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Ebenfalls durchaus hörenswert,...
Ebenfalls durchaus hörenswert, die in der Diagonal-Ausgabe...
adresscomptoir - 2022/10/25 22:33
Guardian: listed status...
Guardian: listed status für 6 Denmark Street - https://www.theguardian.co m/music/2016/mar/22/sex-pi stols-house-denmark-st-lon don-listed-status
adresscomptoir - 2022/09/09 09:53

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Freitag, 16. November 2012

Ö1: Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren

Kommende Woche (Di, 20.11.2012, 19:05-19:30) beschäftigen sich die Ö1-Dimensionen mit den Vorfahren der Suchmaschinen; ein paar der Wortspenden stammen von mir:

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Ö1 Medien-Schwerpunkt
Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren. Informationsfilter vor dem Computerzeitalter. Gestaltung: Marlene Nowotny

Ein Alltag ohne Informationen aus dem Internet ist heute fast unvorstellbar. Digitale Suchmaschinen helfen uns, die Inhalte aus dem Netz zu durchforsten. Doch wer waren die "Vorläufer" dieser hochkomplexen Computerprogramme, die uns heute auf Knopfdruck Suchergebnisse zur Verfügung stellen? Die Geschichtswissenschaft macht sich nun daran, die zahlreichen Einrichtungen, Personen und Techniken zu untersuchen, die vor Google und Co. diese Funktionen übernommen haben: etwas Staatshandbücher, Bibliothekskataloge oder Zeitungskomptoire.

Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen den Suchmaschinen der Vergangenheit und der Gegenwart? Welche utopischen Vorstellungen haben sich an Suchmaschinen vor dem Computerzeitalter geknüpft? Und wie neutral waren analoge Suchmaschinen und welche Wertvorstellungen beeinflussen die digitalen Informationsfilter heute?

Donnerstag, 15. November 2012

Nachruf auf Eric Hobsbawm von Georg Fülberth

Die aktuelle Ausgabe des Argument (PDF) enthält einen von Georg Fülberth verfassten Nachruf auf Eric Hobsbawm.
[via @istuetzle]

Porträt von Jacques-René Hébert

Es ist nicht gerade häufig, dass deutschsprachige Medien ausführliche Porträts französischer Revolutionäre veröffentlichen, wie zB heute eines von Jacques-René Hébert.

Ein Symposion, das in die Kapuzinergruft gehört

Eigentlich unglaublich, wofür sich ernsthafte HistorikerInnen manchmal hergeben: In Versailles findet demnächst ein Symposion statt zum Thema Les Habsbourg et la France (Programm); soweit so gut, es dient allerdings der Hommage eines gewissen "Otto de Habsbourg" und das Programm bestreiten u.a. Kaliber wie eine attachée de presse d’Otto de Habsbourg; es hat auch Skurilles zu bieten wie einen Vortrag zum Thema La rencontre historique Otto de Habsbourg – Charles de Gaulle. Ein geeigneterer Ort als Versailles wäre für solch ein Spektakel sicherlich die Kapuzinergruft.

Mittwoch, 14. November 2012

Interview mit Lothar Müller zur Epoche des Papiers

Kommende Woche (Montag, 19.11.2012, 18 Uhr) hält Lothar Müller am IFK einen Vortrag zu Das Blatt und das Netz. Überlegungen zu einer Medientheorie des Papiers; heute veröffentlicht der Standard ein Interview mit ihm zum Thema sowie eine Besprechung seines Buchs.

Müller, Lothar: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers. München: Hanser, 2012.

Dienstag, 13. November 2012

Stockerau 133

Stockerau_133_Hauptstr12
Stockerau, Hauptstraße 133

Montag, 12. November 2012

Die Anfänge der Netzwerktheorie

In ihrem Beitrag für Science ORF erinnert Nacim Ghanbari an die Anfänge der Netzwerktheorie in den 1950er Jahren, als man von der Propagierung eines aktiven Networking noch weit entfernt war.

Sonntag, 11. November 2012

Malmoe-Kritik an Time Travel Vienna

In der aktuellen Ausgabe von Malmoe befindet sich eine Kritik der multimedialen Geschichte-Show Time Travel Vienna.

