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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 21. Juli 2006

Cockshott/Cottrell: Alternativen aus dem Rechner

cockshottcottrell Ich will Planwirtschaft sang letztes Jahr die sehr geschätzte Künstlergruppe Monochrom bei einem Protestsong-Contest (hier als MP3). Genau dasselbe wollen William Paul Cockshott und Allin Cottrell - gänzlich unironisch - in ihrem vor ein paar Monaten auf deutsch erschienenen Buch, dessen Untertitel Für sozialistische Planung und direkte Demokratie lautet; auf englisch hiess der Titel Towards a New Socialism und wurde bereits 1993 veröffentlicht. Und ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch, das aufweist, wie Sozialismus funktionieren könnte; kein Wunder, das es derzeit in Venezuela diskutiert wird. In unseren Breitengraden wird es wohl noch etwas länger dauern, bis an eine Umsetzung der darin enthaltenen Vorschläge zu denken ist; das wird wohl keine Angelegenheit von morgen, sondern von übermorgen sein. Die Autoren behandeln dabei wohlweislich das Funktionieren sozialistischer Ökonomie, nicht aber, wie die politischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können. Skeptisch wäre ich einzig bei ihrem Vorschlag, direkte Demokratie in Form von Abstimmungen nach Fernsehdiskussionen einzuführen, halte ich doch das Fernsehen für das antidemokratische Medium par excellence. Alles in allem aber ein hervorragendes Buch, das wohl leider nur wenige PolitikerInnen und ManagerInnen lesen werden.

Cockshott, William Paul/Cottrell, Allin: Alternativen aus dem Rechner. Für sozialistische Planung und direkte Demokratie. Köln: PapyRossa, 2006. ISBN 3-89438-345-3 (Verlags-Info, Amazon, Homepage des Übersetzers und Herausgebers Helmut Dunkhase)

Donnerstag, 20. Juli 2006

Interview mit Franz Stephan Parteder

Ein Interview mit Franz Stephan Parteder, dem Landesvorsitzenden der KPÖ-Steiermark bringt die UZ.

Megacitys

Im ZDF läuft ab heute eine dreiteilige Serie zu den Megacitys New York, Kairo und Shanghai. Eine Kritik daran bringt das ND.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Lenin

Lenin heisst das neue Album der Goldenen Zitronen, das hier besprochen wird; die Jungle World brachte ja vor einen Monat bereits ein zweiteiliges Interview mit den Band-Mitgliedern Schorsch Kamerun, Ted Gaier und Mense Reents (Teil 1, Teil 2).

Dienstag, 18. Juli 2006

Parrhesia

Foucauldian Reflections weist auf die neue Zeitschrift Parrhesia. A Journal of Critical Philosophy hin; die erste Ausgabe enthält (auch online verfügbar) u.a. einen Beitrag von Jacques Rancière zur Ästhetik des Wissens, einen Aufsatz zu Zizeks Kritik an Deleuze sowie einen Text zu Sadismus und Masochismus.

Montag, 17. Juli 2006

100 Jahre Papiersackerl

Das ist ein Jubiläum nach meinen Geschmack: Vor 100 Jahren meldeten die Vereinigten Papierwarenfabriken eine Papiertragetasche mit über den Arm reichenden Trageband zum Patent an; am 17. Juli 1906 bekam diese Innovation den Markennamen Handfrei. Gemeldet wird dies ganze als Presseaussendung der Firma beim Presseportal.

Sonntag, 16. Juli 2006

Paris, 3 rue René Boulanger

paris_reneboulanger3

Paris, 3 rue René Boulanger (vormals rue de Bondy): Rechts unten eine Hausnummer aus der napoleonischen Hausnummerierungsära (1805-1847): 1805 wurde in Paris die strassenweise Nummerierung eingeführt; Strassen, die parallel zur Seine lagen, bekamen Hausnummerntafeln, in denen die weissen Ziffern auf roten Grund gemalt waren (oder nicht doch rot auf ockerfarbenen Grund? -zusätzliche Recherchen wären nötig). Die heute übliche Ausführung (weisse Nummer auf blauen Grund) wurde 1847 verordnet. Man beachte den Punkt hinter der Nummer.

Lavedan, Pierre: Histoire de l'urbanisme. Époque contemporaine. Paris: Henri Laurens, 1952, S. 13: Hinweis auf die Hausnummer 3 rue de Bondy.

Pronteau, Jeanne: Les Numérotages des Maisons de Paris du XVe Siècle à nos Jours. (=Publications de la sous-commission de recherches d'histoire municipale contemporaine; VIII). Paris: o. V., 1966.

Samstag, 15. Juli 2006

Türnummern in Hotels, Wien 1728

Wäre auch einmal zu recherchieren: Wann in Beherbergungsbetrieben Türnummern für die einzelnen Gästezimmer eingeführt wurden. 1728 gab's jedenfalls welche im Goldenen Greiffen in der Wiener Kärntnerstraße, wo der Oculist und Zahn-Künstler Mons. Faucon residierte. Seine genaue Adressangabe: Er logiret in der Kärntner-Strassen in dem Goldenen Greiffen / alwo das Bild aushengt / im ersten Stok Num.3

Quelle:
Wienerisches Diarium, 20.11.1728, Nr.93
Sowie, leicht abgewandelt: Post-tägliche Frag- und Anzeigungs-Nachrichten / des Kaiserl. Frag- und Kundschafts-Amt in Wien, 15.5.1728, Nr.10. (Signatur: Wienbibliothek, F 19.111, 1728, Beiband)

Freitag, 14. Juli 2006

Das linke Ding

Die Österreich-Seiten der Zeit stellen die TV-Doku Das linke Ding vor; [a]usgestrahlt wird der 50 Minuten lange Film im Rahmen eines Themenabends über Die Linke in Europa am 16. September, danach voraussichtlich auch von dem Kultursender 3sat.

Donnerstag, 13. Juli 2006

Heiner Müller zur Volkszählung

In einem 1987 erstmals veröffentlichten Interview nimmt Heiner Müller zu den Volkszählungsgegnern Stellung (ich nehme an, er meint die von 1983 auf 1987 verschobene Volkszählung, nicht die von 1970):

Die Hysterie um die Volkszählung in der Bundesrepublik (1970) war deshalb so lächerlich, weil es, statt sich zu verweigern, viel interessanter gewesen wäre, herauszubekommen, wie man lügt und betrügt, um die ganze Aktion durcheinanderzubringen. Der Deutsche sieht den Stier und rennt darauf los, weil er kein ironisches Verhältnis zum Staat hat.

Interview mit Heiner Müller, in: MÜLLER, André: ... über die Fragen hinaus. Gespräche mit Schriftstellern. München: dtv 12590, 1998, S.156-178, hier 172.

Mittwoch, 12. Juli 2006

Raul Zelik zu Venezuela, mit Deleuze/Guattari

Die letzte, im März erschienene Ausgabe der Zeitschrift Prokla beschäftigte sich mit sozialen Kämpfen in Lateinamerika; online ist ein vom geschätzten Raul Zelik verfasster, lesenswerter Text zu Venezuela, in dem er versucht, mit Deleuze und Guattari die dortigen Geschehnisse zu analysieren:

Zelik, Raul: Venezuelas "bolivarianischer Prozess". Mit Gilles Deleuze in Caracas, in: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, 142/2006, S.23-47. (RTF) [derselbe Text auch auf Raul Zeliks Homepage]