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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Samstag, 18. März 2006

Inzest im 18. Jahrhundert

Claudia Jarzebowskis Dissertation ist nun bei den L'Homme-Schriften herausgekommen; der Ankündigungstext lautet wie folgt:

Im Mittelpunkt des Buches stehen mehrere hundert Inzestverfahren, die in Preußen im 18. Jahrhundert geführt wurden. Dabei gelingt es der Autorin, die »offenen Grenzen« zwischen legitimer Verwandtschaft und illegitimer Sexualität aufzuzeigen. Ihr Buch macht die Ambivalenzen frühneuzeitlicher Beziehungen etwa zwischen physischer und struktureller Gewalt, oder zwischen emotionalen und materiellen Interessen sichtbar. Dabei werden die Verwandtschaftsverhältnisse immer auch als Beziehungen zwischen Ungleichen konturiert, was fraglos bei der Analyse sexueller Gewalt, die sich gegen Kinder richtet, besonders hervortritt. Das Buch verändert den historischen Blick auf Verwandtschaft und Sexualität, Gewalt und Emotionalität und wird Auswirkungen haben auf eine neue Geschichte der Kindheit.

Jarzebowski, Claudia: Inzest. Verwandtschaft und Sexualität im 18. Jahrhundert. (=L'HOMME Schriften; 12). Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2006.

Freitag, 17. März 2006

Experiment Aufklärung, eröffnet

Scheint ja ganz gut geworden zu sein, die Mozart-Ausstellung in der Wiener Albertina, zumindest ist der Standard durchaus angetan, in ähnlichem Tenor wird der Kurator Herbert Lachmayer als Kopf des Tages porträtiert (vgl. auch dieses Interview von Ulrich Weinzierl in der Welt). Weniger begeistert ist die Presse, ihr ist alles zuviel und zu konfus. Tja lieber Norbert Mayer, Geschichte ist nun mal so komplex wie das Leben, wer's einfacher haben möchte, sollte lieber gar nicht anfangen, sich damit zu beschäftigen.
Ich bin jedenfalls gespannt darauf, mir dann im April, wenn ich kurz in Wien bin, das ganze anzuschauen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog und ein nicht weniger als 900 Seiten umfassender Essayband, in dem sich auch ein Beitrag von mir befindet, der sich u.a. mit Mozarts Hausnummern und weiters mit der Hausnummer eines Hermaphroditen beschäftigt. Einen Vorgeschmack darauf habe ich letzen November hier im Adresscomptoir veröffentlicht.

Donnerstag, 16. März 2006

"...der größte Teil der Untertanen lebt elend und mühselig" 2

Fein: Nach der ersten mir bekannten Rezension auf geschichte-tirol.com erschien nun in der aktuellen Ausgabe der Sehepunkte eine weitere, von Andrea Pühringer verfasste Besprechung der von Michael Hochedlinger und mir herausgegebenen Quellenedition.

Mittwoch, 15. März 2006

Wie hält es die europäische Linke mit Hugo Chávez?

... fragt der emeritierte Soziologieprofessor Klaus Meschkat in Le Monde Diplomatique und liefert gleichzeitig einen von kritischen Anklängen nicht freien Einblick in die aktuellen Vorgänge in Venezuela. Die Langfassung (Print) erschien in der Nr. 29/2005 des Jahrbuch Lateinamerika.

Dienstag, 14. März 2006

A bas le CPE

Letzten Dienstag hier in Paris die große Demo, Streiks an einigen Universitäten, eine Blockade des Place de l'Étoile, kurzfristig die Sorbonne besetzt und nun das Collège de France: Die Proteste gegen die Lockerung des Kündigungsschutz dauern an; auf Telepolis berichtet Bernhard Schmid über die Hintergründe.

Hobsbawm zu Gramsci und Marx

Die International Gramsci Society stellt auf ihrer Homepage den Audiomitschnitt einer im April 1987 gehaltenen Vorlesung von Eric Hobsbawm zur Verfügung. Der britische Historiker beschäftigt sich darin anlässlich des fünfzigsten Todestag von Gramsci mit dem Thema Gramsci and Marxism. [via Linkslog]
Ebenfalls auf Linkslog: Ein vor wenigen Tagen abgehaltenes Streitgespräch zwischen Hobsbawm und Jacques Attali zu Karl Marx, das im New Statesman erschien.

