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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Montag, 21. September 2009

Pariser Straßennamen

Eine Diplomarbeit zu den Pariser Straßennamen steht am Hochschulschriftenserver der Uni Wien zum Download bereit:

Gnad, Georg: Die Pariser Straßennamen als Spiegelbild der neuzeitlichen Geschichte Frankreichs. Diplomarbeit, Universität Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, 2009.
http://othes.univie.ac.at/4859/

Abstract: Die Benennung eines Gegenstandes lässt Rückschlüsse auf deren Urheber und dessen Motive zu. In topographischen Angelegenheiten wie Orts- oder Straßennamen trifft dies ebenfalls zu und erlaubt die Erforschung der Beweggründe für die Wahl für oder gegen eine bestimmte Bezeichnung. Während in der Antike und dem Frühmittelalter nahezu alle Arten von Flurnamen aus dem Volk heraus entstanden sind, wurden in Frankreich im Ancien Régime Straßennamen als Mittel herrschaftlicher Repräsentation entdeckt und erstmals zur Verherrlichung der Krone herangezogen. In der Französischen Revolution war die Benennung der Pariser Straßennamen wesentlicher Bestandteil der Instrumentalisierung der Massen im Sinne der neuen revolutionären Ideale. Die vorliegende Arbeit erläutert dessen Vorgehensweise und determiniert ihren Platz unter den vielfältigen Veränderungen der Lebensumstände jener Zeit. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die städtebaulichen Entwicklungsphasen von Paris gelegt. Ferner wird die Bedeutung gezielter Namensvergabe in den folgenden Regimen des wechselvollen 19. Jahrhunderts behandelt. Napoléon Bonaparte nützte das Motiv der Umbenennung, um zusätzlich zu seinen Monumentalbauten auch seine Kriegserfolge im Stadtbild zu verewigen. Unter der Restauration wurden alle im Nouveau Régime und des Ersten Kaiserreichs getätigten Maßnahmen nach Möglichkeit rückgängig gemacht. Louis XVIII legte sicherheitshalber das Recht, Straßen, Plätze, Denkmäler und Ähnliches zu benennen, aus der Verantwortung der Bürger und der Städte in seine eigenen Hände. Der Bürgerkönig Louis-Philippe war in seiner Regentschaft mit einem seit je her historisch gewachsenen und niemals geplanten und dadurch kaum noch bewältigbaren Moloch konfrontiert und setzte zaghaft erste Restrukturierungsmaßnahmen, während er in Fragen der Straßennamen auffällig viele Reminiszenzen an Napoléon Bonaparte zurück ins Leben rief. Louis-Napoléon Bonaparte setzte sich schließlich mit der Transformation von Paris ein Denkmal, auf das die moderne Metropole ihre Existenz gründet. Die zahlreichen Boulevards, die sein Stadthalter Haussmann durch die mittelalterlichen Stadtviertel schlagen ließ, bedachte er zum einen Teil mit imperialistischen Bezeichnungen, um eine eigene Herrscherchronologie zu suggerieren. Andererseits nützte auch er den Kult um Napoléon Bonaparte, über dessen Memoria er natürlich auch wiederum sich selbst gedachte. Um die Jahrhundertwende wurde die Schaffung oder der Verbleib eines Straßennamens nicht mehr unter dem Gesichtspunkt beurteilt, ob der Inhalt dem aktuellen Regime opportun wäre, sondern zunehmend schlicht nach der mit der Bezeichnung konnotierten Nationalität. Umbenennungen dieser Art warfen bereits die düsteren Schatten des Ersten Weltkrieges voraus. Nach diesem und auch nach dem Zweiten Weltkrieg gedachten die Pariser den Siegermächten, in dem sie ihnen Straßennamen in ihrer Stadt widmeten. Das Werk bezieht sich zwar hauptsächlich auf die Geschehnisse in Paris, riskiert jedoch auch gelegentlich einen Blick auf die Vorkommnisse im übrigen Frankreich, um Wechselwirkungen und abweichende Ereignisse aufzuzeigen. Neben dem Herausstreichen der wesentlichen Hauptgründe bei der Namensvergabe für Straßen und Plätze in den einzelnen Regierungszeiten wird dessen Umsetzung anhand praktischer Beispiele erläutert, und ihre Bedeutung neben anderen Instrumenten zur Besetzung öffentlichen Raumes diskutiert. Wo es die Quellenlage erlaubt, wird auch die Akzeptanz der jeweiligen Maßnahmen innerhalb der Bevölkerung dargestellt.

