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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Dienstag, 20. September 2005

Matzleinsdorferplatz

Verspricht, eine tolle Sache zu werden: Eine Veranstaltung zum Matzleinsdorferplatz, den ich für einen der faszinierendsten Plätze Wiens halte, bin ja auch in dessen Nähe aufgewachsen. Es gibt Leute, die diesen Ort für abgrundtief hässlich finden, eine Einschätzung, die ich nie habe teilen können, wäre es doch wirklich mal an der Zeit, über diesen Platz zwischen Frachtenbahnhof, S-Bahn-Station, Verkehrshölle, Hochhaus, evangelischem Friedhof und ehemaliger Grünoase (vgl. dazu meine Broschüre Parkgeschichten, Kapitel Der Rosenpark, S.45-47) eine Monographie zu verfassen. Angekündigt sind jedenfalls Aktionen zu Überwachungskameras, Rassismus sowie eine Ausstellung zu Checkpoint Austria, einer Verkehrsblockade während der Demonstrationen gegen die ÖVP-FPÖ-Koalition im Jahr 2000.

matz ab! kunstplatz matzleinsdorferplatz, 23.-25.9.2005; Homepage: matzleinsdorferplatz.at

Montag, 19. September 2005

Kongresstourismus

Die meisten Vorträge auf der Erlanger Frühneuzeittagung haben mich nicht gerade vom Hocker gerissen, aber zu Tagungen dieser Art fährt man ohnehin nicht der Vorträge wegen, sondern um nette KollegInnen zu treffen. Interessant waren immerhin die Ausführungen von Helmut Zedelmaier zum Wissensmanagement in der Frühen Neuzeit, in der er sich mit Lese- und Exzerpieranleitungen beschäftigte. Ganz schelmig auch Martin Gierl, der über Kommunikation mit Gott sprach.

Dienstag, 13. September 2005

Quellenedition zu Renaudot

Soeben bei der Buchhandlung des Verlegers erstanden: Eine neue Publikation zu Théophraste Renaudot, dem Begründer des Pariser Bureau d'adresse. Auf mehr als 600 Seiten werden darin bislang unveröffentlichte Quellen ediert.

Jubert, Gérard (Hrsg.): Père des journalistes et médecin des pauvres, Théophraste Renaudot (1586-1653). Paris: CHAM/Champion, 2005.

Sonntag, 11. September 2005

Statistikgeschichte-Workshop in Paris

Für kurze Zeit ist das Adresscomptoir nach Paris übersiedelt, bevor es dann nach Erlangen zur Frühneuzeittagung geht. Grund des Aufenthalts in Paris: Morgen findet hier am Institut national d' études démographiques ein kleiner Workshop zur Statistikgeschichte statt, der der Vorbereitung einer deutsch-französischen Publikation zur Statistik des 18. und 19. Jahrhunderts dienen soll.

Samstag, 10. September 2005

Soziale Bewegungen in Österreich

Die sehr verdienstvollen, in Wien erscheinenden Grundrisse. Zeitschrift für linke Theorie & Debatte veröffentlichen nicht nur Erzählungen von EZLN-Subcomandante Marcos und Texte zu Prekarität und Postoperaismus, sondern geben auch eine Buchreihe heraus. Letztes Jahr ist in dieser Robert Foltins Darstellung der Geschichte der sozialen Bewegungen in Österreich erschienen, nun stellt die Redaktion eine PDF-Version zum Download zur Verfügung; behandelt wird vor allem der Zeitraum von den 60er Jahren bis hin zur Gegenwart, kurz wird aber auch auf die Schlurfs (S.56) hingewiesen.

Foltin, Robert: Und wir bewegen uns doch. Soziale Bewegungen in Österreich. Wien: edition grundrisse, 2004. (Info, PDF)

Freitag, 9. September 2005

Postmeister Johann von den Birghden, 1582-1645

Wolfgang Behringer hat den Frankfurter Postmeister und Zeitungsverleger Birghden in seiner Habilitationsschrift über die Geschichte der Reichspost (Im Zeichen des Merkur, Göttingen 2003, S. 192) als wahres Kommunikationsgenie bezeichnet, nun gibt es eine umfassende Biographie über ihn. Eine Rezension in den Sehepunkten hat allerdings auch manches zu bemängeln, so soll die Arbeit wenig analytisch sein und der Zusammenhang zwischen Post und frühneuzeitlichem Zeitungswesen zu kurz kommen:

Kremer, Karl Heinz: Johann von den Birghden 1582-1645. Kaiserlicher und königlich-schwedischer Postmeister zu Frankfurt am Main. (= Presse und Geschichte - Neue Beiträge; Bd. 15). Bremen: Edition lumière, 2005.