Freitag, 9. November 2012

Die Register des Büros (PDF)

Die Embargofrist ist vorüber, daher kann ich nun folgenden Beitrag von mir über das Bureau d'adresse Open Access zur Verfügung stellen:

Tantner, Anton: Die Register des Büros. Anonymisierung und Medialisierung sozialer Beziehungen im Bureau d'adresse, Paris 1630-1643, in: Becker, Irmgard Christa (Hg.): Die Stadt als Kommunikationsraum. Reden, Schreiben und Schauen in Großstädten des Mittelalters und der Neuzeit. (=Stadt in der Geschichte. Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung; 36). Ostfildern: Thorbecke, 2011, S. 147-158. (PDF)

http://tantner.net/publikationen/Tantner_RegisterdesBueros_BeckerHg_2011.pdf
Institutional Repository/Phaidra: http://phaidra.univie.ac.at/o:208621

Donnerstag, 8. November 2012

Projektbeschreibung: Jacob Bianchi und das Comptoir der Künste, Wissenschaften und Commerzien, Wien 1770-1774

Die Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts dokumentiert österreichische Forschungsprojekte zum 18. Jahrhundert; da ich mich in den letzten Monaten und auch noch auf absehbare Zeit mit einem umtriebigen Herrn namens Bianchi und dessen Comptoir der Künste, Wissenschaften und Commerzien beschäftige, ist dort die entsprechende Projektbeschreibung veröffentlicht, die ich auch an dieser Stelle dem p.t. Publikum zur Kenntnis bringe:

Projekttitel: Jacob Bianchi und das Comptoir der Künste, Wissenschaften und Commerzien, Wien 1770-1774

Leitung: Anton Tantner

Projektbeschreibung
Jacob Bianchi, 1732 am Comosee geboren, war seines Zeichens Barometermacher, herumvagierender Elektrizitätsdarsteller und klassischer Projektant; seit Anfang der 1760er Jahre hielt er sich in Wien auf, gab Kurse in Experimentalphysik und firmierte als liechtensteinischer Mathematicus, bezahlt aus der Privatschatulle des Fürsten Josef Wenzel Liechtenstein, in dessen Stadtpalais er auch mitsamt Frau und Kindern residierte. Um 1770 deckte Bianchi die Behörden mit einem wahren Feuerwerk an Vorschlägen und Privilegsansuchen ein: Ganz gleich ob es sich um eine Feuerspritze, ein Geographisches Handbuch, das Graben nach Salpeter, ein allgemeines Zeitungscomptoir (das als Alternative zur Post die Zeitungen vertreiben sollte) oder eine Stadtpost handelte, Bianchi war dabei, hatte jedoch kaum finanziellen Erfolg. Längerfristige Wirkung sollte er mit der Realzeitung haben, die er 1770 gründete und zunächst vorwiegend Nachrichten aus dem Bereich der Landwirtschaft, Naturwissenschaften, aber auch des Theaters brachte, bevor sie – nach Bianchis Weggang – zu einem der wichtigsten Journale der österreichischen Aufklärung wurde. In Zusammenhang mit der Realzeitung stand das ebenfalls 1770 von Bianchi geschaffene Comptoir der Künste, Wissenschaften und Commerzien, das gleichzeitig als Ausstellungsraum für in der Realzeitung vorgestellte physikalische und landwirtschaftliche Modelle, als Verkaufsgewölbe für Gemälde, Kupferstiche und Broschüren, als Auskunftsbüro für Fremde sowie nicht zuletzt als Gratisausgabestelle für Kleesamen diente. Größeren Bekanntheitsgrad erlangte das mit diesem Comptoir verbundene, von Bianchi 1772 eröffnete Lektürkabinett; 1774 dürfte er sich aus der Realzeitung und dem Comptoir zurückgezogen haben und übersiedelte später nach Paris, wo er ein Magasin de Physique eröffnete und 1785 starb.
In der Nachfolge der bisherigen Beschäftigung mit Bianchi – genannt seien der Biograph seines Sohns, Friedrich Heller von Hellwald, der NS-Bibliothekar Alois Jesinger, die Aufklärungsforscherin Edith Rosenstrauch-Königsberg und der Wissenschaftshistoriker Oliver Hochadel – konzentriert sich mein Projekt auf Grundlage von Archivrecherchen vor allem auf Bianchis Tätigkeit für das genannte Comptoir, das als eines von mehreren Adressbüros betrachtet werden kann, die in Wien im ausgehenden 18. Jahrhundert gegründet wurden.


Einen Vortrag, der sich u.a. mit Bianchi beschäftigen wird, werde ich übrigens am 30.1.2013 um 18 Uhr im Rahmen von Geschichte am Mittwoch am Institut für Geschichte der Uni Wien halten.

Mittwoch, 7. November 2012

Ö1: Das Prinzip Ordnung

Kommende Woche (12.11.-15.11.2012, 9:05-9:30) sendet Ö1 eine vierteilige Serie zum Thema Das Prinzip Ordnung.

