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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Vortrag von Ulrike Krampl in Wien, 10.10.2012

Ulrike Krampl forscht zur Zeit zu den Sprachlehrern in der Frühen Neuzeit und präsentiert kommende Woche erste Ergebnisse in Wien im Rahmen des Jour fixe des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit:

Ulrike Krampl (Paris/Tours): «par une méthode courte, lumineuse & facile, qui n'est propre qu'à lui seul». Sprachen lernen und lehren in Paris in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Ort: Universität Wien, Institut für Geschichte, HS 45, Universitätsring 1, 1010 Wien
Zeit: Mittwoch, 10.10.2012, 18.30 s.t.

Abstract: Die Konsolidierung der europäischen Volkssprachen im Laufe der frühen Neuzeit macht aus Sprache ein Merkmal sozialer und nationaler Zugehörigkeit. Die zunehmende Alphabetisierung eröffnet entferntere Räume der Kommunikation, gleichzeitig wächst die geographische Mobilität der Zeitgenoss/inn/en. Während Latein als lingua franca von Kirche und Gelehrsamkeit relativ an Bedeutung verliert, steigt der Bedarf an der Kenntnis fremder Sprachen rasch, weit über die Grenzen der Oberschichten hinaus. Lernende und Lehrende sind sich in einem Punkt einig : Schnell muss es gehen, und ohne Anstrengung ! Gefragt scheint eine « kurze, klare und einfache Methode », wie sie der abbé Perravel de Béron für seinen Italienischunterricht 1769 in einem Pariser Anzeigenblatt anbietet.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts befinden sich in Frankreich die Praxis und die Theorie der Wissensvermittlung im Umbruch, und trotz des bei Zeitgenoss/inn/en durchaus vorhandenen Bewusstseins, dass « Europa französisch spricht », erlangen die Orte, Akteur/inn/en und Modalitäten des Gebrauchs und der kommerziellen Vermittlung fremder Sprachen eine nie zuvor gesehene Vielfalt. Das Angebot im Paris des ausgehenden Ancien Régime umfasst neben traditionellen Formen wie Hausunterricht durch Sprachmeister, die auch in Adelsschulen tätig sind, auch öffentliche Kurse und Sprachschulen im Kontext der entstehenden Bildungsöffentlichkeit, sowie informellere Praktiken der zeitgenössischen Geselligkeit aber auch jene der mobilen Arbeitswelt.

Zur Person: Studium der Geschichte und Romanistik an den Universitäten Wien und Paris 8, Promotion 2004 an der EHESS, Paris, seit 2005 maître de conférences für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Université François-Rabelais in Tours. Publikationen: Les secrets des faux sorciers. Police, magie et escroquerie à Paris au XVIIIe siècle, Paris, Editions de l'EHESS, 2011; (zus. mit Mineke Bosch und Hanna Hacker), Hg., Spektakel = L’Homme. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft, 1, 2012; (zus. mit Robert Beck und Emmanuelle Retaillaud-Bajac), Hg., Les cinq sens de la ville, du moyen âge à nos jours, Tours, PUFR, erscheint Ende 2012.

Von Heine zu Slime

Zum heutigen teutonischen Feiertag sei an urdeutsches Liedgut erinnert, zu dem sogar ein Beschluss des deutschen Bundesverfassungsgerichts vorliegt, in dem die Traditionslinie Heine - Slime gezogen wird. Schon ein paar Jahr her, dass Marcus Hammerschmitt vorschlug, Deutschland muss sterben, damit wir leben können zur Nationalhymne zu machen.



Dienstag, 2. Oktober 2012

Goya digital

Der Prado stellt seine Sammlung von Malerei, Drucken und Korrespondenzen Goyas digital und hochauflösend zur Verfügung, soweit ich sehe ohne störende Wasserzeichen: http://www.museodelprado.es/goya-en-el-prado
[via Ö1]

Eric Hobsbawm RIP

Neben dem Nachruf von Nils Minkmar in der FAZ sei noch auf Robert Rotifers Beitrag für FM4 und Eberhard Crome im ND hingewiesen.
Ö1 wiederholt am Donnerstag, 4.10.2012, 21 Uhr ein erstmals vor fünf Jahren ausgestrahltes, von Helene Maimann geführtes Gespräch.

Montag, 1. Oktober 2012

Morde an Europas Grenzen

Übel, dass Nachrichten wie diese in der Presse über die alltäglichen Morde an Flüchtlingen im Namen der ach so humanitären EU entweder ignoriert oder von einem rassistischen Kommentarmob noch für gut befunden werden.

