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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 21. September 2007

Buchpräsentation von Walter Baier: Prinzip EntTäuschung, 2.10.2007

Transform!at. Verein zur Förderung linker Diskurse und Politik lädt ein zur Buchpräsentation von Walter Baiers Dissertation, die im VSA-Verlag erschienen ist.

Von den großen Erzählungen zur neuen Sprache der Politik

Podiumsgespräch, moderiert von Peter Fleissner
mit Walter Baier, Lisbeth N. Trallori,
Marlene Streeruwitz und Peter Möschl
am Dienstag, 02. Oktober 2007, 19:00 Uhr
im Weinhaus Sittl, Lerchenfelder Gürtel 51, 1160 Wien

Wie kann nach dem Scheitern der großen Erzählungen des 20. Jahrhunderts eine neue geschichtswirksame politische Sprache gefunden werden, durch die sich die Besonderheiten der vielen einzelnen globalisierungskritischen Kämpfe in eine kosmopolitische Sprache übersetzen liessen?


Baier, Walter: Prinzip EntTäuschung. Von den großen Erzählungen zur neuen Sprache der Politik. Hamburg: VSA, 2007. [Verlags-Info]

Donnerstag, 20. September 2007

Buchpräsentation "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen", 10.10.2007

oder: Wer ist die Nummer 1? - im Rahmen von "Geschichte am Mittwoch"

Zeit: Mittwoch, 10. Oktober 2007, 18 Uhr
Ort: Hauptgebäude der Universität Wien, Hörsaal 45 (rechter Seitenflügel, 2.Stock, gegenüber dem Eingang zum Institut für Geschichte)

Moderation: Edith Saurer
Kommentar: Wolfgang Pircher

Abstract: Anlass dieser Folge von "Geschichte am Mittwoch" ist das Erscheinen des Buchs "Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen. Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie" im Rahmen der am Institut für Geschichte herausgegebenen Reihe "Wiener Schriften zur Geschichte der Neuzeit". Im Zentrum des Bands steht die Einführung der Hausnummerierung und "Seelenkonskription" – das heißt einer Volkszählung – in den westlichen Provinzen der Habsburgermonarchie in den Jahren 1770-1772; monatelang durchstreiften damals Beamte und Militärs die Dörfer, Märkte und Städte, zogen von Haus zu Haus, befragten die darin wohnenden Subjekte und trugen ihre Angaben in Tabellen ein, was nicht ohne Probleme vor sich ging.
Am Beginn der Präsentation geht der Autor auf die Vorgeschichte dieser Aktion ein, behandelt die bereits im 17. Jahrhundert einsetzenden so genannten "Judenkonskriptionen", die Erfassung der Protestanten und Protestantinnen im Zuge der Gegenreformation sowie die "policeylichen" Hausbeschreibungen zum Zwecke der Bekämpfung der Bettlerinnen und Bettler. Anschließend kommentiert Wolfgang Pircher das Buch. Abgeschlossen wird die Veranstaltung mit einer Präsentation von Aufnahmen jener historischer Hausnummern, die die Nummer 1 verpasst bekamen. Denn merke: "Alle gleichen Cäsar, keiner möchte in Rom der zweite sein." (Louis-Sébastien Mercier)

Publikation: Tantner, Anton: Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen. Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie. (=Wiener Schriften zur Geschichte der Neuzeit; 4). Innsbruck/Wien/Bozen: Studienverlag, 2007.

Mittwoch, 19. September 2007

Netzwerkanalyse der österreichischen Uni-Räte

Recht aufschlussreich: ORF ON Science berichtet über eine von Christian Gulas durchgeführte Netzwerkanalyse der österreichischen Uni-Räte. Das Fazit: Seine [Gulas'] Analyse habe gezeigt, dass das universitäre Feld zugunsten des ökonomischen an Autonomie verloren habe. Das ursprüngliche Ziel, die Universitäten mit der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit über die Uniräte zu verknüpfen, sei demnach nicht erreicht worden.

