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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 23. Dezember 2012

Melk 110

Melk_110_Rathausplatz10_2

Melk_110_Rathausplatz10_3

Melk, Rathausplatz 10

Samstag, 22. Dezember 2012

WZ-Zeitreisen zum Wichtelzopf

Das Zeitreisen-Geschichtsfeuilleton der Wiener Zeitung beschäftigte sich zuletzt u.a. mit Medizingeschichte und kam dabei u.a. auf den famosen Wichtelzopf zu sprechen, zu dessen Bekämpfung in Österreichisch-Schlesien um 1770 eine eigene Kommission eingesetzt wurde, die mittels "Auskampeln" gegen die auch als "plica polonica" bezeichnete, vermeintliche Krankheit vorging. Am Schluss des Beitrags der freundliche Hinweis auf meinen Artikel dazu, der direkt unter http://tantner.net/publikationen/Tantner_Wichtelzopf_FestschriftKarlVocelka_2008.pdf downgeloadet werden kann.

Radio Prag zu Katharina Wesselys Arbeit zum deutschen Theater in Brünn 1918-1938

Katharina Wessely war mit mir 2004/5 Junior Fellow am IFK; ihre u.a. dort erarbeitete Dissertation Theater der Identität. Das Brünner deutsche Theater der Zwischenkriegszeit erschien 2011 bei Transcript und wurde vor kurzem in Prag präsentiert. Dies wiederum war Anlass für ein heute erschienenes Interview auf Radio Prag.

Freitag, 21. Dezember 2012

Vermeintliches Weltuntergangszitat doch nicht von Karl Kraus

Wäre ja auch zu schön gewesen: Das gestern durch FB und Twitter geisternde, Karl Kraus zugeschriebene Zitat:

"Wenn die Welt untergeht, dann gehe ich nach Wien. Dort passiert alles 10 Jahre später."

lässt sich weder in der digitalen Version seiner Werke noch der Fackel nachweisen. Weltuntergänge und Apokalypsen kommen darin allerdings gehäuft vor.

Joachim Gauck-Freiheits-Preis für Klaus Schroeder

Wieder mal ein Anwärter für den Joachim Gauck-Freiheits-Preis für besonders krasse Beispiele der Anbiederung an die herrschende Klasse: Der Zeithistoriker Klaus Schroeder, der in der heutigen FAZ (Paywall) den deutschen Armuts- und Reichtumsbereicht in Frage stellt, weil er "politisch motiviert" sein soll.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften

Neu erschienen ist die erste Ausgabe der Open Access verfügbaren Zeitschrift für digitale Geschichtswissenschaften, an der federführend Martin Schreiber von der Uni Saarbrücken beteiligt ist, der auch an unserem Vor Google-Band mitgeschrieben hat.

[via G+/KlausGraf]

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Tagung "geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft", München April 2013

Spannende Tagung, die H-SOZ-U-KULT da ausgeschickt hat:

Workshop
Die geschichtswissenschaftliche Fachbibliographie der Zukunft – moderne Informationsdienstleistungen für Historiker

München, Historisches Kolleg

8. April 2013

13:00 Uhr Begrüßung

13:15 Uhr Claudia Zey (Zürich): Keynote - Was erwartet die Geschichtswissenschaft von der Fach-bibliographie der Zukunft?

14:00 Uhr Andreas Hartmann (Augsburg): Aktuelle Herausforderungen altertumswissenschaftlicher Fachinformationssysteme – Perspektiven aus der Praxis

14:45 Uhr Jürgen Warmbrunn (Marburg): Perspektiven bibliographischer Arbeit zu Ostmitteleuropa am Herder-Institut Marburg

15:30 Uhr Pause

16:00 Uhr Ludger Syré (Karlsruhe): Die Landes- und Regionalbibliographie der Zukunft

16:45 Uhr Harald Lordick (Essen): Perspektiven einer fachspezifischen Regionalbibliografie im Lichte der fortschreitenden Digital Humanities? Die Online-Bibliografie Deutsch-Jüdische Geschichte Nordrhein-Westfalen

17:30 – 18:00 Uhr Anja Thalhofer (Stuttgart): Kommentar

9. April 2013

09:00 Uhr Bernhard Ebneth (München): Bio-bibliographische Fachinformation im Internet und ihre Vernetzung – Praxis und Optionen

09:45 Uhr Daniel Burckhardt/Thomas Meyer (Berlin): Normdaten, Schnittstellen und RDF als Grundlage für die Vernetzung bibliographischer Fachinformationen mit den Angeboten von Clio-online – Historisches Fachinformationssystem e.V.

