User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Kommentare

Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

Archiv

Januar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 

Status

Online seit 7524 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 2026/01/02 14:03

Credits

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

Montag, 15. Mai 2006

Vom Selbstverständnis der Banlieue-BewohnerInnen

Mal ein recht gut informierter Beitrag in der NZZ über die französischen Banlieues, der die dortigen Jugendlichen und ihre Gewalttätigkeit nicht dämonisiert, sondern ihr Selbstverständnis nachzuzeichnen sucht. Ebenfalls recht instruktiv: Eine am Schluss des Beitrags befindliche Übersicht über Studien zur Banlieue, von denen allerdings nur eine nach den letzten Herbst-Unruhen erschienen ist.

Rancières politische Ästhetik

Eine Kurzrezension eines kurzen Buchs in der NZZ:

Rancière, Jacques: Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien. Berlin: B-Books, 2006.

Freitag, 12. Mai 2006

Von den Klagen des Volcks - Vortragsankündigung

Anlässlich des Erscheinens der von Michael Hochedlinger und mir herausgegebenen Quellenedition (siehe hier) findet am Wiener Geschichte-Institut im Rahmen der Reihe Geschichte am Mittwoch folgender Vortrag statt:

Michael Hochedlinger/Anton Tantner: Von den Klagen des Volcks. Die Habsburgermonarchie am Vorabend der josephinischen Reformen

Abstract: In den Jahren 1770/72 bereisen die Offiziere des Mitregenten Josephs II. die westlichen Gebiete der Habsburgermonarchie; sie sind ursprünglich damit beauftragt, eine Volkszählung – die so genannte Seelenkonskription – sowie eine Hausnummerierung durchzuführen, doch schon bald werden ihre Aufgabengebiete erweitert: Sie sollen die Klagen des Volcks notieren, Berichte verfassen über die soziale und wirtschaftliche Lage in den einzelnen Ländern. Faszinierende Dokumente sind es, die dabei entstehen und die geradezu als Ausgangspunkt der josephinischen Reformen betrachtet werden können. Michael Hochedlinger und Anton Tantner haben diese so genannten "Politischen Anmerkungen" ediert und werden auf dieser Grundlage einen Einblick in die inneren Verhältnisse der Habsburgermonarchie zur Zeit Maria Theresias und Josephs II. liefern.

Edition zum Vortrag: Hochedlinger, Michael/Tantner, Anton (Hg.): "der größte Teil der Untertanen lebt elend und mühselig". Die Berichte des Hofkriegsrates zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Habsburgermonarchie 1770–1771. (=Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs; Sonderband 8). Wien/Innsbruck/Bozen: Studienverlag, 2005
(Rezensionen: Sehepunkte, geschichte-tirol.com)

Zeit: Mittwoch, 24. Mai 2006, 18 Uhr

Ort: Universität Wien, Dr.-Karl Lueger-Ring 1, Hörsaal 45 (rechter Flügel des Uni-Hauptgebäudes, 2. Stock, gegenüber dem Eingang des Instituts für Geschichte)

Donnerstag, 11. Mai 2006

Trotzki am Telefon

Das Onlinejournal kommunikation@gesellschaft bringt einen feinen Artikel über Trotzkis Gebrauch des Telefons, leider ohne genauen Ausweis der Zitate:

Höge, Helmut: Trotzki am Telefon, in: kommunikation@gesellschaft, 7.2006, Essay 1 <http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/E1_2006_Hoege.pdf>

[via Kulturwissenschaftliche Technikforschung]

Mittwoch, 10. Mai 2006

Die Nummern des Teppich von Bayeux

Bayeux-Teppich_Nummerierung

Materialien für eine Kulturgeschichte der Nummerierung: Der "Teppich" von Bayeux ist auf eine Leinwand aufgezogen, auf deren oberen Rand sich die Nummern von 1 bis 58 in schwarzer Tinte aufgeschrieben befinden; sie dienen der Identifizierung der einzelnen auf der Tapisserie dargestellten Szenen, soviel ist gewiss. Doch von wann stammen die Nummern? Sicher nicht aus der Entstehungszeit im 11. Jahrhundert, und wohl auch nicht aus dem 20. Jahrhundert. Der Calvados-Reiseführer von Gallimard gibt einen Hinweis: Die Nummern wurden im 18. Jahrhundert hinzugefügt, was ja nur zu gut in dieses Jahrhundert der Klassifikation passen würde. Doch wer nummerierte? War es der Geistliche Dom Bernard de Montfaucon, der 1728 den Prior des Saint-Vigor-Klosters dazu brachte, den Teppich zu untersuchen? - Zusätzliche Recherchen sind jedenfalls notwendig.