Sonntag, 20. September 2009

Zündfunk-Porträt von Johannes Grenzfurthner

Heute abend auf Bayern 2 (Stream), im Zündfunk-Generator (20.9.2009, 22:05-23:00): Ein Porträt des Monochromisten Johannes Grenzfurthner.

"Viele Leute verstehen nicht, dass das Internet ein Lebensraum ist; eine Multitude von neuen Medien und Mikromedien, in der ich mich täglich aufhalte, arbeite und lebe", sagt Johannes Grenzfurthner. Er ist Professor für Mediendesign in Graz, Mitbegründer und Mastermind der weltweit vernetzten Kunst- und Theorieneigungsgruppe (englisch: art-tech-philosophy-collective) Monochrom, mit Hauptsitz in Wien. Grenzfurthner hat sechs Facebook-Profile, ist begeisterter Twitterfan und schreibt auf diversen Weblogs. Er veranstaltet Symposien und Festivals für digitale Kunst und Kulturen, wie z.B. Urban Hacking - Paraflows 09, das noch bis 20. September in Wien mit Webaktivisten aus aller Welt stattfindet (www.paraflows.at).
Wir haben also mit Grenzfurtner einen prototypischen Aktivisten der Web 2.0 - Generation vor uns, der aber auch "den großen Sumpf" der Multitude pointiert reflektiert, kommentiert und manchmal subversiv unterwandert.


[via Monochrom]

Samstag, 19. September 2009

Veranstaltung zur Prekarisierung in den Wissenschaften, Wien 14.10.2009

Bei dieser Veranstaltung tritt die IG externe LektorInnen und freie Wissenschaften als Mitorganisatorin auf:

Prekarisierung in den Wissenschaften. Organisieren wir uns!?
Impulsvortrag von Susanne Pernicka: Perspektiven (selbst-)organisierter Interessenvertretung in der Wissenschaft.
Anschließend offene Diskussion mit VertreterInnen der Initiativen: PrekärCafé, IG Externe und Plattform Drittmittelpersonal

Zeit: Mi, 14. Oktober 2009, 18:30
Ort: Aula, Universitätscampus Altes AKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Download Folder (PDF)

Update 24.9.2009: Es gibt nun auch eine Facebook-Site dazu: http://www.facebook.com/home.php?#/event.php?eid=268425160643&ref=mf

Freitag, 18. September 2009

Alessandro Stanziani: The Traveling Panopticon

In der aktuellen Ausgabe von CSSH ist folgender Artikel erschienen:

Stanziani, Alessandro: The Traveling Panopticon: Labor Institutions and Labor Practices in Russia and Britain in the Eighteenth and Nineteenth Centuries, in: Comparative Studies in Society and History, 51.2009, S.715-741.
doi:10.1017/S0010417509990119

Das Abstract lautet wie folgt:

Between 1780 and 1787 Samuel and Jeremy Bentham were asked to manage a large Russian estate owned by Prince Grigorii Potemkin, one of the closest advisors of Catherine II. They had to face two related but distinct problems: Russian peasants were unskilled, while British skilled workers and supervisors were hard to control. It was the problem of controlling skilled English workers in Russia (and not the Russian serfs) that led the Bentham brothers to reflect on the relation between free and forced labor, and then between labor and society. Before and after Foucault, the Panopticon has been seen as a response to social deviance, and in relation to prisons and the emergence of a global surveillance system in modern societies. According to Foucault, the Panopticon is not just a model for institutions, but something whose principles are those of power in society at large. I want to challenge this view by arguing that the Panopticon project actually was a system for controlling wage labor, which drew inspiration from a particular image of Russian serfdom and from the Bentham brothers' experiences in that country. Those experiences have been the subject of several papers and books. The first aim of this paper is not to recall these, but rather to integrate them into a broader intellectual debate. In particular, I will evoke the origins of the Benthams' experiences in Russian, British, and European debates of the period about the legal status of labor. The way that “western” thought conceived of labor in general and positioned itself vis-à-vis Russia necessitates a reexamination of the thesis that the principal schools of western thought were misunderstood in Russia. I will argue, instead, that Russian authors and reformers relied on ambiguities in western thinking about labor when they advanced their own images of serfdom and proposals for reform.

