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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Falter zu den Hausnummern

In der aktuellen Ausgabe der Wiener Stadtzeitung Falter (nur Print, Nr.43/2007, 24.10.2007, S.78) ist nun unter dem Titel "Herr der Hausnummern" das Ergebnis des Stadtspaziergangs nachzulesen, den Michael Ziegelwagner gemeinsam mit mir unternommen hat.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Weblogs in der universitären Lehre - 2

Gleich in zwei Lehrveranstaltungen lässt Wolfgang Schmale dieses Semester Geschichte-Studierende an der Uni Wien Weblogs führen: Zum einen (wie schon erprobt) in der Lehrveranstaltung Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft, zum anderen in der Lehrveranstaltung Wissenschaftliche Text- und Wissensproduktion mit dem Thema Europäische Einheit. Vor allem letzteres Modell erscheint mir, was die bislang vorliegenden Postings betrifft, zukunftsweisend: Es ist hier möglich, den Arbeits- und Denkprozess der einzelnen BlogerInnen mitzuerleben. Bleibt nur zu hoffen, dass diese (nämlich meine und vielleicht die anderer) Aufmerksamkeit auf diese quasi öffentlich vollzogenen Lernprozesse nicht abschreckend, sondern motivierend wirkt!

Stadterneuerung in Ostberlin, 90er Jahre

Aus gegebenem, wenigstens teilweise erfreulichem Anlass, wobei dies selbstredend auch zu bedenken ist: In der neuen Ausgabe des Argument (Nr. 272, 49.2007, Heft 4, S.615-617) gibt's eine Rezension der als Buch erschienenen Dissertation des Stadtsoziologen Andrej Holm.

Holm, Andrej: Die Restrukturierung des Raumes. Stadterneuerung der 90er Jahre in Ostberlin: Interessen und Machtverhältnisse. Bielefeld: transcript, 2006. [Verlags-Info]

Walter Famler auf den Spuren Juri Gagarins

War schon vor ein paar Wochen im Print-Standard, nun ist's aber auch im Online-Standard: Gagarin-Fan Walter Famler berichtet über eine Reise Wien-Moskau-Wien, zurückgelegt mit einem Steyr Puch 500 mit amtlichem Kennzeichen W-OSTOK-1. Vgl. auch hier.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Porträt von Nicolas Mahler

Die NZZ porträtiert den österreichischen Comic-Künstler Nicolas Mahler, der mehr in französischen als in deutschen oder österreichischen Verlagen publiziert.

Montag, 22. Oktober 2007

Aufsätze von Winfried Schulze online

Feine Sache: Auf Historicum.net sind anlässlich des 65. Geburtstags von Winfried Schulze etliche seiner Schriften online gestellt worden, darunter auch Arbeiten zu den frühneuzeitlichen Bauernaufständen und sein Aufsatz zu Oestreichs Begriff der Sozialdisziplinierung.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Nummerierung der Fiaker, Wien 1756

Laut Historischem Lexikon der Stadt Wien wurden die Wiener Fiaker 1800 nummeriert; aus einem Akt des Wiener Stadt- und Landesarchiv geht allerdings hervor, dass dies schon fast 50 Jahre früher der Fall war: Demnach sei über einen Vortrag vom 8. Mai 1756 eine allerhöchste Resolution ergangen daß um dem Muthwilligen schnellen Fahren deren Lehenkutschern dereinst gemessenen Einhalt zu verschaffen, die Stadt- so wie die Vorstadt-Lehen-Wagen ohne Ausnahme auf der Seite mit ordentlichen Numeren bemerket sofort und da aus diesen Zaichen bey Ausübung einigen Muthwillens die Innhaber deren Wägen füglich zu erkennen seynd, die in derley schnellen Fahren immer wo betrettende Lehen- und andere Kutscher zum erspieglenden Beyspiel für die übrige auf das empfindlichste in instanti gezüchtiget werden sollten. Was diese Nummerierung betreffe, sei alles nötige durch den Verwalter des Großen Armenhaus in die Wege zu leiten. Weiters solle ein gedruckter öffentlicher Ruff ausgehängt werden, der alle und jede Lehen- und andere Kutscher auffordere, von allem schnellen Fahren sich also gewis [zu] enthalten (...), wie im widrigen die jenigem welche darinne betretten werden, zum erspieglenden Beyspil für die übrige auf das empfindlichste an dem Orth des verübten Muthwillens gezüchtiget, und nicht allein durch die Polizey-Wacht, sondern auch so gar durch die patroulirende Miliz alsogleich von dem Wagen herab genohmen, und mit gemessenen Stockstreichen abgestraffet, allenfalls nach Maaß ihrer Bosheit, und des dabey begangenen Verbrechens zu fernerer Bestraffung arrestirlich angehalten werden würden.

WSTLA, Alte Registratur, A1 - Zusammengelegte Akten, 180 ex 1755: Niederösterreichische Repräsentation und Kammer an die von Wien, 10.5.1756; Ruff (gedruckt), 14.5.1756.

