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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Sonntag, 16. September 2007

Volkskundekongress "Bilder Bücher Bytes" und Frühneuzeittagung - kein Vergleich

Das Webangebot des Volkskundekongress Bilder Bücher Bytes, der ab Sonntag 23.9. in Mainz stattfinden wird, ist wirklich beeindruckend und vorbildlich, was selbstredend auch für das dazugehörige Weblog gilt.
Nur zum Vergleich: Die Homepage der Frühneuzeittagung Kultureller Austausch in der Frühen Neuzeit in Greifswald, zu der ich am Mittwoch fahren werde, nimmt sich demgegenüber ziemlich mager aus. Gewiss, die Frühneuzeittagung ist nicht so groß angelegt wie der Volkskundekongress, aber solch ein Retro-Design wäre ja auch bei HistorikerInnen nicht nötig, oder? Gespannt darf man jedenfalls darauf sein, in wie weit der nächste deutsche Historikertag, der kommendes Jahr in Dresden stattfindet, aktuelle Technologien berücksichtigen wird.
Kleine Randbemerkung: Ich bin ja neugierig, ob Peter Burke, der bei der Frühneuzeittagung einen Abendvortrag halten soll, schon seinen Pass zugeschickt bekommen hat. Beim Kulturgeschichtetag in Linz war das nämlich noch nicht der Fall, weswegen Burkes Auftaktvortrag ohne den Vortragenden reisen musste und von Brendan Dooley vorgelesen wurde.

Samstag, 15. September 2007

Buchpräsentation zu Geschichte und Hypertext/E-Learning

Jakob Krameritsch' Dissertation über Hypertext und dessen Potenziale für die Produktion, Repräsentation und Rezeption der historischen Erzählung ist nun als Buch bei Waxmann erschienen; schon vor ein paar Monaten herausgekommen ist bei Böhlau E-Learning Geschichte. Beide Bücher werden am 8. Oktober ab 18 Uhr in Wien im Semperdepot (6. Bezirk, Lehárgasse 6) präsentiert, nähere Informationen hier. [via Histnet und Martin Gasteiner]

Krameritsch, Jakob: Geschichte(n) im Netzwerk. Hypertext und dessen Potenziale für die Produktion, Repräsentation und Rezeption der historischen Erzählung. Münster u.a.: Waxmann, 2007.

Schmale, Wolfgang/Gasteiner, Martin/Krameritsch, Jakob/Romberg, Marion: E-Learning Geschichte. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2007.

Freitag, 14. September 2007

Schwechat 64

Schwechat_064_Hauptplatz5

Schwechat, Hauptplatz 5

Donnerstag, 13. September 2007

FU Berlin: Querelen um die Berufung des Historikers Albert Scharenberg

SPOn und ND berichten über den Fall des Nordamerika-Historikers und Politologen Albert Scharenberg, dessen Berufung auf eine Junior-Professur vom Präsidium der Freien Universität Berlin blockiert wird. Der angebliche Grund: Mit seinen 42 Jahren wäre Scharenberg zu alt für die Stelle; KritikerInnen vermuten allerdings, dass politische Gründe eine Rolle spielen, da Scharenberg dem Uni-Präsidenten zu links ist, arbeitet er doch im Kuratorium der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit.
Das Argument mit dem Alter ist nun wirklich verwunderlich: In einem Wissenschaftssystem, in dem man bis so circa Mitte 40 zum Nachwuchs zählt (unvergessen die Sektion des Deutschen Historikertags "Junge Historiker stellen sich vor", in der ergraute Privatdozenten ihre Themen präsentierten), ist man mit 42 doch noch geradezu ein Jungspund, nicht wahr?

Nachtrag: Auch die Berliner Morgenpost berichtet.

Parkhäuser und Aufzüge

Auf Andreas Bernards wirklich lesenswerte Studie über die Geschichte des Aufzugs habe ich ja schon hingewiesen, nun erschien vor kurzem eine vielversprechende Arbeit über Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses. In Telepolis rezensiert Sebastian Susteck beide Bücher; vgl. auch Peter Plener im Kakanien-(Senior)-Editor-Weblog.

Bernard, Andreas: Die Geschichte des Fahrstuhls. Über einen beweglichen Ort der Moderne. Frankfurt am Main: Fischer 17348, 2006.

Hasse, Jürgen: Übersehene Räume. Zur Kulturgeschichte und Heterotopologie des Parkhauses. Bielefeld: Transcript, 2007.

Mittwoch, 12. September 2007

Interview mit Chuck Palahniuk

Gestern war er in Wien, nun bringt der Standard ein Interview mit Chuck Palahniuk.

Interview mit Georg Franck

In der Philosophischen Audiothek ist nun ein letzte Woche auf Radio Orange gesendetes Interview mit Georg Franck, Autor der Ökonomie der Aufmerksamkeit als MP3 zugänglich; geführt hat das Interview Herbert Hrachovec.