Donnerstag, 17. September 2009

Zeitungsöffentlichkeit im 17. Jahrhundert, Wolfenbüttel 6.-8.10.2009

Interessanter Kongress, der gestern über H-SOZ-U-KULT angekündigt wurde: Zeitungsöffentlichkeit im 17. Jahrhundert – ein neues Medium und seine Folgen

Ö1 zum Frauenmuseum Hittisau

Gestern brachte Ö1 einen Beitrag zum Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg und die zur Zeit dort stattfindende Ausstellung "Frauennachlässe - Fragmente aus vielen Leben", die von der Wiener Sammlung Frauennachlässe gestaltet wurde; wer die Sendung versäumt hat, kann sich ja das MP3-File über das Downloadabo besorgen oder einen auf der Ö1-Homepage befindlichen längeren Text darüber nachlesen.

Mittwoch, 16. September 2009

Erinnerungen von Arno Borst

Der vor zwei Jahren verstorbene Arno Borst kam mir während meines Studiums vor allem durch sein Buch über die Katharer unter; via Perlentaucher erfahre ich nun, dass seine Erinnerungen erschienen sind:

Borst, Arno: Meine Geschichte. Lengwil: Libelle Verlag, 2009.

Dienstag, 15. September 2009

Protestbuchpräsentation, Wien 20.1.2010

Wer in Wien an einer Präsentation der von Klaus Schönberger und Ove Sutter herausgegebenen kleine[n] Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen (vgl. hier) teilnehmen will, kann sich den Termin ja schon vormerken: Mittwoch, 20.1.2010, 19.30 Uhr, queerbeisl, Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien.

Die kompletten Tourdaten gibt es hier.

Montag, 14. September 2009

Staub auf Arte, 2. Anlauf

Vielleicht klappt's ja diesmal (vgl. hier), die Ausstrahlung von Hartmut Bitomskys schönem Dokumentarfilm Staub: Arte, Sa 19.9.2009, 23:30-01:00

Sonntag, 13. September 2009

Neuerscheinung: Medien in der Frühen Neuzeit (=EdG 85)

Eine spannende, schon lange erwartete Neuerscheinung ist anzukündigen:

Würgler, Andreas: Medien in der Frühen Neuzeit (=Enzyklopädie deutscher Geschichte; 85). München: Oldenbourg, 2009. [Verlagsinfo]

Der Werbetext lautet:

Am Beginn der Neuzeit läuten bahnbrechende Erfindungen im Buchdruck eine Medienrevolution ein, die die historische Entwicklung Europas bis zur Französischen Revolution prägte. Die neuen Bild- und Textdruckverfahren ermöglichten bald massenhafte Verbreitung von Information. Der komplexe Verbund mündlicher, schriftlicher und insbesondere gedruckter Medien - von Flugschrift, Kalender und Flugblatt über Buch, Zeitung und Zeitschrift bis zu Druckgraphik und Kartendruck - zählen zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Reformation und die wissenschaftliche Revolution wie auch für die Aufklärung und die Entstehung einer politischen Öffentlichkeit. Andreas Würgler gibt einen Überblick über die Trends und Tendenzen der interdisziplinären historischen Medienforschung, die von technik-, gattungs- und kulturgeschichtlichen bis zu wirtschafts-, sozial- politikgeschichtlichen Aspekten reichen. Seine thematisch gegliederte Bibliographie bietet Orientierung für die eigene Forschung.

Samstag, 12. September 2009

Madrid, Manzana 175

Madrid_Manzana-175_CalledelaPasa

Madrid, Calle de la Pasa