Die Ankündigung:

Radiokolleg - Das Prinzip Ordnung. Wie wir uns die Welt zurechtlegen
Gestaltung: Martin Adel

Dass für gar nicht so wenige Leute die sichtbare, vordergründige Ordnungsmacherei dazu führt, dass sie nichts mehr finden, deutet schon darauf hin, dass auch hinter dem scheinbaren Chaos (etwa auf dem Schreibtisch) eine unsichtbare Ordnung walten kann; und zugleich ein Hinweis darauf, dass zwischen "Ordnung" und "ordentlich" Welten liegen können.

Die sichtbare Ordnung stellt nur die berühmte Spitze des Eisbergs all dessen dar, was mit Ordnung zusammenhängt. Ein Gutteil des Geordneten ist (wie die Ordnung selbst) abstrakt, etwa mathematische Ordnungen (z.B. die Ordnungszahlen) oder auch - und hier rühren wir vielleicht an den Kern dessen, was Ordnung ist: die als Ordnungen bezeichneten kognitionsphysiologischen Eigenschaften oder Fähigkeiten des menschlichen Hirns. So gesehen, muss man davon ausgehen, dass das meiste, was wir als "geordnete Verhältnisse" begreifen - erstens - dadurch erst konstituiert wird, dass wir ordnend eingreifen. Und - zweitens - dass der Großteil der Ordnungen unsichtbar ist. Der "Eisberg" ist also "schier endlos" ausgedehnt und ausdehnbar:

AB- und AN-ordnung, BAU-ordnung, DIENST-ordnung, EIN-ordnung, FEUDAL-ordnung, GEFECHTS-, GESCHÄFTS-, GEMEINDE-, GESELLSCHAFTS-, GEWERBE- und GRÖSSEN-ordnung, HAUS-ordnung, INTERNATIONALE RECHTS-ordnung, JUGENDSCHUTZ-ordnung, KALENDER- und KLEIDER-ordnung, LEBENS- und LOHN-VER-ordnung, MARKT- und MARSCH-ordnung, NOTVER-ordnung, PROZESS-ordnung, RANG- und REGIERUNGS-ordnung, SCHLACHT-, SCHUL-, SOZIAL-, STAATS-, STRASSENVERKEHRS- und STUDIEN-ordnung, TAGES- und TISCH-ordnung, UN- und UNTER-ordnung, VER-ordnung, WAHL-, WELT- und WIRSCHAFTS-ordnung, ZUNFT- und ZIVILPROZESS-ordnung.
Und das sind keineswegs alle.

Da sage noch jemand, Ordnung sei das halbe Leben; es ist das Ganze.

Dienstag, 6. November 2012

IFK_Vortrag: Nacim Ghanbari, Kontakte knüpfen. Netzwerktheorie und Aufklärungsforschung

Vortrag
NACIM GHANBARI
Kontakte knüpfen. Netzwerktheorie und Aufklärungsforschung
12. November 2012, 18.00 Uhr c. t. (Eintritt frei)

IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften an der Kunstuniversität Linz
Reichsratsstraße 17
1010 Wien
http://www.ifk.ac.at

Die diskursive Allgegenwart der sozialen Netzwerke kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass große Teile der Literatur- und Kulturwissenschaften netzwerktheoretische Erkenntnisse erfolgreich ignorieren. Sie werden kaum zitiert, geschweige denn besprochen, auch wenn das Netzwerk in zahlreichen Texten als Metapher zum Einsatz kommt. Dies gilt auch für die Aufklärungsforschung, die in besonderer Weise von der nachträglichen Identifizierung der Gelehrten und Literaten als Prototypen des agilen Netzwerkers profitiert. Ausgehend von einem Panorama der wechselvollen Theoriegeschichte des sozialen Netzwerks diskutiert Nacim Ghanbari in ihrem Vortrag die verschiedenen Möglichkeiten, das netzwerktheoretische Vokabular und Instrumentarium für kulturwissenschaftliche Zwecke zu übernehmen. Im Zentrum des Interesses stehen die Freundschaftsbünde - von denen der "Göttinger Hain" und die "Bremer Beiträger" lediglich die bekanntesten sind -, die abseits der vorgesehenen literarischen Hauptverkehrswege neue Formen kollektiver Selbstorganisation der Autoren erproben.

Nacim Ghanbari studierte Deutsche Literatur, Geschichte und Philosophie in Hannover und Konstanz, wo sie mit einer Arbeit zum Thema "Das Haus. Eine deutsche Literaturgeschichte 1850–1926" promovierte. Sie war 2004 bis 2007 Promotionsstipendiatin im Graduiertenkolleg "Die Figur des Dritten" und 2005 (Februar bis Juni) Visiting Research Scholar am Department of Germanic Studies, University of Chicago.