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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 20. August 2007

Hausnummern-Rezension in der FAZ

In der heutigen FAZ (S.35; Link zum kostenpflichtigen Artikel) hat Helmut Mayer eine Rezension meines Hausnummernbüchleins veröffentlicht, die seinen Inhalt pointiert zusammenfasst.

Nachtrag: Der Beitrag ist mittlerweile kostenfrei zugänglich.

Tutorial zur Benützung der UB Wien online

Im Rahmen des E-Learning-Projekts Geschichte Online habe ich nun ein Tutorial zur Benützung der UB Wien erstellt.

Das Tutorial enthält u.a.

*) eine Beschreibung der grundlegenden Einrichtungen der UB Wien
*) eine Einführung in den OPAC
*) eine Einführung in die Benützung der digitalisierten Band- und Zettelkataloge
*) einen Hinweis auf die von der UB Wien angebotenen Datenbanken
*) eine Beschreibung der verschiedenen Möglichkeiten, auf Zeitschriften zuzugreifen (konventionell und elektronisch)
*) und schließlich eine Aufzählung der Möglichkeiten, was getan werden kann, wenn ein Buch nicht auf der UB zu finden ist.

Kommentare und Verbesserungsvorschläge sind willkommen!

Sonntag, 19. August 2007

Guido Fackler: Ortsrufanlagen

Bislang kannte ich solches nur aus tschechischen Dörfern, wo über die Lautsprecher der so genannten Ortsrufanlagen Blasmusik und Ankündigungen z.B. von Tierimpfaktionen abgespielt wurden (zu hören und sehen z.B. in Ulrich Seidls Film Mit Verlust ist zu rechnen).
Nun erfahre ich über Bilder . Bücher . Bytes, dem Blog zum Volkskundekongress, dass es solche Vorrichtungen auch in der BRD gab, z.B. in badischen Dörfern. Der Volkskundler Gudio Fackler beschäftigt sich mit diesen Ortsrufanlagen und wird an besagtem Kongress einen Vortrag dazu halten. Mehr Info sowie ein Interview mit Fackler hier.

Samstag, 18. August 2007

Einheitliche Nummerierung von Klassenräumen zwecks Verhinderung von Amokläufen?

Für was die noch viel zu wenig erforschte Kulturtechnik der Nummerierung nicht alles herhalten muss, jetzt soll sie auch noch der Verhinderung von Amokläufen dienen: Gemäß einem Artikel im General-Anzeiger (GA) fordert die Polizei in Bonn eine einheitliche Nummerierung der Klassenräume in Schulen.
Alle Chemieräume zum Beispiel könnten die Nummer 20, Werkräume die Nummer 10 erhalten. Räume im Erdgeschoss könnten mit einer 0 vorneweg gekennzeichnet werden und so weiter. Bei 94 städtischen Schulen in 145 Gebäuden komme da einiges zusammen, machte SGB {=Städtisches Gebäudemanagement}-Chef Friedhelm Naujoks deutlich, und das hat natürlich auch seinen Preis: Alles in Allem kostet die Maßnahme mehr als 60 000 Euro.
Aus Sicht der Polizei ein sinnvolles Projekt, wie Polizeisprecher Harry Kolbe dem GA am Dienstag erklärte. Das auch nicht nur bei Amokläufen helfen könnte, an Schulen Menschenleben zu retten und Täter auszuschalten. Auch in anderen Krisensituationen, etwa bei Bränden, sei eine schnelle Orientierung für die Einsatzkräfte ungeheuer wichtig, sagte er. Sinn mache deshalb eine einheitliche Raumnummerierung in Verbindung mit entsprechenden Bauplänen aller Schulen, die der Polizei zur Verfügung gestellt werden sollten, damit sie in Notfällen die Maßnahmen zielgerichteter als bisher einleiten kann.

Nicht alle Schulleiter sind allerdings begeistert über den Vorschlag: Bei den doch sehr unterschiedlichen Schulgebäuden in der Stadt gäbe es im Fall eines Falles vermutlich doch Probleme mit der Nummerierung und damit mit der Orientierung. "Das Geld könnten wir besser für andere Sachen ausgeben", meinte einer.

