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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 13. Mai 2008

Weltrevolution Drahdiwaberl

Scheint ja eine schöne Sache zu sein: Ein Dokumentarfilm über die österreichische Gruppe Drahdiwaberl mit dem schönen Titel Weltrevolution läuft nun in den Kinos an; Anlass genug für den Standard, Professor Stefan Weber zu porträtieren.

Freitag, 9. Mai 2008

Nummerierung der Eckensteher, Berlin 1830er/1840er

In einer Berlin-Topographie von J. P. Kux bin ich auf die Berliner Eckensteher gestoßen:

Das Heer der Eckensteher steht unter polizeilicher Aufsicht; sie tragen deshalb Nummern wie die Droschken.

Kux, J. P.: Berlin. Eine aus zuverlässigen Quellen geschöpfte genaue und neueste Charakteristik und Statistik dieser Residenz und ihrer Umgebungen. Berlin: Cornelius, 1842, S. 82.

Projekt Gutenberg hat noch mehr zu bieten, nämlich eine mit 1832/1845 datierte Skizze von Adolf Glaßbrenner:

Unter allen Plebejern des stolzen Berlins verdienen sie als die zahlreichste und merkwürdigste Klasse zuerst genannt zu werden; wer je durch die großen und schönen Straßen der preußischen Residenz gewandelt ist, dem wird gewiß diese komische Nation aufgefallen sein, die sich durch ihre Sitten, durch ihren immerwährenden Durst, durch ihre Faulheit und ihre grenzenlose Gleichgültigkeit gegen Alles, was in ihnen und um sie vorgeht, (mit Ausnahme von Prügeleien) und durch einen handfesten Witz auszeichnen.
Sie sind bei Alt und Jung unter dem Namen »Eckensteher« bekannt; (...) Seitdem ihnen von Obrigkeits wegen ein Schild mit einer Nummer gegeben ist, heißen Sie auch Schildkröten.
Die Kleidung dieser Straßen-Beamten ist höchst einfach und zerrissen; sie tragen gewöhnlich eine Jacke die lächerlich ist, ja man sieht sogar welche, die barwade (Göthe sagt: barhaupt) gehen. Auf dem linken Arm hat jeder ein Schild mit einer Nummer – damit man sie im Falle des Greifens bei der Polizei fassen kann – über ihren Schultern hängt eine Hilfe (hilflos sind wenige), und ihre Kopfbedeckung ist eine Mütze, auf welche die wechselnden Farben des Schicksals so viel Eindrücke gemacht haben, daß man ihre ursprüngliche Farbe selten erkennen kann. Die Schildkröten stehen oder sitzen vielmehr an einer Straßenecke, von der ein Branntweinsladen nicht fern ist. Ihr Charakter ist menschenfreundlich, unbescheiden und standhaft; sie tragen Alles mit Geduld und fordern hernach 10 bis 15 Silbergroschen. Das Nebengeschäft dieser Leute ist Meubel karren und Wäsche rollen, zu ihren Hauptgeschäften gehört: Müßiggang, Schnapstrinken und – Prügeln.


Und die Wikipedia kennt dann noch den Eckensteher Nante mit der Konzessionsnummer 22, über den Glaßbrenner ein Stück geschrieben hat.

Donnerstag, 8. Mai 2008

ND zu Swings

Das ND bringt einen Artikel zu den Hamburger Swings und hat dafür den ehemaligen Swing Uwe Storjohann interviewt.

Mittwoch, 7. Mai 2008

BBC zu Ian Curtis

Great Lives brachte eine etwas über 20minütige Sendung zu Joy-Division-Sänger Ian Curtis, hier als mp3 downzuloaden.

Dienstag, 6. Mai 2008

Druck des Bureau d'Adresse von 1639 in Hartlib Papers

Eine mir bislang nicht bekannte Veröffentlichung von Renaudots Bureau d'Adresse enthält die sehr löbliche, wenn auch sündteure - 1570 Pfund! - CD-Rom mit den Hartlib Papers, die es zum Glück hier in Berlin u.a. auf der Philologischen Bibliothek der FU gibt. Der UB Wien war der Ankauf übrigens zu teuer.

