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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 20. Januar 2006

Paradoxien der Romantik

Schön langsam kündigt er sich an, ein von mir mitherausgegebener Sammelband, der wegen Finanzierungsproblemen mit großer Verzögerung erscheint: Paradoxien der Romantik heisst er und beinhaltet die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, das sich mit der wechselvollen Geschichte der Romantik in Wien Anfang des 19. Jahrhunderts beschäftigt hat (Projekthomepage). Ich selbst bin ja während der Arbeit an diesem Projekt zum Fan der Wiener Spätaufklärer geworden, die die nach Wien einreisenden Romantiker (z.B. Friedrich Schlegel oder Adam Müller) zum Teil mit deren eigenen Methoden bekämpft haben; besonders Joseph Schreyvogel, der Karl Kraus des frühen 19. Jahrhunderts, hat es mir angetan. Ich plane auch, demnächst ein paar Ausschnitte aus meinem Beitrag zum Band in diesem Weblog zu veröffentlichen.
Wer will, kann den Band zum Vorzugspreis von 35,1 Euro beim Verlag vorbestellen, Bestellformular mitsamt Inhaltsverzeichnis (PDF) gibt es auf der Homepage der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik.

Aspalter, Christian/Müller-Funk, Wolfgang/Saurer, Edith/Schmidt-Dengler, Wendelin/Tantner, Anton (Hrsg.): Paradoxien der Romantik. Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft in Wien im frühen 19. Jahrhundert. Wien: WUV, 2006.

Donnerstag, 19. Januar 2006

Projekt eines Adress- und Correspondenzcomptoirs von Rudolph Georg Focht, Altona 1732

Im August 1732 reicht Rudolph Georg Focht, seit einigen Jahren in Altona ansässig, beim dänischen König ein Gesuch ein: Er möchte in Altona und Hamburg auf eigene Kosten ein Addrehse- und Correspondence Comtoir etablieren und bittet darum, für dieses das Königliche Wappen verwenden zu dürfen sowie mit dem Charakter eines Addrehse-Meister[s] oder Commihsairs ernannt zu werden. Spezifisch für dieses Projekt ist, dass es in erster Linie der besseren Briefförderung zwischen Hamburg und Altona dienen soll. Nach der Darstellung Fochts werden die in Hamburg ankommenden, für Altonaer Kaufleute bestimmten Briefe von den ordinairen Hamburger Briefträger nicht schnell genug ausgetragen; sie würden zuerst die nach Hamburg gehörigen Briefe bestellen und die anderen, nach Altona und ins Holsteinische gehörige einen oder wohl mehr Post-Tage bey sich liegen lassen, was den Kaufleuten naheliegender Weise erheblichen Schaden zuwachsen lassen würde. Focht möchte nun in Hamburg und Altona an eine[m] bequemen und wohl gelegenen Orte ein Comtoir anlegen, das für eine geringe Gebühr den Briefverkehr zwischen Hamburg und Altona übernehmen würde. Darüber hinaus möchte Focht nach Vorbild der preußischen und hannoveranischen addrehse oder intelligenz-Comtoirs einen wöchentlich erscheinenden Intelligenz-Zettel herausgeben: [W]ann jemand etwa liegende oder fahrende Gühter zu verkauffen oder zu kauffen, Capitalien zu negotiiren oder auszuthun gesonnen, auch ein und anderen geschickten Bedienten zum Verwalter, Hofmeister oder dergleichen verlangte, oder auch sonst etwas dem publico kund zu machen, oder zu wißen nötig erachtete könnte er dies bey dem Addrehse Comtor bekand machen und in dem Blatt solche avertishements, nova und curiosa, welche man in denen ordinairen Zeitungen nicht findet, veröffentlichen.
In der Folge bittet das Altonaer Magistrat den Postmeister Peter Friesen sowie mehrere Kaufleute um Stellungnahmen zu Fochts Projekt; der Postmeister ist dagegen: Confusion und (...) inconvenientien würden entstehen, es wäre mehr Schädlich als nützlich sowie unnötig, da die Altonaer Kaufleute die bei der Hamburger Börse einlangenden, an sie adressierten Briefe ohnehin durch eigene Bediente abholen lassen würden. Auch die Kaufleute betonen, dass die meisten von ihnen ihre eigene Addreshen bey ihren guten Freunden in Hamburg hätten und sprechen sich gegen einen Zwang aus, ihre Korrespondenz über das geplante Adresscomptoir auszurichten; weiters bezweifeln sie den Nutzen des Intelligenzzettels. Insgesamt aber sind sie dem Projekt wohlgesonnen, verlangen allerdings, dass Focht eine Kaution stelle. Diese Befürwortung nutzt nichts; das Projekt wird von der Deutschen Kanzlei in Kopenhagen abgelehnt.

