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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 20. März 2007

Tagung für Karl Vocelka zum 60. Geburtstag

Im Mai wird Karl Vocelka 60, und dies ist Anlass für ein Symposium, dessen Programm über H-SOZ-U-KULT ausgeschickt wurde; ich werde dort auch referieren, und zwar über den famosen Wichtelzopf (auch: Weichselzopf oder plica polonica).

Aus dem Programm:

Stephan Steiner: Wien-Temesvar und retour. Der Wasserschub unter Maria Theresia

Susanne Hehenberger: „...die beleidigte Ehre Gottes auf das empfindlichste zu rächen, in allweg gesonnen“. Blasphemie und Sakrileg im 18. Jahrhundert

Anton Tantner: Wahrheitsproduktion durch „Auskampelung“. Zum Kampf gegen den Wichtelzopf

Hans Christian Leitich: Kaiser Joseph II und eine Architektur gewordene Obsession für den Ausblick

Verena Moritz/Hannes Leidinger: Wienerinnen machen Weltrevolution – Biographische Annäherungen zur Geschichte der Kommunistischen Internationale

Ästhetik des Horrors

Eine spannend klingendes Symposium findet am 30./31. März in Wien (Aula des Alten AKH) statt:

Intermediale Ästhetik des Horrors

Zwei der dort angekündigten Vorträge greife ich heraus:

Roland Innerhofer: "Da tauchen Menschen auf und verschwinden wieder". Horrorszenarien in Elfriede Jelineks 'Die Kinder der Toten'.

Stefan Höltgen: "Es hat (nicht) geschmeckt." Der 'Kannibale von Rothenburg' und der verstehende Horrorfilm.

Montag, 19. März 2007

Forschungsprojekt zu Migration in der Habsburgermonarchie

Die Universitätszeitung der Uni Wien stellt das Forschungsprojekt der Historikerin Annemarie Steidl zu den Migrationssystemen in den Ländern der Ungarischen Krone von 1870 bis 1914 vor. Sie untersucht dabei sowohl die Binnenmigration als auch die Auswanderung in die USA.

Sonntag, 18. März 2007

Vampirismus

Nicht extrem tiefschürfend und viel neues bringend, aber ganz nett: Ein Beitrag auf Telepolis zum Vampirmythos als Verkörperung von Ausbeutung.

Samstag, 17. März 2007

Rockmusik und wissenschaftliche Akademien

Gleich zwei interessante Vorträge gibt es in Wien am kommenden Mittwoch:

Friedrich Kittler: Dark Side of the Moon
Zeit: 21.3.2007, 19:15
Ort: Universität Wien, Neues Institutsgebäude (NIG), Institut für Philosophie, Universitätsstraße 7, 1010 Wien, 3. Stock, HS 3D

Martin Gierl: Wissenschaftsprojektemacherei, Computer und der Staat: Sprats Royal Society, Swifts Lagadian Academy und Leibniz' Königlich-Preußische Sozietät.
Zeit: 21.3.2007. 18:00
Ort: Universität Wien, Hauptgebäude, Institut für Geschichte, Dr. Karl Luegering 1, 1010 Wien, HS 45

Abstract: Um 1700 waren die Wissenschaften auf dem Weg. Es ist die Zeit der „wissenschaftlichen Revolution“ hin zur „experimentellen Philosophie“ und zum empirischen Wissen. Die Wissenschaften sollten praktisch werden, hieß es. Es war die Zeit der Akademien, eine Zeit unglaublicher Projektemacherei – und vieles davon ist Realität geworden und Grundlage unserer Lebenswelt. Der Vortrag skizziert mit Sprat, Swift und Leibniz frühaufklärerische Vorstellungen von Wissensorganisation und ihren praktischen Hintersinn im Utopischen, in den Akademien und für den Staat. Man entblöde sich nicht, die Sonne wieder aus den Gurken ziehen zu wollen, schrieb Swift. Alles beruht auf Null und Ein, antwortete Leibniz darauf.

Freitag, 16. März 2007

Bernhard Siegert - Passagiere und Papiere

Siegert_Passagiere_kl Hingerissen und begeistert bin ich von Bernhard Siegerts Buch Passagiere und Papiere. [E]in Buch über eine fast vergessene Urszene der Moderne möchte es sein, und dies ausgehend von den Passagierregistern der Casa de la Contración in Sevilla, die diejenigen infamen Menschen verzeichneten, die über Sevilla in die spanischen Kolonien in Amerika auswandern wollten. Reichhaltig sind die Themen, die in dem doch kurzen Buch behandelt werden: Die Frühgeschichte des Rassismus - von Juden oder Mauren abstammende Spanier durften nicht ausreisen -, Migrationsregime, literarische Beschreibungsweisen, Stadtplanung, Wahrheitsrituale, Identifizierungs- und Adressierungstechniken samt der Widerstände dagegen, der Kampf gegen die falschen Bettler, Seuchen- und im besonderen Pestbekämpfung, alles drin, und dies durchaus konzise und kohärent. - Höchste Empfehlung!
Weitere Informationen zu Siegerts Buch gibt es auf seiner Uni-Homepage; der Thomasius Club in Weimar Leipzig wiederum veranstaltete eine Buchpräsentation in Form eines einstündigen Interviews mit Bernhard Siegert, dessen Mitschnitt online ist.