Freitag, 17. August 2007

Wissenschaft als Verbrechen

Wer befähigt ist, wissenschaftlich zu arbeiten und Bibliotheken benützen kann, ist laut Auffassung deutscher Behörden ein potenzieller Terrorist. So geschehen im Fall des Stadtsoziologen Andrej H., dessen Spezialgebiet Gentrification ist, weswegen ihm vorgeworfen wird, an der Bildung einer terroristischen Vereinigung beteiligt gewesen zu sein. Über den Fall wurde verschiedentlich berichtet, Telepolis z.B. brachte ein Interview mit dem Soziologen Rainer Rilling, im ND gibt's heute einen Beitrag und das Weblog Kulturwissenschaftliche Technikforschung sowie die Frankfurter Rundschau informierten über internationale Proteste gegen die Verhaftung.
Wer will, kann zwei offene Briefe unterschreiben, die sich für eine Freilassung des Wissenschafters einsetzen: Der eine wurde u.a. von Hartmut Häußermann erstellt, der zweite von einem Kreis internationaler Wissenschafter.

Donnerstag, 16. August 2007

Dérive auf Reisen

Dérive - Zeitschrift für Stadtforschung ist bei der Documenta eingeladen und berichtet über diesen Ausflug in einem eigenen Weblog namens Dérive auf Reisen.

Mittwoch, 15. August 2007

Webarchivierung in Österreich

Die ORF-Futurezone bringt ein Interview mit der ÖNB-Mitarbeiterin Bettina Kann über das Vorhaben, in den nächsten Jahren das österreichische Web zu archivieren.

Rohrpostsystem in Prag

Das wusste ich nicht: In Prag gibt es ein Rohrpostsystem, das bis vor kurzem noch in Betrieb war. Radio Prag berichtet darüber.

Nachtrag: Nun gibt's noch einen weiteren Beitrag von Radio Prag über die SMS des 19. Jahrhunderts.

Dienstag, 14. August 2007

Was waren Medien: Vorträge von Kittler, Vogl & co online

Die Vorträge der im WS 2006/07 und SS 2007 an der Uni Wien abgehaltenen, von Claus Pias organisierten Ringvorlesung Was waren Medien? sind nun als MP3-Dateien online.

Aus dem Programm (jeweils MP3):

Friedrich Knilli: Wie aus den Medien eine Wissenschaft wurde

Joseph Vogl: Epoche des ökonomischen Menschen

Friedrich Kittler: Dark Side of the Moon

Marie-Luise Angerer: Vom Cybersex zum Abstract Sex. Von der kybernetischen Regierung zur affektiven Regulierung

Wolfgang Ernst: Rekursionen der Medienwissenschaft

Montag, 13. August 2007

Fantomzeit: Weblog mit hohem Schrullfaktor

Drollig, das könnte ja regelrecht zum Kult werden: Fantomzeit ist ein Weblog, das sich der vom Chronologiekritiker (Wikipedia) Heribert Illig entwickelten, äh, Theorie vom erfundenen Mittelalter widmet.

Sonntag, 12. August 2007

Kakanien: Doderereskes IfÖG

Da hat Peter Plener am Kakanien-Editor-Weblog selbstredend recht: Am Institut für Österreichische Geschichtsforschung (IfÖG) geht's so wie zu Doderers Zeiten zu. Da erscheint in der institutseigenen Reihe eine Habilitationsschrift, die etliche Preise einheimsen konnte und wird in der Folge von einem Institutsmitglied auf H-SOZ-U-KULT auf das Wüsteste verrissen. Und das alles vor dem Hintergrund, dass die Autorin Chancen auf eine Professur am Institut hat. Durchaus amüsant. Ob H-SOZ-U-KULT bewusst ist, dass es sich da vielleicht für eine wienerische Instituts-Intrige instrumentalisieren hat lassen?

Arte-Foucault-Dokumentation online

Der Foucault-Blog meldet, dass eine Arte-Dokumentation über Foucault (auf französisch) in handliche Häppchen aufgeteilt online gestellt wurde, und zwar hier.

Samstag, 11. August 2007

Linksliberales Denunziantentum à la taz

Fand ich übrigens auch eine Frechheit: Die Denunziation des wunderbaren und sehr empfehlenswerten Romans Der bewaffnete Freund von Raul Zelik (vgl. hier) durch einen gewissen Andreas Fanizadeh in der taz. Letzterer entblödet sich nicht einmal, Jürgen Habermas' EU-Besoffenheit zu verteidigen.

Nachtrag: Dass es auch anders geht, beweisen zwei weitere Rezensionen in politisch doch sehr unterschiedlichen Medien, nämlich zum einen in der linken AK, zum anderen in der neoliberalen NZZ.