Plastiksackerl und Tragtasche

Hübsch: Das Bezirksmuseum Meidling (1120 Wien, Längenfeldgasse 13-15; Öffnungszeiten Mi 10-12, 16-18 und So 10-12) zeigt noch bis 18. Dezember eine Ausstellung über Plastiksackerln (auf bundesdeutsch: Plastiktüten). Sie stammen aus der Sammlung Dr. Günther Berger, der dazu auch eine Publikation verfasst hat (Meidling, Blätter des Bezirksmuseums, Nr. 65). Der Standard bringt eine Ansichtssache mit vielen schönen Sackerl-Fotos; man beachte die patriotischen Kommentare.

Donnerstag, 8. September 2005

Aus dem Posteingang

Feine Sache: Kaum ist man mal eine Woche weg, landen gleich zwei Anfragen im Postfach am Institut. In einer geht es um einen kleinen Beitrag zu einer von Michael Hochedlinger und Thomas Winkelbauer herausgegebenen und sehr monumental angelegten Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit (geplanter Erscheinungstermin 2010-2012), die zweite betrifft eine Tagung kommenden Februar in München zu Strategien des Umgangs mit Information in Spätmittelalter und Frühe Neuzeit; interessante Leute, die dorthin eingeladen wurden.

Mittwoch, 7. September 2005

Jazz-Geschichten von Josef Škvorecký

Die NZZ rezensiert heute einen Band mit frühen Erzählungen von Josef Škvorecký, der in der Tschechischen Bibliothek der DVA erschienen ist. Škvorecký wuchs während der NS-Herrschaft im "Protektorat Böhmen und Mähren" auf und war ein Jazzfreak, der mit seiner Musikleidenschaft immer wieder bei den nationalsozialistischen und später stalinistischen Behörden aneckte. Vgl. auch meinen Eintrag über die Prager Potápki.

Škvorecký, Josef: Das Baßsaxophon. Jazz-Geschichten. München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2005.

Dienstag, 6. September 2005

franzkafka.de und ein Kafkamuseum in Prag

Der Kafka-Biograph Reiner Stach betreut die nun freigeschaltete Seite franzkafka.de, berichtete der Standard. Dort findet sich unter den Kafka-News auch der Hinweis, dass in Prag eine Ausstellung zu Franz Kafka und Prag eröffnet wurde, zu sehen auf der Kleinseite, Cihelná 2b. Die Institution, die diese Ausstellung beherbergt nennt sich Franz Kafka Museum.

Montag, 5. September 2005

Die Einführung der Hausnummerierung in Salzburg, 1800

Am 15. Dezember 1800 besetzen französische Truppen Salzburg, und bereits am 20. Dezember lässt das Einquartierungsamt auf Grundlage eines schon vorliegenden städtischen Entwurfs vom Oktober desselben Jahres die Häuser fortlaufend nummerieren. Zuerst bringt ein Maurer ein weißes Quadrat beim Hauseingang an, dann schreibt ein Maler darauf die Nummer in arabischen Ziffern. Die Aktion wird zumeist nächtens durchgeführt, wobei manche Häuser übersehen werden, und soll der Einquartierung der Truppen dienen; die Kosten trägt der Stadtmagistrat. Als Salzburg unter österreichische Herrschaft fällt, erfolgt 1808 eine Neunummerierung, die in den meisten Fällen bis 1873 gültig bleibt. 1857, im Zuge der Vorbereitung einer Volkszählung, kommt es zu einer teilweisen Umnummerierung und es werden ovale Hausnummerntafeln aus Blech mit lackiertem braunen Grund und Ziffern mit aufgelegtem Gold montiert. Die straßenweisen Orientierungsnummern - das sogenannte Pariser System - werden am 27. August 1873 eingeführt, die verwendeten Zinkgusstafeln sind weiss grundiert und haben einen roten Rand.

KRAMML, Peter F.: 200 Jahre Hausnummerierung in der Stadt Salzburg, in: Landesgeschichte aktuell, 79/2001, S. 22-24. Dank an Alfred Stefan Weiß für die Übersendung der Kopien.