Siegert, Bernhard: Passagiere und Papiere. Schreibakte auf der Schwelle zwischen Spanien und Amerika. München: Fink, 2006. [Amazon]

Donnerstag, 15. März 2007

Diagonale: Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt

Auf dem Filmfestival Diagonale in Graz erfolgt nächste Woche die Premiere des Films Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt: Schlurf erzählt die Geschichte einer vergessenen Rebellion; von Jugendlichen, die sich auch unter der Nazi-Diktatur nicht beugen wollten, den Dienst in der HJ verweigerten, „Feindsender“ hörten und auch ihrer Begeisterung für Jazz-Musik und Swing-Tanz trotz immer härter werdender Repressionen nicht abschworen. Für nicht wenige endete das in „Arbeitserziehungslagern“, in Jugend-KZs oder in der Todeszelle.
Schlurf ist keine historische Dokumentation im klassischen Sinn, sondern erzählt die Geschichte der Swing-Jugend aus heutiger Sicht

Ich habe auch einen kleinen Beitrag an diesem Film geleistet, indem ich Recherchematerialien dafür zu Verfügung gestellt habe. Fotos von den Dreharbeiten gibt es hier, einen Artikel zum Film brachte Concerto; im ORF wird der Film wahrscheinlich am 15. April ausgestrahlt.

Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt
Regie: Wolfgang Beyer, Mona Ladurner; Idee und Recherche: Katja Schröckenstein
A, 2006/2007, Beta SP, Farbe, 70 Minuten, Produktion ORF, WDR, epo-film.

Premiere: Mi 21.3.2007, 17 Uhr
Geidorf Kunstkino 1, Geidorfplatz 1a, 8010 Graz
Bus 30, 31, 41, 58 sowie 63

Mittwoch, 14. März 2007

Porträt von Fred Vargas

Die NZZ bringt heute ein Porträt der Krimiautorin Fred Vargas.

Vor 300 Jahren: Gründungspatent des Wiener Frag- und Kundschaftsamts

Vor genau 300 Jahren, am 14.3.1707 wurde das Gründungspatent des Versatzamts, des heutigen Dorotheums, erlassen, mit dem gleichzeitig auch ein Adressbüro, das so genannte Fragamt bzw. Frag- und Kundschaftsamt gegründet wurde. Die auf diese Einrichtung bezogene Passage in dem Patent lautet wie folgt:

Schließlichen, was obangeregtes Frag-Amt anbetrifft, weilen die Erfahrniß bishero gezeiget, daß viel Partheyen verhanden, welche etwa ein Gut, Hof, Hauß, Garten, Acker, Wiesen, Weingarten, oder andere unbewegliche Güter; item, Körner, Wein, Fässer, Holtz, Heu, Pferde, Wagen, Galanterie-Waaren, Musicalische Instrumenta, wie auch Spallier, Bilder, Bibliothecken, und andere dergleichen Fahrnüsse, die ohne merklichen Unkosten und Schaden nicht auf die Märckte zu bringen seynd, zu verkauffen willens wären, jedoch aber hierum aus Mangel, daß eine solche Feilbiethung nicht kundbar ist, keinen Käufer überkommen können: herentgegen auch andere Partheyen dergleichen Stücke gern käuflich an sich bringen möchten, wann sie von ein oder anderer Feilbiethung Wissenschaft hätten; als ist nicht allein vorgemeldter Ursachen halber, sondern auch beyden Partheyen zum besten, und zwar zu Erinnerung des von denen Zubringern und Zubringerinnen bishero genommenen übermäßigen Lohns, und daß sie von jedem Gulden so gar einen Groschen ungescheut begehret haben, dieses Frag-Amt dahin eingerichtet worden: daß nicht nur auf freywilliges Anmelden eines jeden Verkäuffers, seine feilbiethende Sachen in ein eigenes darzu absonderlich haltendes Protocoll, gegen Bezahlung 17. Kreutzer Schreib-Gelds, wie er es begehrt und angiebt, eingeschrieben werden, sondern auch dem Käuffer gegen ein gleichmäßiges Aufschlag-Geld erlaubt seyn solle, das etwa verlangende Stück in gedachten Büchern nachzuschlagen, und alle Umstände zu seiner Nachricht daraus zu ersehen; mit diesem ausdrücklichen Beysatze, daß, wann nachgehends ein oder anderes hiervon verkaufft würde, man dem Amte dessentwegen weiter nichts zu reichen schuldig seyn, sondern solches nur zu dem Ende angezeigt werden solle, damit das verkauffte Stück aus dem Protocoll wiederum abgethan werden möge. Wornach sich ein jeder zu richten, auch vor Schaden zu hüten wissen wird.

