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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 3. April 2006

Der Bacherpark, 1050 Wien - 1

Bacherpark Die ersten Bäume am Bacherplatz – er wurde 1871 nach dem vermutlich zwei Jahre zuvor verstorbenen Gärtner und Armenrat Leopold Bacher benannt, dem manche der dort befindlichen Grundstücke gehörten – wurden in den Jahren 1877 – 1879 gepflanzt. In den Jahren darauf wurde der Park angelegt; als er 1884 vollendet wurde, gab es dort schon einen Kinderspielplatz, Hydranten und zwanzig Sitzbänke. Letztere waren in der Regel kleiner als die heutigen, und ihre Zahl wurde permanent erhöht: 1893 waren im Bacherpark schon siebzig Bänke aufgestellt.
Drei Teile hatte der Park: Im Abschnitt bei der Spengergasse gab es damals in der Mitte noch kein Rondeau, dafür waren an den Seiten zur Arbeitergasse und zur Schwarzhorngasse zwei kleinere runde Blumenbeete angelegt.
Der mittlere Teil, der ähnlich wie heute die Pannaschgasse mit der Wimmergasse verband, war geeigneter zum Spielen; am schönsten aber soll der dritte Teil des Parks gewesen sein, der an den Schulgarten der zu Beginn des Schuljahrs 1883/84 eröffneten Bürgerschule grenzte:
Dort wuchs der Flieder, und in der Mitte stand ein alter, verfallener Brunnen. Frau Hu. erinnert sich: "Die Buben haben dort Champignons gefunden; mein Bruder ist oft nach dem Regen hingegangen und hat sich gefreut, wenn er unter den Fliederbüschen etwas gefunden hat. Einmal habe ich einen Fliederzweig abgerissen, weil ich einen Besen für mein Puppenzimmer gebraucht habe; schon ist der Wachmann gekommen und hat mich aufgeschrieben. In der Nacht wurden wir oft aufgeweckt, weil es so viele Spatzen gab."
Noch war also das Zwitschern der Spatzen lauter als das Dröhnen der Motoren, und der Park produzierte markante Sinneseindrücke nicht nur für die Ohren, sondern auch für die Nasen: "Sehr viel Akazien gab es, die weißen Blüten, wenn die heruntergefallen sind, haben die gerochen ..." (Frau Kub.)

Quelle: Ilona Schachhuber/Anton Tantner: Parkgeschichten. Wien: Verein "Spiel mit New Games", 1998. [Info]

Sonntag, 2. April 2006

Mödling 2002

Moedling_2002_Hochbruendlg1

Mödling, Hochbründlgasse 1

Samstag, 1. April 2006

Valentin Groebner zur Lage des Fachs

Äußerst lesenswert: Valentin Groebner über die verloren gegangene Nützlichkeit der geschichtswissenschaftlichen Beschäftigung mit der Vormoderne für den Staat; vor allem seit dem 2. Weltkrieg hat diese ihre Brauchbarkeit eingebüßt, was aber nicht heisst, dass Geschichte für die Legitimation staatlichen Handelns keine Rolle mehr spielt. Nunmehr hat die Shoah die Rolle des Ursprungsmythos des demokratischen Westens (117) übernommen: In den letzten eineinhalb Jahrzehnten wurde in Westeuropa und in den USA bei mindestens drei bewaffneten Konflikten (anläßlich des ersten Golfkriegs, der Intervention der NATO im Kosovo und erneut im zweiten Golfkrieg) der direkte historische Bezug auf die Ermordung der europäischen Juden als politische Legitimation für militärisches Eingreifen verwendet. (ebd.)

Groebner, Valentin: Historische Kostüme, in: Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte, 1.2005, S. 111–123.

Freitag, 31. März 2006

L’ordre des maisons, description des âmes

Soferne die EHESS nicht blockiert ist, werde ich dort in einer Woche im Seminar von Marie-Elizabeth Ducreux einen Vortrag über die wichtigsten Ergebnisse meiner Dissertation halten:

Anton Tantner: L’ordre des maisons, description des âmes. Numérotation des maisons et conscription des âmes dans la Monarchie des Habsbourg. Ort: EHESS, 54 Boulevard Raspail, Saal 507, 75006 Paris. Zeit: Fr 7.4.2006, 13h

Donnerstag, 30. März 2006

auf der Stelle zur Stelle stehen

Ich glaube ja Herrn Kittler gerne, wenn er der Ansicht ist, dass Adorno/Horkkeimer im Vergleich zu Heidegger wenig Sinnvolles zu Technik zu sagen hatten; ich glaube auch Herrn Kittsteiner, dass man Marx mit Heidegger und Heidegger mit Marx prächtig lesen kann. Nur, muss der lederbehoste Schwarzwaldphilosoph wirklich Sätze wie diesen verbrechen:

Überall ist es bestellt, auf der Stelle zur Stelle zu stehen, und zwar zu stehen, um selbst bestellbar zu sein für ein weiteres Bestellen.

