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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Mittwoch, 13. Februar 2008

WOZ über Google

Die WOZ veröffentlichte im Jänner eine eigene, von ihrem Recherchefond mitfinanzierte 24-seitige Beilage über Google, die als PDF auch im Netz ist. Viel Neues habe ich darin nicht erfahren, aber für den Einsatz in der Lehre ist das ganze sicher recht praktisch.
[via Netzmedium]

Dienstag, 12. Februar 2008

Jürgen Beyer: Die Zukunft der Universität

Einen nicht unwitzigen und im übrigen auch preisgekrönten Artikel (auf englisch) über die Zukunft der Universität (in diesem Fall am Beispiel der estnischen Uni Tartu, doch ist dies verallgemeinerbar) hat Jürgen Beyer verfasst.

Montag, 11. Februar 2008

Prekarisierungstagung in Leipzig - Bericht

Dies sei noch nachgetragen: Franz Seifert hat für die IG externe LektorInnen und freie WissenschafterInnen einen Bericht über die im Jänner in Leipzig abgehaltene Tagung Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverhältnissen verfasst.

Nachruf auf 1999/Sozial.Geschichte

Werner Röhr hat einen Nachruf auf die Zeitschrift Sozial.Geschichte. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts, vormals 1999 verfasst.

Sonntag, 10. Februar 2008

Audioarchiv des Instituts für Theorie der Gestaltung und Kunst

Eine ganze Reihe spannender Vorträge, mal als mp3, mal als Real Audio hat das Audioarchiv des Instituts für Theorie der Gestaltung und Kunst der Zürcher Hochschule der Künste zu bieten, u.a. von Joseph Vogl, Horst Bredekamp, Lorrain Daston, Albrecht Koschorke, Sigrid Weigel, Marlene Streeruwitz, Jean-Luc Nancy, Diedrich Diederichsen, Slavoy Zizek.

Samstag, 9. Februar 2008

Hausnummern in Estland

Jürgen Beyer (Universität Dorpat/Tartu, Estland) verdanke ich folgende von ihm vorgenommene Übersetzung aus:
Raid, Nina: Tartu tänavad aastani 1940 [Die Straßen Dorpats bis 1940], Dorpat 1999, S. 25:

Am Ende des im Jahre 1786 erstellten Bürgerbuchs befindet sich die Mitteilung, daß an den Häusern Nummern aus Blech angebracht waren. Ihre Farbe war von Stadtteil zu Stadtteil verschieden: Im I. Stadtteil [=Altstadt, J. B.] waren es schwarze Nummern auf weißem Grund, im II. Stadtteil grüne Nummern auf grauem Grund und im III. Stadtteil rote Nummern auf weißem Grund. Schon 1790 traf der Rat der Stadt die Anordnung, daß an jeder Straßenecke ein Täfelchen aus Eisenblech mit dem Straßennamen anzubringen sei (78). Im Jahre 1801 waren die Schilder vorhanden (79). 1875 gab der städtische Polizeimeister Rast die Anordnung, daß auf den Straßenschildern die deutschen und die russischen Straßennamen zu schreiben seien. [Vorher waren sie mit Sicherheit nur auf deutsch, J. B.] Aus dieser Zeit stammt auch eine der Dorpater Besonderheiten: Auf der linken Straßenseite, gerechnet vom Anfang, befinden sich die Häuser mit geraden Nummern, während sich die Häuser mit ungeraden Nummern rechts befinden. In Reval und in den anderen estnischen Städten ist das umgekehrt - die geraden Nummern befinden sich auf der rechten Straßenseite.

Anmerkungen (S. 53):
(78) Zmigrodsk(i)s Album, Estnisches Nationalmuseum
[http://www.erm.ee], Bestand 738.
(79) Baltische Monatsschrift, Bd. 40 (1893).


Jürgen Beyer merkte dazu an: Etwas widersprüchlich ist, daß im vorhergehenden Absatz nicht nur steht, daß am Ende des 18. Jahrhunderts die Stadt in drei Stadtteile eingeteilt wurde und innerhalb der Stadtteile die Grundstücke numeriert wurden, sondern auch daß die Grundstücksnumerierung von 1788 bis 1941 galt. Aber es kann natürlich sein, daß die Grundstücksnummern von den Hausnummern abwichen.

Die Anmerkungen sind etwas dürftig. Aber natürlich sollten sich sowohl das Bürgerbuch aus dem Jahr 1786 als auch die Ratsprotokolle im Estnischen Historischen Archiv (http://www.eha.ee; E-Mail: ajalooarhiiv@ra.ee) befinden. Aus dieser Zeit sind fast alle Akten in deutscher Sprache.