Codex Austriacus, Bd.3, S.534 f.

#FragamtWien

Dienstag, 13. März 2007

adulteducation.at - Erwachsenenbildung in Österreich

Die vom Österreichischen Volkshochschularchiv und vom Verband Österreichischer Volkshochschulen erstellte Knowledgebase Erwachsenenbildung bietet u.a. eine Abteilung zur Historiografie an, die [e]ine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Erwachsenenbildung in Österreich liefert. Vorgestellt werden wichtige Personen, weiters gibt es unter Zeitreise eine Zeitleiste, es werden die Institutionen der österreichischen Erwachsenenbildung vorgestellt und schließlich gibt es den Bereich der Ausstellung, wo u.a. die Sonderausstellung Albert Einstein und die (Wiener) Volksbildung gezeigt wird. An der Erstellung des Content beteiligt waren u.a. Thomas Dostal, Gudrun Braunsperger und Anton Szanya.

Montag, 12. März 2007

Vorschlag für ein Intelligenzhaus durch Heinrich Bode, 1703

Angelehnt vermutlich an Wilhelm von Schröders Intelligenzwerk-Projekt (vgl. hier), schlägt Heinrich Bode in seiner 1703 veröffentlichten Fürstlichen Macht-Kunst die Errichtung eines Intelligenz-Hauses vor. Dies sei ein Mittel, die Manufakturen und den Kommerz zu befördern, denn dazu sei gute Ordnung im Handel und die Intelligenz-Notitz, oder Kundschafft zweyer Personen von Nöten.
Bode nennt ein Beispiel: Petrus wolte gern 2. Stuck Laaken oder Tuch verkauffen / Paulus 10. Stuck: Stephanus hat Tuch nöthig / weiß aber nicht wo ers bekommen soll / er weiß von Petro noch von Paulo nichts: Müssen also beyderseits Käuffer und Verkäuffer / propter ignorantiam, daß keiner weiß / wo er den andern antreffen soll / verlegen seyn.Also leydet so wohl der Fabricante und die Waare / als der Fabricante Noth und Schaden. Das zweite von Bode angeführte Beispiel lautet wie folgt: Es will einer gern ein Koch / Schreiber / Gärtner / Diener oder Magd haben; Es lauffen dergleichen Herrn-lose Leuthe genug im Lande herumb / wollen gern einen Herrn haben / können keinen kriegen: Beyderseyts seynd daran verlegen / was machts? der Mangel der Kundschafft oder Intelligentz.
Wie läßt sich nun ein Intelligentz-Weesen / dadurch einer vom andern Kundschafft bekommet einrichten? Bode möchte in einem Intelligenz-Hause ein so genanntes Ober-Intelligentz-Ambt einrichten, mit dem in den Provinzen sowie in kleinen Städten aufgestellte Unter-Intelligentz-Aembter wöchentlich korrespondieren. Inhalt der Korrespondenz: Die eingelangten Kauf- oder Verkaufsangebote sowie die Stellengesuche und -angebote. Diese sollen in ein Alphabetisches Protocoll eingetragen werden. Wer nun etwas haben will / zeiget sein Verlangen entweder im Ober- oder Unter-Intelligentz-Hauß an / ist es hier nicht zu finden / welches auß dem wochentlichen gedruckten Notiz-Zettel zu ersehen / so schickt das Unter-Collegium die Desideria wochentlich ein / und erhaltet so fort auß der Notiz-Tabelle destwegen Nachricht. Diese Eintragung solle gegen die Erlegung eines Orts-Thalers erfolgen, womit die laufenden Kosten für das Collegium bezahlt werden könnten. - Bodes Vorschlag sieht demnach auch die Herausgabe eines Printmediums, des wochentlichen gedruckten Notiz-Zettel vor; später wird dieses Medium die Bezeichnung Intelligenzblatt bekommen.

Bode, Heinrich: Fürstliche Macht-Kunst oder unerschöpffliche Gold-Grube, Wordurch ein Fürst sich kan mächtig und seine Unterthanen reich machen. Wien: Schönwetter, 1703, S. 130-133.

Sonntag, 11. März 2007

Deutsche Bischöfe als Punks - echt shocking

Marcus Hammerschmitt berichtet in Telepolis über die Reise einer Gruppe wildgewordener Punks nach Israel.