Montag, 13. März 2006

Milošević

Auch eine Form der Todesstrafe, elegant, ohne sich die Finger schmutzig zu machen: Slobodan Milošević, der 2000 aus dem Amt geputschte und dann vor ein selbsternanntes Tribunal nach Den Haag verschleppte ehemalige Präsident Jugoslawiens starb, nachdem ihm die verlangte Behandlung seiner Krankheit verweigert wurde. Den Verantwortlichen des Nato-Kriegs gegen Jugoslawien von 1999, unter ihnen Gerhard Schröder, Joseph Fischer und Kriegsgräuel-Erfinder Rudolf Scharping, wird dieses Schicksal wohl erspart bleiben. Wer übrigens mehr über die dubiose Karriere seiner Anklägerin Carla del Ponte wissen will, sei auf die Ausgaben von Konkret 9 und 10/2001 (nur print) verwiesen.
Ein aktueller Bericht, der sich von den Artikeln der serbenfresserischen Journaille unterscheidet und sich gleichzeitig nicht in allzu abenteuerliche Spekulationen stürzt, ist im ND zu finden.

Althusser und wir

Die aktuelle Ausgabe des e-Journals Borderlands widmet sich dem Thema Althusser & us.
Unter den Beiträgen befinden sich:

Jason Read: The Althusser Effect: Philosophy, History and Temporality

Warren Montag: Foucault and the Problematic of Origins': Althusser's Reading of Folie et déraison

Adam Holden & Stuart Elden: "It Cannot be a Real Person, a Concrete Individual": Althusser & Foucault on Machiavelli's Political Technique

[via Foucault-L]

Sonntag, 12. März 2006

Neues Weblog von Mario Wimmer

Zahlreich sind sie nicht, die Weblogs von HistorikerInnen in der deutschsprachigen Blogosphäre. Nun ist ein neues dazugekommen, nämlich Histex, von Mario Wimmer, der in Wien 2004 eine Diplomarbeit mit dem Titel Im Namen der "Quelle". Die "Historik" J.G. Droysens und historiographische Technik im 19. Jahrhundert abgeschlossen hat und nunmehr Stipendiat in Bielefeld beim Graduiertenkolleg Archiv, Macht, Wissen ist; sein Dissertationsprojekt trägt den Titel Histories from below: Fallstudien zur Archiven und Historiographien des 20. Jahrhunderts.

Samstag, 11. März 2006

Gothic Nightmares

Heute in der NZZ: Eine umfassende Besprechung der Ausstellung Gothic Nightmares - Fuseli, Blake and the Romantic Imagination, die noch bis 1. Mai in der Tate Britain gezeigt wird. Gar schauderhaft.

Freitag, 10. März 2006

Die Google-Story

Die Zeit bringt einen Vorabdruck aus der deutschen Übersetzung eines hier bereits angezeigten Buchs über die Geschichte von Google; der Verlag hat auch eine eigene Homepage - http://www.diegooglestory.de - zum Buch eingerichtet.

Vise, David/Malseed, Mark: Die Google Story. Hamburg: Murmann Verlag, erscheint Mitte März 2006.

Donnerstag, 9. März 2006

Weblog, Version 17. Jahrhundert

Der Kardinal-Erzbischof von Prag, Ernst Adalbert von Harrach (1598-1667) verfasste 48 Jahre lang so genannte Tagzettel. In ihnen beschrieb er seinen Alltag sowie politische Ereignisse, verschickt wurden sie an ausgewählte Mitglieder seiner Familie sowie seines Freundeskreises. Ein Forschungsprojekt am Wiener Institut für Geschichte (BearbeiterInnen: Alessandro Catalano und Katrin Keller) ediert nun dieses Weblog des 17. Jahrhunderts und hat eine Projektbeschreibung ins Netz gestellt.

Wikipedia - Her mit den GeisteswissenschafterInnen!

In einem Interview mit der Jungle World moniert Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, dass sich verhältnismäßig wenige GeisteswissenschafterInnen an der Online-Enzyklopädie beteiligen. Kommt schon noch, denke ich mir. Wie wär's denn überhaupt mit der Idee, dass die Vergabe von Projektgeldern in Zukunft an die Bedingung geknüpft wird, zumindest Teile der Ergebnisse auch in der Wikipedia zu veröffentlichen?