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Wirtschaft

Sonntag, 6. Juli 2008

Interview mit Allin Cottrell

Gemeinsam mit Paul Cockshott hat Allin Cottrell Alternativen aus dem Rechner. Für sozialistische Planung und direkte Demokratie. verfasst (vgl. hier); in diesem Interview geht er auf Kritik an seinem Buch ein, spricht über das Verhältnis von Planwirtschaft und Demokratie und erläutert anhand des Challenger-Raumfährenprogramms sowie von Linux, wie auch im Sozialismus technologische Innovation möglich ist.

Freitag, 16. Mai 2008

WOZ kauft UBS

Hihi, die schweizer Wochenzeitung WOZ plant den Kauf der Bank UBS; nur noch 1.036.773.650 Abos bis zur Übernahme!

Sonntag, 16. März 2008

LIP oder die Macht der Phantasie

Die SoZ bespricht den Dokumentarfilm LIP oder die Macht der Phantasie, der die französische Uhrenfabrik LIP behandelt, die in den 70er Jahren einige Zeit in Selbstverwaltung geleitet wurde.

Freitag, 15. Februar 2008

Lunapark21

Zum Glück werden linke Zeitschriften nicht nur eingestellt (vgl. hier), sondern zuweilen auch neu gegründet. So ist vor kurzem die erste Ausgabe von Lunapark21 - Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie erschienen. Lunapark21 erhebt den Anspruch, ein[e] populär gemacht[e], gut lesbar[e] Zeitschrift zur Kritik der internationalen kapitalistischen Ökonomie zu sein und auch Berichterstattung über die weltweiten sozialen Bewegungen zu bringen. Ein Blatt, das auch die Notwendigkeit von Alternativen und Utopien postuliert und sich dem Motto verpflichtet sieht: „Eine andere Welt ist möglich, eine andere Ökonomie ist nötig!“. Freundlicherweise gibt es auch einen RSS-Feed.

Montag, 1. Oktober 2007

Interviews mit dem Prekariat

Bei Piper ist ein Interviewbuch erschienen, das Gespräche mit - zumindest nach Definition der Herausgeber - prekär lebenden Kreativen enthält. Auf Telepolis ist aus diesem Anlass ein Interview mit einem der Herausgeber online gegangen.

Morisse, Jörn/Engler, Rasmus (Hg.): Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten. München: Piper, 2007.

Sonntag, 2. September 2007

Freigeld-Experiment in Wörgl, 1932

Der Standard bringt eine Serie über das 1932 im tirolischen Wörgl durchgeführte Freigeld-Experiment. Seltsamerweise wird dabei gar nicht auf die jüngste Veröffentlichung von Wolfgang Broer eingegangen, der sich anscheinend recht fundiert damit auseinandergesetzt hat. Eine Kritik solcher auf Silvio Gesell zurückgenender Regionalgeldexperimente hat im übrigen vor einiger Zeit Peter Bierl in konkret geliefert.

Broer, Wolfgang: Schwundgeld. Bürgermeister Michael Unterguggenberger und das Wörgler Währungsexperiment 1932/33. Innsbruck/Bozen/Wien: Studienverlag, 2007. [Verlags-Info]

Sonntag, 3. Dezember 2006

Michael Scharang zum Kapitalismus

Für's Pressse-Spectrum verfasste Michael Scharang eine Sachverhaltsdarstellung zum Kapitalismus. Fast wie eine Handlungsanweisung liest sich folgende Passage:
Die Eigentümer in einer Region, einem Land, einem Kontinent aufzulisten trägt zur Erhellung der Situation mehr bei als jene Morgenandacht, derzufolge die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, als wäre dieses Unrecht nicht das Rechtsideal des Kapitalismus. Der ist weder gut noch schlecht, noch reformierbar.
- Aufklärung also als penible Auflistung der Eigentümer; einen Beitrag dazu hat in der aktuellen konkret (in der Scharangs Text wohl demächst auch erscheinen wird) Winfried Wolf geleistet, indem er, der Zeitschrift Fortune sei Dank, [ü]ber die Struktur und die Bedeutung der 500 größten Konzerne der Welt geschrieben hat (konkret 12/2006, S.20-22).

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Defoe: Essay über Projekte

Die NZZ rezensiert eine Neuausgabe von Daniel Defoes Essay über Projekte:

Defoe, Daniel: Ein Essay über Projekte. Herausgegeben und kommentiert von Christian Reder. Wien: Springer-Verlag, 2006.

Freitag, 21. Juli 2006

Cockshott/Cottrell: Alternativen aus dem Rechner

cockshottcottrell Ich will Planwirtschaft sang letztes Jahr die sehr geschätzte Künstlergruppe Monochrom bei einem Protestsong-Contest (hier als MP3). Genau dasselbe wollen William Paul Cockshott und Allin Cottrell - gänzlich unironisch - in ihrem vor ein paar Monaten auf deutsch erschienenen Buch, dessen Untertitel Für sozialistische Planung und direkte Demokratie lautet; auf englisch hiess der Titel Towards a New Socialism und wurde bereits 1993 veröffentlicht. Und ich muss sagen, ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch, das aufweist, wie Sozialismus funktionieren könnte; kein Wunder, das es derzeit in Venezuela diskutiert wird. In unseren Breitengraden wird es wohl noch etwas länger dauern, bis an eine Umsetzung der darin enthaltenen Vorschläge zu denken ist; das wird wohl keine Angelegenheit von morgen, sondern von übermorgen sein. Die Autoren behandeln dabei wohlweislich das Funktionieren sozialistischer Ökonomie, nicht aber, wie die politischen Voraussetzungen dafür geschaffen werden können. Skeptisch wäre ich einzig bei ihrem Vorschlag, direkte Demokratie in Form von Abstimmungen nach Fernsehdiskussionen einzuführen, halte ich doch das Fernsehen für das antidemokratische Medium par excellence. Alles in allem aber ein hervorragendes Buch, das wohl leider nur wenige PolitikerInnen und ManagerInnen lesen werden.

Cockshott, William Paul/Cottrell, Allin: Alternativen aus dem Rechner. Für sozialistische Planung und direkte Demokratie. Köln: PapyRossa, 2006. ISBN 3-89438-345-3 (Verlags-Info, Amazon, Homepage des Übersetzers und Herausgebers Helmut Dunkhase)

Montag, 17. Juli 2006

100 Jahre Papiersackerl

Das ist ein Jubiläum nach meinen Geschmack: Vor 100 Jahren meldeten die Vereinigten Papierwarenfabriken eine Papiertragetasche mit über den Arm reichenden Trageband zum Patent an; am 17. Juli 1906 bekam diese Innovation den Markennamen Handfrei. Gemeldet wird dies ganze als Presseaussendung der Firma beim Presseportal.