter auf filmtipps.at, der doch tatsächlich 7 von 10 ausgestopfte[n] siamesische[n] Zwillinge[n] dafür zu vergeben hat!

Sonntag, 11. Januar 2009

Frag- und Kundschaftsämter in der Habsburgermonarchie

Die Ausgabe 2007-2 der Mitteilungen der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich ist nunmehr als PDF online, und damit auch mein darin erschienener Aufsatz Frag- und Kundschaftsämter in der Habsburgermonarchie als Institutionen der Informations- und Wissensvermittlung (S. 7-20).

#FragamtWien

Samstag, 10. Januar 2009

Weblog Identinet

Seit wenigen Tagen hat das Forschungsnetzwerk Identinet. The Documentation of Individual Identity: Historical and Comparative Perspectives since 1500 (vgl. hier) ein Weblog, samt umfangreicher Bibliographie zu Themen wie Identitätskarten, Volkszählung, Benennung und Überwachung.

Homepage von Johann Wilhelm Braun

Archivalia zeigte eine HistorikerInnen-Homepage an, nämlich die von Johann Wilhelm Braun.

Freitag, 9. Januar 2009

Weblog von Jérôme Segal

Wie die Wege im Web und die Aufmerksamkeit so mäandern: Ein im aktuellen Trend veröffentlichter Auszug eines Texts des in Wien lebenden Wissenschaftshistorikers Jérôme Segal über Die Einführung der Kybernetik in der DDR bringt mich wieder mal dazu, einen Blick auf dessen Homepage zu werfen, und siehe da, Segal hat im Mai letzten Jahres unter der Adresse http://jsegalavienne.wordpress.com/ ein Weblog begonnen, in dem er u.a. den in Österreich so alltäglich stattfindenden Wahnsinn kommentiert.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Tagungsbericht vom Vor Google-Symposion

Nun auf H-SOZ-U-KULT erschienen: Unser Tagungsbericht zum Symposion Vor Google – Suchmaschinen im analogen Zeitalter.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Drogenmuseum in Mexiko

Deutschsprachige Medien (z.B. der Tagesspiegel) bringen dieser Tage einen AFP-Bericht über das in Mexiko-Stadt befindliche Drogenmuseum, das Museo de los Enervantes bzw. Museo del Narco; was aus diesem Bericht nicht wirklich hervorgeht, konnte man schon im Juni 2008 in Newsweek nachlesen: But don't look for it in Lonely Planet. There are no tourists here on the seventh floor of the Defense Ministry's headquarters. The only VIPs allowed are military officials and counternarcotic cadets only, along with the occasional diplomat and journalist.
Kein Wunder also, dass es auf der Museen-Seite des Mexikanischen Verteidigungsministeriums nicht auftaucht.

Dienstag, 6. Januar 2009

Von der Reinigung zweier Konskriptionsnummern: Wien, Innere Stadt 1415 vormals 383 und 385/Altes Rathaus

Wien01_1415fr383385_Wipplingerstr8AltesRathaus_2-1

Wien01_1415fr383385_Wipplingerstr8AltesRathaus_2-2

Wien01_1415fr383385_Wipplingerstr8AltesRathaus_2-3

Wien01_1415fr383385_Wipplingerstr8AltesRathaus_2-4

Wien 1, Wipplingerstraße 8 (Altes Rathaus)

Als ich sie im August 2005 fotografierte, waren die beiden Nummern vor lauter Verputz fast unleserlich (vgl. hier); mittlerweile wurden sie gereinigt.

Montag, 5. Januar 2009

Ö1-Radiokolleg zu Suchen und Finden in analogen und digitalen Informationswelten

In zwei Wochen sendet das Ö1-Radiokolleg eine Reihe zum Thema Vom Suchen und Finden in analogen und digitalen Informationswelten (Mo 19.1.2009 - Do 22.1.2009, jeweils 9:05-9:30). Die Ankündigung lautet wie folgt:

Der Mensch ist ständig auf der Suche: Nach einem Partner, dem nächsten Traumurlaub, einem Buch oder nach dem billigsten Preis. Die Fragen sind vielfältig, aber die Suchmaschine, die dafür genutzt wird, meist nur die eine.
Täglich werden allein vom Suchmaschinenbetreiber Google Hunderttausende Suchanfragen ausgewertet. Und im Gegensatz zu analogen Bibliothekssystemen lässt sich eine Antwort dort schnell finden. Irgendeine Antwort. Um deren Qualität scheint es bei der digitalen Suche nur selten zu gehen, denn warum sonst geben sich die meisten Menschen bereits mit den ersten zehn Suchergebnissen zufrieden? Mit Antworten, die am meisten akzeptiert und damit verlinkt werden und für die am meisten bezahlt wurde, damit sie höher gereiht werden?
Die Suche ist zu einem Geschäft mutiert und aus manchen Anbietern von digitalem Wissen wurden börsennotierte Unternehmen. Zwar wird auch heute ständig daran gearbeitet die Methoden des Suchens zu verbessern, ein wenig mehr Ordnung in den digitalen Datenhaufen zu bringen, aber dieses Unterfangen ist mühsamer als gemeinhin angenommen wird.
Allen Unkenrufen zum trotz gehen - wie früher in den Bibliotheken - auch im Netz Informationen verloren. Obwohl die Kunst des Versteckens dort noch wenig ausgeprägt ist.


Update 19.1.2009: Schade, da scheint es eine Programmänderung gegeben zu haben, nunmehr wird ein anderes Thema angekündigt.

Sonntag, 4. Januar 2009

Kongress zu Identifizierung und Überwachung, Paris 17.1.2009

Am 17. Jänner findet im Centre Pompidou der Kongress Identification et surveillance des individus : quels enjeux pour nos démocraties ? statt; spannendes Programm, das auch die historischen Aspekte beleuchtet.