L'usage et commoditez des Bureaux d'Adresse dans les Provinces. Paris: Bureau d'Adresse, 31.10.1639.

Enthalten in: The Hartlib papers. A complete text and image database of the papers of Samuel Hartlib (c. 1600 - 1662), held in Sheffield University Library, Sheffield, England. Sheffield: HROnline, Humanities Research Institute, 2.A., 2002, Sigel: 48/7/1

Montag, 5. Mai 2008

Polyplay von Marcus Hammerschmitt als WDR-Hörspiel

Morgen (Di 6.5.2008, 20.05-21.00) sendet der WDR 5 (Livestream) eine Hörspielfassung von Marcus Hammerschmitts empfehlenswerten Roman Polyplay.

Die Ankündigung: Der 16-jährige Michael Abusch wird tot aufgefunden. Seine Leidenschaft galt einem Computerspiel namens "Polyplay", entwickelt zu Zeiten der "alten" DDR. Rüdiger Kramer, Oberleutnant der Volkspolizei, soll den rätselhaften Tod des Jungen aufklären. Auch die STASI scheint sich für den Fall zu interessieren. Die STASI? Nach der Weltwirtschaftskrise 1990 ist bekanntlich die marode Bundesrepublik der DDR beigetreten. Abuschs Vater war Republikflüchtling. Kramer beschäftigt sich intensiv mit dem alten Konsolenspiel und glaubt, dass "Polyplay" den Zugang zu einer geheimnisvollen virtuellen Welt öffnet.

[via Linkskurve]

Mittwoch, 30. April 2008

75 Jahre Bierdose

Und wieder ein Jubiläum: Einestages auf SPOn bringt einen Beitrag zum 75. Geburtstag der Bierdose.

Neues Buch zu Artemesia Gentileschi

Wird in der NZZ positiv besprochen: Eine sich vor allem an Jugendliche wendende Neuerscheinung zur Malerin Artemisia Gentileschi, die ja manchmal auch recht splattrig unterwegs war:

Hatry, Michael: Ich will malen! Das Leben der Artemisia Gentileschi. Mit einem Anhang von Susanna Partsch. Hildesheim: Gerstenberg, 2007.

Gabelstaplerfahrer Klaus im Splatter-Movie

Wow, dieses neunminütige Ausbildungsvideo der Arbeitsgemeinschaft Flurförderzeuge ist aber wirklich ein Hit; da splattert es, was das Zeug hält! [via Sofa]
[Edit 13.1.2023: Link korrigiert; weiters sei verwiesen auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Staplerfahrer_Klaus_%E2%80%93_Der_erste_Arbeitstag ]

Dienstag, 29. April 2008

No Future im Archiv

Die Library Mistress verweist auf einen Aufruf, an einem Punk-Archiv mitzuwirken, das in Zusammenhang mit der in der Kunsthalle Wien ab Mitte Mai stattfindenden Ausstellung Punk. No One is Innocent steht.

Montag, 28. April 2008

Interview mit Dominique Manotti

Ein lesenswertes Interview mit der französischen Krimi-Autorin Dominique Manotti; auf Deutsch ist einer ihrer Krimis bei Assoziation A erschienen. Übrigens: Unter ihrem bürgerlichen Namen Marie-Noëlle Thibault tritt Manotti als Historikerin auf und hat E.P. Thompsons Making of the English Working Class ins Französische mitübersetzt.

Sonntag, 27. April 2008

75 Jahre Fruchtjoghurt

Und gleich noch ein wichtiger Nahrungsmittelbeitrag von Radio Prag, denn merke, nicht nur der Würfelzucker ist ein Geschenk Tschechiens an die Menschheit, auch das Fruchtjoghurt: Unter dem Namen JOVO produzierte die Radlitzer Dampfmolkerei in Prag-Smichov 1933 ein Joghurt mit Erdbeermarmelade. Im übrigen ist auch tschechischer Jahodový Kefír nicht zu verachten!

Brambory - skrytý poklad/Kartoffeln, Schatz im Verborgenen - Ausstellung im Prager Landwirtschaftsmuseum

Nun hat nach Berlin auch Prag seine Kartoffelausstellung, wie Radio Prag berichtet: Sie findet noch bis 3.8.2008 im Prager Landwirtschaftsmuseum statt.