Art. Fiaker, in: CZEIKE, Felix (Hg.): Historisches Lexikon Wien in fünf Bänden. Bd. 2. Wien: Kremayr & Scheriau, 1999, S. 294f.

Samstag, 20. Oktober 2007

Die EU als Agentur zum Ertränken von Flüchtlingen

Dass die EU, die sich immer wieder zum Subjekt so genannter humanitärer Interventionen in Kontinenten macht, deren Menschenrechtsverständnis dem europäischen angeblich nicht entspricht, genauso gut und mit dem gleichen Recht zum Objekt solcher Militäraktionen werden könnte, ist eine der möglichen Schlussfolgerungen, die aus Slavoj Zizeks Kommentar für den heutigen Standard gezogen werden kann. Denn merke: Wer Flüchtlinge vor dem Ertrinken rettet, der handelt sich eine Klage europäischer Gerichte ein.

Polizeiliche Verfolgung in Deutschland

Wer sich über den Zustand von Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland informieren möchte, dem und der sei die Lektüre von annalist empfohlen, dem Weblog der Lebensgefährtin des Stadtsoziologen Andrej H. Dieser kam vor kurzem ins Visier deutscher Ermittlungsbehörden und wurde nicht zuletzt deswegen verdächtig, weil er in seinen Arbeiten Begriffe wie Gentrifizierung verwendet und fähig ist, Bibliotheken zu benützen (vgl. hier). Das Weblog dokumentiert einen Alltag permanenter Überwachung und Schikanen.

Besprechung von "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen"

In der heutigen Ausgabe der Presse stellt Anne-Catherine Simon mein Buch vor.

Freitag, 19. Oktober 2007

Homepage Claudia Spring

Zu den Forschungsschwerpunkten der österreichischen Zeithistorikerin Claudia Spring zählen u.a. NS-Zwangssterilisationen, Eugenik und die Geschichte der Anthropologie während des Nationalsozialismus. Auf ihrer Homepage finden sich u.a. ein Verzeichnis ihrer Publikationen sowie eine Vorstellung ihres Dissertationsprojekts zu den NS-Zwangssterilisationen in Wien.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Demonstration zum EU-Gipfel in Lissabon

Schon faszinierend: Es braucht den News-Feed der KPÖ-Steiermark, um über eine heute stattgefundene Großdemonstration von 150.000 bis 200.000 TeilnehmerInnen anlässlich des EU-Gipfels in Lissabon informiert zu werden. Standard, SpON, ORF Online, Google News, alles (bislang) Fehlanzeige...

Nachtrag: Zumindest Kurier und Tagesanzeiger bringen mit etwas Verspätung recht kurz ausgefallene Meldungen.

Ordnung der Häuser auf Hochschulschriftenserver der UB Wien

Ach ja: Seit kurzem ist meine Dissertation auf dem Hochschulschriftenserver der UB Wien als PDF downloadbar. Viele Arbeiten sind dort noch nicht verfügbar, vielleicht kommen in der nächsten Zeit mehr dazu.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Das fliegende Spaghettimonster

Bin ich voll dafür, naturgemäß: Für die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters, das laut Telepolis nun auch in Deutschland angekommen ist.

Dienstag, 16. Oktober 2007

Zwei Analysen zur Transformation der Universitäten in Unternehmen

Der neoliberale Umbau der österreichischen und deutschen Universitäten zu Unternehmen mit Wissensbilanzen, change management und verschulten Studienplänen schreitet ohne nennenswerten Widerstand voran; wenigstens gibt es an manchen Orten die kritische Analyse dessen, was geschieht. So zum Beispiel in der aktuellen Ausgabe von konkret (10/2007, S.22f); Magnus Klaue beschreibt darin die Folgen für die Studierenden: Eine Erfahrung durchleben alle Studierenden: daß sie vor allem Verwaltungsgegenstand sind. Die autonomen Seminare und Projekttutorien, über deren esoterische Themen man sich früher lustig machen konnte, sind vergessen. An freiwillige Lektüre jenseits des Seminarplans ist kaum zu denken. Kompensiert wird dieser Verlust geistiger Erfahrungsmöglichkeiten durch PR-Schnickschnack. Und für die wenigen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die nicht durch Lehre zugeschüttet sind, sieht die Situation nach Klaue folgendermaßen aus: Aber auch die Forschungsexzellenzen sind nicht viel besser dran. Sie müssen sich permanent neue Projektanträge und Projektverlängerungsbegründungen ausdenken, wenn sie überleben wollen, und können sich neben der Organisation von Tagungen und der Redaktion von Sammelbänden ihren eigenen Erkenntnisinteressen nur am Rande widmen. "Große Bücher" werden daher, wie Gustav Seibt jüngst zu Recht in der "SZ" moniert hat, inzwischen hauptsächlich von Emeritierten und Privatgelehrten geschrieben. Ansonsten dominiert die geistige Loseblattsammlung.
Eine weitere kritische Analyse liefert übrigens Heiner Keupp mit dem Artikel Unternehmen Universität. Vom Elfenbeinturm zum Eventmarketing in der aktuellen Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik.