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Kommentare

Tja, das Bild stammt...
Tja, das Bild stammt von mir; aber ich bin da eher...
adresscomptoir - 8. Nov, 11:53
Wessen Bild
Welches ist das Original? http://www.kauni tz-rietberg.de/haus_kaunit z/wenzel_anton/InschriftBa llhausplatz2.jpg...
Tobias (Gast) - 7. Nov, 17:40
Danke
That made my day :-) Danach hab ich schon lange gesucht.
Richard Heigl (Gast) - 31. Okt, 20:08
habe sicherheitshalber...
habe sicherheitshalber vorher durch den ausguck gespäht...
ThomasJust - 29. Okt, 21:49
Nur gut, wenn die Akten...
Nur gut, wenn die Akten sicher sind!
adresscomptoir - 29. Okt, 21:46

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Februar 2007
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Online seit 1598 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Nov, 11:55

Credits

Freitag, 2. Februar 2007

Eine Ankündigungs-Anstalt in der Dorotheergasse, Wien 1846

Das 1846 erschienene Curiositäten- und Memorabilien-Lexicon von Wien kennt einen Eintrag Ankündigungs-Anstalt:
In dieser priv. Anstalt (Dorotheergasse 1108) wird die Veröffentlichung jeder Art von Ankündigungen besorgt, entweder mittels eigenen Tafeln an den vorzüglichen Plätzen der Stadt, oder durch Anschlagen in den Vorstädten und Austragen. Für Ankündigungen, welche in der Stadt in den Tafeln längere Zeit erscheinen, wird für einen halben Bogen täglich 10 kr. C.M., für einen Bogen 20 kr. bezahlt. Für einen Monat sind nur 50 Stück erforderlich. - Für Ankündigungen, welche an einzelnen, bestimmten Tagen in den Tafeln erscheinen, wird pr. Tag und Bogen 24 kr. entrichtet. - Für Ankündigungen von Unterhaltungen u.s.w. wird sammt Druck und Anschlagen für einen Bogen nach Verhältniß der Größe des Papiers täglich 45 kr. bis 2 fl.30 kr. berechnet, je nachdem die Ankündigung nur in einer oder in allen Vorstädten geschieht. Endlich wird für Zettel, welche der Anstalt zum Anschlagen in den Vorstädten überbracht werden, für jedes Stück ein halber Kreuzer bezahlt.
- Es handelt sich also um ein Unternehmen zur Vermietung von Plakatflächen; sein Medium ist nicht, wie im Falle des ursprünglichen bureau d’adresse von Renaudot das in den Büro-Räumlichkeiten aufliegende Journal und auch nicht wie in späteren Fällen das regelmäßig erscheinende Intelligenzblatt, sondern das im städtischen Raum aufgehängte Plakat. Im Historischen Lexikon Wien läßt sich noch eine weitere Information dazu finden: Demnach habe es nach dieser in den 1840er Jahren gegründeten Ankündigungs-Anstalt noch mehrere dieser Unternehmungen gegeben, nämlich u.a. Mauczka, Endlicher & Weiner, Stein, sowie Soini & Co.

Realis (=Cöckelberghe-Dützele, Gerhard Robert Walther von): Curiositäten- und Memorabilien-Lexicon von Wien. 2 Bände. Wien: Anton Köhler, 1846. ND Wien: Promedia, 2003, Bd.1, S. 67f.

Czeike, Felix: Historisches Lexikon Wien in fünf Bänden. Wien: Kremayr & Scheriau 1992-1997, Bd.1 (1992), S.112, Lemma Ankündigungsstellen.