Landesarchiv Schleswig-Holstein, Schleswig, Abt. 65.2 Nr. 685 I: Ansuchen Fochts an den dänischen König, Altona 1.8.1732; Project zu Antragung eines Addresse oder intelligentz-Comtoirs, undatiert [1732]; Bericht Postmeister Friesen, Altona 9.12.1732; Kaufleute an den Magistrat der Stadt Altona, 22.12.1732; Deutsche Kanzlei an Präsident, Bürgermeister und Rat der Stadt Altona, Kopenhagen 10.2.1733.

Mittwoch, 18. Januar 2006

Jahrbuch für Wissensgeschichte

Liest sich ja ganz interessant, das Inhaltsverzeichnis des ersten Jahrgangs von Nach Feierabend. Zürcher Jahrbuch für Wissensgeschichte (2005), das über H-SOZ-U-KULT ausgeschickt wurde. Darin befinden sich Artikel wie zum Beispiel:

Wolfgang Pircher: Die Sprache des Ingenieurs
Valentin Groebner: Historische Kostüme
Ian Hacking: Ein Stilbegriff für Historiker und Philosophen

Dienstag, 17. Januar 2006

Von Zufall und Kontingenz 2

Nach der NZZ und den Sehepunkten bringt nun auch H-SOZ-U-KULT eine Rezension von:

Hoffmann, Arnd: Zufall und Kontingenz in der Geschichtstheorie. Mit zwei Studien zu Theorie und Praxis der Sozialgeschichte. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 2005.

Montag, 16. Januar 2006

Karl Kraus: Briefe an Sidonie Nádherný

Eine Neuausgabe der Briefe an Sidonie Nádherný wird im ND rezensiert:

Kraus, Karl: Briefe an Sidonie Nádherný von Borutin 1913-1936. Neu herausgegeben und ergänzt von Friedrich Pfäfflin. Zwei Bände. Göttingen, Wallstein, 2005.

5Jahre Wikipedia

5 Jahre gibt es sie nun schon, die Wikipedia, und in Telepolis wird dies zum Anlass genommen, fünf Herausforderungen für die Zukunft zu skizzieren.

Samstag, 14. Januar 2006

Česky Krumlov 162

CeskyKrumlov_162

Česky Krumlov, Parkan, 162

Freitag, 13. Januar 2006

Herkules-Projekt

Fein, drei Jahre nach Polyplay gibt es nun ein neues Buch von Marcus Hammerschmitt mit dem Titel Das Herkules-Projekt; der Umschlagtext lautet: Menno, Flex und Paula leben im Berlin des Jahres 2030. Sie sind Datenpiraten und tauschen alles: Musik, Filme, Spiele. Diese Daten können sie in ihren Körpern speichern wie in einem Computer. Als Polizeiagent Baumann Paula bei einer Klau-Aktion erwischt, überrascht er die Freunde mit einem Deal. Können sie ihm vertrauen? Zu spät merken sie, dass sie bereits Teil eines skrupellosen Menschenversuchs sind.

Hammerschmitt, Marcus: Das Herkules-Projekt. Düsseldorf: Sauerländer/aare, 2006. [Leseprobe]

[via Instant Nirvana]

Donnerstag, 12. Januar 2006

Kulturgeschichte des Kaffehauses

Kaffeehäuser erfüllten manchmal als Informationsbörsen die Aufgaben eines Adressbüros; in der aktuellen Ausgabe der English Historical Review ist eine Rezension [Volltext bei Subskription bzw. gegen sündteure Bezahlung hier oder hier] zu einem Buch über sie erschienen:

Ellis, Markman: The coffee-house: a cultural history. London: Weidenfeld & Nicolson, 2004.

[via H-SOZ-U-KULT]

Mittwoch, 11. Januar 2006

Marvin Chlada über Foucault

Die Jungle World bringt (neben einer Einführung in Foucaults Heterotopie-Konzept) einen Abdruck aus einer Neuerscheinung von Marvin Chlada, in der sich dieser kritisch mit Foucaults Überlegungen zu Widerstand und Spiritualität auseinandersetzt.

Chlada, Marvin: Heterotopie und Erfahrung. Abriss der Heterotopologie nach Michel Foucault. Aschaffenburg: Alibri, 2005.

Mariazeller Netzwerk

Harald Katzmair, Netzwerkforscher von Fas.Research, im Interview mit dem Standard über die Netzwerke von ÖVP, SPÖ und Grünen. Und über das hippste Event in Österreich: [Raiffeisen-Chef Christian] Konrads jährliche Wallfahrt mit Managern und Eliten zur Basilika von Mariazell ist das zentralste Ereignis Österreichs geworden, besser als der Opernball. Wir werten das jedes Jahr aus, die Basilika hat sich an die Spitze gekämpft.

Dienstag, 10. Januar 2006

Querelles-Net

Der aktuelle Linkwink von Historicum.net gilt Querelles-Net, der Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung.

Austrian Studies Online Portal

Von der Habsburg List: Der Hinweis auf austrianresearch.org, a portal for British and Irish based academic research in Austrian Studies within the Humanities. Extrem üppig kommt es mir nicht vor, auch die verwendete Technik ist nicht gerade die neueste, wären doch RSS-Feeds wünschenswert. Naja, vielleicht entwickelt sich das ganze noch.