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Protestformen sozialer Bewegungen

Hot off the press: Eine spannende Neuerscheinung zu Protestformen der sozialen Bewegungen, mit einem eigenen Aufsatz zur Tortung.

Schönberger, Klaus/Sutter, Ove (Hg.): Kommt herunter, reiht euch ein ... Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen. Berlin/Hamburg: Assoziation A, 2009. [Verlagsinfo mit Inhaltsverzeichnis]

Die Ankündigung im Assoziation A-Newsletter lautet wie folgt:

Im Laufe der wechselvollen Geschichte der sozialen Bewegungen hat sich ein vielfältiges Repertoire an Protestformen herausgebildet: Straßendemonstrationen, Kundgebungen, Infostände, Happenings, Reclaim-the-Street-Partys, Pink & Silver, Rebel Clown Army, Streiks oder Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Warenboykott, Sitzblockaden oder Tortenwerfen.
Um Protest nach außen zu vermitteln, werden Unterschriften gesammelt, Petitionen verfasst, Fahnen geschwenkt, Steine geworfen, Transparente gemalt, Plakate layoutet, Graffitis gesprüht, Flugblätter verteilt, Musikstücke gespielt oder auch einfach nur bestimmte Kleidungsstücke getragen.
Das Buch beschreibt Geschichten der Protestformen von 1848/49 bis heute. Im Vordergrund steht die Frage, welche Möglichkeiten sich daraus für eine zeitgemäße politische Praxis ergeben.
vr (Gast) - 2009/08/22 14:56

Das scheint mir im Wesentlichen das Konzept zu sein, wie es Alec Nove in "The Economics of Feasible Socialism Revisited" 1991 beschrieben hat. Auch die fünf Formen des Eigentums kommen dort so vor.

Im Zweifel bin ich über die "materiellen Bedingungen" für einen Sozialismus, die laut Fülberth aufgespürt und entwickelt werden müssten. Vielleicht ist es ja schon zu spät (Ressourcenknappheit) oder noch zu früh (ein "vernünftiger" Wohlstand für alle weltweit - und das auch noch auf umweltverträgliche Art - wäre derzeit , wenn überhaupt, nur mit massiven Anstrengungen erreichbar, die zu erbringen derzeit kaum jemand bereit ist). Vielleicht wäre es in einigen Jahrzehnten leichter, wenn bis dahin nicht der Planet nachhaltig ruiniert und damit die Grundlage entfallen ist.

Nove hat damals eingeräumt, dass er keine Ahnung habe, wie sein Modell verwirklicht werden könnte, auch wenn er die Ergebnisse durchaus für wünschenswert hielt. Vor dem Problem steht man aus meiner Sicht heute noch genauso wie damals.

vr (Gast) - 2009/08/22 16:09

Oh je, mein Kommentar hätte eigentlich unter dem Eintrag zu Fülberth stehen sollen - mein Fehler!