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Mittwoch, 1. März 2006

Bùsqueda Piquetera im La Passerelle

Ab sofort ist das Adresscomptoir in Paris eröffnet, der Stadt des originalen Bureau d'Adresse von Théophraste Renaudot. Gebloggt wird nun für die nächsten Monate aus Belleville.
Und gleich zum Einstieg gibt's den Hinweis auf eine Veranstaltung, die allerdings schon in einer halben Stunde beginnt:
Projection-Débat « Bùsqueda Piquetera » - Documentaire 62 mn -
Autoproduction - France 2005
Film de Jeanne GAGGINI et David PLANQUE
Les manifestations, émeutes et pillages de décembre 2001 ont révélé à la scène internationale la grave crise économique que traverse l’Argentine. Cependant dès le milieu des années 90, les licenciements massifs ont poussé les plus pauvres à s’organiser collectivement pour faire face à la misère. En dehors des structures syndicales ou politiques, apparaissent des mouvements de chômeurs et les premiers « piquetes » blocages de routes. À travers cette nouvelle pratique se développe une forme d’organisation basée sur l’horizontalité et une recherche constante d’autonomie face aux institutions. Tourné en 2003, « Bùsqueda Piquetera » donne la parole aux piqueteros du MTD Solano (Movimiento de trabajadores desocupado). Rencontre – débat avec les réalisateurs après la projection.

Zu sehen im Restaurant La Passerelle, 3 rue Saint-Hubert, 75011 Paris.

Zwei Monate Bacherpark-Besetzung

Zwei Monate besetzen nun schon AnrainerInnen den Bacherpark im 5. Wiener Gemeindebezirk, um gegen den Bau einer so genannten Volksgarage zu protestieren. [ORF-Bericht; Homepage der Bürgerinitiative]
An den Bacherpark habe ich ja meine eigenen beruflichen Erinnerungen, da ich dort im Auftrag der Parkbetreuung vor fast zehn Jahren ein Oral History-Projekt durchgeführt habe, in dem ich die älteren ParkbesucherInnen nach ihren Kindheitserinnerungen befragt habe. Ich musste mir zunächst mal allerhand rassistischen Schrott und Klagen über die migrantischen Kinder und Jugendlichen, die mangels andere Alternativen und angesichts von Substandardwohnungen im Park spielten, anhören, bevor die PensionistInnen dann ihre eigenen Kindheits- und Jugendstreiche erzählten.
Ergebnis des Projekts war die Broschüre "Parkgeschichten", deren Inhaltsverzeichnis ich vor einiger Zeit ins Netz gestellt habe. Die Broschüre beschäftigt sich u.a. mit dem Bacherpark, dem Einsiedlerpark sowie dem heute gänzlich vergessenen Rosenpark (offiziell Herweghpark), der mittlerweile ein bescheidenes Dasein als Parkplatz zwischen zwei Fahrbahnstreifen führt. Vielleicht scanne ich eines Tages den Rest der Publikation ein, damit sie vollständig in digitaler Form verfügbar ist.

Ilona Schachhuber/Anton Tantner: Parkgeschichten. Wien: Verein "Spiel mit New Games", 1998.