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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 18. Februar 2008

Programm der Foucault Konferenz online

Am 16./17. April findet an der University of Massachusetts, Boston das Fifth Annual SOCIAL THEORY FORUM statt, mit dem Thema A Foucault for the 21st Century: Governmentality, Biopolitics & Discipline in the New Millennium. Auf der Konferenzhomepage ist nunmehr das vorläufige Programm online. [via Foucault-L]

Sonntag, 17. Februar 2008

Žižek in Libération

In Libération schreibt Žižek über Utopie, Robespierre und Chavez und violence populaire.

Ö1: Frühe Frauenbewegungen in Österreich

Ö1 strahlt am Donnerstag in den Dimensionen (21.2.2008, 19.05-19.30, Stream) eine von Sabrina Adlbrecht gestaltete Sendung zur Frauenbewegung in Österreich 1848-1938 aus, ausgehend von dem im Adresscomptoir [1/2] bereits erwähnten Forschungsprojekt Frauenbewegungen - Digitales Archiv und Historiographie.

Samstag, 16. Februar 2008

Ö1 Podcast zu Hexen und Magie/Interview mit Martin Scheutz

Ö1 sendete diese Woche in der Reihe Betrifft Geschichte fünf jeweils fünfminütige Beiträge von Martin Scheutz zum Thema Magisches Naturwissen und Hexenjagd. Die Podcasts stehen gratis zur Verfügung.

Ausstellung zur Versuchung des heiligen Antonius

Im Hamburger Bucerius Kunst Forum findet zur Zeit die Ausstellung Schrecken und Lust. Die Versuchung des heiligen Antonius von Hieronymus Bosch bis Max Ernst statt, was ja immer schöne Monster-Bilder verspricht. Der dazugehörige Katalog ist bei Hirmer erschienen:

Westheider, Ortrud/Philipp, Michael (Hg.): Schrecken und Lust. Die Versuchung des heiligen Antonius. Von Hieronymus Bosch bis Max Ernst. München: Hirmer, 2008. [Verlags-Info]

Nachtrag: Ein Bericht der NZZ zur Ausstellung.

Freitag, 15. Februar 2008

ORF Fuzo: Interview mit Andrej Holm zur Überwachung

Die ORF Futurezone bringt ein Interview mit Andrej Holm und Anne Roth zu deren Erfahrung mit Terrorismusverdacht und permanenter Überwachung.

Lunapark21

Zum Glück werden linke Zeitschriften nicht nur eingestellt (vgl. hier), sondern zuweilen auch neu gegründet. So ist vor kurzem die erste Ausgabe von Lunapark21 - Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie erschienen. Lunapark21 erhebt den Anspruch, ein[e] populär gemacht[e], gut lesbar[e] Zeitschrift zur Kritik der internationalen kapitalistischen Ökonomie zu sein und auch Berichterstattung über die weltweiten sozialen Bewegungen zu bringen. Ein Blatt, das auch die Notwendigkeit von Alternativen und Utopien postuliert und sich dem Motto verpflichtet sieht: „Eine andere Welt ist möglich, eine andere Ökonomie ist nötig!“. Freundlicherweise gibt es auch einen RSS-Feed.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Website zu: Die Arbeitslosen von Marienthal

Ist wirklich beeindruckend: Eine von Reinhard Müller recherchierte Website zur klassischen Studie Die Arbeitslosen von Marienthal. [via Arcana]

CfP: La mesure cadastrale XVIIIe-XXe siècle

Auf Calenda: Ein Aufruf zu einer Konferenz zur Geschichte des Katasters.

CfP: Jazz hinter dem eisernen Vorhang

H-SOZ-U-KULT veröffentlicht einen Call for Papers zu Jazz hinter dem Eisernen Vorhang /Jazz behind the Iron Curtain.

An Material aus meiner Diplomarbeit (PDF) und meinem ZeitRaum-Artikel (PDF) kann ich da beisteuern:

Kresalek, Gábor: "Singend wird das Leben schön". Das stalinistische Gesellschaftsmodell im ungarischen Film (1948-1953). In: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. 3.Jg. (H.1/1992). S.31-42. (S.41f kurzer Verweis auf die ungarischen Swing Tónis).

Starr, S. Frederick: Red & Hot. The Fate of Jazz in the Soviet Union. 1917-1980. New York/Oxford: Oxford Uni-versity Press, 1983. (auf deutsch 1990 bei Hannibal erschienen)

Tyrmand, Leopold: Dziennik 1954. Wersja oryginalna. Warszawa : Prószyński i S-ka, 1999. (Da soll's um die polnischen bikiniarz gehen).

Und für die Tschechoslowakei gibt's dann selbstredend noch die Romane von Josef Škvorecký (Wikipedia/Homepage).