Ergänzung 27.5.2021: Die digitalisierte Version des Teppichs umfasst auch den oberen Rand mit den Nummern.

Dienstag, 9. Mai 2006

Longue durée

Braudel-Grab_kl

Am Grabstein eine Konjunktur: Das Grab des Historikers Fernand Braudel am Friedhof Père Lachaise. (Für eine größere Darstellung auf's Bild klicken).

Montag, 8. Mai 2006

Deleuzes Hausnummer

RuedeBizerte_1bis_Hausnummer_Deleuze

Hier wohnte Gilles Deleuze 1970-1990: 1 bis, rue de Bizerte, 75017 Paris

Sonntag, 7. Mai 2006

Helene von Druskowitz

In Literaturkritik.de erinnert Rolf Löchel an die Autorin Helene von Druskowitz, deren Geburtstag sich zum 150. mal jährt. Bekannt ist sie unter anderem für ihre Abhandlung Der Mann als logische und sittliche Unmöglichkeit und als Fluch der Welt, die 1905 mit dem Titel Pessimistische Kardinalsätze erschien und auf literature.at verfügbar ist. Vgl. zu ihr (neben etlichen anderen mit ein bisschen Googlen erhätlichen Ressourcen) die Texte von Hanna Hacker und Hinrike Gronewold.

Hacker, Hanna: Frauen – Liebe – Männer – Haß: Ein Exkurs zu Helene von Druskowitz, in: Dies.: Frauen und Freundinnen: Studien zur „weiblichen Homosexualität“ am Beispiel Österreich 1870–1938, Weinheim/Basel: Beltz, 1987, S. 165-173.

Gronewold, Hinrike: Helene von Druskowitz (1856–1918). „Die geistige Amazone“, in: Duda, Sibylle/Pusch, Luise (Hg.): Wahnsinns Frauen. Frankfurt am Main: Suhrkamp st 1876, 1992, S. 96–122.

Samstag, 6. Mai 2006

Handke zu Jugoslawien

In einem Interview mit Le Monde sagt Peter Handke, was zum Thema Jugoslawien zu sagen ist:

Je n'ai jamais eu de position négationniste, (...). J'ai écrit sur les victimes serbes parce que personne n'avait écrit sur elles, même si je pense aussi aux victimes croates, aux Musulmans. (...)
Je raconte les réfugiés serbes. Personne ne parle de ça. Pourquoi les journaux ne font-ils pas de grands reportages là-dessus ? (...) Je reviens du Kosovo. Il ne reste que deux ou trois villages serbes, littéralement encerclés. Sait-on que l'on jette des pierres sur les bus qui ont gardé des inscriptions cyrilliques ? A quoi pensent les parents albanais pour laisser leurs enfants faire ça ? Il faut qu'on parle de ça, qu'on raconte.

Ma cavale von Cesare Battisti

Le Monde berichtet in seiner Bücherbeilage über die Geschichte des Manuskripts von Ma Cavale, verfasst vom ehemaligen Polit-Aktivisten und Krimiautor Cesare Battisti, der untertauchen musste, nachdem der französische Staat sein Versprechen brach, ihn vor der italienischen Strafverfolgung zu schützen.

Battisti, Cesare: Ma cavale. Paris: Grasset, 2006.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Militante Untersuchung

Die aktuelle Ausgabe des Webjournals transversal widmet sich dem Thema militante Untersuchung, einer Form der Wissensproduktion, die sich u.a. auf einen Fragebogen beruft, den Marx 1880 für die Zeitschrift Revue Socialiste entwarf, um die Lage der ArbeiterInnen zu untersuchen.

Mittwoch, 3. Mai 2006

Günther Anders-Biographie

Raimund Bahr (vormals Kremlicka) - sein mittlerweile eingeschlummertes Weblog wurde einst vorgestellt - arbeitet an einer Biographie zum Technikphilosophen Günther Anders; heute berichtet der Standard darüber in seiner Forschungsbeilage. Vgl. auch die von Bahr betreute Homepage des Günther Anders Forum.

Eine kurze Geschichte der Demokratie

Jetzt sollte sie bald erscheinen, Luciano Canforas Kurze Geschichte der Demokratie; Georg Fülberth stellt sie heute im ND vor und nennt sie ein Standardwerk.

Canfora, Luciano: Kurze Geschichte der Demokratie. Von Athen bis zur Europäischen Union. Köln: PapyRossa Verlag, 2006.