Geistesblitz

In der heutigen Wissenschaftsbeilage des Standard bin ich der Geistesblitz, und Oliver Hochadel hat noch einen weiteren Artikel zu meinen Forschungsschwerpunkten verfasst. Bei der Endkorrektur ist an manchen Stellen ein "n" meines Namens verlustig gegangen, aber das ist nicht das erste Mal, dass das passiert (vgl. z.B. hier den GWU-Beitrag über Weblogs von HistorikerInnen) und nicht so tragisch. Also: Tantner heisst's, nicht Tanter.

Dienstag, 18. September 2007

Jobperspektiven für HistorikerInnen

Archivalia verweist auf einen FAZ-Artikel, der HistorikerInnen gute Job-Chancen attestiert; der Text ist hier auch online.

Hausnummerierung: Berliner Verwirrung

Sie sind zum Verzweifeln, meint N24: Die Hausnummern in Berlin. Mal sind die Straßen hufeisenförmig nummeriert, mal wie sonst üblich gerade/ungerade nach Straßenseite getrennt, ein Graus für Taxifahrer und Touristen.

Professoren am Spieß - Otto Köhler zu Wirtschaft und BASF im Nationalsozialismus

Ein hübsches Bildchen voller unabhängiger Geschichte-Professoren ist dem Beitrag von Otto Köhler über die Tätigkeit der BASF im Nationalsozialismus vorangestellt; zugleich kritisiert Köhler darin eine Neuerscheinung von Adam Tooze über die Wirtschaft im Nationalsozialismus:

Tooze, Adam: Ökonomie der Zerstörung. Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus. München: Siedler, 2007.

Montag, 17. September 2007

Die Schreib- und Kopeystube des Wenzel Augustin Wersak, Wien 1783

Nicolai geht in seinem Reisebericht über Wien kurz auf folgende Dienstleistungsstätte ein:
Im Hornung 1783 hat ein Herr Wenzel Augustin Wersak, der Schreib- und Kopeystube Unternehmer und Direktor, auf dem hohen Markte Nro. 489. eine Universal-Schreib- und Kopeystube errichtet. Daselbst will er alle Gattungen von Schriften kopiren, Wirthschafts- und Handlungsrechnungen übersehen und in Ordnung bringen, Uebersetzungen aus der deutschen, lateinischen, französischen, wälschen, ungarischen, böhmischen Sprache machen, Briefe oder Aufsätze verfassen. Dabey bietet er hohen Herrschaften und allen, welche zu Beförderung ihrer Geschäfte sich keine Sekretare oder Kanzellisten halten wollen, in aller Unterthänigkeit seine Dienste an; und jedwedem, der auf dem Wege ist, und doch etwas aufzeichnen will, bietet er seine Universal-Schreib- und Kopeystube dazu an.
Weiters erwähnt Nicolai, dass Wersaks später seine Dienstleistungen noch ausgedehnt hat:
Einige Monate nachher hat Herr Wersak auch ein Dienstanzeigungskomtor errichtet, wo Dienstsuchende Personen sich melden, und diejenigen die solche brauchen, sie finden können.

NICOLAI, Friedrich: Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz, im Jahre 1781. Berlin/Stettin 1783. ND Hildesheim u.a.: Olms, 1994. (=Gesammelte Werke; 16. Hg. von FABIAN, Bernhard/SPIECKERMANN, Marie-Luise), S. LXVIII, 275 f.