Mit Kanonen zur Kunst

Die WOZ bringt eine wichtige Ergänzung zum Zürcher Kunstraub, denn: Ohne seine Waffen hätte Emil G. Bührle nie Bilder kaufen können. Ohne ihre Waffen hätten die Räuber am Sonntag seine Bilder nicht stehlen können. Und, frei nach Brecht: Was ist schon ein Kunstraub gegen die Gründung einer Kunstsammlung? Wie beispielsweise die des Schweizer Waffenexporteurs Bührle, dessen Vermögen in den Jahren 1936 bis 1944 von 0,14 auf 127 Millionen Franken anwuchs.

Mittwoch, 13. Februar 2008

WOZ über Google

Die WOZ veröffentlichte im Jänner eine eigene, von ihrem Recherchefond mitfinanzierte 24-seitige Beilage über Google, die als PDF auch im Netz ist. Viel Neues habe ich darin nicht erfahren, aber für den Einsatz in der Lehre ist das ganze sicher recht praktisch.
[via Netzmedium]

Dienstag, 12. Februar 2008

Jürgen Beyer: Die Zukunft der Universität

Einen nicht unwitzigen und im übrigen auch preisgekrönten Artikel (auf englisch) über die Zukunft der Universität (in diesem Fall am Beispiel der estnischen Uni Tartu, doch ist dies verallgemeinerbar) hat Jürgen Beyer verfasst.

Montag, 11. Februar 2008

Prekarisierungstagung in Leipzig - Bericht

Dies sei noch nachgetragen: Franz Seifert hat für die IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen einen Bericht über die im Jänner in Leipzig abgehaltene Tagung Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverhältnissen verfasst.

Nachruf auf 1999/Sozial.Geschichte

Werner Röhr hat einen Nachruf auf die Zeitschrift Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts, vormals 1999 verfasst.

Sonntag, 10. Februar 2008

Audioarchiv des Instituts für Theorie der Gestaltung und Kunst

Eine ganze Reihe spannender Vorträge, mal als mp3, mal als Real Audio hat das Audioarchiv des Instituts für Theorie der Gestaltung und Kunst der Zürcher Hochschule der Künste zu bieten, u.a. von Joseph Vogl, Horst Bredekamp, Lorrain Daston, Albrecht Koschorke, Sigrid Weigel, Marlene Streeruwitz, Jean-Luc Nancy, Diedrich Diederichsen, Slavoy Zizek.

Samstag, 9. Februar 2008

Hausnummern in Estland

Jürgen Beyer (Universität Dorpat/Tartu, Estland) verdanke ich folgende von ihm vorgenommene Übersetzung aus:
Raid, Nina: Tartu tänavad aastani 1940 [Die Straßen Dorpats bis 1940], Dorpat 1999, S. 25:

Am Ende des im Jahre 1786 erstellten Bürgerbuchs befindet sich die Mitteilung, daß an den Häusern Nummern aus Blech angebracht waren. Ihre Farbe war von Stadtteil zu Stadtteil verschieden: Im I. Stadtteil [=Altstadt, J. B.] waren es schwarze Nummern auf weißem Grund, im II. Stadtteil grüne Nummern auf grauem Grund und im III. Stadtteil rote Nummern auf weißem Grund. Schon 1790 traf der Rat der Stadt die Anordnung, daß an jeder Straßenecke ein Täfelchen aus Eisenblech mit dem Straßennamen anzubringen sei (78). Im Jahre 1801 waren die Schilder vorhanden (79). 1875 gab der städtische Polizeimeister Rast die Anordnung, daß auf den Straßenschildern die deutschen und die russischen Straßennamen zu schreiben seien. [Vorher waren sie mit Sicherheit nur auf deutsch, J. B.] Aus dieser Zeit stammt auch eine der Dorpater Besonderheiten: Auf der linken Straßenseite, gerechnet vom Anfang, befinden sich die Häuser mit geraden Nummern, während sich die Häuser mit ungeraden Nummern rechts befinden. In Reval und in den anderen estnischen Städten ist das umgekehrt - die geraden Nummern befinden sich auf der rechten Straßenseite.

Anmerkungen (S. 53):
(78) Zmigrodsk(i)s Album, Estnisches Nationalmuseum
[http://www.erm.ee], Bestand 738.
(79) Baltische Monatsschrift, Bd. 40 (1893).


Jürgen Beyer merkte dazu an: Etwas widersprüchlich ist, daß im vorhergehenden Absatz nicht nur steht, daß am Ende des 18. Jahrhunderts die Stadt in drei Stadtteile eingeteilt wurde und innerhalb der Stadtteile die Grundstücke numeriert wurden, sondern auch daß die Grundstücksnumerierung von 1788 bis 1941 galt. Aber es kann natürlich sein, daß die Grundstücksnummern von den Hausnummern abwichen.

Die Anmerkungen sind etwas dürftig. Aber natürlich sollten sich sowohl das Bürgerbuch aus dem Jahr 1786 als auch die Ratsprotokolle im Estnischen Historischen Archiv (http://www.eha.ee; E-Mail: ajalooarhiiv@ra.ee) befinden. Aus dieser Zeit sind fast alle Akten in deutscher Sprache.