10:30 Pause

11:00 Uhr Eva Kraus (München)/Matti Stöhr (Berlin): Stand und Perspektiven des Aufbaus einer "Deutschen Historischen Bibliographie" – das DFG-Projekt "Kooperative Weiterentwicklung geschichtswissenschaftlicher Fachbibliographien"

11:45 Uhr Kooperative Erstellung und nutzerorientierte Vermittlung von Fachbibliographien:

1. Die kollaborativ erstellte Bibliographie der International Society for First World War Studies (Franziska Heimburger, Paris)

2. Fachbibliographie und Fachinformation – Informationskompetenz und Teaching Library: Welche Bedürfnisse, Erwartungen und Kompetenzen haben Studierende der Geschichte? (Marcus Schröter, Freiburg)

Dienstag, 18. Dezember 2012

Science ORF zur Geschichte der Personenidentifizierung

Science ORF brachte gestern einen Beitrag vom ÖAW-Docteam zur Geschichte der Identifzierung.

Montag, 17. Dezember 2012

Datenbank zu Kraftfahrzeugen in Österreich, 1930er/1940er Jahre

Am Technischen Museum Wien wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts (Projektleitung: Christian Klösch; MitarbeiterInnen: Verena Pawlowsky, Oliver Kühschelm, Rainer Hackauf) eine Datenbank erstellt, die Kraftfahrzeugverzeichnisse aus den 1930er und 1940er Jahren erschließt. Wer zum Beispiel nach einem Herrn Freud sucht, wird für 1937 einen PKW Steyr 50, Kennzeichen A3523 finden!

Samstag, 15. Dezember 2012

N. Joseph Woodland RIP

Dies sei noch nachgetragen: Der Hinweis im Standard auf den Tod des Strichcode-Erfinders N. Joseph Woodland, der laut Time am 8.12.2012 91jährig starb.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Vortrag Anton Tantner am IFK, 7.1.2013

Bald ist es soweit, ich werde im Rahmen meines Research Fellowships einen Vortrag am IFK halten:

Zeit: Montag, 7.1.2013, 18:00 Uhr c.t.
Ort: IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Titel: Suchen und Finden im analogen Zeitalter. Adressbüros im Europa der Frühen Neuzeit

Immer verworrener, unübersichtlicher und chaotischer werden die Städte in der Frühen Neuzeit. Wie da eine Wohnung finden, Arbeit oder eine Verkaufsgelegenheit für das Familiensilber? Zum Glück gibt es Adressbüros, die dafür sorgen, dass alle an die richtige Adresse geraten. Sie dienen gleichzeitig der Immobilien- und Arbeitsvermittlung, dem Informationsaustausch und der Kreditvergabe, geben Anzeigenblätter heraus, veranstalten zuweilen öffentliche Vorträge und übernehmen Botendienste. Die erste dieser Einrichtungen, das 1630 vom Arzt Théophraste Renaudot in Paris gegründete "Bureau d'adresse", sollte zum Vorbild für eine Reihe ähnlicher Anstalten in London, Wien, Berlin und vielen anderen Städten werden. Mit ihrer registerbasierten Vermittlungstätigkeit können Adressbüros als Wegbereiter der Medialisierung zwischenmenschlicher Beziehungen sowie als Agenten der Informatisierung betrachtet werden; sie ermöglichten es zumindest partiell, Informationen unabhängig von den konkreten Subjekten nutzen zu können. Weiters agierten sie - ähnlich wie heutige Internet-Suchmaschinen - in einem Spannungsfeld zwischen Geheimhaltung und der Übernahme obrigkeitlicher Kontrollaufgaben; die Frage des Datenschutzes wurde somit schon in der Vormoderne virulent.

-Dieser Vortrag liefert also eine Zusammenfassung meiner Habil, näheres dazu unter: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/104854424/
Eine kürzere Fassung des Vortrags wird in der Jännerausgabe der Zeitschift Merkur nachzulesen sein.

Einen weiteren Vortrag, diesmal über Adressbüros in Wien um 1800 und speziell über das von Jakob Bianchi gegründete Comptoir der Commerzien, Künste und Wissenschaften werde ich am 30.1.2013 halten, die entsprechende Ankündigung folgt noch.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Roboter-Ausstellung im Technischen Museum Wien

Ab übermorgen bis zum 14.7.2013 zeigt das Technische Museum Wien die Ausstellung Roboter. Maschine und Mensch?, die auch einen historischen Teil beinhaltet: Die Wegbereiter der Roboter sind vielfältig und reichen teils bis in die Antike zurück. Mechanische Experimente im 16. Jahrhundert, wundersame Automaten wie die „allesschreibende Wundermaschine“ von Friedrich Knaus, aber auch Dampfmaschinen und Fernsprechanlagen ebneten den Weg für neue Entwicklungen.