Sonntag, 16. September 2007

Volkskundekongress "Bilder Bücher Bytes" und Frühneuzeittagung - kein Vergleich

Das Webangebot des Volkskundekongress Bilder Bücher Bytes, der ab Sonntag 23.9. in Mainz stattfinden wird, ist wirklich beeindruckend und vorbildlich, was selbstredend auch für das dazugehörige Weblog gilt.
Nur zum Vergleich: Die Homepage der Frühneuzeittagung Kultureller Austausch in der Frühen Neuzeit in Greifswald, zu der ich am Mittwoch fahren werde, nimmt sich demgegenüber ziemlich mager aus. Gewiss, die Frühneuzeittagung ist nicht so groß angelegt wie der Volkskundekongress, aber solch ein Retro-Design wäre ja auch bei HistorikerInnen nicht nötig, oder? Gespannt darf man jedenfalls darauf sein, in wie weit der nächste deutsche Historikertag, der kommendes Jahr in Dresden stattfindet, aktuelle Technologien berücksichtigen wird.
Kleine Randbemerkung: Ich bin ja neugierig, ob Peter Burke, der bei der Frühneuzeittagung einen Abendvortrag halten soll, schon seinen Pass zugeschickt bekommen hat. Beim Kulturgeschichtetag in Linz war das nämlich noch nicht der Fall, weswegen Burkes Auftaktvortrag ohne den Vortragenden reisen musste und von Brendan Dooley vorgelesen wurde.

Samstag, 15. September 2007

Buchpräsentation zu Geschichte und Hypertext/E-Learning

Jakob Krameritsch' Dissertation über Hypertext und dessen Potenziale für die Produktion, Repräsentation und Rezeption der historischen Erzählung ist nun als Buch bei Waxmann erschienen; schon vor ein paar Monaten herausgekommen ist bei Böhlau E-Learning Geschichte. Beide Bücher werden am 8. Oktober ab 18 Uhr in Wien im Semperdepot (6. Bezirk, Lehárgasse 6) präsentiert, nähere Informationen hier. [via Histnet und Martin Gasteiner]

Krameritsch, Jakob: Geschichte(n) im Netzwerk. Hypertext und dessen Potenziale für die Produktion, Repräsentation und Rezeption der historischen Erzählung. Münster u.a.: Waxmann, 2007.

Schmale, Wolfgang/Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob/Romberg, Marion: E-Learning Geschichte. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2007.

Freitag, 14. September 2007

Schwechat 64

Schwechat_064_Hauptplatz5

Schwechat, Hauptplatz 5

Donnerstag, 13. September 2007

FU Berlin: Querelen um die Berufung des Historikers Albert Scharenberg

SPOn und ND berichten über den Fall des Nordamerika-Historikers und Politologen Albert Scharenberg, dessen Berufung auf eine Junior-Professur vom Präsidium der Freien Universität Berlin blockiert wird. Der angebliche Grund: Mit seinen 42 Jahren wäre Scharenberg zu alt für die Stelle; KritikerInnen vermuten allerdings, dass politische Gründe eine Rolle spielen, da Scharenberg dem Uni-Präsidenten zu links ist, arbeitet er doch im Kuratorium der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit.
Das Argument mit dem Alter ist nun wirklich verwunderlich: In einem Wissenschaftssystem, in dem man bis so circa Mitte 40 zum Nachwuchs zählt (unvergessen die Sektion des Deutschen Historikertags "Junge Historiker stellen sich vor", in der ergraute Privatdozenten ihre Themen präsentierten), ist man mit 42 doch noch geradezu ein Jungspund, nicht wahr?

Nachtrag: Auch die Berliner Morgenpost berichtet.

Parkhäuser und Aufzüge

Auf Andreas Bernards wirklich lesenswerte Studie über die Geschichte des Aufzugs habe ich ja schon hingewiesen, nun erschien vor kurzem eine vielversprechende Arbeit über Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses. In Telepolis rezensiert Sebastian Susteck beide Bücher; vgl. auch Peter Plener im Kakanien-(Senior)-Editor-Weblog.

Bernard, Andreas: Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne. Frankfurt am Main: Fischer 17348, 2006.

Hasse, Jürgen: Übersehene Räume. Zur Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses. Bielefeld: Transcript, 2007.

Mittwoch, 12. September 2007

Interview mit Chuck Palahniuk

Gestern war er in Wien, nun bringt der Standard ein Interview mit Chuck Palahniuk.

Interview mit Georg Franck

In der Philosophischen Audiothek ist nun ein letzte Woche auf Radio Orange gesendetes Interview mit Georg Franck, Autor der Ökonomie der Aufmerksamkeit als MP3 zugänglich; geführt hat das Interview Herbert Hrachovec.