Freitag, 8. Februar 2008

Action Painting in Fondation Beyeler

Die Fondation Beyeler in Basel zeigt zur Zeit die Ausstellung Action Painting, wie u.a. die NZZ berichtet. Der Katalog dazu ist bei Hatje+Cantz erschienen:

Fondation Beyeler (Hg.): Action Painting. Jackson Pollock. Ostfildern: Hatje+Cantz, 2008.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Zur Geschichte des Barcodes

Spannende Sache: Die NZZ zur Geschichte des Barcodes.

Sammlung Frauennachlässe auf Ö1

Heute (7.2.2008, 17.09-17.25) wird in der Ö1-Radiosendung Moment - Leben Heute die am Institut für Geschichte der Uni Wien angesiedelte Sammlung Frauennachlässe präsentiert. [via Salon 21]

Internationales Jahr der Kartoffel in Tschechien

Laut Radio Prag bleibt auch in der tschechischen Republik das Internationale Jahr der Kartoffel nicht unbeachtet, noch dazu, wo dort vor 100 Jahren in Havličkův Brod der „Verband der Kartoffelzüchter“ gegründet wurde. Havličkův Brod ist im übrigen auch Sitz des tschechischen Instituts für Kartoffelforschung, das erfreulicherweise auch im Netz vertreten ist (Výzkumný ústav bramborářský Havlíčkův Brod/Potatoe Research Institute).

Mittwoch, 6. Februar 2008

Vortrag von Wilfried Matzke zur Hausnummerierung und Adressierung in Augsburg

In einem Monat hält Wilfried Matzke wieder einen Vortrag zu den Augsburger Hausnummern. Die Daten lauten wie folgt:

Titel: Adressierung in der Stadt Augsburg
Zeit: Do, 6.3.2008, 8.30-11.30
Ort: Rathaus, 4. Stock, Seminarraum I

Interessenten, die nicht bei der Stadtverwaltung Augsburg beschäftigt sind, melden
sich bitte direkt an bei Wilfried Matzke, Stadt Augsburg, Stadtvermessungsamt,
Telefon: 0821 / 324 - 9370, E-Mail: vermessung@augsburg.de

Dienstag, 5. Februar 2008

Casanova als Benützer des Prager Fragamts

Eines der Erkenntnisse meiner Recherchen zum Prager Frag- und Kundschaftsamt ist, dass auch ein Herr namens Casanova diese Einrichtung benützt hat: Als sich dieser im März 1787 in Prag aufhielt, gab er im Kundschaftsblatt, das zu dieser Zeit den Titel Prager interessante Nachrichten führte, eine Annonce auf, in der er seine Dienste als Lehrer der französischen Sprache sowie in Mathematik, Erdbeschreibung, Geschichte Frankreichs, und der heraldischen Wissenschaften anbot. Er sei in diesen Tagen aus Paris angekommen, habe alldort in einer adelichen Stiftung die Stelle eines Lehrers in der Mathematik, Erdebeschreibung der französis. Sprachlehre mit der Rechtschreibung bekleide[t], und sei zugleich von deutscher Sprache der Lehrer gewesen; weiter sei er mit den lobwürdigsten Urkunden und auch Rekommendation versehen und verspricht nichts ermangeln zu lassen, und seine Pflicht auf das genaueste zu erfüllen; dessen fernere Auskunft ist in hiesigem k.k. Frag- und Kundschaftsamte zu erhollen.1 Eine Woche später wiederholte Casanova seine Annonce, und diesmal gab er auch seine Adresse bekannt: Er logirt auf der Kleinseithen in der Baadgasse im Einhorn N.37. u. ertheilt Früh v. 7 bis 9, Nachmittag v. 5 bis 7 Uhr.2
Doch handelt es sich bei diesem Casanova tatsächlich um den berühmten Giacomo Girolamo Casanova? Dafür spricht, dass sich dieser Casanova seit 1785 tatsächlich im böhmischen Duchcov aufhielt, wo er seine berühmten Memoiren verfasste, und dass er 1787 tatsächlich Prag besuchte. Der Casanova-Forscher Helmut Watzlawick ist jedoch überzeugt davon, dass es sich um einen anderen Casanova handeln muss: Denn Giacomo Girolamo konnte mit Sicherheit kein Deutsch.

(1) Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Innhaber herausgegeben, 24.3.1787, Nr.13, Beilage. Strahovská knihovna, Signatur: AT XVIII 7
(2) Prager interessante Nachrichten, nebst der eigentlichen Intelligenz aus dem k.k. Frag- und Kundschaftsamte. Von Vincenz Victorin Pruscha dieses k.k. Amtes Innhaber herausgegeben, 31.3.1787, Nr.14, Beilage. Strahovská knihovna, Signatur: AT XVIII 7


Kundschaftsblatt-Prag_17870331_Casanova

Montag, 4. Februar 2008

Pieter Bruegel der Ältere: Die Volkszählung zu Bethlehem

BruegelPieterAelt_Denombrement-Det_1566_MusRoyauxBruessel

Das wäre doch auch mal ein interessantes Thema: Die Volkszählung in Pieter Bruegels dem Älterem Gemälde Die Volkszählung zu Bethlehem, 1566, (Königliche Museen der Schönen Künste, Brüssel). Wobei ja laut Marijnissen (S.296) auf dem hier gezeigten Ausschnitt gar nicht die Volkszählung, sondern die Einhebung der Steuern gezeigt wird.
Ich habe jedenfalls mal einiges an Literatur dazu zusammengestellt:

Brink, Peter van den (Red.): Le dénombrement de Bethléen de Pieter Brueghel le Jeune: ou, la peinture de père en fils. [Exposition, Manderen, Château de Malbrouck, 15 avril-16 juillet 2000] Metz: Editions Serpenoise, 2000.

Bruegel – Une dynastie des peintres. (Ausstellungskatalog) Palais des Beaux-Arts, Brüssel 1979/1980, S. 51 Nr. C.

Currie, Christina: Demystifying the Process: Pieter Brueghel the Younger's 'The Census at Bethlehem', a Technical Study, in: Brink, Peter van den (Hg.): Brueghel Enterprises. Ausstellungskatalog Bonnefantenmuseum, Maastricht 2002 / Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel 2002, Gent / Amsterdam: Ludion 2001, S. 80-124.

Ertz, Klaus: Pieter Brueghel der Jüngere (1564-1637/1638). Die Gemälde mit kritischen Oeuvrekatalog . 2 Bände. Lingen: Luca, 1988 [bzw. 1998]/2000, Bd. I, 284-298.

Ertz, Klaus: Volkszählung zu Bethlehem, um 1607, in: Breughel - Brueghel. Pieter Breughel der Jüngere - Jan Brueghel der Ältere. Flämische Malerei um 1600. Tradition und Fortschritt. Ausstellungskatalog des Kunsthistorischen Museums Wien. Lingen: Luca, 1997, S. 319-322.

Fogel, Aaron: Bruegel's The Census at Bethlehem and the Visual Anticensus, in: Representations, No. 54 (Spring, 1996), S. 1-27 [Jstor]

Fraiture, Pascale: Dendrochronological Dating of Three Versions of 'The Census at Bethlehem' by Pieter Brueghel the Younger, in: Brink, Peter van den (Hg.): Brueghel Enterprises. Ausstellungskatalog Bonnefantenmuseum, Maastricht 2002 / Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel 2002, Gent / Amsterdam: Ludion 2001, S. 125-133.

Friedländer, Max Julius: Pieter Bruegel der Ältere. Berlin 2.A. 1921, S. 94.

Genaille, Robert: Le ‚Dénombrement de Bethléem’ et la persistance des goûts anversois chez Bruegel l’Ancien, in: Jaarboek Koninklijk Museum voor Schone Kunsten Antwerpen, 1981, S.61-96.

Glück, Gustav: Breugels Gemälde. Wien: Schroll, 1932, S.55, Nr. 25.

Grossmann, Fritz: Bruegel. The Paintings. London: Phaidon, 1955, S. 200.

Harleman, Suzanne: Catalogue/ 'The Census at Bethlehem', in: Brink, Peter van den (Hg.): Brueghel Enterprises. Ausstellungskatalog Bonnefantenmuseum, Maastricht 2002 / Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique, Brüssel 2002, Gent / Amsterdam: Ludion 2001, S. 134-148.

Marijnissen, Roger H.: Bruegel - Das Gesamtwerk. Köln: Parkland, 2003, S. 296-303.

Marlier, Georges: Pieter Brueghel le Jeune, Edition posthume mise au point par J. Folie. Brüssel: Finck, 1969, 60-67.

Temple, Richard: "Am I the Innkeeper?" - Pieter Brueghel's The Numbering at Bethlehem, in: Parabola, 19.2004, Nr. 4, S. 66-70.