Dienstag, 11. September 2007

Homepage und Weblog von Michael Wildt

Manchmal braucht es Begegnungen im Real Life, um von Historiker-Homepages und Weblogs zu erfahren; so erzählte mir vor kurzem Mario Wimmer (sein Weblog Histex ist nunmehr seit einem Jahr inaktiv) von der Homepage des Zeithistorikers Michael Wildt. Dort befindet sich auch der Link zu Wildts Weblog, das allerdings bislang nicht sehr aktiv ist.

Montag, 10. September 2007

Übersetzungsprojekt zu Olympe de Gouges

Die Wiener Verlegerin Viktoria Frysak plant zum einen, eine Dissertation zu Olympe de Gouges zu verfassen, zum anderen, in ihrer Edition Viktoria eine deutschsprachige Werkausgabe herauszubringen. Leicht wird dies wohl nicht werden, aber die Homepage http://olympe-de-gouges.info/ ist schon mal eingerichtet, und wer will, kann sich an dem großen Projekt beteiligen.

Sonntag, 9. September 2007

50 Jahre Konkret

Zahlreich sind sie nicht, die Medienberichte anlässlich des Jubiläums der geschätzten Monatszeitschrift konkret, würdiger Nachfolgerin der Karl Kraus'schen Fackel, und wenn dann doch die SZ oder die taz nicht umhin kommen, das Jubiläum zu beachten, verstecken sie ihren Neid hinter Häme. Einen angemessenen Beitrag lieferte einzig die Titanic. Eines ist ja Hermann L. Gremliza mit konkret gelungen, was Karl Kraus in der Fackel nicht schaffte: Einen Kreis (vorwiegend männlicher) guter Autoren um die Zeitschrift zu gruppieren; und die Erhöhung des Frauenanteils wäre ja eine lohnende Aufgabe für die nächsten 50 Jahre...

Samstag, 8. September 2007

Auf nach Linz!

Heute beginnt der Kulturgeschichtetag mit einem Besuch der Klangwolke bei hoffentlich trockenem Wetter.
Ich werde dort zum einem mein Adressbüro-Projekt vorstellen, zum anderen einen Vortrag zur Kulturtechnik der Nummerierung halten. Das Abstract lautet wie folgt:

1, 2, 3 - Materialien zu einer Kulturgeschichte der Nummerierung

Ausgehend von meinen Arbeiten zur Hausnummerierung (Tantner, Anton: Ordnung der Häuser, Beschreibung der Seelen - Hausnummerierung und Seelenkonskription in der Habsburgermonarchie, Dissertation Universität Wien, 2004) möchte ich mich mit dem Phänomen der Nummerierung beschäftigen: Wann und unter welchen Umständen werden Zahlen verwendet, um Gegenstände, Wissenseinheiten oder Buchseiten adressierbar zu machen? Um eine Selbstverständlichkeit handelt es sich dabei keineswegs; Michael Giesecke schreibt z.B. in seiner Studie zur Geschichte des Buchdrucks in Bezug auf das Verhältnis von Abbildung und Text: "Es brauchte Jahrzehnte, bis sich eine so einfache Technik wie das Bezeichnen der Abbildungen mit Buchstaben, Zahlen oder Worten herausbildete, die dann erst ein elegantes Zusammenspiel von Beschreibungstext und Bildvorlage ermöglichte." (Giesecke, Michael: Der Buchdruck, Frankfurt am Main, 6.A., 2006, 628-630) Auch die Verwendung von Seitenzahlen bzw. Foliierung war nicht seit Beginn des Buchdrucks geläufig; am Ende der Inkunabelperiode waren erst 10% der Inkunabeln foliiert, erst im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts wurde die Paginierung üblich.
Anhand einer Reihe von Beispielen (neben der Hausnummerierung und der Paginierung von Büchern denke ich an die Nummerierung der böhmischen Landtafelbände, die Nummerierung der Personen in Rembrandts Gemälde "Die Anatomie des Dr. Tulp", die nachträgliche Nummerierung von Szenen im Teppich von Bayeux sowie die Verwendung des Numerus Currens als Bibliothekssignatur) möchte ich mich der vermeintlichen Selbstverständlichkeit der Verwendung von Zahlen zur Hilfe der Adressierung annähern und damit einen Beitrag zur "Entfamiliarisierung", das heisst des Fremd machen des Vertrauten, leisten.

Vor 300 Jahren: Johann Peter Süßmilch geboren

Na sowas, durch Zufall stoße ich dank einer Meldung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung darauf, dass am 3. September vor 300 Jahren der Statistiker Johann Peter Süßmilch geboren wurde. Dieses Jubiläum wurde nun wirklich von allen Medien übergangen; Süßmilchs Hauptwerk, die Göttliche Ordnung gibt es übrigens auch online (Bd.1/ Bd.2) .

Freitag, 7. September 2007

Manu Chao: La Radiolina

Im Standard bespricht Christian Schachinger Manu Chaos neues Album La Radiolina und kommt zu folgendem Resümee: Weltbürgertum auf höchstem Niveau.