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Sonntag, 8. Juli 2007

Wehler und die Rattenfänger

Gestern Michel Foucault, heute Oskar Lafontaine: Dies sind die Namen des Bösen, die heimtückischen Verführer, zumindest nach Hans Ulrich Wehler, der beide mit dem Prädikat Rattenfänger ausgezeichnet hat.
Interessant ist allerdings ein gewichtiger Unterschied: Bei Foucault war der Rattenfänger noch unter Anführungszeichen, bei Lafontaine sind diese verschwunden. Ist Foucault für Wehler also nur ein uneigentlicher, ein so genannter Rattenfänger und Lafontaine der tatsächliche, authentische? Und wer schreibt die Geschichte der Verwendung der Rattenfänger-Metapher?

Wehler, Hans Ulrich: Die Herausforderung der Kulturgeschichte. München: Beck, 1998, S. 91. (ist Foucault ein intellektuell unredlicher, empirisch absolut unzuverlässiger, kryptonormativistischer "Rattenfänger" für die Postmoderne.)

Wehler, Hans Ulrich: Wird Berlin doch noch Weimar? in: Die Zeit, Nr.28/2007, 5.7.2007, S. 5. (mit Lafontaine als neuem Rattenfänger an der Spitze)

Biographie von Mary Wollstonecraft

Literaturkritik.de rezensiert die bislang zweite deutschsprachige Biographie der englischen Feministin, wenn auch nicht restlos überzeugt von der Qualität der Arbeit:

Sparre, Sulamith: Denken hat ein Geschlecht. Mary Wollstonecraft (1759-1797). Menschenrechtlerin. Lich: Edition AV, 2006.