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Samstag, 18. August 2007

Einheitliche Nummerierung von Klassenräumen zwecks Verhinderung von Amokläufen?

Für was die noch viel zu wenig erforschte Kulturtechnik der Nummerierung nicht alles herhalten muss, jetzt soll sie auch noch der Verhinderung von Amokläufen dienen: Gemäß einem Artikel im General-Anzeiger (GA) fordert die Polizei in Bonn eine einheitliche Nummerierung der Klassenräume in Schulen.
Alle Chemieräume zum Beispiel könnten die Nummer 20, Werkräume die Nummer 10 erhalten. Räume im Erdgeschoss könnten mit einer 0 vorneweg gekennzeichnet werden und so weiter. Bei 94 städtischen Schulen in 145 Gebäuden komme da einiges zusammen, machte SGB {=Städtisches Gebäudemanagement}-Chef Friedhelm Naujoks deutlich, und das hat natürlich auch seinen Preis: Alles in Allem kostet die Maßnahme mehr als 60 000 Euro.
Aus Sicht der Polizei ein sinnvolles Projekt, wie Polizeisprecher Harry Kolbe dem GA am Dienstag erklärte. Das auch nicht nur bei Amokläufen helfen könnte, an Schulen Menschenleben zu retten und Täter auszuschalten. Auch in anderen Krisensituationen, etwa bei Bränden, sei eine schnelle Orientierung für die Einsatzkräfte ungeheuer wichtig, sagte er. Sinn mache deshalb eine einheitliche Raumnummerierung in Verbindung mit entsprechenden Bauplänen aller Schulen, die der Polizei zur Verfügung gestellt werden sollten, damit sie in Notfällen die Maßnahmen zielgerichteter als bisher einleiten kann.

Nicht alle Schulleiter sind allerdings begeistert über den Vorschlag: Bei den doch sehr unterschiedlichen Schulgebäuden in der Stadt gäbe es im Fall eines Falles vermutlich doch Probleme mit der Nummerierung und damit mit der Orientierung. "Das Geld könnten wir besser für andere Sachen ausgeben", meinte einer.