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Wirtschaft

Samstag, 11. Dezember 2010

Michael Scharang: Finale Raserei

Die Wirtschaftskrise seit 2007 ist der erste Finanzkrieg in der Geschichte, der nicht als Unglück über die Menschheit hereingebrochen, sondern von der Finanzindustrie 20 Jahre lang vor aller Augen geplant worden ist. Kritischen Köpfen ist nicht entgangen, was sich anbahnte, und sie haben auch gewarnt. Kritik aber hat in dieser Öffentlichkeit keine Funktion. Man muss sie nicht verbieten, da sie ohnedies nicht gehört wird. Ihre nachdenkliche Stimme geht im dröhnenden Mainstream unter.
- Michael Scharang im Presse-Spectrum über den aktuellen Zustand des Kapitalismus.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Pinguin: "Attac ist Finanzminister"

Eine der zentralen Forderungen von ATTAC ist die nach Einführung einer Finanztransaktionssteuer; wie es dazu kommt, dass diese Forderung zur österreichischen Regierungsposition werden konnte, darüber informiert Pinguin auf FM4.

Freitag, 7. Mai 2010

Krisenmythos Griechenland

Lesenswert: Eine längere, von Tomasz Konicz auf Telepolis veröffentlichte Analyse zur Schuldenkrise Griechenlands, die nicht die Ursache, sondern lediglich das auslösende Moment für das jüngste Stadium der Weltwirtschaftskrise bildete. [via Streifzüge]

Donnerstag, 7. Januar 2010

Parallelwelthandel

Parallelwelthandel_Boersegasse6_1

Parallelwelthandel_Boersegasse6_2

Gesehen in Wien, Börsegasse 6.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Stefan Frank: Die Weltvernichtungsmaschine

Stefan Franks für konkret verfasste Analysen der Wirtschaftskrise gehören wohl zum besten, was derzeit darüber zu lesen ist; sein schon vor längerem von der FAZ gelobtes Buch wird nun von Literaturkritik.de rezensiert.

Frank, Stefan: Die Weltvernichtungsmaschine. Vom Kreditboom zur Wirtschaftskrise. Saarbrücken: Conte-Verlag, 2009.

Freitag, 20. März 2009

Eine Warnung: Kritiklosigkeit kann Ihrer Karriere schaden

Im ND zitiert heute Peter Nowak eine Studie, gemäß der Studierende kaum an demokratischer Politik interessiert seien. Nicht unwitzig sein Schluss:
Über die unpolitischen Studierenden gibt es nun sogar Klagen von ungewohnter Seite. Manche Firmenbosse vermissen bei den Hochschulabgängern Konfliktfähigkeit und das Formulieren einer eigenen Meinung. Solche in der Wirtschaftssprache Soft Skills genannten Fähigkeiten besitzen politischen Aktivisten, die gelernt haben, sich argumentativ auseinanderzusetzen, ergebnisorientiert zu diskutieren und mit Widersprüchen umzugehen. Sie haben damit sogar Vorteile gegenüber manchen Mitkonkurrenten ohne politische Vergangenheit, wie vor einigen Monaten die linke Berliner Gruppe Theorie und Praxis (TOP) in einem Artikel in kritischer Absicht konstatierte. So könnten linke politische Aktivitäten sogar karrierefördernd sein. Politisch wirksam aber sind sie nur, wenn man nicht nur die Soft Skills, sondern auch manche Inhalte mit ins Berufsleben nimmt.

Hier die Angaben zur Studie:
Bargel, Tino: Wandel politischer Orientierungen und gesellschaftlicher Werte der Studierenden. Studierendensurvey: Entwicklungen zwischen 1983 und 2007. Bonn/Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2008. [Link zum Volltext (PDF)]

Freitag, 23. Januar 2009

Kauft Tulpen!