Azulejo Indexation and Referencing System

Eines der Dinge, die ich bei der letzten Samstag zu Ende gegangenen Barock-Konferenz gelernt haben: In Lissabon beschäftigt sich die Forschung durchaus intensiv mit den Azulejos, also den dort allgegenwärtigen zumeist bläulichen Kacheln, und es gibt ein eigenes Azulejo Indexation and Referencing System.

Sonntag, 30. September 2012

Interview mit Foucault

Die aktuelle Ausgabe von Foucault Studies bringt ein meines Wissens nach bislang unveröffentlichtes Interview mit Michel Foucault, geführt am 3.3.1978 von Colin Gordon und Paul Patton, zum Thema Considerations on Marxism, Phenomenology and Power. [via Foucault-L]

Samstag, 29. September 2012

Raul Zelik zu Venezuela

In der WOZ: Ein treffender Beitrag von Raul Zelik zu Venezuela und Hugo Chávez.

Freitag, 28. September 2012

DLF zum Deutschen Historikertag

Dieser Tage findet in Mainz der Deutsche Historikertag statt, laut heutiger FAZ sendet Campus & Karriere des Deutschlandfunk Köln heute um 14:35 einen Beitrag darüber, der dann auch als Podcast zur Verfügung stehen sollte. #histag12

Donnerstag, 27. September 2012

Conférences des Bureau d'adresse online

Das war tatsächlich schon hoch an der Zeit: Die Digitalisierung der Conférences du Bureau d'adresse, das heißt der in dem von Théophraste Renaudots Bureau ab 1633 wöchentlich abgehaltenen Vorträge; Google hat die Exemplare aus Lyon:

(...) Centurie des Questions traitées ez Conférences du Bureau d’Adresse (...). Paris: Bureau d'Adresse/Besogne, 5 Bände, 1638-1650.

Bd.1: http://books.google.at/books?id=rRtFNiZhGd8C
Bd.2: http://books.google.at/books?id=q8BRUtzaEVwC
Bd.3: http://books.google.at/books?id=aFrYMahxT_MC
Bd.4: http://books.google.at/books?id=F0_9gWXadGQC - auch bei Gallica: http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/cb41459716t/date
Bd.5: http://books.google.at/books?id=gbMWAaRAwOkC


Ich verweise mal nur auf die am 3.2.1642, gestellte Frage, nämlich nach dem, was zuerst da war, die Henne oder das Ei: Qui a esté le premier fait de L'Oeuf ou de la Poule? (vgl.).

Publikationen zu den Conférences:

Mazauric, Simone: Savoirs et philosophie à Paris dans la première moitié du XVIIe siècle. Les conférences du bureau d'adresse de Théophraste Renaudot (1633-1642). Paris: Publications de la Sorbonne, 1997. (GBS-Vorschau)

Wellman, Kathleen Anne: Making science social. The conferences of Theophraste Renaudot, 1633-1642. Norman: University of Oklahoma Press, 2003. (GBS-Vorschau)

Mittwoch, 26. September 2012

Notationskunde

Die heutige FAZ (26.9.2012, S.26, Paywall) rezensiert eine Neuerscheinung zur musikalischen Notationskunde; aus den vom Verlag zur Verfügung gestellten Informationen kann ich allerdings nicht entnehmen, ob auch die numerische Notation von Souhaitty, Rousseau und Chevé behandelt werden.

Schmid, Manfred Hermann: Notationskunde. Schrift und Komposition 900-1900. Kassel: Baerenreiter, 2011. [Verlags-Info]

Dienstag, 25. September 2012

Frühere Ausgaben des Argument online

Das Institut für kritische Theorie stellt auf den Archiv-Seiten von Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften eine Reihe von früheren Ausgaben dieser Zeitschrift in Form von PDFs zur Verfügung, darunter auch den 1975 erschienenen Sonderband AS 5 zu Hanns Eisler sowie den Sonderband AS 75 Die „Ästhetik des Widerstands" lesen. Über Peter Weiss.

Montag, 24. September 2012

Papierhaufen und Käseblatt

ungustiös geschwätziger Papierhaufen - durchaus treffende Charakterisierung der Zeit durch Max Goldt im 35-Jahre-Jubel-Falter; wobei Kurt Palms Statement auch was hat:

Mitte der 90er-Jahre habe ich den Falter einmal als „liberales Käseblatt“ bezeichnet. Seither hat sich viel verändert. Nur der Falter nicht. Da Prinzipienfestigkeit in Österreich aber bekanntlich eine eher seltene Eigenschaft ist, gratuliere ich dem Falter sehr herzlich.