Ich meine doch, wer so schreibt, kann kein guter Mensch sein!

Heidegger, Martin: Die Technik und die Kehre. Pfullingen: Neske, 1962, S. 16. [E-Text]

Kittler, Friedrich: Copyright 1944 by Social Studies Association, Inc., in: Weigel, Sigrid (Hg.): Flaschenpost und Postkarte. Korrespondenzen zwischen Kritischer Theorie und Poststrukturalismus. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 1995, S. 185-193.

Kittsteiner, Heinz Dieter: Mit Marx für Heidegger - Mit Heidegger für Marx. München: Fink, 2004.

Mittwoch, 29. März 2006

A bas le CPE - 4

Kann ich nur wärmstens empfehlen: Die Berichterstattung über die Demonstrationen und Proteste in Frankreich auf Labournet.de.

Renaudots Grab

Grabsteinfotografie ist eine eigene Kunst, die ich, noch dazu nicht mit der geeigneten Beleuchtung ausgestattet, nicht wirklich beherrsche. Hier also ein Versuch: Im rechten Seitenaltar von Saint Germain en Auxerrois, der Pfarrkirche des Louvre, wurde 1986 (Quelle) diese Grabplatte eingelassen, auf der folgendes zu lesen steht:
DEVANT CET AUTEL / FUT INHUME / THEOPHRASTE RENAUDOT / CONSEILLER ET MEDECIN / ORDINAIRE DE LOUIS XIII / HISTORIOGRAPHE DU ROI / COMMISSAIRE GENERAL / DES PAUVRES DU ROYAUME / INTENDANT GENERAL DES / BUREAUX D'ADRESSE DE FRANCE / FONDATEUR DE LA GAZETTE / PERE DU JOURNALISME FRANCAIS / NE A LOUDUN EN 1586 / MORT AU LOUVRE / LE SAMEDI 25 OCTOBRE 1653

Renaudot_Grabstein_StGermainenAuxerrois_2
(Für ein größeres Bild draufklicken)

Nachtrag 2.4.2006: Dem Mitteilungsblatt Conférences. Bulletin des Amis de Théophraste Renaudot, Nr.6/1988, (unpaginiert) entnehme ich die nicht gerade weltbewegende Information, dass der Grabstein vom Bildhauer Costas Spourdos gestaltet wurde.

Dienstag, 28. März 2006

Rêve générale - A bas le CPE 3

Reve-generale

Aufnahme von der heutigen Demo in Paris; Quelle: Flickr
Bericht von Bernhard Schmid auf Labournet.de.

CD mit Foucault-Interview

Gallimard/France Culture veröffentlichten letzen Februar eine CD, die ein von Claude Bonnefoy im Frühjahr 1969 geführtes Interview mit Michel Foucault enthält. Es handelt sich allerdings nicht um eine Originalwiedergabe, der Text wird von zwei Schauspielern wiedergegeben. Einen Ausschnitt aus der Transkription der Radioausstrahlung bringt vi-r-us.

Michel Foucault à Claude Bonnefoy [2006]. Entretien interprété par Éric Ruf et Pierre Lamandé. Spieldauer: 1 h 6 min. Collection À voix haute, Gallimard, 15 Euro. [Verlags-Info]

Montag, 27. März 2006

Information in der Frühen Neuzeit - Tagungsbericht

Lars Behrisch hat für H-SOZ-U-KULT den Bericht über die vor einem Monat in München abgehaltene Tagung Information in der Frühen Neuzeit verfasst.

Sonntag, 26. März 2006

Serbien muss sterbien

Aus aktuellem Anlass, oder: Was man alles schon damals hätte wissen können, hätte man's nur gelesen. Konkret bringt auf seiner Homepage eine Wiederveröffentlichung eines Leitartikels von Hermann L. Gremliza aus dem Jahr 1991, in dem auch die österreichische Beteiligung an der Sezession der jugoslawischen Teilrepubliken thematisiert wird. Ebenfalls wiederveröffentlicht: Ein Beitrag von Wolfgang Pohrt über die deutsche Pressekampagne gegen Jugoslawien.

Samstag, 25. März 2006

Antonio Fian fünfzig

Bekannt ist er vor allem durch seine wunderbaren Dramolette, das Extra der Wiener Zeitung bringt ein Porträt.