Die Tulpenblase in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts wurde in den letzten Jahren des öfteren herbeizitiert, um der Analyse der aktuellen Finanzkrisen historische Unterfütterung zu verschaffen. Eine besonders schöne Analogie hat Stefan Frank für die aktuelle Ausgabe von konkret (Nr.1/2009, S.14, nur print) hergestellt:

Am 3. Februar 1637 endete der Boom in einem Crash, von dem sich der Markt nicht mehr erholte - die Tulpenpreise fielen ins Bodenlose. Das führte dazu, daß sich am Liefertermin im Frühjahr dieses Jahres viele Käufer weigerten, den vorher vereinbarten Preis zu bezahlen. Die Wechsel waren nicht mehr einlösbar und unverkäuflich - das, was wir heute toxic assets nennen. Es folgte eine lange Debatte, wie die Schulden beglichen werden könnten. Im Mai 1638 erließ die Regierung ein Dekret, wonach alle Kontrake aufzulösen seien und der Käufer lediglich 3,5 Prozent der vereinbarten Summe zu zahlen habe.
Wie würden heutige Regierungen handeln? Sie würden die niedrigen Tulpenpreise für den Kern des Problems halten. Um den Markt wieder 'anzukurbeln' würden sie generelle Bürgschaften für alle Tulpenhändler abgeben, sie unter einen 'Rettungsschirm' nehmen. Für den Kauf von Tulpen würden günstige Kredite zur Verfügung gestellt. Die von den Tulpenhändlern angesammelten Schuldscheine würden in Staatsanleihen umgetauscht. An den größten Tulpenhandelskonzernen würde sich der Staat direkt beteiligen, die Zentralbank würde außerdem zu Stützungskäufen ermächtigen, um die Tulpenpreise wieder in die Nähe der Höchsstände zu hieven und so 'Vertrauen' zu schaffen.

Sonntag, 16. November 2008

Kommunisten und Fuckhead zur Finanzkrise

Die Finanzkrise macht's möglich, sonst eher selten gehörte Stimmen finden Platz in Mainstreammedien: So bringt der Wochenend-Standard ein Gespräch mit Mirko Messner (KPÖ) und Miloslav Ransdorf (Kommunistische Partei Böhmens und Mährens), und auch Dietmar Bruckmayr, Doktor der Handelswissenschaften und Verfasser einer Dissertation zur nationalsozialistischen Sozialpolitik in der "Ostmark", besser bekannt vielleicht als Frontman der Band Fuckhead (vgl. auch hier), kommt zu Wort.

Sonntag, 5. Oktober 2008

US-Army als Vorbild?

Von der US Army lernen, heißt siegen lernen? Nun, im Moment erscheint dieses Diktum ja etwas fragwürdig. Doch hat sich vor einigen Jahren schon Mike Davis mit dem Konzept einer netzwerkzentrierten Kriegsführung der US-Truppen beschäftigt, das sich die Supermarktkette Walmart zum Vorbild genommen hat. Diese Woche bringt nun die NZZ einen durchaus lesenswerten Beitrag zur in der US-Armee praktizierten After Action Review, die zumindest laut Auffassung der beiden Autoren eine [o]ffene, hierarchiefreie Lernkultur mit Vorbildcharakter darstellen soll, von der Unternehmen lernen können.

Freitag, 1. August 2008

Dietmar Dath auf Sat1 zum Kapital

In der Nacht auf Montag läuft auf Sat 1 (4.8., 0.30-1.19) die von dctp produzierte Sendung News and Stories, starring Dietmar Dath zum Thema Kann das Kapital "Ich" sagen? - Wie hätte Eisenstein "Das Kapital" von Karl Marx verfilmt?.

Der Ankündigungstext: Wie hätte Eisenstein DAS KAPITAL von Karl Marx verfilmt? Im Jahr 1929 plante der russische Regisseur Sergej Eisenstein ("Panzerkreuzer Potemkim", "Oktober"), DAS KAPITAL von Karl Marx zu verfilmen. Um was wäre es in dem Mammutfilm gegangen? Wovon handelt und welche Bilder enthält DAS KAPITAL? Was interessierte die Studenten von 1968 an diesen Texten?
Dietmar Dath, renommierter Romanautor im Suhrkamp-Verlag, über die Frage, die dem KAPITAL von Marx zu Grunde liegt: Wenn das Geld denken könnte, wie würde es sich erklären?